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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden. Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook
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  • Rehjagd auf dem Friedhof

    Ausnahmeregelung in Bitterfeld


    Rotwild lebt seit Jahren auf dem Bitterfelder Friedhof. Nun soll der Stadtjäger gegen die Pflanzenfresser vorgehen.


    Stadtjäger Harald Eisenmann hat bereits zwei Tiere auf dem Gelände erlegt. Rotwild knabbert Pflanzen auf den Gräbern ab. Die Stadt schloss im vergangenen Jahr schon das Haupttor, damit keine Wildschweine mehr zu den Gräbern gelangen können.

    Auf dem Bitterfelder Friedhof wird geschossen. Der Stadtjäger Harald Eisenmann besitzt eine Ausnahmegenehmigung, damit er auf dem Gelände Rehe erlegen kann. Die derzeit acht bis zehn Wildtiere sind seit zwei Jahren ein Problem auf dem Friedhof, da sie vermehrt Pflanzen von den Gräbern abfressen.

    Dagegen geht Eisenmann nun nach Rücksprache mit den Behörden vor: „Wir müssen hier dringend handeln, damit keine weiteren Schäden entstehen und der Rehbestand nicht weiter anwächst“, sagt der 47-jährige Stadtjäger. Die besondere Jagd-Aktion hat deshalb bereits vor einigen Tagen begonnen: Am vergangenen Montag und Samstag erlegte Eisenmann jeweils ein Reh auf dem Friedhof. In den kommenden sechs Wochen sollen weitere Abschüsse gelingen. „Der Rehbestand muss auf dem Friedhof nicht auf Null zurückgehen, aber es soll eine Entlastung spürbar werden.“

    Eisenmann ist laut eigenen Angaben im nördlichen Bereich des 13 Hektar großen Friedhofs im Einsatz. Dabei beginnt er erst in den Abendstunden nach 20 Uhr mit der Arbeit. Schießen darf der Jäger nur in eine vorgegebene Richtung. Er nimmt außerdem nur dort die ungebetenen Gäste ins Visier, wo keine Menschen sind. „Der Friedhof ähnelt mittlerweile auch einem abgeriegelten Wildgatter, in dem die Rehe leben“, verdeutlicht Eisenmann die Situation. Hintergrund: Die Stadt Bitterfeld-Wolfen schloss im vergangenen Jahr das Haupttor, damit keine Wildschweine mehr zu den Gräbern gelangen können.


    Abgefressene Blumen auf einem Friedhofsgrab

    Die Kommune ließ zuletzt eine MZ-Anfrage zu konkreten Aktionen auf dem Friedhof unbeantwortet und sprach lediglich von Vorbereitungen. „Sobald die Details feststehen, werden wir die Öffentlichkeit informieren“, hieß es noch am Dienstag. Dabei hatte zu diesem Zeitpunkt Stadtjäger Eisenmann laut eigenen Angaben bereits zwei Tiere erlegt. Allerdings hielt er nicht hinterm Berg damit, dass zu viele Informationen an die Öffentlichkeit auch kontraproduktiv sein können. Als Beispiel nannte er dabei die Wildschwein-Jagd von Anfang 2014, bei der Hinweisschilder an den betroffenen Gebieten am Stadtrand aufgestellt wurden: „Die Schilder zogen Schaulustige an oder wurden gestohlen.“ Auf dem Bitterfelder Friedhof gibt es nun für die Besucher keine Hinweise auf die Jagd, berichtet Eisenmann.

    Laut eigenen Angaben besitzt er dabei als einziger Jäger das Vertrauen der Behörden, mit dem Jagdgewehr auf dem Bitterfelder Friedhof aktiv zu werden. Ein ungewöhnlicher Einsatz für Eisenmann, bei dem er auf einem mobilen Hochstand sitzt: „Die Arbeit ist ein wenig makaber. Der Friedhof ist kein Ort für einen Jäger.“

    Seit Wochen seien die Vorbereitungen für den Sondereinsatz zwischen Grabsteinen gelaufen. Zuvor scheiterte bereits ein Versuch, die Tiere ohne Schusswaffe vom Friedhof zu vertreiben: Im Juli haben laut Eisenmann rund 40 Personen von Feuerwehr und Ordnungsamt mit einer sogenannten Treiberkette den Friedhof durchkämmt und die Rehe verscheuchen wollen – auch mit Hilfe von Hunden. Das misslang. „Die Tiere sprangen wild umher und zum Teil auch durch die Kette hindurch.“ Laut Eisenmann können aufgeschreckte Rehe schwere Verletzungen verursachen, wenn sie mit Menschen in Kontakt kommen. Deshalb könne es gefährlich werden, wenn sich beide Parteien nähern. Einmal sei ein aufgescheuchtes Tier sogar auf das Fahrzeug eines Friedhofsmitarbeiters gesprungen, weiß der Jäger.

    Eisenmann besitzt zudem für weitere Areale im Stadtgebiet von Bitterfeld-Wolfen eine Sondergenehmigung. Sie dient dazu, Wildschweine zu erlegen und damit den Bestand der Tiere zu dezimieren.

    http://www.mz-web.de/bitterfeld/ausnahmeregelung-in-bitterfeld-rehjagd-auf-dem-friedhof,20640916,31636338.html

  • Jäger soll vom Auto aus 50 Katzen erschossen haben


    Anzeige in OÖ

    Jäger soll vom Auto aus 50 Katzen erschossen haben (Bild: thinkstockphotos.de, Privat)

    Riesenaufregung um einen schießwütigen Jäger in Ampflwang im oberösterreichischen Hausruckwald: Der Weidmann soll mehr als 50 Katzen – zumeist im Wohngebiet – erschossen haben.

    Dutzende Bewohner wehren sich mit einer Protestliste gegen den Pensionisten. Nun wurde er vom Tierschutzverein bei der BH Vöcklabruck angezeigt.

    "Das ist ein Wahnsinn. Der Mann schießt seit langem einfach unsere Haustiere ab, gefährdet Menschen, und niemand unternimmt etwas dagegen", ist eine Betroffene empört. Auch zwei ihrer geliebten Stubentiger – "Bauxal" und "Jimmy" – wurden Opfer des Jägers, der die Tiere meist von seinem Auto aus ins Visier nimmt und tötet. Allein in den vergangenen Jahren sollen 40 bis 50 Katzen verschwunden oder erschossen worden sein.

    "Zwischenfälle seit langem bekannt"

    Eine Anrainerin will sogar beobachtet haben, dass getöteten Samtpfoten die Köpfe abgeschnitten wurden, um auf Fuchsfallen gesteckt zu werden. Einmal soll der Pensionist über zwei Grundstücke hinweg einen Rehbock auf einer Wiese ins Visier genommen und abgedrückt haben. "Dabei stand meine Nachbarin in der Nähe, zum Glück hat er sie nicht getroffen", berichtet die Anrainerin. Nach dem Vorfall soll sich die Jägerschaft beim Opfer entschuldigt haben. "Obwohl die Zwischenfälle seit langem bekannt sind, wurde dem Mann die Jagdkarte nie entzogen", ist Christian Hölzl vom Tierschutzverein Österreich empört.

    http://www.krone.at/Tierecke/Jaeger_soll_vom_Auto_aus_50_Katzen_erschossen_haben-Anzeige_in_OOe-Story-469737

  • Gedenkstein für die Ermordung des letzten Wolfs Hohenzollerns

    Burladingen:  Der "letzte" Wolf in Hohenzollern


    Burladingen-Gauselfingen. Eines der großen Daten der Weltgeschichte ist der 18. Januar 1831 bestimmt nicht. In den Hohenzollerischen Landen aber war es ein bedeutsamer Tag, der es sogar wert war, einen Gedenkstein zu setzen.

    Nach langer Treibjagd wurde zwischen Gauselfingen und Neufra der vermeintlich letzte Wolf in Hohenzollern erlegt. Für die Menschen damals eine regelrechte Sensation. Das Tier wurde ausgestopft, präpariert und zur Ausstellung ins Hohenzollerische Jagdschloss "Josephslust" im Wildpark zwischen Krauchenwies und Sigmaringen gebracht. Wahre Prozessionen pilgerten dort hin, um dem letzten Wolf Hohenzollerns von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen. Da die Wolfssagen noch lebendig waren, war dies ein schaurig gruseliges Erlebnis.

    Die Überlieferungen der Jagd stammen von Oberforstrat von Fischbach. Der Wolf war bereits 1829 aufgefallen, als er die Gegend zwischen Burladingen und Sigmaringen unsicher machte. Man hielt ihn zuerst für einen Einzelgänger, der sich heimisch gemacht hatte. Immer wieder verfolgten ihn die Jäger und Bauern, doch bis tief in den Winter 1831 trieb der Wolf mit allen Katz und Maus.

    Einmal wurde er bis an die Grenze des Jagdrevieres Kettenacker verfolgt und auch auf Gemarkung Hettingen wurde er gesichtet und genauso erfolglos bejagt. Was man auch anstellte, der Wolf ließ sich nicht erwischen. Also veranstaltete der Fürst zu Sigmaringen eine große Treibjagd, an der alle Jäger und alle mutigen Männer teilnehmen sollten. Am 18. Januar 1831 wurden Wälder und Auen durchkämmt, und nach langem Suchen fand man eine Wolfsspur.

    Der Wolf wurde aufgetrieben und angeschossen, doch er entkam noch einmal. Sein Blut hinterließ eine Fährte, die leicht zu verfolgen war. Es brauchte keiner weiteren Kugel, man fand das verendete Tier genau an der Stelle, wo heute sein Denkmal steht. Die Freude der Jäger war groß, glaubte man doch, den letzten Wolf Hohenzollerns erlegt und das Land von einer Plage erlöst zu haben. Auch der Fürst ließ sich nicht lumpen und befahl, zum Andenken an diesen "letzten Wolf" ein kleines Monument zu setzen.

    Auf diesem wurde die Jahreszahl vermerkt und dass Christian Bart aus Burladingen der glückliche Schütze war. Die Freude war allerdings verfrüht, denn bald stellte sich heraus, dass der "letzte Wolf" eine Partnerin hatte. Diese verschonte allerdings Schafe und Lämmer. So lebte sie noch sieben Jahre und wurde 1838 bei Stetten unter Holstein erlegt.

    Da ihr Gefährte bereits als "Letzter Wolf Hohenzollerns" ein Denkmal erhalten hatte, blieb ihr ein solches versagt. Dass die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten ist, oder wenigstens fast nicht, dafür sorgt der heute noch erhaltene Gedenkstein am nördlichen Straßenrand der B 32 zwischen Gauselfingen und Neufra.

    Klein und leicht übersehbar fristet er sein Dasein am Straßenrand. In den siebziger Jahren wurde er nochmals renoviert und die Inschrift nachgezogen, derweil sind fast wieder 40 Jahre vergangen und das Andenken an den "Letzten Wolf Hohenzollerns" verfällt weiter.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.burladingen-der-letzte-wolf-in-hohenzollern.7ec93a27-7ce1-4f1e-88e4-ed0faf0820da.html

  • Zwei Jäger erschießen 1992 zwei Rumänen die nach Deutschland zurück wollen

    Revision einer Geschichte

    Der ungeklärte Tod im Grenzgebiet

    Zwei Jäger erschießen 1992 zwei Rumänen, der Prozess endet mit Freispruch. Im Dokumentarfilm "Revision" lässt der Regisseur die Familien der Erschossenen erzählen.


    Grigore Velcu (hier mit seiner Frau), einer der beiden Rumänen, die 1992 erschossen wurden.

    BERLIN taz | Mit ihren Jagdgewehren schießen Heinz K. und Gerhard R. in eine Gruppe von zwanzig rumänischen Staatsbürgern, die in dieser Nacht im Sommer 1992 über ein Kornfeld von Polen nach Deutschland laufen. Anschließend steigen die Schützen in ihr Auto und fahren weiter.

    Am nächsten Tag entdeckt ein Mähdrescherfahrer die Leichen von Grigore Velcu und Eudache Calderar. Eine Kugel hat den Schädel des ersten jungen Mannes durchschlagen und sich in den Kopf des zweiten gebohrt. Der Mähdrescherfahrer will Hilfe holen, plötzlich fängt das Feld zu brennen an.

    Wenige Tage später stellt die Polizei Heinz K. und Gerhard R. Zwar geben beide zu, geschossen zu haben, doch die Behörden scheitern anschließend daran, dem ehemaligen Polizisten und seinem Jagdgast eine Straftat nachzuweisen. Sieben Jahre später, am 20. Oktober 1999, spricht das Amtsgericht Pasewalk Heinz K. und Gerhard R. frei.

    "In diesem Prozess ist eine ganze Menge falsch gemacht worden", sagt Wolfgang Heiermann. 2010 hat der Anwalt aus Köln für die Kinder von Grigore Velcu die Chancen für ein Wiederaufnahmeverfahren geprüft, ohne Erfolg. Die Familie hatte erst kurz zuvor erfahren, wie ihr Vater und Ehemann ums Leben gekommen war. Die Staatsanwaltschaft hatte die Angehörigen nach der Tat nicht kontaktiert, obwohl die Chancen für eine Verurteilung gestiegen wären, wenn die Ehefrauen Nebenklage erhoben hätten.

    Auch an anderen Stellen schlampten die Ermittler. "Sie hatten nicht im Umfeld der Jäger ermittelt, um ihre Geschichte zu überprüfen", sagt Heiermann. Die rund zwanzig Zeugen, die mit Velcu und Calderar die Grenze überquert hatten, wurden vom Gericht ebenso wenig befragt wie die Feuerwehrleute, die den Brand auf dem Feld gelöscht hatten. Dabei sollen diese beobachtet haben, dass eines der Opfer noch nach dem Feldbrand röchelte. Ein entscheidendes Detail für die Frage, ob den Jägern neben fahrlässiger Tötung auch unterlassene Hilfeleistung zur Last gelegt werden kann.

    Das Jahr 1992

    22. bis 26. August: In Rostock-Lichtenhagen attackieren Hunderte Rechtsradikale unter dem Applaus Tausender Schaulustiger tagelang die Aufnahmestelle für Asylbewerber. Ein Plattenbau, in dem Vietnamesen wohnen, wird in Brand gesetzt.

    8. November: Als Reaktion rufen Politiker aller Parteien zur Demonstration unter dem Motto "Die Menschenwürde ist unantastbar" nach Berlin. Ein Großteil der rund 350.000 Demonstranten verlangt den Erhalt des Asylrechts. Denn zeitgleich planen CDU, CSU, FDP und SPD eine Einschränkung dieses Grundrechts, die 1993 vom Bundestag verabschiedet wird.

    21. November: Neonazis erstechen nach einer Rangelei in einem Berliner U-Bahnhof den Hausbesetzer Silvio Meier.

    23. November: Zwei Neonazis zünden in Mölln (Schleswig-Holstein) ein Haus an, in dem zwei türkische Familien wohnen. Ein Frau und zwei Mädchen sterben.

    Im Gerichtsprozess, der erst sieben Jahre nach der Tat endete, aber nur drei Verhandlungstage umfasste, spielten die Gutachten von Sachverständigen eine tragende Rolle. Heinz K. und Gerhard R. hatten ausgesagt, sie hätten die Flüchtlinge für Wildschweine gehalten. Doch eine Sachverständige kam zu dem Schluss, dass man mit den Ferngläsern der Jäger durchaus Menschen von Wildschweinen sicher unterscheiden konnte. Die Frage, ob das Kornfeld wegen Funkenflugs von dem Mähdrescher abgebrannt war oder etwa weil es jemand angezündet hatte, wurde nicht geklärt.

    Entscheidend für den Freispruch war, dass das Gericht weder Heinz K. noch Gerhard R. nachweisen konnte, den einen Schuss abgegeben zu haben, der beide Männer getötet hatte. Ein Sachverständiger erklärte am Tag vor der Urteilsverkündung, das sichergestellte Geschossteil passe nicht zu der Munition, die die Jäger nach eigener Aussage verwendet hatten. Die Staatsanwaltschaft glaubte auch nach dem Freispruch, die Beweise würden ausreichen, um die beiden Schützen zu verurteilen, und legte Berufung ein. Drei Jahre später wurde diese abgelehnt.

    http://www.taz.de/Revision-einer-Geschichte/!5100702/

    1992 haben Jäger auf einem Feld in Mecklenburg-Vorpommern zwei Rumänen erschossen. Die Doku "Revision" zeigt nun die fehlende Anteilnahme der Behörden, Medien und Öffentlichkeit.

  • Das misslungene Ende einer Krähenjagd

    Krähenjagd
    Symbolbild

    Für Aufregung sorgte ein größerer Polizeieinsatz in Heidenpoint. Eine besorgte Anwohnerin setzte einen Notruf ab, weil sie einen maskierten Mann in einem Feld gesehen und Schüsse gehört hatte. Daraufhin rückten mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber an. Am Ende stellte sich heraus, dass es Jäger waren, die die Polizei frühmorgens auf einem Feld zur Strecke brachte.

    Laut ihrem Einsatzbericht, den die Polizeiinspektion Freilassing erst auf Nachfrage der Heimatzeitung veröffentlichte, informierte eine besorgte Anwohnerin der Hallerstraße am Morgen des 12. August über Notruf die Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim. In der Nähe schieße ein maskierter Mann im Tarnanzug mit einem Gewehr wahllos auf alle "Viecher", die sich bewegen. Sofort eilten mehrere Streifenwagen in die Hallerstraße, zudem war ein Hubschrauber im Anflug. Die ersten eintreffenden Polizisten hörten noch mehrere Schüsse. Als sich der Ainringer Jäger Hans Ortner junior, der seit dem frühen Morgen mit seinem Kollegen in Tarnkleidung in einem Maisfeld gesessen und Krähen geschossen hatte, auf einer Wiese an die Aufräumarbeiten machte, erfolgte der Zugriff.

    http://www.heimatzeitung.de/lokales/berchtesgadener_land/1789826_Das-misslungene-Ende-einer-Kraehenjagd.html

  • Jäger sieht bei Auenheim Auto an seinem Hochsitz vorbeifliegen

    Kein Jägerlatein!

    http://www.bo.de/sites/default/files/styles/artikeldetail/public/field/image/reiffit_ortenauticker_55db12fcdbfc5.jpg?itok=EWMq8en9

    Kurz vor 21 Uhr war der Mann zwischen Auenheim und Leutesheim auf dem Ausguck, als der Honda Civic in wenigen Metern Abstand vorbei segelte und im Feld landete. Der Autofahrer war auf den Grünstreifen gekommen und hatte beim Gegenlenken die Kontrolle über den Wagen verloren. Verletzt wurde niemand, am Auto entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. (as)

    http://www.bo.de/lokales/ortenauticker/jaeger-sieht-bei-auenheim-auto-seinem-hochsitz-vorbeifliegen

  • Jäger erschießen versehentlich vier vom Aussterben bedrohte Vögel

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte es der Stoff zu einem schlechten Witz sein. Eine Jäger-Gruppe besuchte die neuseeländische Motutapo Insel, um Pukekos – eine weit verbreitete Vogel-Art – zu schießen. Stattdessen wurden versehentlich vier vom Aussterben bedrohte Takahe Laufvögel erschossen.

    Takahe Ein Takahe mit GPS-Chip in Zealandia.

    Eigentlich dürfte es schon gar keine Takahes mehr geben. Der Takahe ist ein etwas merkwürdiger, in vielerlei Hinsicht typisch neuseeländischer Vogel: Flugunfähig und irgendwie putzig in seiner rundlichen Schusseligkeit. Die blau-grünen Laufvögel mit dem markanten roten Schnabel ernähren sich vorwiegend von zähem Tussock-Gras, sind völlig harmlos und aufgrund ihrer Wehrlosigkeit gegenüber äußeren Umwelteinflüssen seit langer Zeit vom Aussterben bedroht.

    Lange sah es so aus, als sei der Takahe für immer aus der neuseeländischen Landschaft verschwunden – genau so, wie etwa der legendäre Riesenlaufvogel Moa. Da im späten 19. Jahrhundert keine Tiere mehr gesichtet wurden, galten Takahes zwischen 1898 und 1947 sogar bereits offiziell als ausgestorben. Um so erstaunter waren Forscher, als sie 1948 einige Exemplare im heutigen Fiordland Nationalpark auf der Südinsel wiederentdeckten – und sofort unter strengen Naturschutz stellten.

    Takahe sind flugunfähig und ernähren sich hauptsächlich von Tussock-GrasTakahe-Paar in Zealandia / Wellington.

    Heute gibt es wieder etwa 300 Takahes, doch die Art bleibt vom Aussterben bedroht. Zwei Drittel der Bestände befinden sich deshalb in gesicherten Umgebungen – etwa in Wildtier-Schongebieten und auf von Fressfeinden befreiten Inseln vor der neuseeländischen Küste. Ungefähr 100 weitere Takahes leben wild im Fiordland Nationalpark.

    Seit 11 Jahren leitet das neuseeländische Umweltministerium DOC ein teilweise privat finanziertes Aufzuchtprogramm, das bis 2020 landesweit 125 Brutpaare etablieren soll. Für einen ihrer Nationalvögel lassen sich die Neuseeländer nicht lumpen: Bislang liegen die Kosten für das Programm insgesamt bei knapp 450.000 NZ$; zusätzlich beteiligen sich landesweit hunderte Freiwillige an den verschiedenen Projekten.

    Die nun versehentlich erschossenen Takahes waren auf der Motutapu Insel heimisch. Die Insel liegt im Hauraki Golf, nur eine kurze Fährfahrt von Auckland entfernt und ist über einen Damm mit der Vulkan-Insel Rangitoto verbunden. Motutapu ist seit 2011 offiziell frei von Raubtieren. In den vergangenen Jahren wurden dort unter der Schirmherrschaft des Motutapu Restoration Trust diverse einheimische Vogel-Arten, wie etwa braune Kiwis, Pateke-Enten und eben Takahes, angesiedelt.

    EB-PukekoEin Pukeko in Rotorua: Kleiner und viel dunkler als der Takahe, außerdem kann er fliegen.

    Die Jäger waren vor Ort, um die Bestände des ebenso einheimischen, aber sehr häufig vorkommenden Pukekos um bis zu 600 Tiere zu lichten. In den vergangenen Jahren hatten sich die Pukekos vor Aucklands Küste so drastisch vermehrt, dass sie durch Verdrängung oder das Fressen von Eiern unter Umständen eine Gefahr für andere, seltenere einheimische Vogel-Spezies hätten bilden können. Der Pukeko sieht dem Takahe auf den ersten Blick ähnlich, ist jedoch viel kleiner, deutlich dunkler gefärbt und kann fliegen. Entsprechend gab es eine Anweisung an die beteiligten Jäger, ausschließlich auf in der Luft befindliche Vögel zu feuern.

    Wie es trotzdem geschehen konnte, dass vier der 21 auf der Insel heimischen Takahe offenkundig von Jäger-Schrotflinten getötet wurden, ist nun Gegenstand einer offiziellen Untersuchung.

    Eines ist sicher: Erfreut ist wohl niemand über die Vorfälle. Nicht der Maori-Stamm, der vor einigen Jahren seine Zustimmung gegeben hatte, die Vögel von Fiordland nach Motutapu umzusiedeln; nicht die zahlreichen beteiligten Freiwilligen, Stiftungs- und DOC-Vertreter und nicht die neuseeländischen Medien, die viel lieber von Umweltschutz- und Aufzucht-Erfolgen berichten. Auch der Jagdverband selbst, der sich gern als Bewahrer der einzigartigen neuseeländischen Flora und Fauna darstellt, gibt sich zerknirscht – und verspricht lückenlose Aufklärung. Kein Wunder, schließlich sind die ohnehin umstrittenen Jagdlizenzen auf einheimische Vögel in Gefahr. So oder so sollte ein Jäger, der fliegende nicht von Laufvögeln unterscheiden kann, wohl besser keine geladene Schrotflinte mehr in die Hand bekommen.

    http://www.reisebineblog.de/?p=7629

  • Jägerhetze - Wie Jäger jetzt vorm Wolf warnen

    Waidmänner haben im Wald zwischen Lawalde, Schönbach und Neusalza-Spremberg die Schilder aufgehängt – auf eigene Faust.

    Im Wald bei Schönbach hat ein Jäger in Eigeninitiative Schilder aufgehängt. Er will Spaziergänger warne
    Im Wald bei Schönbach hat ein Jäger in Eigeninitiative Schilder aufgehängt. Er will Spaziergänger warnen

    Deutlich lugt das Schild mit der roten Schrift zwischen dem Grün im Wald hervor. Darauf steht: "Achtung Wolf-Streifgebiet. Hunde anleinen und Kinder beaufsichtigen. Die Jägerschaft". Waidmänner haben im Wald zwischen Lawalde, Schönbach und Neusalza-Spremberg die Schilder aufgehängt – auf eigene Faust. Und sie finden Nachahmer. Viele Schilder sind handgemalt, die im Kreissüden nicht. Herstellen lassen hat die offiziell wirkenden Warnschilder Christian Siegert in Eigeninitiative bei einer Werbeagentur. Auch der Hinweistext stammt von Siegert, der Chef der Greifvogelwarte Oberlausitz und selbst Jäger ist. Er begründet das damit, dass die Region rund um Schönbach offizielles Wolf-Streifgebiet ist.

    Kotspuren eingesammelt

    Der Wolf war da, bestätigt das Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz". In Schönbach und Mittelherwigsdorf seien Nutztiere gerissen worden. Das war im Winter dieses Jahres, teilt das Büro mit. Dass zumindest in einem Fall der Wolf dafür verantwortlich ist, wurde dabei festgestellt. In dem anderen ist es nicht ausgeschlossen. Bei ihren Beobachtungen der registrierten Tiere, dem sogenannten Monitoring, haben die Mitarbeiter des Wolfsbüros im Februar und März Losungen – also Kotspuren – östlich von Löbau eingesammelt, berichtet Vanessa Ludwig.

    Sie ist Projektleiterin des Kontaktbüros und kann nun die Ergebnisse der Proben mitteilen: Bei zwei Losungen hat das Genetiklabor bestätigt, dass es sich um Wolfskot handelt. Fest steht sogar, zu welchem Tier er gehört. Es handele sich um einen Welpen des Rosenthaler Rudels. "Im Frühjahr 2015 hat sich der Welpe also im Bereich Löbau aufgehalten", schlussfolgert Vanessa Ludwig.

    Über den Sinn und die Folgen der Schilder wird indes gestritten. Markus Bathen vom Wolfsprojekt des Naturschutzbundes, sagt: "Ich bekomme wegen dieser Schilder Anrufe von Personen, die sich dadurch verunsichert und alleingelassen fühlen." Er begründet das damit, dass das Schild zwar eine Warnung enthält, allerdings keinen Aufschluss daüber gibt, ob dort nun ein Wolf anwesend ist, der gefährlich werden kann. "Immerhin hat man in den zurückliegenden Jahren noch nie von einem Angriff auf Menschen hierzulande gehört", so Markus Bathen. Zudem kritisiert er, dass auf dem Schild keine Kontaktmöglichkeiten aufgeführt sind, wohin sich besorgte Spaziergänger wenden können.

    Anwohner in den Gebieten mit solchen Schildern sind überzeugt, dass ein Tier durchs Oberland gewandert ist. Denn auch in Friedersdorf war in diesem Jahr schon mehrfach ein Wolf beobachtet worden. Ob sich der Rosenthaler oder ein anderer Wolf aktuell immer noch dort aufhält, ist jedoch unklar. Das wird im Rahmen des Monitorings weiter beobachtet. Spuren und Kot sollen dazu ausgewertet werden.

    "Unnötig Ängste schüren"

    Was im Raum steht, ist nun vor allem die Frage, ob solche Schilder statthaft sind. Ob Jäger berechtigt sind, Warnschilder aufzustellen, vermag auch das Wolfsbüro nicht zu sagen. Grundsätzlich sei die Information, Hunde im Wolfsgebiet anzuleinen, nicht verkehrt. Dazu raten auch die Mitarbeiter vom Wolfsbüro. "Allerdings können solche Schilder, vor allem unter dem Aspekt, dass eine Gefahr für Kinder angesprochen wird, unnötig Ängste schüren", sagt Vanessa Ludwig vom Kontaktbüro. Wölfe hätten eine instinktive Vorsicht vor Menschen, sowohl vor Erwachsenen als auch Kindern. "Sie gehen ihnen in der Regel aus dem Weg."

    Das sieht Jäger Christian Siegert anders. Eine Vorsichtsmaßnahme für Spaziergänger und Waldbesucher sollen die Schilder sein, die in seinem Revier an den Bäumen hängen. Die Resonanz darauf sei unterschiedlich. Ein Nebeneffekt trat jedenfalls schon ein. Wanderer würden, seitdem die Schilder da sind, nicht mehr querbeet durch den Wald laufen. "Jetzt werden die Wege viel besser genutzt", sagt Siegert. Damit hätte auch das Wild mehr Ruhe. Wie sich solche Warnungen aber auf den Tourismus auswirken, ist bislang kaum abzuschätzen. Manchen Gast wird so ein Hinweis zweifellos verwundern.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/wie-jaeger-jetzt-vorm-wolf-warnen-3184538.html

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    Rotkäppchen-Schild

  • Tierische Städter: Umzug der Wildtiere

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    Maiswüsten, entwässerte Moorlandschaften und Monokulturen lassen viele Arten in die Stadt flüchten. Andere, wie die Schwalben, werden von dort vertrieben, weil Hausbesitzer sie am Nestbau hindern

    Mit seinen Parks und der Isar ist München auch anziehend für viele Tierarten. Die Artenschutzbeauftragte des Bundes Naturschutz, Christine Margraf, weiß viel über die neuen Stadtbewohner. Sie berichtet aber auch, dass andere Tiere verschwinden, weil für sie kein Platz mehr ist.

    SZ: Viele nehmen die Stadt als naturfeindlich wahr. Dabei leben in München zahlreiche Wildtiere. Angeblich ziehen sogar immer wieder neue Arten in die Stadt. Stimmt das?

    Christine Margraf: Ja, das stimmt. Ob es nun seltene Libellenarten, Frösche, Wildbienen und andere Insekten, aber auch Igel, Mäuse, Biber, Rehe und andere sind - in der Stadt leben mehr Wildtiere, als Laien für gewöhnlich annehmen. In der Regel handelt es sich freilich um Ubiquisten.

    Ubiquisten?

    Das sind Tier- oder Pflanzenarten, die anspruchslos sind, eine weite Verbreitung haben, die sich gut anpassen können und wenig empfindlich sind gegenüber Störungen wie Lärm. Die klassischen Kulturfolger eben. Der Wanderfalke zum Beispiel. Er ist eigentlich ein Felsbrüter und war vor 40 Jahren durch Umweltgifte in Bayern fast ausgerottet. Inzwischen wächst der Bestand wieder und er lebt auch in Städten und brütet auf Kirchtürmen. Aber die Ubiquisten sind nicht der einzige Grund für die Artenvielfalt in der Stadt.

    Welcher ist der andere?

    München ist eine grüne Stadt. Das liegt als allererstes an der Isar, die sich als grüne Achse durch die Stadt zieht. Über diese grüne Achse gelangen viele Arten in das Stadtgebiet, die sonst nicht hier vorkommen würden. Das gilt aber auch für die weitläufigen Parks wie den Englischen Garten und den Nymphenburger Schlosspark. In den Randbezirken gibt es zahlreiche Siedlungen mit meist großen Gärten. Außerdem liegen im Münchner Norden drei Naturschutzgebiete: die Panzerwiese nahe dem Hasenbergl, das Schwarzhölzl und auch die Allacher Lohe. Drei Naturschutzgebiete in einer Großstadt, das ist nicht selbstverständlich. Sie sind Reste ehemals großflächiger und sehr artenreicher Lebensräume, die durch die Bebauung und intensive Nutzung schon viel Fläche verloren haben.

    Süddeutsche Zeitung München Tierische Städter
    Ursprünglich sind Rehe Steppenbewohner, dann wurden sie in die Wälder verdrängt. Inzwischen haben sie Gärten am Stadtrand als Nahrungsquelle entdeckt.


    Die grünen, naturnahen Inseln sind es also, warum sich so viele Wildtiere in der Stadt wohlfühlen.

    Nehmen wir zum Beispiel Spechte. Die brauchen für ihre Nisthöhlen alte, oft schon ein wenig absterbende Bäume, in die sie leicht ihre Nisthöhlen hämmern können. Solche Spechtbäume gibt es in den Nutzwäldern rund um München mit ihren Fichtenmonokulturen kaum noch. Deshalb kommen die Spechte entlang der Isar nach München. In den Isaranlagen, im Englischen Garten, aber auch im Nymphenburger Schlosspark finden sie noch genau die Bäume, die sie für ihre Höhlen brauchen.

    Welche Rolle spielt die Zerstörung vieler Naturlandschaften durch die intensive Landwirtschaft?

    Das spielt eine sehr große Rolle. Denn auf den Maiswüsten rund um München ist die Artenvielfalt natürlich dramatisch zurückgegangen. Das gleiche gilt auch für die Moorlandschaften im Münchner Norden. Sie sind zum großen Teil längst für die Landwirtschaft drainiert und entwässert worden und allenfalls noch in kleinen Resten erhalten geblieben. Aber auch weite Teile der Münchner Heiden sind schon vor langer Zeit verloren gegangen. Diese Trockenstandorte waren einst der Lebensraum für alle möglichen Heuschrecken. Einige anpassungsfähige Arten haben inzwischen die Schotterbetten von Zuggleisen als neuen Lebensraum entdeckt. Und von denen gibt es ja nicht eben wenige in München.

    Welchen Einfluss hat die Klimaerwärmung?

    Die ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Nehmen Sie den Halsbandsittich. Der Papageienvogel ist in Zentralafrika und in Asien daheim und hierzulande als Käfigvogel beliebt. Die ersten wild lebenden Halsbandsittiche in Deutschland wurden 1967 in Köln nachgewiesen, wahrscheinlich waren es Tiere, die aus Käfigen freigelassen worden waren. Seither haben sich die Halsbandsittiche überall in den Städten am Rhein ausgebreitet. Beim Bundesamt für Naturschutz gehen sie davon aus, dass dort schon im Jahr 2012 mehr als 8000 Halsbandsittiche gelebt haben.

    Und was hat der Halsbandsittich mit dem Klimawandel zu tun?

    Halsbandsittiche brauchen es vergleichsweise warm, auf keinen Fall vertragen sie Winterfrost. Dass sie sich in Deutschland ausbreiten, hat etwas mit dem immer milderen Klima hier zu tun. Und dass sie Städte als Lebensraum bevorzugen, liegt daran, dass es in den Städten für gewöhnlich noch einmal einige Grade wärmer ist als auf dem Land. Außerdem ist harter Winterfrost in Städten eher selten.

    Kann man sagen, welche und wie viele Wildtiere in München leben?

    Das ist sehr schwierig, es gibt da keine Spezialstudien. Es gibt nur bayernweite Untersuchungen für einzelne Artengruppen, den bayerischen Vogelatlas zum Beispiel oder den Heuschreckenatlas. Aus diesen Gesamtschauen müsste man sich die Daten für München zusammenklauben. Für einzelne Artengruppen gibt es Untersuchungen von Spezialisten. Beispielsweise sind in München 311 Wildbienenarten nachgewiesen worden, davon allerdings 94 nur vor dem Jahr 1950. So eine Zusammenschau ist immer nur bedingt aktuell. Denn solche Erfassungen sind aufwendig und werden nur in großen Zeitabständen aktualisiert. Außerdem ist da die Artenfluktuation.

    Wie meinen Sie das?

    Nun, so wie Arten in die Stadt zuziehen, so wandern welche ab oder sterben sogar aus - weil kein Platz mehr für sie vorhanden ist. Die Schwalben und die Mauersegler, die beide typische Stadtarten sind, da sie ihre Nester an Häusern bauen, werden in München und auch anderen Städten immer weniger. Denn viele Hausbesitzer wollen die Nester nicht mehr an ihren Häusern haben und hindern die Vögel mit allerlei technischen Methoden daran, welche zu bauen. Auch der Hausspatz wird seltener, weil er in der Stadt immer weniger Nistplätze und auch Insekten als Nahrung findet.

    Und wie ist das mit der Bauwut?

    Auch die spielt den Tieren schlimm mit, vor allem dort, wo sich die Bebauung in die sehr artenreichen Randbereiche der Stadt ausdehnt. Im Münchner Norden, in den Heidelandschaften dort gibt es zum Beispiel noch viele Feldlerchen. Wenn sich nun die Stadt immer weiter hinaus aufs Land frisst und man diese Flächen Schritt für Schritt in Bauland umwandelt, werden die Lerchen verschwinden, ganz einfach weil dort kein Platz mehr für sie ist. Und in der Stadt können Feldlerchen nicht leben.

    Was kann der Münchner tun, damit es den Wildtieren in der Stadt gut geht?

    Für Gartenbesitzer ist es ganz einfach. Sie sollten darauf achten, dass ihr Garten so naturnah wie nur möglich ist. Also auf keinen Fall Herbizide oder Pestizide ausbringen. Und natürlich sollte in dem Garten möglichst viel blühen, das ist gut für alle Arten von Insekten. Wenn man dann noch in einer Ecke Laub und Äste liegen lässt, hat der Igel einen Unterschlupf. Und ein Obstbaum bietet Nahrung für Siebenschläfer.

    Was ist mit Büschen und Wasserstellen?

    Die sind auch sehr wichtig. Büsche bieten allen möglichen Tieren Unterschlupf, Mäusen genauso wie dem Fuchs. Und ein kleiner Teich zieht Vögel und sogar Libellen an. Und natürlich Frösche und alle möglichen anderen Amphibien. Wenn man die Natur nur ein wenig machen lässt, dann wird man staunen, was da alles an Tieren in den eigenen Garten kommt.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tierische-staedter-umzug-der-wildtiere-1.2621382

  • Lottis Jäger darf nicht genannt werden

    Landgericht Schwerin untersagt der SVZ, den Namen zu veröffentlichen. Früherer weitergehender Beschluss zurückgenommen.

    Wie heldenhaft und herroisch doch manche Jäger Haustiere jagen und erschießen, wobei die meisten von diesen Haustierjägern aber nie so mutig sind sich namentlich offen dazu zu bekennen.

    So allerdings ein Jäger, wie in diesem Fall, es versäumt bei einem Zeitungsinterview die Zeitung darauf hinzuweisen, dass sein Name nicht öffentlich genannt werden sollte, muss er sich auch nicht über den darauf folgenden Shitstorm von Tierfreunden beschweren, der in solchen Fällen von jägerischem Haustiermorden, stets folgt.  Weder kann er für sein Versäumnis die Zeitung verklagen, noch den Anti-Jagdblog, in dem lediglich der Bericht in der SVZ zitiert wurde.  Der hundejagende Jäger wird auch ganz bestimmt für sein eigenes Fehlverhalten von keiner Seite  Schmerzensgeld erpressen können, dass eher Lottis Besitzern zusteht.  

    Zum Glück scheiterte der Jäger auch mit seinem Versuch, dass im  „Fall Lotti“ nur noch in vagen Andeutungen berichtet werden dürfte.  Da sieht man mal wieder was Jäger nicht so alles anstellen, damit ihre eigenen Untaten ja nicht zu öffentlich werden. 

    Ein Bild aus glücklichen Tagen: Boxerdame Lotti.
    Ein Bild aus glücklichen Tagen: Boxerdame Lotti.
     

    Die Schweriner Volkszeitung darf künftig weder den Namen noch den Wohnort eines Jägers nennen, der in der Nähe von Schossin südlich von Schwerin einen Hund erschossen hat. Das hat das Landgericht Schwerin gestern entschieden. Die Richter urteilten, die Persönlichkeitsrechte des Jägers würden verletzt, wenn sein Name im Zusammenhang mit dem Tod des Hundes in der Zeitung genannt wird. Der Schutz dieser Rechte sei in diesem Einzelfall wichtiger als das Recht der Presse, in allen Details über den Vorfall zu berichten, da es sich nicht um eine schwerwiegende Straftat handelt.

    Der Jäger hatte Anfang März diesen Jahres die Boxerhündin Lotti erschossen, die sich von ihrem Herrchen während eines Spaziergangs losgerissen hatte. Der Tod des Hundes hatte die Besitzer schwer getroffen und empört. Gegenüber der SVZ rechtfertigte der Jäger die Schüsse auf den Hund. Da dieser gewildert habe, habe er ihn erschießen müssen, um Wildtiere zu schützen.

    Allerdings sah sich der Jäger nach einem SVZ-Artikel über den Vorfall öffentlichen Anfeindungen ausgesetzt und verlangte von der Zeitung, ihn nicht mehr namentlich zu nennen. Er bestritt auch, jemals zugestimmt zu haben, dass sein Name im Zusammenhang mit Lotti in der Zeitung stehen darf.

    SVZ-Chefredakteur Michael Seidel sagte, er könne mit dem Urteil des Landgerichts leben. „Das Gericht hat uns einen wertvollen Fingerzeig gegeben, in welchem Rahmen wir in jedem Einzelfall zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsrechten abwägen müssen.“ Zufrieden nahm Seidel zur Kenntnis, dass das Gericht einen viel weitergehenden früheren Beschluss zurücknahm. Danach hätte über den „Fall Lotti“ nur noch in vagen Andeutungen berichtet werden können, was laut Seidel einer Einschränkung der Pressefreiheit gleichgekommen wäre. Seidel sagte, es sei generell Aufgabe der Presse, transparent zu berichten. Gerade in der Lokalberichterstattung sei es darum auch wichtig, „Ross und Reiter namentlich zu nennen“, um bei den Lesern glaubwürdig zu bleiben.

    Der „Fall Lotti“ ist noch nicht abgeschlossen. Ihr Herrchen hat Strafanzeige gegen den Jäger wegen illegaler Tierkörperbeseitigung gestellt. Der Jäger hatte den Hund nach eigenen Angaben irgendwo im Wald vergraben.

    http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/lottis-jaeger-darf-nicht-genannt-werden-id10553261.html

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    Siehe dazu auch:
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    Erschossene Hündin Lotti: Staatsanwalt ermittelt - Täter will den Anti-Jagdblog verklagen
    http://anti-jagd.blog.de/2015/08/16/erschossene-huendin-lotti-staatsanwalt-ermittelt-taeter-20705303/

    Schossin: Hündin Lotti erschossen und weggeworfen
    http://anti-jagd.blog.de/2015/03/03/schossin-lotti-erschossen-weggeworfen-20156907/

  • Mann mit Jagdgewehr tötet Baby, Mutter und Großvater

    Sinti-und-Roma-Lager in Frankreich 

    Ein Mehrfachmord schockiert Frankreich: Bei der Schießerei sterben vier Menschen, darunter ein Gendarm. Der Täter soll betrunken gewesen sein.

    Gendarmen sichern die Straße zum Lager der Sinti und Roma in bei Roye im Norden Frankreichs. Vier Menschen wurden dort erschossen, drei schwer verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar.


    Einen Tag nach einer Bluttat mit vier Toten in einer nordfranzösischen Wohnwagensiedlung haben die Behörden weiter nach dem Motiv des Schützen gesucht. Ein Mann hatte am Dienstag im Ort Roye südöstlich von Amiens ein sechs Monate altes Kleinkind, dessen Mutter und Großvater erschossen und ein weiteres Kind schwer verletzt.

    Beim anschließenden Schusswechsel mit der Gendarmerie traf er zwei Polizisten, einer von ihnen erlag seinen Verletzungen. Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve verurteilte das Verbrechen als inakzeptabel und abstoßend.

    Es sehe so aus, als ob es sich um eine gewöhnliche Gewalttat handele, sagte Minister Cazeneuve am Mittwoch dem Sender France Inter. „Jetzt wird die Untersuchung die Umstände klären, unter denen es dazu gekommen ist.“ Die Tat spielte sich in einem Lager sogenannter „Fahrender“ ab - unter diesen Begriff fallen im französischen Recht beispielsweise Roma-Familien, wenn sie in Wohnwagen leben, aber auch Angehörige anderer Volksgruppen. Der Mann habe sich einem Wohnwagen genähert und dort das Feuer auf die Familie eröffnet, sagte Staatsanwalt Bernard Farret - nach Angaben des Senders France Info schoss der Angreifer mit einem Jagdgewehr. Die Gendarmerie war schnell vor Ort.<

    Als der Angreifer die Beamten sah, habe er mehrmals geschossen, erläuterte Farret. Die Gendarmen erwiderten das Feuer und setzten den Mann außer Gefecht. Der mutmaßliche Täter war anscheinend betrunken und soll „im weiteren Sinne“ ebenfalls zur Gemeinschaft der „Fahrenden“ gehört haben. Die genauen Hintergründe waren noch unklar. Cazeneuve begab sich noch am Dienstagabend ins Krankenhaus von Amiens, wo die Verletzten behandelt werden. „Das ist eine echte Tragödie für diese Familie“, sagte er dort. „Ich habe eine gebrochene Familie gesehen, zusammengesackt und unter Schock.“ Nach der Tat hatten Medien von einer angespannten Stimmung vor Ort berichtet, zahlreiche Polizisten waren vor Ort. In der Nacht soll sich die Lage nach Angaben der Regionalzeitung „Courrier picard“ aber beruhigt haben.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/sinti-und-roma-lager-in-frankreich-mann-mit-jagdgewehr-toetet-baby-mutter-und-grossvater/12234190.html

  • Betrunkener mit geladenem Jagdgewehr im Auto unterwegs

    Alk, Jäger, Jagd,

    http://www.welt.de/regionales/thueringen/article145629860/Betrunkener-mit-geladenem-Jagdgewehr-im-Auto-unterwegs.html

  • Deutsche Entwicklungshilfe für Großwildjagdfarm in Simbabwe

    Linken-Politiker fordert Überprüfung durch den Bundesrechnungshof 

    In Simbabwe hat eine Großwildjagd-Farm eines deutschen Unternehmers von deutschen Entwicklungshilfe-Geldern profitiert. Das geht aus einer Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag sowie Recherchen von REPORT MAINZ hervor.

    Stolzer Großwildjäger mit totem Leopard
    Stolzer Großwildjäger mit totem Leopard

     

    Demnach wurden vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 2012-2014 für ein Projekt in Simbabwe insgesamt Mittel in Höhe von mehreren hunderttausend Euro zur Verfügung gestellt.

    Dabei wurden die Umsiedlung von mehr als tausend Wildtieren aus einem privaten Schutzgebiet sowie Maßnahmen zum Wildtiermanagement im privaten Schutzgebiet finanziert. Dieses Schutzgebiet namens "Sango" gehört dem deutschen Unternehmer Wilfried Pabst, der u.a. in mehreren afrikanischen Ländern Minen betreibt. Auf "Sango" können Touristen hochpreisige Jagdsafaris durchführen. Gejagt werden nach Aussagen des Unternehmers im Interview mit REPORT MAINZ u.a. Löwen, Leoparden, Giraffen, Elefanten und Flusspferde.

    Am entwicklungspolitischen Nutzen dieses Projektes werden nach Recherchen von REPORT MAINZ nun erhebliche Zweifel laut.

    Der Obmann der Linken im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Niema Movassat, hat eine kleine Anfrage zu diesem Thema an die Bundesregierung gestellt. Gegenüber REPORT MAINZ sagt er über dieses Projekt: "Es sticht schon als besonders absurd heraus, weil die meisten Entwicklungsprojekte, die man so kennt, die kommen ärmeren Menschen zugute, ärmeren Gemeinden zugute. Hier aber kommt das Projekt vor allem einem deutschen Multimillionär zugute."

    Nach Recherchen von REPORT MAINZ gab es auch von Mitarbeitern in der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) massive Kritik an der Durchführung des Projekts. Das BMZ räumt diesen Sachverhalt auch in der Antwort auf die Kleine Anfrage der Linken ein.

    Wörtlich heißt es daraufhin jedoch: "Im Verlauf des Vorbereitungsprozesses konnten diese Fragen jedoch unter Beteiligung der zuständigen Führungskraft geklärt werden." (Drucksache 18/5167). Das Projekt wurde also dennoch durchgeführt.

    Gegenüber REPORT MAINZ rechtfertigt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Entwicklungshilfe folgendermaßen:

    "Bei der Sango (…) Conservancy handelt es sich um ein privates Schutzgebiet mit touristischer und jagdlicher Nutzung, das auch dem Schutz der Natur dient und damit zugleich den Schutz der Wildtiere vor Wilderern ermöglicht. Beides ist entwicklungspolitisch sinnvoll."

    Der Obmann der Linken Movassat hält diese Argumente nicht für ausreichend und fordert im Interview mit REPORT MAINZ eine grundsätzliche Überprüfung des Projekts: "Deshalb müsste hier auf jeden Fall der Bundesrechnungshof sich das ganze Projekt mal anschauen und prüfen, inwiefern hier Standards verletzt wurden und Gelder möglicherweise rechtswidrig ausgegeben wurden."

    Der deutsche Unternehmer Wilfried Pabst, dem die Großwildjägerfarm gehört, weist im Interview mit REPORT MAINZ alle Vorwürfe zurück. Wörtlich sagt er: "Das ist natürlich völliger Unsinn. Wissen Sie, die Linke-Fraktion hat aus meiner Sicht wie die Grünen das Problem, dass sie Afrika nicht verstehen."

    Seine Investitionen in die Farm seien in ökologische Projekte geflossen und kämen Simbabwe zugute. Er habe von den Entwicklungsgeldern nicht persönlich profitiert.

    http://www.swr.de/report/linken-politiker-fordert-ueberpruefung-durch-den-bundesrechnungshof-deutsche-entwicklungshilfe-fuer-grosswildjagdfarm-in-simbabwe/-/id=233454/did=15855804/nid=233454/zj9oia/index.html

  • Rechtsradikale geschockt: Asylanten bewohnen Görings Jagdhütte

    Gruselige, rechtsradikale Hetze gegen Asylanten, bei der sie beklagen, dass in Görings alter Jagdhütte nun Asylanten wohnen???  - Nun, solange da keine neuen Nazis wohnen  ...   


     

    Zitat:  "Die Verausländerungswut im Merkelland agiert immer pietätsloser. Jede Möglichkeit eine neue Asyl-Kaschemme aus dem Boden zu stampfen wird genutzt, um hier die alleine in diesem Jahr zu erwartenden 500.000 Asylanten unterzubringen und mit Steuergeldern reich zu beschenken. Nachdem man kulturfremde Asylanten so schon in deutschen Konzentrationslagern (KL) beherbergen wollte, requirierte man jetzt in Franken die Jagdhütte des weltbekannten Oberbefehlshabers der deutschen Luftwaffe im historischen Nationalsozialismus, Hermann Göring, um sie als Asylunterkunft für minderjährige Asylanten zu mißbrauchen.

    Der in seiner Zeit bei der Bevölkerung äußerst beliebte und erfolgreiche Kriegsflieger Göring, den die alliierte Siegerjustiz in Nürnberg einst hinrichten wollte, würde wohl im Grabe rotieren, wenn er wüßte, daß in seinem Jagdanwesen, in der so genannten "Pfeifferhütte" in Schwarzenbruck (Landkreis Nürnberger Land), sich nun vorgeblich um Asyl Suchende Ausländer aus aller Herren Länder breit machen und gelangweilt ihre Füße auf den Tisch legen.

     Gerade das gönnen wir Jagdgegner diesem NS-Verbrecher auch aus vollem Herzen heraus.

    Das einstige Jagdhaus des nationalsozialistischen Reichsmarschalls gehört inzwischen der überfremdungsfreundlichen Stadt Nürnberg und ist heute mit gut 30 Betten, ausreichend Duschen, WC-Anlagen, einer Küche und einem großen Gemeinschaftsraum ausgestattet. Das weckte freilich auch das gierige Interesse der bundesdeutschen Asyl-Industrie, um in der fränkischen Region noch weiter die Umvolkung voranzutreiben. Insbesondere so genannte "unbegleitete" minderjährige Asylanten, mit dem landfremden Klientel es in der Vergangenheit immer wieder Ärger wegen ausufernder Kriminalität in deutschen Städten gab, haben dort nun eine neue Bleibe auf Kosten der deutschen Steuerzahler gefunden.

    Was die Bürger sorgt, interessiert aber die Profiteure der milliardenschweren Asyl-Branche überhaupt nicht. Jedes noch so sinnfreie Argument wird da aus dem Überfremdungshut gezaubert, um geplante Verausländerungsmaßnahmen zu rechtfertigen. "Ich fände es richtig, wenn man das Haus jetzt genau entgegengesetzt zur Rassenideologie der Nazis nutzen würde", meinte letztes Jahr der Sprecher der regionalen Rummelsberger Diakonie, Gunnar Dillschneider, zu den asylgeschwängerten Mißbrauchsvorhaben, die Jagdhütte Görings umzufunktionieren. Sein "Wunsch" - 70 Jahre nach Kriegsende - ging jetzt offenbar in Erfüllung.

    Dort wo sich einst Hermann Göring nach einer erfolgreichen Jagd zur Ruhe bettete, toben heute junge und wesensfremde Asylanten durchs Haus, in der Hoffnung hier über das Zauberwort "Asyl" ein Bleiberecht zu ergattern, das ihnen langfristig eine bessere wirtschaftliche Perspektive garantiert."

    Es ist nichts Verwerfliches daran auf die Spuren des Reichsjägermeister Göring zu scheißen und zu pissen.  So es die Asylanten nicht stört, können sie gerne auch die Jagdhütten anderer Naziverbrecher beziehen.

     

    http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/5478/akat/1/infotext/Asylanten_in_Goerings_Jagdhuette/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

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    Nazi-Jagdhaus könnte Unterkunft für Flüchtlingskinder werden

    03.11.2014, 

    Nazi-Jagdhaus könnte Unterkunft für Flüchtlingskinder werden. Pfeifferhütte in Schwarzenbruck
    Pfeifferhütte in Schwarzenbruck. Die Pfeifferhütte in Schwarzenbruck bei Nürnberg. 

    Im ehemaligen Jagdhaus von NS-Verbrecher Hermann Göring in Schwarzenbruck bei Nürnberg könnten bald Flüchtlingskinder untergebracht werden. Der Bau wurde zuletzt als Schullandheim genutzt und steht seit etwa eineinhalb Jahren leer. Es gibt dort 30 Betten, Duschen und WCs, eine Küche und einen Gemeinschaftsraum, der gut für den Deutschunterricht genutzt werden könnte, sagte der Sprecher der Rummelsberger Diakonie, Gunnar Dillschneider. Das Gebäude gehört der Stadt Nürnberg. Der für die Jugendhilfe zuständige Landkreis könnte es mieten und an die Diakonie als Träger geben. Derzeit seien alle Beteiligten im Gespräch.

    http://www.t-online.de/regionales/id_71631860/nazi-jagdhaus-koennte-unterkunft-fuer-fluechtlingskinder-werden.html

  • 24 Rechtsextremisten besitzen legal Waffen, 7 davon einen Jagdschein

    Zwei Dutzend Rechtsextremisten in Sachsen-Anhalt dürfen legal eine Waffe besitzen. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor. Darin heißt es: "Der Landesregierung sind 24 Rechtsextremisten aus Sachsen-Anhalt bekannt, die über eine waffenrechtliche Erlaubnis verfügen." Wie viele und welche Art Waffen sie besitzen, könne nicht gesagt werden.

    Fünf NPD-Mitglieder dabei

    Die meisten Rechtsextremen, die legal Waffen besitzen, sind Sportschützen.

    Den Zahlen zufolge besitzen sieben dieser Personen einen Jagdschein, 14 sind als Sportschützen aktiv und drei haben einen kleinen Waffenschein, mit dem beispielsweise der Besitz einer Reizstoffwaffe erlaubt ist. Fünf der "von der Landesregierung beobachteten Rechtsextremisten" seien zudem Mitglied der NPD.

    In der Anfrage der Linken-Abgeordneten Henriette Quade wird auch ein Zusammenhang zwischen Waffenbesitz und verübten Straftaten abgefragt. Demnach haben seit 2003 in 37 Fällen Rechtsextreme mit Waffen Straftaten begangen. Ein Anspruch auf Vollständigkeit könne wegen bestehender Löschfristen jedoch nicht erhoben werden. In den meisten Fällen sei mit einer Flasche oder einem Schlagstock zugeschlagen worden. In der bundesweiten Datei "Gewalttäter Rechts" sei für keine Person ein legaler Waffenbesitz verzeichnet.

    Schützenvereine nicht pauschal verdächtig

    In ihrer Antwort stellt die Bundesregierung zwar einen generellen Zusammenhang zwischen Rechtsextremisten und Schützenvereinen dar. Einzelne Rechtsextreme seien durchaus Mitglied, "da diese bekanntermaßen eine große Affinität zu Waffen haben und die Möglichkeit des legalen Waffenbesitzes und Schießtrainings auch nutzen." Grundsätzlich würden Schützenvereine aber nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, heißt es. Es lägen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass von ihnen Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgingen.

    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/waffenbesitz-rechtsextremisten-sachsen-anhalt100_zc-266fac6c_zs-355b056c.html

  • Der Jagdfrevel – ein Fall für den „General“

    Von erlegten Muttertieren und einer kämpferischen Richterin

    Wie von der TS berichtet, wurden bei einer Drückjagd im November drei führende Muttertiere erlegt. Obwohl viele Jäger darin eine Straftat sehen, stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. Zu Unrecht, beurteilt die pensionierte Richterin Annemarie Schwintuchowski den Fall. Der nun auf ihr Betreiben beim Generalstaatsanwalt liegt.

    Ist ein Jäger ohne Jagdschein straflos davon gekommen?Der Abschuss von Muttertieren ist eine Straftat

     

    Sie lässt nicht locker. So, wie sie hartnäckig versuchte, im Dickicht des Steuerrechts die Wahrheit zu finden, so hat sie sich auch in den Fall mit den drei Muttertieren verbissen. Diese hätten nach ihren jagdlichen Kenntnissen niemals erlegt werden dürfen. Annemarie Schwintuchowski, frühere hessische Finanzrichterin und Mitbegründerin der Initiative Wald mit Wild. Sie scheut auch nicht vor hohen Tieren, weder in der Bayerischen Justiz noch der Staatsregierung zurück.

    Vor zwei Jahren legte sie sich dort mit dem damaligen Umweltminister Marcel Huber an, der es zuließ, dass Rotwild ohne vernünftigen Grund in den Wintergattern erlegt wurde, dass Gatter gebaut wurden, in die das Wild zum Abschuss gelockt werden sollte. Das Rotwild ist es auch, mit dem die mit dem Jagdrecht vertraute Schwintuchowski der Staatsanwaltschaft München II das Leben schwer macht.

    Muttertiere erlegt

    Vorausgegangen war eine Drückjagd auf Rot- und Rehwild am 14. November vergangenen Jahres im Bereich zwischen Hennerer, Gindel- und Kreuzbergalm. Als die Hatz mit Hunden und Treibern abgeblasen wurde, war das Entsetzen groß. Unter den zehn Stück Rotwild und zwei Rehen waren auch drei Alttiere mit vollem Gesäuge. In der Jägersprache sind dies „führende Stücke“, Muttertiere mit Kälbern.

    Wer sie tötet, so das Bundesjagdgesetz, macht sich des vorsätzlichen wie auch fahrlässigen Verstoßes schuldig. Das ist auch alles dem Münchner Ermittler Dr. Sven Caspers bekannt. Er hatte zuvor das Verfahren gegen zwei beschuldigte Jagdteilnehmer eingestellt, da ein Tatnachweis nicht hätte geführt werden können und verwaiste Kälber im Revier nicht festgestellt worden seien. „Für die Beschuldigten“, so Pressestaatsanwalt Ken Heidenreich, „war unter anderem nicht vorhersehbar, dass das von ihnen erlegte Tier kälberführend war“.

    Das Bundesjagdgesetz unterscheidet zwischen „tragend“ und „führend“

    Dies lässt Schwintuchwoski nicht gelten. In ihrer siebenseitigen Beschwerde von Anfang Juli über die Einstellung des Verfahrens gegen die beiden Beschuldigten listet sie die zahlreichen „tatsächlichen und rechtlichen Fehler“ auf. Als Jägerin kritisiert sie insbesondere, dass die jagdlichen Sorgfaltspflichten der Schützen überhaupt nicht vorkommen. Aufgrund ihrer Ausbildung hätten sie erkennen müssen, dass es sich um „kälberführende“ Muttertiere gehandelt habe, wie es die Natur so geregelt hat.

    Denn ein Kalb brauche um diese Jahreszeit im November bis zu „seinem Selbständigwerden die Führung durch das Alttier“. Ebenso sei die Tatsache bekannt, dass der Einsatz von Hunden dazu führe, „dass die Kälber von den Alttieren getrennt werden und die Alttiere dann tatsächlich allein kommen“. Jeder Jäger wisse, dass dies aber gerade kein Hinweis darauf sei, dass das Alttier kein Kalb führe. „Deswegen weiß jeder Jäger, dass er darauf achten muss, ob das Alttier ein Gesäuge hat“. Könne er dies nicht zuverlässig erkennen, „dann darf er nicht schießen“, so Schwintuchowski in ihrer Beschwerde.

    Ferndiagnose des Gutachters

    Statt diese Fakten zu bewerten, bemüht die Staatsanwaltschaft einen Gutachter im fernen Norddeutschland. Ohne Ortskenntnisse gab dieser per Ferndiagnose seine Stellungnahme ab. Zu welcher Frage eigentlich? Dazu schweigt sich die Staatsanwaltschaft bisher aus. Bekannt ist nur, dass der Gutachter erklärt haben soll, man könne Mitte November nicht den „tragenden“, den trächtigen Zustand eines Alttieres erkennen.

    Schwintuchowski kritisiert, dass in der Einstellungsverfügung nicht von einem „tragenden“, sondern nun von einem „führenden“ Stück Rotwild die Rede ist. Dies sei ein erheblicher Unterschied, so die Juristin und Jägerin. Denn „führend“ bedeute die Betreuung des lebenden Kalbes. Schwintuchowski will diese „Wandlung“ der Begriffe „tragend“ und „führend“ nicht als Zufall gelten lassen. Sie vermutet eher, die Staatsanwaltschaft würde darauf vertrauen, dass niemand so genau die gewählten Formulierungen lesen und das wundersame Wortspiel erkennen würde. Juristisch sei aber genau dies der Knackpunkt.

    Wochenlange Ermittlungen der Miesbacher Polizei

    Weiter fällt ihr in der Korrespondenz mit der Staatsanwaltschaft auf, dass es wohl zunächst Verfahren gegen drei Beschuldigte mit drei fortlaufenden Aktenzeichen gab, von 12 Js 5240/15 bis 12 Js 5242/15. Doch die Ermittlungen zu dem Aktenzeichen 12 Js 5241/15 fehlen. Der Verfahrensausgang hierzu wurde der früheren Richterin nicht genannt. Verwundert ist sie auch über die wochenlange „Ermittlungszeit der Polizei“ in Miesbach.

    Denn der Vorfall ereignete sich Mitte November. Doch warum erreichte der Fall erst sechs Wochen später die Staatsanwaltschaft, fragt sich Schwintuchowski. Fragen, die ihr nun vielleicht Münchens ranghöchster Staatsanwalt, Dr. Peter Frank, beantwortet. Denn Mitte August teilt man ihr mit, dass ihre „Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung zur weiteren Entscheidung an den Generalstaatsanwalt in München weitergeleitet wurde“. Schwintuchowski fordert eine „Fortführung des Verfahrens“. Denn für sie gilt die Maxime: Ein Jäger muss verantwortlich handeln und darf im Zweifel nicht schießen.

    http://www.tegernseerstimme.de/der-jagdfrevel-nun-ein-fall-fuer-den-general/183225.html

  • Doch kein Wolf auf Jäger-Jagd

    Ein Wolf sitzt in einem Feld. © Anka Agency International/picture-alliance Fotograf: Gerard LetzEin Wolf habe ihn direkt angegriffen, sagte Ralf K. im April der Zeitschrift "Jäger".


    Wolf greift Menschen an - diese Horrorvorstellung sollte im April in der Lüneburger Heide Wirklichkeit geworden sein. Doch wie sich nun herausstellt, ist der Wolf völlig unschuldig.

    Die Geschichte über den vermeintlichen Wolfsangriff auf einen Jäger in Boitze begann mit einem Paukenschlag. Ein Wolf, so sagte es der Jäger Ralf K. damals der Zeitschrift "Jäger", habe ihn beinahe das Leben gekostet. Es sei das erste Mal gewesen, dass ein Wolf in Deutschland Menschen attackiere. Als der Jäger in der Nacht zu Ostersonntag einen Hochsitz hinunterkletterte, sei das Tier mit offenem Maul auf ihn "zugerast". In letzter Sekunde habe er seine Pistole gezückt, vor den Wolf auf den Boden geschossen und ihn damit vertrieben. Der Bericht machte Schlagzeilen. Tageszeitungen und Fernsehmagazine sprachen von einer "neuen Dimension". Dass da tatsächlich ein Wolf so atypisch auf einen Menschen zuraste, stellte offenbar niemand infrage. Bis die CDU-Fraktion, wie die "taz" nun berichtet, eine Anfrage im Niedersächsischen Landtag stellte. Und in der Antwort auf diese Anfrage wurde bekannt, dass ein Gutachten des Umweltministeriums zu folgendem Schluss kommt: Einen Wolfsangriff gab es in Boitze mit Sicherheit nicht.

    Wenzel: "Keine Wolfsfährte am Hochsitz gefunden"

    Das Ministerium habe die Spuren auf dem betreffenden Acker in Boitze wochenlang analysiert, den professionellen Fährtenleser Joscha Grolms dorthin geschickt. Und dann das: "Die Schilderungen des Jägers sind mit den durch Spuren nachvollziehbaren tatsächlichen Vorkommnissen nicht in Übereinstimmung zu bringen. In unmittelbarer Umgebung des Orts des geschilderten Geschehens fand sich keine Wolfsfährte", so Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) auf die Anfrage der CDU-Fraktion.

    War es vielleicht ein Fuchs?

    Auf eine "Caniden-Spur", sprich: die Spur eines hundeartigen Tieres, stieß der Fährtenleser aber doch - 24 Meter vom Hochsitz entfernt. Sie soll in Trab vom Hochsitz weggeführt haben, Hinweise auf einen Galopp habe es keine gegeben. Den hätte es aber geben müssen, wäre der Wolf auf jemanden "zugerast". Eine DNA-Analyse von Haaren am Hochsitz hätte darüber hinaus ergeben, dass dort auch ein Fuchs umher streifte. Auch von diesem fand der Fährtenleser nahe des Hochsitzes Spuren. Ist der Angreifer von Boitze womöglich ein Fuchs im Wolfspelz? In jedem Falle endet die Geschichte über die vermeintliche Wolfsattacke so, wie sie vor fast fünf Monaten begann: mit einem Paukenschlag.

    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Hilfe-ein-Wolf-greift-an-Oder-doch-nicht,boitze100.html

  • Ein verletzter Feldhase wird zum Problemfall

    Coswigerin findet Wildtier


    Einen Feldhase hat eine Coswigerin gepflegt.


    Eine Frau aus Coswig päppelt einen verletzten Feldhasen auf. Doch was soll nun mit dem Tier geschehen? Ein neuer Erlass regelt nicht, wie mit Wildtieren zu verfahren ist.

    Für Irena Gräwert ist die Welt nicht in Ordnung. Die Coswigerin kämpft seit Wochen für einen jungen Feldhasen. Dieser, schreibt sie in einem Brief an die MZ, wurde im April im Raum Dessau gefunden. „Das Tier war verletzt, es lag auf der Straße“, erklärt sie auf Nachfrage. „Der Hase musste ärztlich versorgt werden.“ Was sie auch veranlasst hat. Doch das Zurückbringen in die freie Natur hatte wenig Erfolg. „Der Hase lag am nächsten Tag wieder da.“

    Nachdem sie das Tier mit der Flasche aufgepäppelt hatte, sorgte sie sich um dessen Unterbringung. „Unser Kaninchengehege wird für ihn nicht genügend Platz bieten“, weiß sie. Doch alle Anfragen bei diversen Stellen wurden abschlägig beschieden. Das Nabu-Zentrum im Stadtwald habe die Aufnahme abgelehnt, die Naturschutzbehörde beim Landkreis empfahl den Tierpark Wittenberg, doch auch dort habe man keine Möglichkeit gesehen.

    Wildtiere dürfen nicht einfach mitgenommen werden

    „Die Antwort des Tierparkleiters war, er hätte den Hasen auch bloß nach einer Woche freigelassen“, empört sich die Tierschützerin. „Diese Antwort hat mir nicht gefallen, zumal das Tier noch gefüttert werden musste. Jeder schiebt es dem anderen zu. Wenn sich niemand zuständig fühlt, bleibt der Hase hier.“ Denn im Veterinäramt des Landkreises habe man sie wieder zur Naturschutzbehörde geschickt. Genau genommen darf sie den Hasen eigentlich nicht behalten. Was Irena Gräwert nun auch weiß. „Ich kenne inzwischen die Gesetzlichkeiten“, räumt sie ein. Wildtiere dürfen nämlich nicht einfach mitgenommen werden. „Wer verletzte Tiere findet, die dem Jagdrecht unterliegen, sollte die Rettungsleitstelle anrufen. Die informiert den zuständigen Jagdpächter“, informiert Andreas Bräse von der Jagdbehörde des Landkreises. Der Jagdpächter entscheide in der Regel vor Ort, was machbar und verhältnismäßig ist.

    Klare Zuständigkeit

    Der Fundtiererlass regelt eindeutig, was Fundtiere, herrenlose Tiere, Abgabe- oder Unterbringungstiere sind. So ist unter anderem definiert: „Das Auffinden eines Tieres lässt nicht ohne weiteres den Schluss auf eine Aufgabe des Eigentums zu. Insbesondere bloßes Entlaufen führt nicht zum Eigentumsverlust.“ Und: „Meldet sich der Eigentümer, Halter oder Besitzer eines Tieres nicht innerhalb einer bestimmten Frist bei der Fundbehörde, wird das Tier hierdurch nicht herrenlos.“ Während die Lage bei Fund- und Abgabetieren schon bisher relativ gut geregelt war, fehlten im alten Erlass Aussagen zu Unterbringungstieren im Rahmen von strafrechtlichen Ermittlungsverfahren, eingezogenen Tieren, die Gegenstand von Straftaten waren, sowie zu Tieren, die von Gerichtsvollziehern in Verwahrung genommen werden. Wildtiere, vor allem Jungtiere dürfen nicht berührt, geschweige denn einfach mitgenommen werden. Weder ist für den Laien ersichtlich, ob ein Tier tatsächlich verletzt ist, noch ob es verwaist ist. Denn Elterntiere sind manchmal mehrere Stunden unterwegs, um Nahrung zu beschaffen. Wer offensichtlich verletzte Wildtiere am Straßenrand oder im Wald findet, der sollte die Jagdbehörde beim Landkreis, Tel. 03491/47 95 61, oder die Leitstelle, Tel. 03491/1 92 22, informieren. Diese leiten die Meldung an den Jagdpächter weiter.

    Wildtiere, die einen besonderen Schutzstatus haben (Seeadler, Biber, Eule, Wolf) dürfen auch vom Jagdpächter nicht einfach mitgenommen werden, selbst wenn sie tot sind. Er muss die Naturschutzbehörde informieren. Da Jäger meist berufstätig sind, sei es nicht immer möglich, dass sie sich sofort um verletzte oder tote Tiere kümmern. Sie beauftragen dann meist einen Kollegen.

    Neuer Erlass

    Anders sieht es bei Haustieren aus, die gefunden, abgegeben oder beschlagnahmt werden. Für sie gilt ein neuer Fundtiererlass, den das Landwirtschaftsministerium Anfang Juli 2015 in Kraft gesetzt hat. Über die Regelungen freut sich besonders Jürgen Krause. Der Vorsitzende des Wittenberger Tierheimvereins hat als Vertreter des Landestierschutzverbandes an dem Papier mitgewirkt, so wie Vertreter verschiedener Ministerien und kommunalen Spitzenverbänden. Ende 2010 wurde die Bildung eines „Runden Tisches Tierschutz“ angeregt, in Folge dessen der Erlass herausgegeben wurde. „Damit ist nun eindeutig geregelt, was ein Fundtier, ein herrenloses Tier, ein Unterbringungs- oder ein Abgabetier ist, welche Behörde zuständig ist und wer die Kosten trägt“, so Krause.

    Alle Zuarbeiten seien berücksichtigt worden, zeigt sich Krause zufrieden. Und knifflige Fälle gibt es nicht wenige, wie der Vereinsvorsitzende aus eigenem Erleben weiß. „Zum Beispiel über Tiere von Inhaftierten hatte sich bis dahin keiner Gedanken gemacht. Ein Tier ist Privateigentum, wir dürfen es nicht vermitteln. Es hatte sich aber auch keiner gekümmert, wer die Kosten der Unterbringung trägt. Oder bei Zwangsräumungen, wo Tiere in der Wohnung waren, haben Tierheime bisher kein Geld bekommen und das Nachsehen gehabt.“

    Geld für Tierheime

    Für die Tierheime im Land hat der Runde Tisch auch Geld gebracht. „Jährlich sind nun 80 000 Euro im Landeshaushalt für investive Maßnahmen eingestellt, maximal 10 000 Euro für ein Tierheim, und das bei zehnprozentiger Kofinanzierung“, erklärt Krause. In Wittenberg ist damit der Aufzuchtcontainer für Katzenwelpen angeschafft und eingerichtet worden.

    Was Irena Gräwert mit ihrem Feldhasen, den sie „Hope“ taufte, nicht hilft. Denn Hope ist ein Wildtier. „Ich habe einige Adressen, wo ich mich hinwenden kann“, sagt die Coswigerin. Für sie ist jetzt wichtig, dass Behördenzuständigkeiten klar geregelt sind und sie mit ihrem Anliegen nicht von einem zum anderen geschickt wird.

    http://www.mz-web.de/wittenberg-graefenhainichen/coswigerin-findet-wildtier-ein-feldhase-wird-zum-problemfall,20641128,31533860.html

  • Geldstrafe nach Schuss auf Tennis-Spielerin

    Wildschweinjagd mit Folgen

    Geldstrafe für einen Jäger nach Fehlschuss auf Tennis-Spielerin
    Christa B. (64) im Krankenhaus. Ihr Oberarm wurde durchschossen

     

    Tauberbischofsheim – Vor einem Jahr zertrümmerte die Kugel eines Jägers den Oberarm-Knochen von Christa B.. Das Amtsgericht hat Unglücks-Schütze Anton S. (67) jetzt zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt.

    Der Jäger hatte auf ein Wildschwein angelegt, sein Querschläger traf aber die Tennisspielerin (64) auf dem Platz des TSC Dittwar.

    Anton S. hat seinen Jagdschein endgültig abgegeben. Ein Jagd-Kamerad : "Er leidet sehr unter dem Vorfall. 40 Jahre lang war er leidenschaftlicher Jäger. Etwas Schlimmeres hätte ihm nicht passieren können."

    Seine Waffen hat Anton S. befreundeten Jägern überlassen. Markus Moll (37), Sprecher des Landratsamts: "Wir haben das in den Waffenbesitzkarten vermerkt.

    Geldstrafe für einen Jäger nach Fehlschuss auf Tennis-Spielerin
    Hier saß die Tennisspielerin, als sie von der Kugel getroffen wurde


    Jetzt macht die Versicherung Ärger. Nach Informationen weigert sich die Jagdhaftpflicht-Versicherung von Anton S., der schwer verletzten Tennis-Spielerin angemessenen Schadensersatz und Schmerzensgeld zu leisten.

    Ein Anwalt aus Tauberbischofsheim: "Sie musste die Versicherung verklagen. Das Verfahren läuft."

    Mittlerweile steht Christa B. wieder auf dem Tennisplatz. Für Liga-Spiele wie früher reicht die Kraft aber nicht. Eine Vereinskameradin: "Wir hoffen alle, dass sie weiter Fortschritte macht."


    http://www....regional/stuttgart/jaeger/jaeger-trifft-tennisspielerin-42291560.bild.html

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Rote Säge

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Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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