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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

    --- Keine Jägida in NRW oder anderswo! ---
    --- Bilder von der Jagdgegner-Demo in Düsseldorf 18.3.2015  ---

  • Füchsin mit sechs Jungtieren erschossen: Polizei ermittelt

     

     
    An der A8 zwischen Merchweiler und Bildstock sind sieben getötete Füchse gefunden worden. Alle Vierbeiner wurden erschossen. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt. In Facebook wird der Vorfall derzeit heftig diskutiert.

    Warum tut jemand so etwas? Das ist die erste Frage, die sich die Facebook-Community stellt, wenn sie im Internet die Fotos verendeter Füchse betrachtet. Die Bilder machen seit einigen Tagen im weltweiten Netz die Runde. Der dazugehörige Begleittext weist darauf hin, dass sie an der Autobahn A 8 zwischen Merchweiler und Bildstock, etwa 250 Meter vor der Abfahrt Maybach/Bildstock, entdeckt worden sind. Nach ausführlicher Recherche der SZ, sowohl am Donnerstag als auch am Freitag, stellt sich letztlich folgender Sachverhalt dar: Laut Thomas Schmidt, Leiter der Polizei-Inspektion Illingen handelt es sich um ein Muttertier und sechs Jungfüchse im Alter von etwa drei bis sechs Monaten, die schon vor einigen Tagen ihr Leben ließen. Alle Vierbeiner seien erschossen worden. Obwohl momentan Schonzeit ist, wie auch der Umweltbeauftragte der Stadt Friedrichsthal, Patrick Weydmann, bestätigt. Die Jagd auf Füchse ist nur vom 1. Juli bis 28. Februar erlaubt. Der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass es im Saarland keine tollwütigen Füchse mehr gibt. Die Krankheit ist seit geraumer Zeit hier ausgerottet.

    Polizei-Chef Schmidt erklärt auf Anfrage, dass gegen den bisher unbekannten Täter ermittelt wird – aus jagd- und tierschutzrechtlichen Gründen.

    Gefunden wurden die toten Vierbeiner auf einem Gelände des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS). Dessen Sprecher, Klaus Kosok erklärte gegenüber der SZ, dass man mittlerweile die Kadaver habe beseitigen lassen. Allerdings sei der Fundort an einer Böschung nicht auch der Tatort. Von einem angrenzenden Privatwald aus habe man die Tiere über einen Zaun geworfen.

    Die Empörung im sozialen Netzwerk Facebook ist groß. Einige User zeigen sich geschockt und haben ihrerseits einiges unternommen, um den Vorfall zu ergründen. Die Polizei wiederum will die Ermittlungen vorantreiben, um dem Schützen auf die Spur zu kommen. Was ihn dazu bewogen hat, die Tiere zu erlegen, ist völlig schleierhaft.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/sulzbachtal/friedrichsthal/bildstock/Bildstock-Merchweiler-Erschiessungen-Merchweiler-Soziale-Netzwerke-Ermittlungen;art446639,5709854

  • Safari in Simbabwe - Elefant trampelt Jäger zu Tode

    Zusammen mit einem Safarigast hat sich Jäger Ian Gibson auf Großwildjagd begeben. Sie hatten gerade die Spur eines Löwen aufgenommen, als sie einem wütenden Elefantenbullen über den Weg laufen.

    Optimale Reisezeit für Simbabwe Safaris
    Symblbild

    Mehr als 20 Jahre lang war Ilan Gibson Großwildjäger in Simbabwe. Jahr um Jahr begleitete er viele, vor allem amerikanische Touristen auf die Safari und verhalf den meisten zu einer stattlichen Jagdtrophäe.

    Auch am vergangenen Mittwoch war der 55-Jährige mit einem Gast unterwegs, um einen Löwen zu erlegen. Dabei machten die beiden Männer jedoch eine fatale Bekanntschaft mit einem wütenden Elefantenbullen. Laut einem Bericht des britischen "Telegraph" wäre der Elefant zum Angriff übergegangen, kurz nachdem er die beiden Männer erblickt hatte. Gibson wäre es noch gelungen, einen Schuss abzufeuern, doch der Bulle hätte den Jäger schließlich eingeholt, sich auf ihn gekniet und zu Tode erdrückt.

    Über weitere Umstände, wie es zu diesem Angriff kommen konnte, wird bereits spekuliert. Es wird vermutet, dass sich der Elefantenbulle in einem sogenannten "Musth"-Zustand befunden haben muss, in welchem Elefanten besonders viel Testosteron im Blut haben.

    Jäger und Naturschützer?

    Der amerikanische Safarigast steht bisher zu sehr unter Schock, als dass er den Vorfall in allen Details hätte schildern können. Doch Gibsons Arbeitgeber hat sich bereits zu dem Vorfall geäußert. Der Geschäftsführer von "Chifuti Safaris" glaubt nicht, dass Gibson den Elefanten zuerst angegriffen habe: "Er hätte nie geschossen, wenn es eine Alternative gegeben hätte. Klar war er ein Jäger, aber auch ein großartiger Fotograf und Naturschützer."

    Tatsächlich werden derartige Safaris auch unter dem Vorwand veranstaltet, etwas gegen die zu stark wachsende Anzahl bestimmter Wildtiergattungen zu unternehmen. Simbabwe sei sogar von Elefanten überbevölkert. 

    Die Safarigäste verstehen sich in der Regel jedoch nicht als "Naturschützer". Ihnen geht es in erster Linie um die Trophäen: Ein Foto mit dem erlegten Tier, ein bisschen Elfenbein, oder auch der komplette Kadaver dienen als Andenken an das Abenteuer. Viele ehemalige Jagdfreunde betrauern Ian Gibson bereits im Internet.

    http://www.stern.de/panorama/elefant-trampelt-jaeger-zu-tode-2188000.html

  • Beim Hochsitz-Bau fiel Pensionist von der Leiter

    Ein 78-jähriger Glödnitzer stürzte dreieinhalb Meter in die Tiefe und landete auf dem Waldboden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Klagenfur geflogen.

    Der Mann wollte gerade eine Leiter am Hochsitz befestigen, als diese umfiel (Symbolfoto)
    Der Mann wollte gerade eine Leiter am Hochsitz befestigen, als diese umfiel (Symbolfoto) 

    Am Donnerstag gegen 9.30 Uhr ereignete sich in einem Waldstück in Glödnitz ein Unfall. Ein 78-jähriger Pensionist war gerade damit beschäftigt, einen Hochsitz zu errichten. Als er am oberen Ende eine Leiter befestigen wollte, stürzte diese um und der Glödnitzer fiel etwa dreieinhalb Meter in die Tiefe. Er landete auf dem Waldboden.

    Ein Bekannter, der ihm bei den Arbeiten geholfen hatte, verständigte die Rettungskräfte. Der Pensionist, der beim Sturz unbestimmten Grades verletzt worden war, wurde mit dem Rettungshubschrauber C11 ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt geflogen.

    http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/chronik/4710045/Glodnitz_Beim-HochsitzBau-von-Leiter-gefallen

  • Landesjagdverband vermarktet Fuchspelze

    Echter Pelz um den Hals? Bisher war das gesellschaftlich geächtet. Der Landesjagdverband will das sich das ändert. Er vermarktet Fuchspelze unter dem Label "Schwarzwaldpelz".


    Der Landesjagdverband vermarktet Fuchs...

     

    Eine Messe für Forstbedarf verbindet man nicht unbedingt mit einer Modenschau. Doch genau das gab es jüngst in Offenburg. Zusammen mit der Fachmesse "Forst live" fand dort die "Wild & Fisch" statt, die sich auf Jäger- und Anglerbedarf spezialisiert hat. Auch Felix Kimmig stellte aus. Seine Models präsentierten die neueste Kollektion von Mänteln, Mützen und anderen Bekleidungsstücken, die aus Fuchspelz des Labels Schwarzwaldpelz hergestellt wurden. Das Interesse war groß. Pelz soll wärmen. Doch beim Gedanken daran, sich in den Balg eines toten Tieres zu kleiden, läuft es vielen Menschen kalt den Rücken hinunter.

    Tierschützer sind nicht begeistert

    Kimmig, von Beruf Elektroingenieur, ist selbst passionierter Jäger und Leiter des Hegerings Achern. Dabei gehört auch der Schutz des Auerhuhns zu seinen Aufgaben. Dieser Vogel hat einen besonderen Stellenwert im Schwarzwald, neben Bollenhut und Kuckucksuhr ist er das Wahrzeichen der Region. Außerdem ist das Auerhuhn eine wichtige Indikatorart. Sein Vorkommen ist ein Zeichen für intakte Lebensräume, die auch anderen Arten zugutekommen. Deswegen wurde 2008 ein eigener Schutzplan für das Tier aus der Unterfamilie der Raufußhühner aufgestellt. Dieser Plan nennt auch die Jagd auf Füchse als einen Hebel zum Schutz der Auerhühner. Denn Füchse haben Auerhühner zum Fressen gern.

    http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/naturschutz-mit-dem-pelz--103556732.html

  • Verwundeter Fuchs schießt Jäger ins Bein

    Fuchs schießt auf Jäger: Angeschiossener Fuchs trifft Jäger mit seiner eigenen Schrotflinte.

    Ein Jäger wurde zum Gejagten, nachdem einem Fuchs es gelang, ihn mit seinem eigenen Gewehr ins Bein zu schießen. Das Tier iwar irgendwie mit seiner Pfote an den Abzug der Schrotflinte gelangt, sodass sich ein Schuß löste.

    Der bizarre Vorfall passierte, als der 40-jährige Jäger versuchte den Fuchs mit dem Kolben seiner Waffe zu töten.

    Enge getrieben: Der verwundete Fuchs kämpfte mit dem Jäger und es irgendwie geschafft, den Abzug auf sein Gewehr mit seiner Pfote ziehen
    Kampfte für sei Leben: Der Verwundeten Fuchs sollte mit der Jagdflinte erschlagen werden, schaffte es aber irgendwie den Abzug der Schrotflinte mit seiner Pfote ziehen.


    Der Vorfall ereignete sich in Belarus (Weißrussland) in der Nähe der Grenze zu Polen, einem Gebiet in dem es viele Jäger zu Jagdreisen hinzieht.

    Der Fuchs flüchtete, währenddessen der Verletzte Jäger ins Krankenhaus gebracht wurde.

    "Das Tier leistete erbitterten Widerstand und idrückte m Kampf versehentlich mit seiner Tatze auf den Abzug", sagte ein Polizist der zu dem Ereignis in der Region Grodno Belarus befragt wurde.

    Die Fuchsjagd ist in der malerischen landwirtschaftlichen Region im Nordwesten des Landes, nahe der Grenze zu Polen sehr populär.

    Der Jäger, der namentlich nicht genannt werden möchte, war noch gestern im Krankenhaus. Ein Beamter sagte: "Ich habe noch nie von so etwas gehört. "Der Jäger konnte es auch nicht glauben. Er stand unter Schock. "

    Füchse sind nicht in Belarus geschützt, weil sie angeblich die Tollwut übertragen.

    Die Region ist auch ein beliebtes Ziel für Jäger um Elche, Wildschweine und sogar Wölfe zu jagen. Aber von jetzt an wollen Jäger wohl nicht mehr zu nah an die Tiere, die sie jagen, herankommen.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1347051/Hunter-shot-leg-fox-trying-finish-animal-butt-rifle.html

  • Letztes Weißes Nashorn wird 24 Stunden am Tag bewacht

    Zum Schutz gegen Wilderer

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    Das letzte Weiße Nashorn

    „Sudan“ ist das letzte männliche Weiße Nashorn auf der Erde. Um es gegen Wilderer zu schützen, wird das Tier 24 Stunden am Tag von einer paramilitärischen Einheit bewacht. Denn skrupellose Wilderer lauern nur darauf, das gigantische Tier zu erlegen.

    Weltweit ist die Nashorn-Population in den vergangen 50 Jahren um 96 Prozent gesunken. Besonders betroffen sind die Weißen Nashörner. Von diesen seltenen Exemplaren existieren weltweit nur noch fünf Stück. Das letzte männliche Tier heißt „Sudan“, lebt derzeit in Kenya und wird 24 Stunden am Tag von Leibwächtern beschützt, berichtet der „theplaidzebra.com“.

    Zusammen mit zwei weiblichen Artgenossen streift das Tier durch das „Ol Pejeta Conservancy“, das größte Schutzgebiet für Nashörner in Ostafrika. Dort hoffen die Tierschützer, dass sie irgendwann Nachwuchs für die Erhaltung der aussterbenden Art bekommen können. Doch der einzige Weg führt wohl über künstliche Befruchtung, so das Magazin.

    "Regierung nimmt Wilderei nicht ernst"

    Nashörner werden weltweit illegal gejagt. Ihre Hörner werden vor allem für zwei Dinge benützt. Als Schmuck und in der chinesischen Medizin. Zu Staub zermahlen soll ein Kilo bis zu 75.000 Dollar (rund 70.300 Euro) einbringen, schreibt der "Guardian".

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    AFP Ein von Wilderern erlegtes Nashorn in Indien

    „Wilderei ist ein Verbrechen, das die Regierung nicht gerade ernst nimmt. Daher können gut organisierte Verbrecher-Syndikate im großen Stil mit den Produkten handeln. Das Geschäft ist recht risikofrei. Werden die Verbrecher erwischt, müssen sie nur mit geringen Strafen rechnen“, sagt der Chef der Organisation, Richard Vigne, gegenüber dem Magazin. Deshalb würden sie versuchen das Risiko für die Jäger zu erhöhen, in dem sie die Tiere besser beschützen.

    Bewacher tragen automatische Waffen

    „Wir haben ein Team aus 32 Personen mit Polizeistatus. Ihnen ist es erlaubt, automatische Waffen zu tragen und Menschen festzunehmen“, sagt Vigne weiter. Sie hätten sozusagen eine paramilitärische Einheit gegründet, um gegen die Wilderei anzukämpfen. Um die die Bezahlung der Männer zu gewährleisten, hat das „Sanctuary“ einen Spendenaufruf auf „GoFundMe“ gestartet.

    http://www.focus.de/wissen/natur/zum-schutz-gegen-wilderer-das-letzte-weisse-nashorn-wird-24-stunden-am-tag-bewacht_id_4613496.html

  • Auer- und Birkhahn, nehmt euch in Acht!

    Wie man eine Jagd auf solch selten gewordene Tiere rechtfertigen will, wird wohl selbst Nichtjagdgegnern stets unerschlossen bleiben.

    Der Auftakt des Jagdjahres beginnt mit dem traditionellen Abschuss von Auer- und Birkhahn.

    Die Balz ist eine gefährliche Zeit für die jungen Birkhähne. Foto: Nationalpark Hohe Tauern
    Die Balz ist eine gefährliche Zeit für die jungen Birkhähne.

    Ab Mitte April leben der Auerhahn und der Birkhahn in Osttirol gefährlich. Wie viel sie davon mitbekommen, ist allerdings die Frage, denn ihr eigentliches Anliegen dürfte zu dieser Zeit ein ganz Anderes sein, fällt doch die Jagd direkt in die Balzzeit.

    Laut Auskunft von Bezirksjägermeister Martin König wird die Jagd auf die beiden Vogelarten nicht so sehr vom Jagdgesetz sondern von der Vogelschutzrichtlinie bestimmt. Diese schreibt regelmäßige Zählungen und Beobachtungen vor, zudem würden die Jäger auch freiwillige Zählungen durchführen, denn erst wenn der Bestand gesichert sei, dürften einige Tiere zum Abschuss freigegeben werden. Durchschnittlich brauche es 15 Tiere, damit eines abgeschossen werden dürfe, doch so ganz genau sei das nicht, denn es hänge auch vom Gebiet, vom Alter der Tiere und anderen Faktoren ab, so der Bezirksjägermeister, der auch als Stadtförster für das Stadtamt Lienz tätig ist.

    Die Quoten werden aufgrund der Zählungen berechnet, und zwar ganz genau und für jeden der 22 Hegebezirke Osttirols extra. So dürfen in diesem Jahr 40 Auerhähne in Osttirol geschossen werden. in manchen Hegebezirken nur einer, in Kartitsch vier. Die Zahl ist insgesamt um zwei gegenüber dem Vorjahr gestiegen, weil es den Beständen derzeit gut geht. Auch 118 Birkhähne werden in diesem Jahr ihr Leben lassen müssen, in früheren Jahren sind es bis zu 200 gewesen.

    Bezirksjägermeister Martin König ist es wichtig, dass der Bestand der Tiere gesichert bleibt.
    Bezirksjägermeister Martin König ist es wichtig, dass der Bestand der Tiere gesichert bleibt.

    Generell bemühe man sich in Osttirol sehr um den Bestand, sagt Martin König und drückt es mit einem Lächeln so aus: “Man wird ja nicht den Ast absägen, auf dem man sitzt.” Wenn man die Vögel abschießen wolle, müsse man zuerst dafür sorgen, dass es auch ausreichend Exemplare gebe. So werde darauf geachtet, dass die Brutgebiete “zusammengeräumt” würden. Da es aktuell weniger Waldweiden als früher gibt, muss man für die Brutgebiete und auch für die Nahrung ein wenig künstlich sorgen, indem man darauf achtet, dass es genügend Beeren und ruhige Plätzchen gibt. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Balzbaum, denn die Hähne kommen immer wieder zum gleichen Baum zurück. Diesen zu schlägern sollte vermieden werden. Ganz besonders auf der Zunigalm habe man in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern und vielen Freiwilligen dafür gesorgt, dass die Vögel auch spezielle Flugschneißen erhielten. Insofern dürfe man dann ohne schlechtes Gewissen die Jagd genießen, denn – auch davon erzählt Bezirksjägermeister König – diese Jagd sei etwas sehr Sensibles und Besonderes, schließlich sei sie eine alte Tradition und bilde den Auftakt für das Jagdjahr.

    Im Mittelalter standen der Auer- und der Birkhahn auf den Delikatesslisten, heute wird er zwar noch manchmal verspeist, insbesondere der kleinere der beiden, der etwas zartere Birkhahn, doch gilt sein Geschmack, wie Martin König zu berichten weiß, als etwas “harzig”. Schließlich ernähren sich beide Vogelarten hauptsächlich von Baumnadeln, Knospen und Beeren. Beliebter sind daher beide als Trophäe, so heißt es, die Birkhahnfedern machten sich sehr gut auf Hüten und der Auerhahn in präparierter Form an einer Wand.

    Der Auerhahn ernährt sich gerne von Knospen, Baumnadeln, Beeren und Blättern. Foto: Nationalpark Hohe Tauern
    Der Auerhahn ernährt sich gerne von Knospen, Baumnadeln, Beeren und Blättern.

    Wer in den Genuss kommt, einen der erlegten Vögel zu ergattern und auf die Trophäe an der Wand verzichtet, kann mit dem Auerhahn einen ganz vorzüglichen Braten genießen. Dazu empfiehlt es sich, ihn vorher einige Tage abzuhängen, ehe man ihn entfedert, mit Zitrone einreibt, salzt und mit Speck umwickelt. Auch Füllungen aus Früchten, Fleisch und Zimt machen sich gut. Während einige darauf schwören, den Vogel in brauner Butter herauszubraten, wäre ein Bad in Madeira vielleicht nicht zu verachten.

    Ende Mai ist die Gefahr für die fasanartigen Vögel übrigens wieder vorbei. Gejagt werden dürfen sie nämlich nur 15 Tage lang innerhalb einer Zeitspanne, die zwei Monate beträgt. Wann genau man wo schießen darf, wird per Verordnung festgesetzt und kontrolliert.

    http://www.dolomitenstadt.at/2015/04/16/auer-und-birkhahn-nehmt-euch-in-acht/

  • Unbekannte zerstören 4 Hochsitze in Gremmelsbach

    Triberg

    So sieht einer der Hochsitze von Udo Jurzinsky aus – sinnlose Zerstörungswut spricht aus diesem Bild.  Foto: Jurzinsky
    So sieht einer der Hochsitze von Udo Jurzinsky aus – sinnlose Zerstörungswut spricht aus diesem


    Triberg-Gremmelsbach - Mit übelstem Vandalismus im Wald sah sich der Ortschaftsrat in seiner zweiten Sitzung konfrontiert: Ortsvorsteher Reinhard Storz berichtete von zerstörten Hochsitzen.

    Unbekannte haben demnach auf dem Jagdbogen drei im Bereich Brunnholz, Unter- und Mittelgefell von Udo Jurzinsky extreme Schäden an Hochsitzen angerichtet.

    Der in Freiburg wohnende Jäger hatte vier neue Hochsitze mit erheblichem Aufwand errichtet, die in den vergangenen Wochen mit großer Zerstörungswut umgeworfen und kaputt gemacht worden seien. Mehr als 4000 Euro habe der Jäger in die Hochsitze investiert.

    "Wir haben gewisse Verdachtsmomente, denen wir derzeit nachgehen", erklärte der Ortsvorsteher zu diesen Vorfällen. Sollten sich diese erhärten, werde man gegen die Verursacher mit aller gebotenen Härte vorgehen.


    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.triberg-vier-neue-hochsitze-zerstoert.91870124-b5a5-418f-823f-b53e68634a05.html

  • Kein Herz für Kriminelle im Lodenrock

    Der Jagdtrieb steigert sich zur Gier. Der heutige Wilderer fährt einen Geländewagen und hat ein Hochpräzisionsgewehr. Die Luchse rettet nur die Hilfe der Nationalparkregion.

    Kein Herz für Kriminelle im Lodenrock
    Stofftier-Luchs: Die Region muss aufstehen und die Wildtiere verteidigen.

    Man muss es einen dunklen Fleck im Gemütsleben des Habsburgers nennen: Bereits im zarten Knabenalter von neun Jahren erlegte Thronfolger Franz Ferdinand sein erstes Wild, im Laufe seines Lebens sollten 274.889 Tiere folgen, die der Meisterschütze mit seinem Stutzen in die ewigen Jagdgründe beförderte. Das ist eine raue Menge, mit Pirschgängen nicht aufzustöbern.

    Am Pranger als Tierschlächter steht der Erzherzog auch posthum noch nicht bei der Jägerschaft. Wie es scheint, haben die heutigen Waidmänner noch immer Nachholbedarf, feudales Denken abzulegen: In Niederösterreich sind noch immer Gatterjagden nicht verboten. Der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), Martin Balluch, hat den nö. Landesjägermeister und Ex-Finanzminister Josef Pröll, dessen Vorgänger und Ex-Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad und den Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly wegen Tierquälerei angezeigt. Die einflussreichen Herren hätten am 23. November 2013 in Kaumberg im Bezirk Lilienfeld in einem Gehege 93 Wildschweine geschossen und 60 weitere Schwarzkittel "angeschweißt", die dann qualvoll verendet seien. Das Borstenvieh hat in dem umzäunten Gelände keine Fluchtmöglichkeit. Pröll hat wie die anderen Angezeigten die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Ein benachbarter Revierjäger hatte gegen den Landesjägermeister beim Landesjagdverband ergebnislos Disziplinaranzeige erstattet, das Justizministerium würde über einen Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft entscheiden, hieß es zuletzt.

     
     

    Pröll und Konrad sind mächtige Männer und hätten jedenfalls in ihrer Funktion einwirken können, diese Gatterjagden endlich verbieten zu lassen, die an dem feudalen Gepräge von anno dazumal festhalten.

    Vielmehr scheint es so, als ob sich in der Jägerschaft eine Gesinnung immer mehr breitmacht, die der Imagewerbung der Naturhüter und Heger zuwiderläuft. Das lässt sich auch bei den Luchsen festmachen, wo nun eines der Tiere für eine Trophäe in der Tiefkühltruhe eines Präparators zwischengelagert wurde. Der Bezirksjägermeister des Bezirkes Rohrbach, Hieronymus Spannocchi, sprach sich offen dafür aus, dass die Behörde die Raubkatzen mit den Pinselohren wieder auf den Abschussplan setzen möge, dann würden sich die Jäger "auch stärker für die Population verantwortlich fühlen". Ein Hohn: Wissenschaftliche Schätzungen gehen in der Mühlviertler Region von fünf Tieren aus.

    Umdenken in der Jägerschaft

    Beim Luchsprojekt im Nationalpark Kalkalpen ruderte angesichts des illegalen Abschusses wenigstens der Landesjägermeister Sepp Brandmayr zurück: Jetzt sind auch die Grünröcke wieder für eine Auswilderung eines Luchsmännchens aus der Schweiz, nachdem Kuder "Jago" und wahrscheinlich auch dessen Vater "Juro" gewildert wurden. Bloß wird die Nachbesetzung immer schwieriger. "Schön langsam werden sich unsere Schweizer Projektpartner weigern, uns noch Luchse zu liefern, nur damit man sie hier illegal für Trophäen abknallt", sagt Franz Sieghartsleitner vom Nationalpark Kalkalpen.

    Das Mindeste ist nun, dass der oö. Landesjagdverband hart durchgreift. Wenn sich der Verdacht der Wilderei gegen Harald W. (64), Geschäftsmann aus Linz und Jagdpächter des Forstreviers Weyer der Erzdiözese Salzburg, zu einem Schuldspruch erhärtet, dass er oder jemand aus seinem illustren Umfeld den Luchs geschossen hat, muss es mit der Geselligkeit beim Schüsseltrieb vorbei sein – es gilt die Unschuldsvermutung. Der Grundherr, in diesem Fall die Erzdiözese Salzburg, darf keine Toleranz gegenüber Wilderei im Lodenmantel zeigen. Wildernde Jäger müssen aus der Gegend verjagt werden, der Gesetzgeber wird über Gefängnisstrafen nachdenken müssen. Und die Nationalparkregion, die eben erst einen Freunde-Verein gegründet hat, muss noch mehr Stimmung machen für die Rückkehr der Wildnis auf vier Pfoten. Kriminelle Luchsmörder mit Jagdgewehr und Geländewagen wird man im Tal nicht mehr freundlich grüßen.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Kein-Herz-fuer-Kriminelle-im-Lodenrock;art68,1748728

  • "Gäste, also Gänse, erschießt man nicht" - Landesregierung schränkt Gänsejagd ein

    Niedersachsen


    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Landesregierung-schraenkt-Gaensejagd-weiter-ein,gaensejagd134.html

    Wildgänse fühlen sich in Niedersachsen offenbar sehr wohl. Auf ihrem Weg ins Winterquartier und zurück rasten die Tiere im Nordwesten und an der Küste. Bis zu 200.000 Tiere ziehen Jahr für Jahr allein durch Ostfriesland. Auf den Wiesen und Weiden fressen sie sich einen Fettvorrat an, der sie fit macht für die beschwerliche Weiterreise. Was Touristen und Spaziergänger immer wieder freut, verärgert vor allem die Landwirte. Die Tiere hinterlassen auf den Feldern zum Teil erhebliche Fraßschäden. Bereits im Herbst 2014hat die rot-grüne Landesregierung in einer neuen Jagdverordnung beschlossen, die Gänsejagd noch weiter einzuschränken - und jetzt die gesetzlichen Grundlagen dafür geschaffen. Die Gänsebestände würden durch die Verordnung weniger gestört und beruhigt, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftministeriums gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Auf diese Weise gingen auch die Fraßschäden zurück.

    Intervalljagd gilt im Oktober und November

    Im Oktober und November gilt fortan eine sogenannte Intervalljagd. Das bedeutet: Wenn in einem bestimmten Areal eines Vogelschutzgebietes gejagt wird, ist die Jagd auf einer anderen Fläche verboten. Nach zwei Wochen folgt dann der Wechsel.

    Landesjägerschaft kritisiert neue Verordnung

    Die Landesjägerschaft Niedersachsen ist über die neue Verordnung verärgert: Sprecher Helmut Dammann-Tanke sieht darin eine zusätzliche Einschränkung. Schließlich sehe die Jagdverordnung schon jetzt Einschränkungen von Anfang August bis Ende November vor. Außerdem entstünden die meisten Fraßschäden nicht im Herbst, sondern zwischen März und Mai.

    "Gäste, also Gänse, erschießt man nicht"

    Dem Naturschutzbund (NABU) in Leer geht die neue Verordnung indes nicht weit genug. "Gäste, also die Gänse, erschießt man nicht", sagt Edzard Busemann vom NABU. Verständnis für die Sorgen der Landwirte kann Busemann aber aufbringen: Die Ausgleichszahlungen vom Land müssten deutlich höher werden, sagt er.

    Klagt die Landesjägerschaft gegen Intervalljagd?

    Die Landesjägerschaft prüft unterdessen rechtliche Schritte. Schließlich sei die Jagdausübung ein Eigentumsrecht, das verfassungsrechtlich höchsten Schutz genieße, so die Ansicht der Jäger. Jagdrecht sei demnach fest an Grund und Boden gebunden. Durch das neue Gesetz dürften Jäger nun auf ihrem eigenen Gebiet zeitweise nicht jagen. Im Landwirtschaftsministerium sieht man der möglichen Klage gelassen entgegen, sagte ein Sprecher.

    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Landesregierung-schraenkt-Gaensejagd-weiter-ein,gaensejagd134.html

     

  • Tierschützer machen in Brüssel Druck gegen Wildtier-Handel

     Nashorn-HörnerEin Mitarbeiter des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main präsentiert sichergestellte Nashorn-Hörner.

     
    Noch immer werden Trophäen wilder Tiere illegal verkauft. Vor einem Jahr hatte sich die EU-Kommission das Thema selbst vorgenommen. Jetzt wollen Tierschützer wissen: Was ist daraus geworden?

    Tierschützer in Europa machen Druck im Kampf gegen den illegalen Handel mit Wildtierprodukten wie Elfenbein und Rhinozeros-Horn. Die Umweltschutzorganisation Born Free Foundation forderte von der EU-Kommission in Brüssel, einen europaweiten Aktionsplan vorzulegen.

    «Der illegale Handel mit Wildtieren ist ein massives und zunehmendes Problem», sagte Mark Jones von der Stiftung.

    Vor einem Jahr hatte die EU-Kommission angekündigt, die europäische Gesetzgebung überprüfen zu wollen, weil nach Einschätzung der Behörde Wilderei und unerlaubter Handel weltweit bedenklich zugenommen hatten. «Aber seitdem haben wir ein neues Europäisches Parlament gewählt und eine neue Kommission bekommen», sagte Jones. Es bestehe die Gefahr, dass das Vorhaben im Sand verlaufe.

    Der zuständige EU-Umweltkommissar Karmenu Vella teilte dagegen auf Anfrage mit, die Kommission werde bald über den Nutzen eines solchen übergreifenden Aktionsplans oder über andere Maßnahmen entscheiden. «Es ist klar, dass die Kommission auf jeden Fall weiterhin an vorderster Stelle gegen dieses Verbrechen vorgehen wird», erklärte Vella.

    Nach früheren Angaben der EU werden jährlich etwa 2500 Mal Produkte von Wildtieren in Europa beschlagnahmt. Dies sei nur die Spitze des Eisbergs, sagte Jones. Auf dem Schwarzmarkt sollen Elfenbein, Rhinozeros-Horn, Tigerprodukte oder auch Flossen von Haien besonders teuer gehandelt werden.

    «Es ist kein Geheimnis, dass der Handel mit Wildtieren in den letzten Jahren zugenommen hat», teilte Vella mit, der seit Herbst im Amt ist. Die meisten Menschen würden dabei vor allem an die Bedrohung der Artenvielfalt denken, was ein wichtiger Punkt sei. Aber es gebe auch dunkle Verbindungen zu organisierter Kriminalität und Korruption.

    Eine Beratung mit Interessenvertretern habe gezeigt, dass es großes Interesse an einem Aktionsplan gebe, ähnlich wie er gegen Schusswaffen- und Menschenhandel verabschiedet worden sei, sagte Vella. Er stehe in Kontakt mit seinen Kollegen in der EU-Kommission, die etwa für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens, auswärtige Angelegenheiten oder Entwicklungszusammenarbeit zuständig seien.

    Die Stiftung Born Free forderte unter anderem, bestehende Regeln in den EU-Staaten zu vereinheitlichen. In einigen Ländern sei etwa der Handel mit Elfenbein strenger geregelt als in anderen Mitgliedsstaaten, sagte Jones. Zudem sprach sich der Tierschützer dafür aus, Projekte in der Entwicklungshilfe daran zu koppeln, wie stark sich ein Land gegen Wilderei und illegalen Handel engagiere.

  • Treibjagd auf den Wolf

    Angst vorm Wolf "Vorsicht vor diesen Häufchen" - von der medialen Treibjagd auf den Wolf und der Scheinheiligkeit, anderswo die Welt zu retten.

    Wolf

    Vorsicht vor diesen Häufchen!

    Wenn wir nicht am Leben selbst sterben, dann raffen uns bevorzugt Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Diabetes, Verkehrs- und selbst Durchfälle dahin, das hat die Weltgesundheitsbehörde ermittelt. Auf der Liste der häufigsten Todesursachen ist er also nicht zu finden und auch nicht auf jener der gefährlichsten Tiere weltweit. Dort stehen – an der Spitze der Hitliste tierischen Verderbens – winzige Mücken, Schnecken, Schlangen und Frösche.

    Die Rede ist vom Wolf, der zwar in keiner Statistik als Killer dafür aber in so gut wie allen Zeitungen dieser Republik aktuell als Bedrohung, ja schon fast nationaler Sicherheit, in den Schlagzeilen eine Rolle spielt. Gesprochen wird dann oft vom „nachgewiesenen Wolf“, als habe man ein Verfahren entwickelt, mit dem das leibliche Vorhandensein dieser Spezies in heimischen Gefilden zweifelsfrei zu ermitteln sei, ganz so wie weiland im Biologieunterricht Stärke mittels Iodprobe in der Kartoffel.
    Am einfachsten scheint der hundertprozentige Nachweis zu erbringen, indem man den Wolf einfach überfährt. Liegt er dann leichenstarr am Straßenrand, erkennt es auch der Laie auf den ersten Blick: Das tote Tier ist ein toter Wolf!
    So geschehen im Spessart, bei Bad Soden Salmünster, im Main-Kinzig-Kreis, nahe Celle oder jüngst bei Bordesholm in Schleswig-Holstein.
    Oder anders gesagt: Wären wir – proportional gesehen – bei der Bekämpfung der Anopheles-Mücke so erfolgreich, wie im „Straßenkampf“ mit dem Wolf, die Malaria gälte als so gut wie besiegt.

    Die großen Drei, so werden Bär, Luchs und Wolf auch gern genannt, waren einmal weithin verbreitete heimische Raubtiere. Dem Vierten im Bunde, dem Menschen, ist es über Jahrhunderte gelungen, sie nahezu auszurotten. Der Wolf kehrt nun zurück zu uns und ist hier so willkommen, wie die dreizehnte Fee bei der Taufe von Dornröschen. Überhaupt Märchen – um kein anderes Tier kreisen mehr Legenden und Horrorgeschichten als um Isegrim, den Wolf; ein Fabeltier, eine dunkle, wilde Gestalt im Schauermärchen und neuerdings unfreiwillig gekrönt ein (Schlagzeilen-)König der Tiere.
    Er lüge, sei rücksichtslos, gierig und böse, so beschreibt ihn die Fabel. So muss er auch sein, anders ist die Angst vor ihm nicht zu erklären. Eine Angst, die auch renommierte Tageszeitungen dazu bringt, uns einen kreuzbraven, alten Deutschen Schäferhund im schummrigen Licht einer Straßenlaterne als Wolf zu verkaufen, fotografiert von zwei Schülerinnen bei Nacht.

    „Herausforderung Wolf“, „Der Wolf geht um“, „Schaf in Ostwestfalen gerissen“, „In Deutschland wächst die Angst vor Wölfen“, „Wer hat Angst vorm bösen Wolf?“ – die schnelle Schlagzeile auf vier Pfoten ist ein Garant für Aufmerksamkeit und im Netz für hohe Klickzahlen. Unübertroffen das Blatt mit den vier großen Buchstaben, das jüngst auf seinem Titelbild eine Wurst aus Haar und Fell mit dem Meterstab vermisst, um dann zu titeln: „Vorsicht vor diesen Häufchen!“ Woraus man schließen darf, dass nicht allein der Wolf gefährlich ist. Man solle es, glaubt man der Überschrift samt Bild, besser auch nicht mit seinem Kot aufnehmen.

    Der Wolf spaltet die Nation, entfacht Debatten und hitzige Diskussionen, ja er „breitet sich in Deutschland aus“, wie die Süddeutsche schreibt. Und nicht nur da, er nistet sich auch ein im Bewusstsein und in unseren Gedanken, wo er Urängste weckt.
    Taucht seine Rute irgendwo auf zwischen Garmisch und Flensburg, dann meist mit der Unterstellung „atypischen Verhaltens“, gerade so, als gäbe es zum Thema „Der Wolf und das Reihenmittelhaus“ bereits Langzeitstudien. Also darüber, wie sich das Tier zu verhalten habe in Ballungsräumen, in denen schon der Mensch kaum Schutz findet vor Verkehr, Lärm und Industrie. Im Cicero ist auch die Rede von einer„gefährlichen Willkommenskultur“, einem „Fachterminus“ dem der besorgte Europäer sonst eher dann begegnet, wenn es um die Zuwanderung menschlicher Flüchtlinge aus Krisengebieten geht.

    Zwischen dem Rotkäppchen-Mythos und der naiven Verharmlosung eines Raubtieres liegen ganz sicherlich mehr als ein paar gerissene Schafe. Würde mich morgens auf der Weide ein Wolf begrüßen, ich würde vermutlich in nackter Angst jeden Satz bereuen, den ich je zum Thema geschrieben habe.
    Aber – es geht um eine grundsätzliche Frage und die lautet:
    Mit welchem Maß messen wir, wenn wir uns nur dort für den Schutz wild lebender Tiere stark machen, wo wir ihnen maximal aus der Sicherheit eines Safari-Busses begegnen? Mit welchem Recht wollen wir Wilderern in Afrika das Handwerk legen, Tiger in Sibirien und Indien vor dem Aussterben bewahren, Japanern und Isländern den traditionellen Walfang vergällen? Was sind uns Braun- und Eisbär, Elefant und Panda, Nashorn und Menschenaffe, wenn wir scheitern vor der eigenen Tür?

    Bei uns draußen lebt ein Fuchs. Vielleicht holt er sich irgendwann eine meiner zahmen Laufenten. Das wäre traurig. Für die Enten. Und auch für mich. Aber es wäre auch ein letztes bisschen Natur, das angeblich so viele von uns so sehr lieben. In Magazinen, Katalogen, auf Hochglanzbroschüren, in Filmen und wenn wir Urlaub machen.

    In den Ländern übrigens, in denen der Wolf und andere große Beutegreifer nie ausgestorben waren, wurde die Tradition der Arbeit mit Herdenschutzhunden nie unterbrochen. Vielleicht findet sie ja auch bei uns wieder Einzug, ganz wie der Wolf selbst, wenn ihn bis dahin nicht die fetten Lettern der fetten Schlagzeilen auf seinem Weg zurück in die Zukunft erschlagen haben.

    http://www.freitag.de/autoren/hpohl/treibjagd-auf-den-wolf

  • Toter Luchs in Tiefkühltruhe - Wilderei im Nationalpark

    Verdächtiger Jäger soll Trophäe zu Präparator gebracht haben. Nationalpark-Direktor Mayrhofer schockiert.

    http://www.kleinezeitung.at/images/uploads_520/8/3/e/4708414/57030011423103950_BLD_Online.jpg

    Seit Monaten werden im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich Luchse vermisst. Nun haben Ermittler des Landeskriminalamts bei einem Präparator im Raum Linz einen spektakulären Fund gemacht. In einer Tiefkühltruhe wurde der Kadaver eines Luchses sichergestellt. Das bestätigt Georg Kasinger, Sprecher der Staatsanwaltschaft Steyr.

    Die Trophäe soll der Präparator von einem passionierten Jäger aus dem Nationalpark-Region zur Bearbeitung bekommen haben. Der 64-Jährige steht nun unter Verdacht, den Luchs gewildert zu haben. Ihm drohen unter anderem Anzeigen nach dem Artenschutzgesetz und wegen Eingriffs in fremdes Jagdrecht.

    "Das hat meine schlimmsten Befürchtungen deutlich übertroffen", zeigt sich Nationalpark-Direktor Erich Mayrhofer über den Fund schockiert. "Ich vermute aber, dass das nicht die letzte traurige Nachricht sein wird." Wie im KURIER berichtet, hatte Mayrhofer bereits in der Vorwoche angedeutet, dass Luchse aus dem Nationalpark illegal abgeschossen worden sein dürften.

    Gentest

    Luchs Juro Nationalpark Kalkalpen…
    Nationalpark-Direktor Mayrhofer bei der Aussetzung von Juro 2011. Möglicherweise handelt es sich bei ihm um den erlegten Luchs

    Nun muss herausgefunden werden, um welches Tier es sich bei dem Kadaver handelt. Aus dem Nationalpark sind sowohl "Juro" als auch dessen Sohn "Jago" verschwunden. Auch von weiteren Männchen – etwa Altluchs "Klaus" und dem aus einem Tierpark entlaufenen "Pankraz" – gibt es seit längerem kein Lebenszeichen. "Die Proben werden von einem externen Labor untersucht. In einigen Tagen haben wir Klarheit", sagt Mayrhofer.

    In der Jägerschaft wurde die Nachricht vom toten Luchs mit Bestürzung aufgenommen. "Ich verurteile diese Tat auf das Schärfste", sagt Landesjägermeister-Stellvertreter Herbert Sieghartsleitner. Pikant: Zwischen Jägern und Nationalpark sorgten die Luchse zuletzt wiederholt für Gesprächsbedarf. Eigentlich sollte bereits im Vorjahr ein neues Männchen angesiedelt werden, die Waidmänner blockten aber ab.

    http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/nationalpark-kalkalpen-toter-luchs-in-tiefkuehltruhe-gefunden/125.108.936

  • Bei der Rotwildjagd in den Rücken geschossen

    "He couldn't sleep": Shot hunter says friend made honest mistake


    Whakatane hunter Max Verschuuren

     

    A man shot in the back by a member of his own hunting party harbours the shooter no ill-will, saying it was simply "wrong place, wrong time".

    Police say Max Verschuuren, 21, was accidentally shot in the back about 9.30pm on Saturday as he went to retrieve a shot deer while hunting at Nukuhou near Whakatane.

    He today said he was wearing a small head lamp at the time, which may have been mistaken for light reflecting in a deer's eye, before he was shot in the shoulder blade.

    Mr Verschuuren said the person who had shot him had made an honest mistake and it was simply a case of "wrong place, wrong time."

    "He's really sorry and upset about it. He's told me he couldn't sleep.

    "He's a good guy and yeah, nothing bad should happen, I just hope he's learned a lesson to identify your target."


    The bullet wound in Max Verschuuren's back

    Mr Verschuuren was today shown photos of the wound which nearly killed him by doctors as he recovered in hospital, and was encouraged to buy a Lotto ticket.


    The bullet wound suffered by Whakatane local hunter

    "I am * lucky to be alive," he wrote in a Facebook post.

    Mr Verschuuren has also given thanks on Facebook to those who had wished him well in his recovery, and said he was set to leave hospital today.

    "The good news is ima b sweet," he wrote.


    Hunter Max Verschuuren

    Police echoed Mr Verschuuren's safety warning, saying the incident was a reminder to all hunters to remember no hunting trophy is worth having to live with the consequences of killing a mate.

    Police are continuing to investigate the incident.

    http://tvnz.co.nz/national-news/he-couldn-t-sleep-shot-hunter-says-friend-made-honest-mistake-6283022

  • Jäger traf Terrassentür bei Schießtest

    Jäger trifft bei Schießübung fremdes Haus

    Ein 63-jähriger Jäger hat am Montag bei einer Schießübung eine Terrassentür eines Wohnhauses in St. Ulrich im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) getroffen. Das Projektil dürfte von einem Stein abgefälscht worden sein, so die Polizei.

    Der Pensionist hatte laut eigenen Angaben einen Schuss auf einen handtellergroßen Stein abgegeben, um die Waffe auf Treffsicherheit zu testen. Dabei dürfte das Projektil beim Auftreffen auf dem Stein abgelenkt worden sein, so die Polizei. Es durchschlug die Terrassentür eines rund 270 Meter weit entfernten Wohnhauses.

    Waffe vorläufig abgenommen

    Die Bewohner hatten sich zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Zimmer aufgehalten und blieben unverletzt. Die Jagdwaffe wurde dem 63-Jährigen wegen "Gefahr im Verzug durch missbräuchliche Verwendung" vorläufig abgenommen, so die Ermittler. Zudem wurde er angezeigt.

    http://ooe.orf.at/news/stories/2705158/

    Greise-Jäger

     

  • Wilderer töten vom Aussterben bedrohte Affen in Vietnam

    Ermittler in der vietnamesischen Provinz Danang haben fünf Wilderer festgenommen, die drei Menschenaffen einer vom Aussterben bedrohten Art getötet haben sollen.

    "Sie werden beschuldigt, gegen die Regeln zum Schutz von seltenen Wildtieren verstoßen zu haben", sagte der stellvertretende Leiter der Forstschutzbehörden von Danang, Le Van Nhi, heute. Im Falle einer Verurteilung drohen den Wilderern bis zu fünf Jahre Haft.
    An Restaurants verkauft

    Wildhüter hatten unter anderem 100 Fallen, drei Affenleichen sowie getrocknetes Fleisch, Knochen, Haut und Fell entdeckt. Den Behörden zufolge verkauften die Wilderer ihre Beute unter anderem an Restaurants. Bei den getöteten Primaten soll es sich um Rotschenklige handeln, die die Weltnaturschutzunion IUCN 2013 auf die Liste bedrohter Arten aufgenommen hat.

    In dem Naturreservat The Son Tra in Danang leben rund 200 Rotschenklige Kleideraffen. Für ein lebendes Tier bekommt ein Wilderer umgerechnet rund 270 Euro.

    http://orf.at/stories/2273153/

  • Mega-Shitstorm für Giraffen-Killerin

    Eine lachende Touristin lehnt mit Gewehr im Anschlag stolz neben einer soeben erschossenen Giraffe - dieses Bild geht seit Samstag um die Welt und rief einen riesigen Shitstorm im Netz hervor.

    Den rechten Arm um den abgeknickten Hals der soeben erschossenen Giraffe gelegt, in der linken Hand das Gewehr, kniend auf den leblosen Beinen des Tieres - so lacht eine Touristin in der Savanne stolz in die Kamera. Ein nicht nur für Tierschützer erschreckendes Motiv, das die Jägerin selbst am Wochenende auf ihrem Facebook-Profil veröffentlichte. Anstatt der vermutlich erwarteten "Likes" trat die Frau, deren Name in den sozialen Netzwerken mittlerweile kein Geheimnis mehr ist, damit einen heftigen Shitstorm los.

    Denn binnen weniger Stunden hatte sich das Foto weltweit verbreitet, zunächst war die Tierschutzorganisation „Animal Freedom Fighter“ darauf aufmerksam geworden, später am Samstag postete der britische Schauspieler, Golden-Globe-Gewinner und bekennende Tierfreund Ricky Gervais (53, „The Office“) das Foto ebenfalls auf seiner Facebook-Page, mit der er immerhin 2,7 Mio. Fans erreicht.

    "Toll gemacht - Du hast es geschafft, eine frei lebende und friedliche Kreatur abzuknallen - sehr sportlich", kommentierte Gervais seinen Post sarkastisch und holte damit Millionen User mit ins Boot.

    „Setzt die Schlampe im Dschungel aus und lass uns danach ein hübsches Foto von ihr machen, nachdem die Natur Gerechtigkeit walten ließ“, lautet einer der noch gemäßigteren Kommentare, die sich daraufhin via Facebook und Twitter verbreiteten. Der Schauspieler reagierte wiederum noch am Sonntag erneut via Facebook mit einer Danksagung an seine Fans:

    „Darum liebe ich euch Leute. Eure Reaktion auf die Trophäenjägerin, die die schöne Giraffe tötete, war immens und herzerwärmend. Dank euch haben mehr als 20 Millionen Menschen das Foto allein auf meiner Facebookseite gesehen. Das ist die Macht, die ihr habt.“

    Darf man freilebende Giraffen in der Wildnis einfach erschießen?

    Laut Angaben der Giraffenschutz-Organisation Giraffe Conservation Foundation hat sich die Population der in Afrika lebenden Giraffen in den vergangenen 15 Jahren fast halbiert. In Staaten wie Angola, Mali und Nigeria sind Giraffen bereits ausgerottet. Mittlerweile leben noch rund 80.000 Giraffen auf dem Kontinent, deutlich weniger als etwa Elefanten.

    Das Problem: In Ländern wie Südafrika oder Namibia findet die Giraffenjagd ganz legal statt. Mit Lust, Laune und den entsprechenden finanziellen Mitteln kann theoretisch jeder zum "Wildtier-Killer" werden - und per Mausklick bei Safari-Anbietern im Internet seine Jagdtour durch die Savanne buchen, Trophäen-Foto inklusive.

    Die Wildtier-Jagd von Touristen bringt Namibia laut Bericht der Bild-Zeitung jährlich etwa 200 Millionen Euro ein, ist ein wichtiger Bestandteil der namibischen Tourismusbranche.

    Solche Jagden seien zwar nicht in erster Linie für den Rückgang der Giraffenpopulation verantwortlich, dennoch kämpfen Tierschutzorganisationen seit Jahren für ein Verbot der Wild-Safaris.

    http://www.tz.de/leben/tiere/mega-shitstorm-giraffen-toeterin-4902820.html

  • Jagdtourismus im Nachbarland: Auf Jagd in Polen

    Schau mir in die Augen, Kleines. Polen zieht viele Jäger zur Hirschjagd an.

    "Schau mir in die Augen, Kleines." Polen zieht viele Jäger zur Hirschjagd an.

    Hohe Wildbestände, wilde Landschaften: Polen ist ein beliebtes Land für Jagdtouristen auch aus Brandenburg. Das liegt auch an den gut organisierten Jagdreisen, die dort angeboten werden. Und wer nicht schießen möchte, kommt wegen der Natur.

    Es ist dunkel, der Himmel sternenklar, ab und zu hört man ein Rascheln im Gebüsch. Maciek Łaz, Mitte dreißig, ist an diesem Tag in einem Waldgebiet etwa 30 Kilometer östlich der westpommerschen Stadt Koszalin unterwegs. Der nächste Ort ist mindestens ein Dutzend Kilometer entfernt. Es ist kurz vor Mitternacht. Maciek Łaz trägt Jagdmütze, Tarnjacke, Gummistiefel und geht vorsichtig durch das hohe Gras, er will keine Tiere aufschrecken. Sein Ziel ist ein Hochsitz an einem Feld. „Ich schieße nur selten etwas“, sagt Łaz leise. Das müsse auch gar nicht sein, Hauptsache er sei draußen in der Natur und könne durchatmen.

    Gäste aus Berlin

    Das klappt diesmal nicht so recht. Denn er ist nicht allein im Wald. Ihn begleiten zwei Jagdgäste aus Berlin. „Ich will nicht selbst schießen“, sagt Katarzyna Wysokinska, eine gebürtige Polin, die seit drei Jahren in Berlin lebt. „Es ist einfach wunderschön, nachts hier draußen zu sein. Ich wollte das schon lange mal miterleben.“
    „Ruhe, bitte!“, zischt Maciek Łaz, „seid nicht so laut.“ Łaz arbeitet im Management eines Windkraftunternehmens in Koszalin. Mindestens einmal pro Woche versucht er, nachts zum Jagen in den Wald rauszufahren. Allein im Wald ist er dann meist nicht mehr. Łaz beobachtet, dass immer mehr Jagdtouristen in seine Gefilde kommen. „Es sind vor allem Deutsche.“
    Diese Beobachtung bestätigt auch eine Mitarbeiterin des Poznaner Jagdreisebüros Jaworski. „Die meisten unserer deutschen Kunden kommen aus den alten Bundesländern“, sagt sie. „Wir haben aber auch Brandenburger, ganz einfach wegen der Nähe zur Grenze.“

    Seit jeher ist Polen für Jagdtouristen eines der beliebtesten Zielländer. „Das liegt“, sagt Jerzy Szymanski, Chef des Jagdreisebüros Ostoja aus Poznan, „an der Artenvielfalt, den hohen Beständen, den schönen, wilden Naturlandschaften und nicht zuletzt an der guten Organisation der Jagdreisen.“ Deutsche ziehe es in erster Linie nach Westpolen und in die Masuren im Nordosten des Landes.
    Wie viele Deutsche in Polen auf die Jagd gehen, kann niemand sagen. Der Polnische Jagdverband in Warschau registriert ausländische Jagdtouristen nicht, allerdings müssen Jagdbüros die nötigen Dokumente ausstellen. Das heißt, dass lediglich die jeweiligen Jagdbüros über Statistiken zu ihren Revieren verfügen.

    Seltene Tiere

    „Wir bieten drei- oder viertägige Jagdreisen an, aber auch längere, alleine oder in der Gruppe“, erzählt Jerzy Szymanski. „Einen Begleiter, der das Terrain kennt, haben wir immer dabei.“ Viele würden deutsch oder englisch sprechen, und wenn es doch mal Verständigungsprobleme gebe, könne man einen Übersetzer anrufen.
    Maciek Łaz braucht keinen Jagdführer oder Übersetzer. Er kennt sein Terrain, in seiner Familie hat das Jagen Tradition. Sein Vater war Jäger, sein Großvater auch. In blumigster Jägersprache erzählt er, wie er einmal ein Wildschwein alleine aufgebrochen, das heißt ausgenommen, und zu seinem Auto geschleppt habe oder einen Hasen abgebalgt, ihm also das Fell abgezogen habe. „Wir haben in unseren Jagdgebieten sehr viele Tiere“, sagt er.
    Krzysztof Geras vom Polnischen Jagdverband bestätigt das: „In der Saison 2013/2014 wurden in unseren Gebieten mehr als 400.000 Hirsche, Rehe und Wildschweine geschossen“, sagt er.
    „Deutsche Jagdtouristen“, so Krzysztof Geras weiter, „kommen gerne zurück in ihre alten Jagdgebiete, sie bleiben ihnen treu.“
    In den Masuren, wohin es regelmäßig viele deutsche Touristen zieht, trifft man ein äußerst seltenes Tier an, das auch geschossen werden kann: den Wisent. Der Europäische Bison, wie man den Wisent auch nennt, war lange Zeit vom Aussterben bedroht. In den 1950er-Jahren ist es gelungen, im Bialowieza-Nationalpark Wisentherden auszuwildern. In Deutschland selbst, in Nordrhein-Westfalen, gibt es erst seit 2013 wieder Wisente in freier Wildbahn, derzeit sind es zwölf.

    Teurer Ausflug

    Bevor man einen Wisent in Polen jagen darf, müssen die polnischen Behörden einen bestimmten Wisent, meist ein altes oder krankes Tier, freigeben. Eine Wisentjagd gilt als große Herausforderung für den Jäger, da sie mehrere Tage dauern kann. Darüber hinaus müssen für die Erlaubnis, einen Wisent zu schießen, auch schon mal mehrere tausend Euro gezahlt werden.
    Der Hobbyjäger Łaz ist am Hochsitz angekommen. Oben atmet er tief durch, schenkt sich Tee aus einer Thermoskanne ein und schneidet Wildschweinwurst in Scheiben. Das Wildschwein hatte er selbst erlegt.

    http://www.berliner-zeitung.de/brandenburg/jagdtourismus-im-nachbarland-auf-jagd-in-polen,10809312,30407568.html

  • Kommende Landesjägertage im April + Mai 2015

    Jetzt kommende Landesjägertage bieten Jagdgegnern auch gute Möglichkeiten für Mahnwachen. Schaut einfach mal ob für Euch ein passender Landesjägertag dabei ist, gegen den ihr Aktionen starten könnt.

    Landesjägertage im April + Mai 2015

    Neumünster: 18.04.2015 - 13:00 bis 17:00
    Landesjägertag Schleswig-Holstein

    Altenkirchen: 23.04.2015 bis 24.04.2015
    Landesjägertag Rheinland-Pfalz

    Linstow: 25.04.2015
    Landesjägertag Mecklenburg-Vorpommern

    Sonderhausen: 25.04.2015
    Landesjägertag des LJV Thüringen


    Dettingen an der Ems: 25.04.2015 - 09:30 bis 16:00
    Landesjägertag des LJV Baden-Württemberg e.V. / JV Reutlingen e.V.

    Tholey-Theley: 25.04.2015 - 15:00
    Landesjägertag Vereinigung der Jäger des Saarlandes

    Berlin: 06.05.2015 - 19:00
    Landesjägertag des LJV Berlin

    Hitzacker: 08.05.2015
    Landesjägertag der Landesjägerschaft Niedersachsen 09.05.2015

    ?   -  09.05.2015
    Landesjägertag des LJV Brandenburg

    Freital: 09.05.2015
    Landesjägertag des LJV Sachsen

    Wernigerrode:  09.05.2015 ab 9:00 
    Landesjägertag des LJV Sachsen-Anhalt

    Limburg an der Lahn: 29.05.2015 bis 30.05.2015
    Landesjägertag des LJV Hessen

    Schmallenberg: 30.05.2015
    Landesjägertag des LJV NRW

    Dresden: 18.6.2015 - 10:00 
    Bundesjägertag 2015

    Hannover: ? 
    In Planung: Jäger-Großdemo gegen Jagdreformen in Niedersachsen

         


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Kleine Sammlung der Jagdunfälle

Jäger erschossen

Tödliche Jagdunfälle in Frankreich - Tous les accidents de chasse en France

Werde Co-Autor
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Rote Säge

Das Lied der roten Säge:

Ich singe, ich singe, ich singe dir mein Lied.
Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

Berichte über zerstörte Hochsitze .

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
Teen Jag
Kundër Gjuetia
ضد الصيد
На Лов
Contra la Caça
禁止狩猎
禁止狩獵
Protiv Lov
Proti lovu
Mod Jagt
Tegen de jacht
Vastu Jahindus
Laban Pangangaso
Vastaan ​​Metsästys
Contre la Chasse
Contra a caza
Gegen die Jagd
Ενάντια Κυνήγι
נגד ציד
शिकार के खिलाफ
Ellene Vadászat
Against Skotveiði
Terhadap Berburu
Aghaidh Fiach
Contro la caccia
に対するハンティング
반대 사냥
Pret Medības
Prieš Medžioklė
Против ловство
Terhadap Berburu
Kontra Kaċċa
Mot Jakt
در مقابل شکار
W związku z polowania
Contra Caça
Împotriva vanatoare
Против Охоты
Против Лов
Proti lovu
Contra Caza
Dhidi ya uwindaji
Mot jakt
ต่อต้านการล่าสัตว์
Karşı Avcılık
Проти полювання
Chống săn
Yn erbyn Hela
קעגן הונטינג
Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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