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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

    --- Bilder von der Jagdgegner-Demo in Hannover ---
    So. 8.2.2015: Jagdgegner-Demo gegen die Jagd und die Angelmesse in Dortmund

  • Großlittgen/Koblenz: Streit um die Pirsch im Klosterwald


    160 Hektar groß ist das Jagdgebiet der Abtei Himmerod. Doch wer dort auf die Pirsch gehen darf, darüber gibt es seit mehr als einem Jahr einen Streit zwischen dem Zisterzienserorden und dem Bauunternehmer Ewald Holstein, der sich von der Abtei ausgebootet fühlt. In erster Instanz gab das Trierer Landgericht Letzterem Recht. Heute verhandelt das Koblenzer Oberlandesgericht über die vom Orden eingelegte Berufung.

    Von einer "alten Freundschaft" spricht Pater Johannes Müller, leitender Abt im Kloster Himmerod, und meint damit die Beziehung zwischen der Abtei und ihrem langjährigen Jagdpächter Ewald Holstein. Eine alte Freundschaft, die vor mehr als 50 Jahren begann. Doch von dieser alten Freundschaft ist derzeit wenig zu spüren: Die beiden Parteien fechten seit mehr als einem Jahr einen Rechtsstreit aus und werden sich am heutigen Montag erneut vor Gericht wiedersehen.

    Holstein selbst, ein bekannter Bauunternehmer vom Niederrhein, inzwischen 81 Jahre alt, spricht daher zumindest derzeit auch nicht von einer "Freundschaft" mit der Abtei, sondern von einem "Eifelkrimi". Ein Krimi, dessen Entstehungsgeschichte in die 1960er Jahre zurückreicht, als der schon damals beruflich sehr erfolgreiche Holstein als Gast an einer Jagd in der Eifel teilnimmt, dabei das erste Mal von der Abtei Himmerod hört und dieser Geld spendet. Einige Zeit später besucht er das Kloster. Man bietet ihm an, die Jagdpacht für das Klosterrevier zu übernehmen.

    1961 wird der erste Vertrag zwischen der Abtei und dem Bauunternehmer sowie dessen Bruder über die Jagd auf dem 160 Hektar großen Gebiet des Klosters geschlossen. Weitere folgen. Die Brüder lassen dem Kloster über die Jahrzehnte hinweg Spenden von insgesamt mehreren hunderttausend Euro zukommen. "Wir sind Herrn Holstein sehr dankbar", sagt Pater Johannes Müller auch heute noch mit Blick auf die Spenden des Bauunternehmers.

    Doch dann kriselt es zwischen den beiden Parteien: 2011 gerät die Abtei in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Alle Verträge werden unter die Lupe genommen, auch die über das Jagdrevier. Nun vertritt der Orden die Ansicht, dass mit Holstein kein typischer Jagdpachtvertrag bestehe, bei dem der Jäger hätte Jagdsteuer bezahlen und das Revier als Pächter hätte übernehmen müssen. Der Bauunternehmer habe durch die Verträge lediglich das Recht eingeräumt bekommen, auf dem Klostergelände zu jagen. Zudem sei er nicht wie vorgeschrieben bei der Unteren Jagdbehörde als Jagdpächter eingetragen worden. Die Verträge aus den 1960er Jahren sowie die Folgeverträge seien damals "unter Freunden" vereinbart worden, "aber nicht so rechtlich einwandfrei, wie das heute gefordert wird", sagt dazu der leitende Abt.

    Die Abtei legt Holstein daher 2011 neue Verträge vor: Statt des bislang vereinbarten jährlichen Pachtzinses von etwa 1800 Euro schreibt sie dort 3750 Euro und eine Laufzeit des Vertrags von acht Jahren fest. Der Bauunternehmer ist nicht einverstanden und verweist darauf, dass erst ein Jahr zuvor der bisher bestehende Vertrag über 2033 hinaus bis 2066 verlängert worden war. Im Februar kommt es dann zum endgültigen Bruch: Die Abtei verpachtet das Revier an einen anderen Jäger aus der VG Wittlich-Land, Holstein zieht vors Landgericht.
    "Das Urteil von Trier war ein 5:0 für mich", sagt der 81-Jährige heute mit Blick auf den Trierer Richterspruch (siehe Extra). Das Landgericht hatte in seinem Urteil vom Januar 2014 betont, dass der eingetragene Verein als Träger der Abtei Himmerod gar keinen Pachtvertrag mit dem neuen Jäger hätte schließen dürfen: Es gelte weiterhin der Pachtvertrag mit dessen Vorgänger, eben Herrn Holstein (siehe Extra). Jagen durfte er die vergangenen Monate dennoch nicht im Klosterwald. Denn die Abtei Himmerod hat Rechtsmittel gegen das Trierer Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz eingelegt. Dort ist heute, 14 Uhr, eine mündliche Verhandlung zu dem Fall angesetzt.

    Ein Urteil wird laut Thomas Henrichs, Sprecher des Oberlandesgerichts, voraussichtlich in drei Wochen verkündet - es sei denn, die Parteien einigen sich doch noch auf einen Vergleich. Vielleicht ja um der alten Freundschaft willen.

    Extra

    Nach Auffassung des Trierer Landgerichts sind die zwischen dem Kloster und dem Bauunternehmer geschlossenen Verträge sehr wohl als Jagdpachtverträge zu beurteilen. Zum einen sei in den Dokumenten an mehreren Stellen von einem "Jagdpachtvertrag", nicht von einem bloßen "Jagdausübungsrecht" die Rede. Auch sei geregelt worden, dass der Jäger vollständig für entstandene Wildschäden aufkomme, was ebenfalls einem typischen Jagdpachtvertrag entspreche. Es spiele auch keine Rolle für die Wirksamkeit des Vertrags, dass dieser nicht bei der Unteren Jagdbehörde angezeigt worden war. Auch bestehe kein Anspruch auf Anpassung oder gar Kündigung des Vertrags aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Streit-um-die-Pirsch-im-Klosterwald;art8137,4114467

  • Treibjagd: Borsti sieht rot und wehrt sich

    Grilliger Keiler bohrte bei Bad Berka seine Hauer in Menschenbein

    Die Jagdsaison 2014/15 wird einem Helfer, der in den Diensten des Forstamtes Bad Berka gestanden hatte, besonders schmerzlich in Erinnerung bleiben: Bei einer Treibjagd bei Altenberga/Plinzmühle bohrte ein in die Enge getriebener Keiler dem Mann seine Hauer in den Oberschenkel.
     
    Bilanz der Jagdsaison wurde im Bereich Bad Berka gezogen: Dort wurden 2014 insgesamt 789 Wildtiere erlegt. Foto: Thomas Müller
    Bilanz der Jagdsaison wurde im Bereich Bad Berka gezogen: Dort wurden 2014 insgesamt 789 Wildtiere erlegt.

    Weimarer Land. Das Tier litt offenbar an einer alten Verletzung und war deshalb "besonders grillig", wie Forstamtsleiter Jan Klüßendorf berichtet. "Der Jagdhelfer wollte nur mal schauen, wen die fünf Jagdhunde dort im Gebüsch gestellt hatten, da wurde er schon attackiert." Kurz darauf schmetterte der Keiler auch die fünf Terrier in die Luft: "Ein Jagdgast aus Holland, der an der Jagd teilnahm, erklärte schwer beeindruckt, er habe noch nie in seinem Leben so viele fliegende Hunde gesehen." Seit seinem Amtsantritt 1997 sei so etwas noch nie vorgekommen, sagt Klüßendorf. "Aber der Jagdhelfer hatte Glück im Unglück: Vorigen Montag konnte er das Krankenhaus verlassen."

    Am 14. Januar 2015 ist die Jagdsaison zu Ende gegangen mit etwas mehr erlegtem Reh- und Damwild und etwas weniger Schwarz und Muffelwild als im Vorjahr. Wie viele Tiere geschossen werden, ist in der Abschussplanung festgeschrieben, die das Forstamt nach einer Schätzung der Wildbestände und der Analyse der Verbiss-Schäden alle drei Jahre aufstellt.

    So wurden im zurückliegenden Jahr 450 Rehe (Vorjahr: 415), 79 Stück Damwild (48) und 254 Wildschweine (269) erlegt. Wobei die Abschüsse beim Schwarzwild zu 95 Prozent Frischlinge und Überläufer betreffen.

    Muffelwild tritt nur sporadisch in den Revieren des Forstamts auf. Darum mussten auch nur sechs (17) seiner Vertreter daran glauben. 60 Prozent der Abschüsse sind das Ergebnis von Bewegungsjagden, der Rest wird auf Einzeljagd erlegt - in 80 Prozent der Fälle von Jagdgästen aus anderen Bundesländern. "Wir sind froh, dass wir das nicht alles selbst machen müssen", bekennt Klüßendorf.

    Inzwischen hat "Thüringenforst" einen Wildhandel in Willrode aufgezogen. Das Bad Berkaer Amt liefert sein Wildbret aber vor allem an den Wildverkauf Blankenhain, an eine Fleischerei in Arnstadt und an mehrere Gasthöfe. 30 Prozent gehen an private Kunden, die die erlegten Tiere "komplett mit Decke und Schwarte" kaufen.

    Abgesehen von dem grilligen Keiler in Altenberga ist die Zahl der Wildunfälle auf den Straßen laut Klüßendorf aber rückläufig. 2013 tauchten noch 68 Vorfälle in der Statistik auf. Im zurückliegenden Jahr waren es nur 42, eine Tendenz, die insgesamt sinkt. Wobei die Wahrscheinlichkeit, mit wechselndem Wild zusammenzustoßen, an bestimmten Strecken weiterhin hoch ist: Zwischen Bad Berka und Blankenhain hat es in dem Zusammenhang allein zehnmal gekracht. "Auf dieser Straße fahre ich nachts nie schneller als 60", räumt auch Klüßendorf ein.

    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Grilliger-Keiler-bohrte-Bei-Bad-Berka-seine-Hauer-in-Menschenbein-666075856

  • Oberwesel: Wildschwein rettet sich durch Sprung in den Rhein

    Ein bei einer Treibjagd durch einen Schuss verletztes Wildschwein hat sich in Oberwesel durch einen Sprung in den Rhein vor seinen Verfolgern gerettet. Es schwamm auf die andere Rheinseite.

     
    Symbolbild


    In zahlreichen Notrufen meldeten Passanten aus Oberwesel ein im Bereich des Bahnhofs, Marktplatzes und der B9 umherlaufendes verletztes Wildschwein. Grund hierfür dürfte eine in der Nähe von Oberwesel stattgefundene Treibjagd gewesen sein, bei dem das Tier bereits angeschossen worden war und flüchten konnte.

    Eine Verfolgung des Keilers führte bis zum Parkplatz des Oberweseler Rewe-Marktes. Das Tier konnte dem Jäger jedoch durch einen Sprung in den Rhein ein weiteres Mal entkommen. Es schwamm zur anderen Rheinseite rüber.

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-Oberwesel-Wildschwein-rettet-sich-durch-Sprung-in-den-Rhein-_arid,1263130.html#.VMUS_Pmydhg

  • Nach Bleiverseuchung, Insolvenz und Steuergeldern, Schießgelände wird weiterbetrieben.

    Ludwigsburg

    Auch die Jäger haben einen Käufer aufgetan

    Derweil jubeln die Schützen über den Erhalt des Schießgeländes. Im Landratsamt hält sich die Freude darüber in Grenzen. Als ausführende Behörde hat es die 2,3 Millionen teure Sanierung des Schießgeländes beaufsichtigt.

    Der Schießbetrieb in Neckarweihingen geht weiter. Foto: StZ
    Der Schießbetrieb in Neckarweihingen geht weiter. 

    Ludwigsburg - Für die Vereinsmitglieder ist der Vermerk auf der Homepage der Sportschützen Neckarweihingen von besonderer Tragweite: „Es ist amtlich: heute, am 21. Januar, wurde der Kaufvertrag unterschrieben. Der Weiterbestand des Vereins ist damit gesichert. Danke an den Investor!“, ist dort zu lesen. So kommentieren die Schützen den Kauf ihres auf Steuerzahlerkosten sanierten Areals durch den Ludwigsburger Landwirt Paul Stadelmaier. „Selbstverständlich ist die Freude groß“, sagt Jörg Röther, der erste Vorsitzende der Sportschützen. Denn der neue Besitzer, der selbst Mitglied im Verein ist, will ihnen die Anlage zur Benutzung überlassen. Einzige Auflage des Landratsamts: statt mit Bleimunition müssen die Schützen und Jäger mit Eisenmunition schießen. Das tun sie aber ohnehin schon seit einiger Zeit.

    Haas hält das für eine „bedauerliche Lösung“

    In der Kreisbehörde hält sich die Freude über den Verkauf aus der Insolvenzmasse des Vereins hingegen in Grenzen. Der Landrat Rainer Haas hält es für „sehr bedauerlich, dass man aus Sicht des Steuerzahlers keine andere Lösung gefunden hat“. Unter Aufsicht des Landratsamtes hatte die vom Regierungspräsidium angeordnete Bodensanierung auf dem Neckarweihinger Gelände stattgefunden, das sich die Sportschützen mit der Kreisjägervereinigung teilen. Beide Vereine waren unter ihrem alten Namen in die Insolvenz gegangen, weil sie die Sanierung der von ihnen durch Bleimunition verseuchten Böden in Höhe von 2,3 Millionen Euro nicht zahlen konnten. Wenig später haben sie sich unter ihrem heutigen Namen neugegründet. Das Regierungspräsidium wollte den Verkauf am Donnerstag nicht kommentieren.

    Der Vereinschef Röther kann den Ärger Außenstehender über das finanzielle Desaster „durchaus verstehen“. Er hält das jedoch nach wie vor für eine einseitige Sicht, da 95 Prozent der Vereinsmitglieder nie auf der für die Bodenverunreinigung ursächlichen Tontaubenschießanlage geschossen hätten. „Sie haben mit dem Stand nichts zu tun.“ Durch Feste und Veranstaltungen würden die Mitglieder desungeachtet weiter versuchen, die Schulden aus der Insolvenz abzutragen.

    Insolventverwalter der Jäger führt Verkaufsgespräche

    Vielleicht werden die beim Steuerzahler verbleibenden Kosten in den nächsten Wochen noch ein wenig mehr abschmelzen. Denn auch Gerhard Fichter, der Insolvenzverwalter des Kreisjägervereinigung, ist in Verkaufsgesprächen für das Areal der Jäger. Anders als Manfred Rüdisühli, der Insolvenzverwalter der Schützen, kann er aber noch keinen Vollzug melden, hieß es am Donnerstag aus seiner Kanzlei.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ludwigsburg-auch-die-jaeger-haben-einen-kaeufer-aufgetan.8ca0a734-287d-478d-8490-10e77328f0f4.html

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    Siehe dazu auch:
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    --- Ludwigsburg: Die Jäger müssen für die Sanierung der bleiverseuchten Schießanlage zahlen ----

      Foto: dpa

    Nun wird es eng für den insolventen Kreisjägerverein Hubertus. Er wird für die Sanierungskosten des durch Bleimunition verunreinigten Areals im Neckarweihinger Gewann Gschnait aufkommen müssen.

    Das führt die nun vorliegende schriftliche Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Stuttgart ausführlich aus. Mündlich hat das Gericht die Klage Gerhard Fichters, des Insolvenzverwalters des Vereins, gegen die vom Landratsamt Ludwigsburg angeordnete Sanierung bereits abgewiesen. Die Schießanlage haben die Jäger gemeinsam mit der Schützenvereinigung Neckarweihingen betrieben. Beide Vereine haben auf Grund der Sanierungskosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro Insolvenz angemeldet. Ein Großteil der Kosten bleibt jedoch beim Land.

    http://anti-jagd.blog.de/2014/10/21/ludwigsburg-jaeger-sanierung-bleiverseuchten-schiessanlage-zahlen-19594649/

  • Fußgänger angeschossen - Attentat oder Jagdunfall?


    Bergfelde: Polizei jagt unheimlichen Schützen

    Am Donnerstag wurde ein Fußgänger nahe eines Waldstücks angeschossen, überlebte schwer verletzt. Der noch unbekannte Schütze ist noch auf freiem Fuß.

    Der Hintergrund der Bluttat an diesem Waldstück ist noch völlig unklar

    War es ein Attentat, ein Jagdunfall, oder ein Amokschütze? Seit Donnerstagabend jagt die Polizei im Landkreis Oberhavel einen mysteriösen Schützen! Um 20.15 Uhr war ein 54-jähriger Spaziergänger auf dem „Wiesenweg“ durch einen Schuss in den Bauch lebensgefährlich verletzt worden!

    Der Mann war nach bisherigen Ermittlungen auf dem Heimweg, als er aus dem Wald angeschossen wurde. Er war schon fast zu Hause, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Und im nächsten Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Bauchbereich. Als er schaute, was passiert sein könnte, blutete er schon heftig.

    Polizeisprecherin Dörte Röhrs: „Er wurde durch das Projektil von vorn getroffen. Der Mann schleppte sich noch ein paar Meter zu seinem Haus und brach dann zusammen.“ Die Feuerwehr kam wenig später – Lebensgefahr! Das Opfer wurde sofort in eine Berliner Klinik geflogen und notoperiert!

    Ob der Mann gezielt Opfer eines Anschlags wurde, ob er rein zufällig ins Visier eines irren „Snipers“ geriet, ob ein Jäger ihn für ein mögliches Ziel hielt? „All diese Fragen beschäftigen unsere Mordermittler zur Zeit“, so die Sprecherin. Einen kriminellen Hintergrund habe das Opfer nicht, ein „Racheakt, oder ähnliches“ könne laut der Sprecherin deshalb ausgeschlossen werden.

    Fakt ist: Der Schütze – egal mit welcher Motivlage – läuft noch frei herum!

    Die Polizei bitte Zeugen, die am Wiesenweg zur Tatzeit um 20.15 Uhr unterwegs waren, sich unter der Rufnummer 03301/85 10 bei der Polizei in Oranienburg zu melden.

    http://www.bz-berlin.de/tatort/bergfelde-polizei-jagt-unheimlichen-schuetzen#

  • Elefantenjäger erhält Job in Erfurter Staatskanzlei

    Beamter unter Artenschutz

    Umstrittener Trophäenjäger in Pose: Udo Wedekind mit seiner Beute.
    Umstrittener Trophäenjäger in Pose: Udo Wedekind mit seiner Beute.

    Einen Beamten wird man nicht so schnell los. Der umstrittene Elefantenjäger Udo Wedekind, der früher vom damaligen Oppositionsführer Bodo Ramelow in Thüringen kritisiert worden war, bekommt nun vom Ministerpräsidenten Ramelow einen Job in der Staatskanzlei.

    Ein Jahr ist es her, dass Udo Wedekind, ein hoher Beamter aus Thüringen, in die Schlagzeilen geriet. Der Abteilungsleiter im Umweltministerium hatte bei einem Safari-Urlaub im afrikanischen Botswana einen Elefanten erlegt. Auf das etwa 40 Jahre alte Tier sollen mehr als 20 Schüsse abgefeuert worden sein. Nach seiner Rückkehr verschickte der Beamte Fotos über das Intranet an Kollegen, auf denen er stolz mit dem toten Elefanten posiert. Wedekind gilt als passionierter Jäger. Er soll schon einige Wildtiere in Afrika zur Strecke gebracht haben.

    Der Elefant aber wurde ihm zum Verhängnis.

    Als die Fotos erst die Grünen-Fraktion und von dort die Medien erreichten, stand plötzlich der Jäger selbst unter Beschuss. Maßgeblich befeuert wurde die Empörung von der damals noch oppositionellen Linkspartei, die heute mit Ministerpräsident Bodo Ramelow die Thüringer Landesregierung führt. Der Jäger erhielt Morddrohungen und stand sogar unter Polizeischutz. Dabei war der Abschuss nicht einmal verboten, mit angeblich 20 000 Euro nur sehr teuer.

    "Von diesem Beamten hat man ein besonderes Verhalten in seinem Auftreten zu erwarten", gab Ramelow damals zu Protokoll. Er forderte die sofortige Beurlaubung und die Einleitung eines Disziplinarverfahrens. Jäger müssten jeden Eindruck von "Mordlust oder Trophäengeilheit" vermeiden, sagte Ramelow laut einem Medienbericht. Und er forderte griffig: "Kein Artenschutz für prahlerische Trophäenjäger in der Thüringer Landesregierung."

    Empörung und Regieren passen nicht immer zusammen

    Ein Jahr später lernt nun die Linkspartei, dass Empören und Regieren nicht unbedingt zusammenpassen. Einen Beamten wird man nicht so einfach los. Zwar hatte noch die alte Regierung eine " Disziplinarklage" gegen den Spitzenbeamten beim Verwaltungsgericht eingereicht. Die wurde aber wieder zurückgenommen. Damit war klar, Wedekind ist in seiner Besoldungsgruppe B 6 (Monatsgehalt: 8549,71 Euro) weiter zu beschäftigen.

    Da ihn die Grüne Anja Siegesmund nicht bei sich im Umweltministerium wollte, musste ihm Ministerpräsident Ramelow einen Posten geben. Seit Jahresbeginn leitet der Elefantenjäger in Ramelows Staatskanzlei die neu geschaffene Abteilung "Moderne Verwaltung". Er ist damit einer von sechs Abteilungsleitern in der Regierungszentrale. "Herr Wedekind ist Beamter und hat Anspruch auf angemessene Beschäftigung, er hat bereits diverse Aufgaben in der Funktion des Abteilungsleiters in verschiedenen Ministerien wahrgenommen", heißt es. Entgegen Ramelows früherem Verdikt steht der Elefanten jagende Spitzenbeamte also doch unter Artenschutz. Die Frage nach seiner Eignung, so jedenfalls die Staatskanzlei, stelle sich nicht mehr.

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/beamter-unter-artenschutz-elefantenjaeger-erhaelt-job-in-erfurter-staatskanzlei/11274324.html

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    Siehe dazu auch:
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    Thüringen: Trophäen-Neid im Ministerium - Beamte streiten, wer jagen darf ???

    Erfurt: Eine interne Sonderregelung soll die Privilegien hoher Thüringer Beamter bei der Jagd nach den größten Hirschen absichern.

    Der Abteilungsleiter des Thüringer Umweltministeriums, Udo W., posiert vor einem von ihm erschossenen Elefanten. Foto: privat
    Der Abteilungsleiter des Thüringer Umweltministeriums, Udo W., posiert vor einem von ihm erschossenen Elefanten.

    Der Abteilungsleiter des Thüringer Umweltministeriums, Udo W., posiert vor einem von ihm erschossenen Elefanten. Foto: privat Der Abteilungsleiter des Thüringer Umweltministeriums, Udo W., posiert vor einem von ihm erschossenen Elefanten.

    Jagd frei für Spitzenbeamte: Spezielle Regelungen in der Thüringer Jagdordnung sollen leitenden Beamten im Thüringer Umweltministerium den Abschuss der größten Böcke sicherstellen. Dies geht aus einem internen Schreiben von Mitarbeitern aus dem Umweltministerium hervor.

    http://anti-jagd.blog.de/2014/02/03/thueringen-trophaeen-neid-ministerium-beamte-streiten-jagen-darf-thueringer-umweltministerium-17701626/

  • Jäger erschießt Labradorhündin Stella - Potsdamer Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehl

    Ein Laubblatt an der Schnauze

    Hat sie gewildert? Laut Jäger war Stella hinter einem Reh her, Spuren davon wurden aber nicht gefunden.


    Ein Jahr nach dem Tod der fünfjährigen Labradorhündin Stella hat die Staatsanwaltschaft Strafbefehl beantragt. Die Ermittler schenken der Darstellung des Jägers, der geschossen hat, wenig Glauben.

    Teltow - Zwölf Grad minus waren an jenem Januarabend, Hundeblut verfärbte den Schnee. Es ist ein Jahr her, dass die fünfjährige Labrador-Hündin Stella von einem Jäger erschossen wurde. Für die Potsdamer Staatsanwaltschaft steht die Schuld des 80-jährigen Peter F.* inzwischen fest, sie hat beim Amtsgericht einen Strafbefehl beantragt. Peter F. wird vorgeworfen, den Hund vorsätzlich und ohne erkennbaren Grund erschossen zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung – Tiere gelten strafrechtlich als Sachen.

    Was sich an jenem Abend des 25. Januar 2014 in den Buschwiesen abgespielt hat, dazu gab es von Peter F. und Marko R. unterschiedliche Versionen. Die Ermittler scheinen eher der des Hundehalters zu vertrauen. Was sagt der Jäger? Vieles davon wurde schon zu Beginn der Ermittlungen bekannt, manches erst in den vergangenen Wochen. Peter F. hatte erklärt, an jenem Abend auf einem Hochsitz gewartet zu haben. Für Hunde, so der Jäger, herrsche in dem Bereich Leinenzwang. An einer Futterstelle in 50 Metern Entfernung waren Kastanien und Eicheln ausgestreut. Gegenüber der Polizei hatte der Jäger angegeben, Stella beim Wildern erwischt zu haben. Um ein Reh vor den Bissen des Hundes zu schützen, habe er geschossen.

    Die Jagdwaffe war mit Hochgeschwindigkeitsmunition geladen, die unkontrolliert wieder aus dem Zielkörper austritt. Dass der Hund von seinem Herrchen begleitet worden war, wollte Peter F. nicht erkannt haben. Wildernde Hunde dürfen unter gewissen Umständen von Jägern geschossen werden. Als die Polizei am Tatort auftauchte, fand sie Stella mit einer tellergroßen Schusswunde im Vorderlauf vor. Das Schultergelenk war zertrümmert, Muskelstränge zerstört. Der Tierarzt erlöste Stella, die viel Blut verloren hatte, von ihren Qualen. Peter F. bot dem aufgebrachten Marko R. sofort einen Vergleich an, um einer Strafanzeige zu entgehen. Der ließ sich nicht darauf ein.

    Marko R. erzählte eine völlig andere Version von jenem Abend. Nach seinen Angaben befand er sich in einem Bereich der Buschwiesen, in dem kein Leinenzwang für Hunde galt. Er habe von dem Hochstand gewusst, habe aber auf dem Platz, wo die Jäger normalerweise ihr Auto abstellen, kein Auto gesehen. Schnee habe gelegen, es sei noch nicht ganz dunkel gewesen. Marko R. beschreibt, wie Stella im Bereich des Hochsitzes umhergeschnüffelt habe, zur Futterstelle gelaufen sei. Dann sei ein Schuss gefallen – nicht aus der Richtung des Hochsitzes, sondern über den Feldweg hinweg, auf dem sich Marko R. befand. Marko R. stand demnach im Schussfeld.

    Er beschreibt eine Uhr, auf deren Zeigerwelle er stand. Der Hund habe zehn Meter entfernt auf acht Uhr gestanden, der Jäger aus zwanzig Meter Entfernung von ein Uhr geschossen. Es ist just der Platz, an dem Peter F. an diesem Tag sein Auto abgestellt hatte, woanders als sonst, aber in Sichtweite der Futterstelle. Die Entfernung zwischen Jäger und Hund hat demnach 35 bis 40 Meter betragen. Nach dem Schuss war Stella noch jaulend zu ihrem Herrchen gehumpelt. Hat Peter F. es bei klirrender Kälte vorgezogen, vom Auto aus auf Wild zu warten? Es ist eine Frage, die womöglich nicht beantwortet werden kann. Immerhin hatten die Ermittler offenbar Zweifel an der Version des Jägers, an der er nach Angaben der Potsdamer Staatsanwaltschaft bis zum Schluss festgehalten habe. Leinenzwang war in dem Bereich nicht ausgeschildert, im Dunkeln aus 50 Metern Entfernung einen Labrador zu treffen, der mit einem Reh ringt, wäre auch für einen Meisterschützen eine grandiose Leistung. Konnte sich der Jäger wirklich sicher sein, dass es sich um einen herrenlosen Hund gehandelt hat, auf den er schießen durfte? Musste er nicht damit rechnen, dass ein Hundehalter in der Nähe war? Die Staatsanwaltschaft gibt Peter F. zumindest in einem recht: Dritte seien nicht gefährdet worden.

    Strafbefehle sind meist mit milderen Strafen verbunden. Sie können angenommen werden, wenn es sich um leichtere Kriminalität handelt und auf eine mündliche Hauptverhandlung verzichtet werden kann. Oft sind sie mit Geldstrafen, manchmal mit bis zu einjährigen Bewährungsstrafen verbunden. In diesem Fall wollte die Potsdamer Staatsanwaltschaft noch keine Angaben zum beantragten Strafmaß machen. Dass eine Strafe fällig ist, steht für die Ermittler allerdings fest. Für den Hundehalter könnten sich daraus Schadensersatzansprüche ergeben.

    Ein Knackpunkt der Ermittlungen war der Obduktionsbericht von Stella, die für alle Fälle immer noch in der Tierpathologie der Freien Universität Berlin eingefroren ist. Anhaftungen anderer Tiere wurden an Stellas Maul, Schleimhaut und Zähnen nicht entdeckt, lediglich ein abgerissenes Laubblatt. Am Einsatzort hatten die Polizisten auch nur Blutspuren von Stella gefunden, keine Hinweise auf ein Reh oder eine Hetzjagd, wie sie Peter F. dargestellt hatte. Ob der Vorfall jagdrechtliche Konsequenzen hatte, wollte das Landratsamt auf Anfrage nicht beantworten. Peter F. soll, wie es heißt, zumindest in den Buschwiesen nicht mehr gesehen worden sein. Gegenüber den PNN wollte er sich nicht äußern.

    In den Gremien der Teltower Stadtverordnetenversammlung wird derweil ein CDU-Antrag diskutiert, den im Landschaftsschutzgebiet geltenden Leinenzwang für Hunde besser auszuschildern. Darüber hinaus hat die Verwaltung einen Flyer "Teltow mit Hund" entwickelt. Darin geht es neben Anmeldung, Gebühren und gefährlichen Rassen auch darum, in welchen Teltower Stadtgebieten Hunde anzuleinen sind. (*Name geändert)

    http://www.pnn.de/pm/930535/

  • NRW: Jäger, CDU und Landwirte lauf Sturm gegen neues Gesetz

     "Schleichende Abschaffung der Jagd"

    Völlig überfüllt war der Saal im Hotel Stegemann – für die Veranstalter ein „starkes Zeichen“, wie ausgeprägt der Widerstand gegen das Gesetz ist.


    Völlig überfüllt war der Saal im Hotel Stegemann – für die Veranstalter ein „starkes Zeichen“, wie ausgeprägt der Widerstand gegen das Gesetz ist.

    Die CDU im Kreis Steinfurt, Landwirte und Jäger sind sich einig: Das von der Landesregierung geplante ökologische Jagdgesetz gefährdet die Jagd und greift massivin Eigentumsrechte ein. Mit Demos, Protestveranstaltungen und Einzelgesprächen mit Landtagsabgeordneten wollen sie versuchen, das Gesetz noch zu verhindern.

    Eine Diskussion im herkömmlichen Sinn ist es nicht, zu der der CDU-Kreisagrarausschuss nach Westladbergen eingeladen hat. Denn niemand im Saal des Hotels Stegemann, weder auf dem Podium noch im Publikum, lässt an diesem Donnerstagabend auch nur ein einziges gutes Haar am ökologischen Jagdgesetz, das die rot-grüne Landesregierung plant. Statt dessen zelebrieren mehr als 400 Landwirte, Jäger und CDU-Politiker, die sich im viel zu kleinen Saal drängeln, einen kämpferischen Schulterschluss: Mit allen Mitteln wollen sie das Gesetz doch noch zu Fall bringen.

    Jäger-Stiftung

    Der ehemalige Landwirtschaftsminister Jochen Borchert, heute Vorsitzender der Jäger-Stiftung „Natur und Mensch“, begreift die Gesetzesnovellierung als Teil einer Kampagne der Grünen zur Eroberung der „Vorherrschaft im ländlichen Raum“, nachdem ihnen mit der Atomenergie ihr Hauptthema abhanden gekommen sei. Besonders Jäger und Grundeigentümer seien Opfer dieser Kampagne, weil massiv in ihre Eigentumsrechte eingegriffen werde, behauptet Borchert. Er befürchtet nichts anders als die „schleichende Abschaffung der Jagd“. Vor allem eine im Gesetz vorgesehene Entmachtung des Landjagdverbandes werde dazu führen. „Kleinstvereinigungen“ ab sieben Personen, etwa der Naturschutzverbände, würden mit dem Jagdverband gleichgesetzt, womit bewusst eine einheitliche und ausgewogene Interessenvertretung der Jagd geschwächt werde. Entschieden wandte sich Borchert gegen die vorgesehene Formulierung, Tiere dürften nur noch „aus vernünftigem Grund“ getötet werden. Dieser aus der Tierrechtsbewegung stammende Begriff sei sehr dehnbar und öffne Verbandsklagen Tor und Tür.

    Natürlich protestierte Borchert auch gegen eine Reduzierung der Liste jagdbarer Tiere, gegen das Verbot des Abschusses von Katzen, gegen eine Reduzierung der Jagdpachtdauer, gegen ein Verbot bleihaltiger Munition, gegen ein Verbot der Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren, gegen einen verpflichtenden Schießnachweis und gegen die Wiedereinführung der Jagdsteuer.

    CDU-Landtagsabgeordnete

    Das alles, so machte die Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Christina Schulze Föcking deutlich, seien auch die Positionen der CDU im Kreis und im Land. Ausführlich berichtete sie aus der Anhörung am Donnerstag im Landtag (wir berichteten gestern auf der Seite „Im Westen“) . Es sei traurig, dass bei SPD und Grünen „Ideologie über Sachlichkeit und Fachlichkeit“ rangiere. „Die Natur kennt keinen Tierschutz“ kritisierte sie wie Borchert Ideen der Tierrechtsbewegung und berichtete von Experten-Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes. Bei dessen Verabschiedung des Gesetzes am 20. Mai im Landtag werde die CDU namentliche Abstimmung verlangen, kündigte sie an und forderte das Publikum auf: „Gehen Sie in den Dialog, fragen Sie ihre Abgeordneten vor Ort, wie sie abstimmen“. Vor allem auf die SPD setze sie noch Hoffnungen, denn auch dort gebe es Jäger, die das Gesetz kritisierten.

    Josef Daniel Jasper, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, forderte die Jäger zu mehr Widerstand auf und kündigte Demonstrationen und Info-Veranstaltungen an.

    Landrat

    Landrat Thomas Kubendorff musste zunächst die Position des Landkreistages NRW, dessen Vize-Präsident er ist, erläutern: Leider hätten sich dort die Landräte aus dem Rheinland durchgesetzt, die eine Wieder-Einführung der Jagdsteuer nicht ablehnten, sondern in das Ermessen der Kreise stellen würden. Er persönlich, das stellte Kubendorff ausdrücklich klar, sei jedoch strikt gegen die Jagdsteuer und werde sie auf keinen Fall vorschlagen. Das schließe aber nicht aus,dass andere Parteien im Kreistag einen solchen Vorstoß machen würden, „Sprechen die Kreistagsabgeordneten an und machen Sie Druck“, forderte er die Jäger auf.

    http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/1855954-Jaeger-CDU-und-Landwirte-lauf-Sturm-gegen-neues-Gesetz-Schleichende-Abschaffung-der-Jagd

  • Kaiseradler abgeschossen - Jäger verurteilt


    Ein 56-jähriger Jäger, der im Vorjahr im Burgenland einen Kaiseradler erlegt haben soll, musste sich am Freitag im Bezirksgericht Mattersburg wegen Tierquälerei verantworten. Der Mann wurde schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

    Kaiseradler abgeschossen - Jäger verurteilt
    Burgenländischer Jäger schoss Adler ab.

     

    Der Vorfall hatte sich im Februar 2014 ereignet. Der Jäger blieb bei seiner Verantwortung, dass ihm ein Irrtum passiert sei und er auf eine Elster habe schießen wollen. Für Kaiseradler gilt laut Gesetz eine ganzjährige Schonzeit. Eine Tierpräparatorin, die der Mann aufsuchte, um den Adler ausstopfen zu lassen, erstattete Anzeige. Der Jäger nahm das Urteil an, die Vertreterin der Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab.

    http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/chronik/sn/artikel/kaiseradler-abgeschossen-jaeger-verurteilt-135709/

  • Jogger in Pivitsheide angeschossen - Suche nach dem Projektil

    Nach dem Schuss auf einen Jogger in Detmold wird heute (22.01.2015) nach dem Projektil gesucht. Seit dem Nachmittag wollen Kräfte von Polizei und THW in dem Waldstück im Ortsteil Pivitsheide erneut versuchen, das Geschoss zu finden.

    Auf diesem Waldweg wurde der Jogger angeschossen
    Auf diesem Waldweg wurde der Jogger angeschossen

    Der 46-Jährige aus Lage war am Dienstag (20.1.2015) in dem Wald unterwegs und hatte bereits 350 Meter zurückgelegt, als ihn eine Kugel am Bein traf. Da es sich um einen Durchschuss handelte, konnte die Polizei bislang noch keine Angaben über das Projektil und die Art der Waffe machen. Die Spurensicherung war zunächst erfolglos geblieben.

    Zeugen gesucht

    Der angeschossene Mann war schwer verletzt noch selbst zum Klinikum Lippe gefahren. Erst dort hatten die Ärzte die Schusswunde entdeckt. Der 46-Jährige hatte sie zuvor nicht bemerkt. Eine Bielefelder Mordkommission nahm zusammen mit lippischen Kriminalbeamten die Ermittlungen auf. Die Polizei hofft weiterhin auf Zeugenhinweise. Gesucht werden Zeugen, die zur Tatzeit im Wald gegenüber dem Waldfriedhof verdächtige Menschen oder einen Schuss wahrgenommen haben.

    Über die Hintergründe der Tat hat die Polizei noch keine Erkenntnisse. Da bis zum 31. Januar die Jagd auf bestimmte Tiere noch erlaubt ist, wäre auch ein Jagdunfall denkbar.

    http://www1.wdr.de/studio/bielefeld/themadestages/anschlag-auf-jogger100.html

  • Für Bärenjagd mit Schokolade angelockt - 4 Tiere an Schokoladenüberdosies verendet

    Bärenjagd in den USA - Vier Tiere an Schokoladen-Überdosis verendet

    Im US-Bundesstaat New Hampshire sind vier Bären an einer Überdosis Schokolade verendet und haben damit eine Diskussion über neue Jagdgesetze ausgelöst. Wie der «Concord Monitor» am Donnerstag berichtet, hatte ein Jäger an einem Waldrand etwa 45 Kilogramm Schokolade und Doughnuts als Köder für Bären ausgelegt. Wenig später wurden in wenigen Metern Entfernung vier tote Tiere entdeckt - zwei Bärinnen und zwei Bärenjunge. Eine Nekropsie ergab, dass die Tiere an Herzversagen infolge einer Vergiftung mit Theobromin, einem natürlichen Bestandteil von Schokolade, verendet waren. Wegen dieses «höchst ungewöhnlichen Vorfalls» denken die Jagdbehörden über neue Regelungen über Schokoladen-Mengen in Köderstellen für Bären nach.

    http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/topnews/nId/53222/nItem/baerenjagd-in-den-usa-vier-tiere-an-schokoladen-ueberdosis-verendet.html

  • Neunjähriger verletzte sich an illegaler Tierfalle: "Schock ist da"

    PFARRKIRCHEN IM MÜHLKREIS. Dieser Spaziergang wird Simon Falkner wohl lange im Gedächtnis bleiben. Der Neunjährige fand einen vermeintlichen Ring im Willramsbach in der Gemeinde Pfarrkirchen, der sich als illegale Zugfalle entpuppte und den Buben an der linken Hand verletzte.

    Neunjähriger Simon verletzte sich an illegaler Tierfalle: "Der Schock ist da"
    Brigitte Falkner mit ihrem Sohn Simon beim Willramsbach, wo die Falle zuschnappte. 


    "Wir waren mit meiner Mutter, meiner Schwester und ihrer Tochter unterwegs. Die Erwachsenen gingen auf der Straße, die Kinder entlang des Baches. Dort hat Simon den Ring gefunden, reingegriffen, und schon hat sie zugeschnappt, die Falle", erzählt Mama Brigitte Falkner im Gespräch mit den OÖNachrichten.

    Sie habe die Schreie ihres Sohnes gehört: "Wir haben zuerst nicht gewusst, was passiert ist, und sind dann in Panik zum Bach runter." Es habe "gefühlte zwei Stunden" gedauert, bis die linke Hand des Buben endlich befreit war. "Ich wollte zunächst Hilfe holen, doch meine Mutter und Schwester haben es mit einem Stein schließlich geschafft, die Falle zu öffnen", sagt die 39-Jährige.

    Pensionist entschuldigte sich

    Anwohner brachten den verletzten Buben und seine Mama anschließend heim. Noch bevor sie ins Krankenhaus fuhren, bekamen sie Besuch von dem 67-jährigen Pensionisten, der die verbotene Falle ins Wasser gelegt hatte, um Raubwild zu fangen.

    "Es war ihm natürlich sehr zuwider und peinlich, dass das passiert ist." Im Landeskrankenhaus Rohrbach gab es dann Entwarnung: Die Hand von Simon ist nicht schwerer verletzt worden. "Sie ist blau und geschwollen, aber ansonsten ist das alles zum Glück besser ausgegangen, als es am Anfang ausgesehen hat", ist die Mutter erleichtert. Die Handschuhe haben jedenfalls Schlimmeres verhindert.

    Dennoch, der Schock sei da, besonders für ihren Sohn. "Die erste Nacht konnte er gar nicht schlafen, weil er schlimme Bilder im Kopf hatte", berichtet die 39-Jährige. Inzwischen hat er aber seine Lehren aus dem schmerzvollen Unfall gezogen: "Ich werde nie wieder wo reingreifen, da nehme ich lieber einen Stecken", sagt der tapfere Schüler.

    Erleichtert über das glimpfliche Ende ist auch der Pensionist, der sich nach dem Krankenhausbesuch noch einmal bei der Familie gemeldet hat. Dennoch wird der 67-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neunjaehriger-verletzte-sich-an-illegaler-Tierfalle-Schock-ist-da;art4,1615308

  • Jäger blasen zur Jagd auf Meister Reineke

    Füchse im Kreis Euskirchen

    Bei Schnee und Frost ist Meister Reineke für die Jäger wesentlich leichter zu bejagen.


    Mit einer gezielten Großaktion will die Jägerschaft im Kreis Euskirchen auf Fuchsjagd gehen. Nach Ansicht des Vorsitzenden der Kreisjägerschaft sei die Fuchspopulation derzeit zu hoch. Zudem hätten viele Tiere gefährliche Erreger.

    Am 7./8. Februar sollten sich die Füchse in den Revieren des Kreises Euskirchen möglichst in ihrem Bau verschanzen und alle auswärtigen Termine absagen. Zumindest, wenn ihnen ihr Leben lieb ist. Denn am Freitag und Samstag, 7./8. Februar, bläst die Kreisjägerschaft zur großen Jagd auf Meister Reineke.

    In insgesamt 300 Revieren wird bei Vollmond das Gewehr auf den Fuchs angelegt. Und wenn die Witterung günstig ist, was bei gefrorenem Boden und Schnee der Fall wäre, könnte am Ende eine Strecke von mehr als 100 Tieren zusammenkommen. So die Einschätzung von Johann Jütten, seines Zeichens Hegeringchef in Hellenthal und stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft. „Bei Frost kommen die Füchse nicht mehr so gut in den Boden, um nach Kleintieren zu suchen. Und auf Schnee kann man sie natürlich besser erkennen“, sagte der Waidmann aus Giescheid unserer Zeitung auf Anfrage.

    Hegeringleiter Johann Jütten

    Hegeringleiter Johann Jütten

    Johann Jütten hält die Fuchspopulation momentan für ziemlich hoch, was eine gezielte Jagd auf die Spezies seiner Ansicht nach sinnvoll macht. Sinnvoll deshalb, weil man so die Verbreitung des Fuchsbandwurms weiter eindämmt. 80 Prozent der geschossenen Tiere sollen den Erreger haben, der auch über Beeren auf den Menschen übertragen werden kann.

    Nicht überall wird die Jagd auf Füchse mittlerweile als sinnvoll erachtet. Im Nachbarland Luxemburg etwa darf der rothaarige Geselle von April an nicht mehr geschossen werden. Die gesetzliche Regelung, die von Tierschützern sehr begrüßt wird, gilt zunächst für ein Jahr. Camille Gira, Luxemburger Staatssekretär im Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, sagte dazu Folgendes: „Wir essen ihn nicht, wir benötigen sein Fell nicht, und die Tollwut ist nicht mehr in Mitteleuropa.“ Die Chance, sich mit dem Fuchsbandwurm anzustecken, sei so minimal wie die, dass einem ein Ziegelstein auf den Kopf falle.

    Das wird in Jägerkreisen natürlich ganz anders gesehen. Aber ganz wohl ist den Damen und Herren des edlen Waidwerks offenbar nicht bei der flächendeckenden Bejagung im Kreis, die sonntags um 11 Uhr ihren Höhepunkt mit der Streckenlegung im Hochwildpark Kommern finden soll. „Es ist nämlich vonnöten, unserer nicht jagenden Bevölkerung durch unsere Regionalpresse aufzuzeigen, wie ernst wir das Problem des kleinen Fuchsbandwurms nehmen und dass wir bereit sind, durch gezielte Bejagung etwas dagegen zu tun“, schreibt Hegeringleiter Johann Jütten an seine Jagdgenossen.

    Nichts für den Kochtopf

    Er bittet im gleichen Schreiben darum, dass sich die Jäger an besagtem Februar-Wochenende verstärkt dem Fuchsansitz verschreiben, „damit wir auch in diesem Jahr wieder eine beachtliche Strecke öffentlichkeitswirksam präsentieren können“.

    Verwerten lassen sich die erlegten Füchse nur bedingt. Denn für den Kochtopf taugen sie nichts, und einen Pelzmantel lässt sich kaum noch jemand daraus nähen. „Da muss man ja damit rechnen, dass einen die Leute auf der Straße blöd anmachen“, so Jagdexperte Jütten. Man könne aus mehreren Fellen eine warme Decke nähen oder sich den Meister Reineke ausgestopft ins Jagdzimmer stellen. Ein Gerber wird jedenfalls bei der Streckenlegung im Hochwildpark vor Ort sein, das Kreisveterinäramt untersucht die Kadaver später auf Bandwurm und Tollwut. „Dass die gestreckten Füchse eine sinnvolle Verwendung erfahren, ist auch sehr wichtig für unsere Kommunikation nach außen“, heißt es im Jütten-Brief.

    Als Mitglied des Vorstands der Kreisjägerschaft hat der Hegeringleiter natürlich auch mitbekommen, dass die Kritik an den Waidmännern in jüngster Zeit gewachsen ist, „vor allem in den städtischen Bereichen“. In der ländlichen Region habe man schon mehr Verständnis für die Hegebemühungen der Jäger.

    Wie die Organisation Wildtierschutz Deutschland behauptet, liegen Studien vor, die besagen, dass sich die Fuchsbestände vergrößerten, wenn auf sie Jagd gemacht werde. Diese Einschätzung wird von den Jagdausübenden selbstredend nicht geteilt.

    http://www.rundschau-online.de/eifelland/fuechse-im-kreis-euskirchen-jaeger-blasen-zur-jagd-auf-meister-reineke,16064602,29627720.html

  • Hochsitz demoliert, Hänger geklaut

    Jäger ärgern sich: Zwischen Spoitgendorf und Zapkendorf wurde ein mobiler Hochstand zerstört und der Pkw-Hänger gestohlen


    Ist für einen Jäger oder eine Jägerin unverzichtbar: ein Hochsitz.

     

    Jagdpächter Klaus Wingeß aus Güstrow und seine Weidgenossen sind sauer: Gerade entdeckten sie, dass in ihrem Jagdrevier Recknitz II zwischen Spoitgendorf und Zapkendorf ein fahrbarer Jagdhochstand, der auf einen Pkw-Anhänger montiert war, zerstört und der Hänger gestohlen wurde.

    Das ärgert sie maßlos, macht es doch viel Mühe, so eine jagdliche Einrichtung zu bauen. „Das kostet alles viel Geld und Arbeit. Und dann kommt so ein Idiot, macht alles kaputt und klaut den Hänger“, schimpft Klaus Wingeß.

    „In letzter Zeit wurden in verschiedenen Jagdbezirken wiederholt jagdliche Einrichtungen beschädigt, demoliert oder gestohlen“, hat der Jäger von Jagdgenossen gehört. Dass es nun auch sein Revier erwischt hat, macht ihn wütend. Hat er doch den mobilen Hochstand einst selbst gebaut.

    „Bei Erntejagden ist es für den Jäger Vorschrift, hoch zu sitzen“, erklärt Wingeß die Notwendigkeit so einer jagdlichen Einrichtung. Deshalb hat er einst den zweieinhalb Meter hohen Aufsatz auf den Pkw-Anhänger montiert.

    „Der mobile Hochstand wird immer dorthin gerollt, wo wir jagen wollen – zum Beispiel in den Mais oder ins Getreide“, so Wingeß.

    Über Winter steht der Hochsitz im Wald und wird dort für die Jagd genutzt.

    An diesem Montag nun entdeckten die Jäger den Vandalismus und Diebstahl vor Ort. „Passiert ist dies vermutlich zwischen dem 10. und 18. Januar“, schätzt Klaus Wingeß.

    Die Jäger fanden an der Stelle nur noch den abmontierten, am Boden liegenden Hochsitz vor. Der Pkw-Hänger selbst war weg. Deutlich waren im weichen Boden rundum die Spuren des Fahrzeuges zu sehen, mit dem der Hänger scheinbar wegtransportiert worden war. „Offenbar erfolgte der Abtransport mit einem Quad in Richtung Zapkendorf bis zu einem bestimmten Gehöft“, sagt Klaus Wingeß. Er erstattete am Montag Anzeige bei der Polizei. Diese reagierte schnell. „Es fuhr mit uns sofort ein Streifenwagen zum Diebstahl-Ort und von dort den Spuren nach bis hin zu dem Hof“, sagt Wingeß. Dort hätten auch mehrere Pkw-Anhänger gestanden, aber seiner sei nicht dabei gewesen, erzählt Klaus Wingeß. „Der Besitzer zeigte uns bereitwillig sein Grundstück. Doch der Verdacht bestätigte sich nicht“, stellte Gert Frahm, Pressesprecher der Polizeiinspektion Güstrow, fest. Klaus Wingeß aber will nichts unversucht lassen: „Sollte die für den Diebstahl verantwortliche Person bereit sein, den Anhänger anonym und unerkannt zurück zu geben, bitte ich um eine Information über Telefon 0151-56322903 oder um das Zurückstellen des Hängers am Diebstahlort“, sagt er. In diesem Falle würde er die Strafanzeige zurück nehmen, meint Wingeß. Außerdem würde er für Hinweise aus der Nachbarschaft, die zum Wiederauffinden des Pkw-Anhängers führen, eine Belohnung aussetzen, betont er.

    http://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/hochsitz-demoliert-haenger-geklaut-id8747706.html

  • Wald bei Möhlau Streit um den Luderplatz

    Unweit der Kanzel befindet sich der Luderplatz.
    Gudrun Wirth ist im Wald bei Möhlau auf einen Luderplatz gestoßen. Die knietiefe Grube ist eine jagdliche Einrichtung und dient dem Anlocken von Fleischfressern. Für solche Plätze gibt es jedoch genaue Vorschriften. Die Behörde bleibt eine Antwort schuldig: gesetzwidrig, nicht ordentlich oder korrekt?
     

    Gudrun Wirth hat im Wald bei Möhlau einen schrecklichen Fund gemacht: "In einer offenen reichlich knietiefen Grube mit abgeschrägten Rändern lag in Sicht- und Schussweite eines Hochsitzes ein unaufgebrochenes Reh- oder Rotwild. Lediglich die Augäpfel fehlten. In der Grube lagen frische sauber abgetrennte Läufe eines ähnlichen Tieres sowie verschiedene Skelettreste. Auch in der Umgebung fanden sich Fell- und Skelettreste, zum Teil schon grün bemoost", schildert sie ihren Fund in der Nähe des Klärwerks für das ehemalige Asylbewerberheim und weiß, was sie entdeckt hat: einen Luderplatz.

    Eine heiße Spur vom Wilderer?

    Probleme im Waldgibt es auch in Gräfenhainichen. Hier sorgt seit Ende Oktober ein noch unbekannter Wilderer für größte Unruhe und für tödliche Gefahren. Nachdem eine Frau um ein Haar von einem Schuss getroffen wurde, ermittelt inzwischen die Polizei. An den Jagdkanzeln wird mit Zetteln auch auf das Einschalten der Polizei hingewiesen. Die Recherchen stehen offensichtlich kurz vor dem Durchbruch. "Es gibt eine heiße Spur", sagt auf MZ-Anfrage zumindest der Gräfenhainichener Jäger und CDU-Politiker Walter Schwiersch, der im Dezember gegen den unbekannten Schützen in der Dienststelle der Polizei in Gräfenhainichen Strafanzeige gestellt hat.

    Fleisch als Lockmittel

    Das ist eine jagdliche Einrichtung zum Anlocken von Fleischfressern: Füchse, Marder und Greifvögel. Auch Naturschützer nutzen diese Methode, um Vögel, insbesondere Geier und Rotmilane, sowie Raubtiere zu füttern. Dabei ist genau geregelt, welche Vorkehrungen zu treffen sind, um Mensch und Umwelt vor schädigenden Einflüssen zu schützen. Noch strenger als die Landesgesetzgebung sind Richtlinien der EU zur Hygiene, die dazu geführt haben, dass das Ausbringen von toten Tieren und Teilen davon bis auf wenige Ausnahmen - zu denen aber Luderplätze zählen können - verboten beziehungsweise stark eingeschränkt wird. Demnach sind Luderplätze in der Nähe von Wegen ein völliges Tabu.

    Jagdbehörde soll Vorfall klären

    Und so vermutet Wirth, dass das Vorgefundene "nicht den gesetzlichen Bestimmungen entspricht". Das zu klären, ist Aufgabe der Jagdbehörde im Landratsamt. Dort hält sich die Begeisterung über den Hinweis auf einen möglichen Gesetzesverstoß in überschaubaren Grenzen. Es sei verwunderlich, so Wirth, dass sofort erläutert wurde, welche Umstände dazu führen dürfen, dass das Wild berechtigterweise dort abgelegt wurde. "Wenn das Vorgehen am Luderplatz rechtmäßig ist, bitte ich, mir mitzuteilen, welche Tierart mit einem unaufgebrochenem Wildstück dieser Größe bejagt werden soll. Um eine Notfütterung kann es sich angesichts des milden Winters wohl kaum handeln", so Wirth.


    Tierkadaver

    Keine neuen Erkenntnisse

    Diese Hartnäckigkeit führt zu einem von der Jagdbehörde vermittelten Vor-Ort-Termin mit dem nicht zuständigen Gräfenhainichener Ordnungsamtschef Klaus-Peter Mitleger. Es gibt keine neuen Erkenntnisse. "Wir stimmten darin überein, dass das Tier sich nicht in der Grube zu Tode gestürzt hat", lautet das Fazit von Wirth. Mitleger selbst spricht von einem "dienstlichen Waldspaziergang". Allerdings könne er die Frage, ob hier gegen Rechtsvorschriften verstoßen wurde, nicht beantworten. Das sei nicht sein Fachgebiet.

    Wie CDU-Politiker und Jäger Walter Schwiersch die Situation einschätzt und welche Position das Landratsamt zum Vorfall einnimmt.

    Walter Schwiersch in Gräfenhainichen ist ein Experte. Der CDU-Politiker ist Jäger und davon überzeugt, dass sein Waidmannskollege nichts Falsches getan habe. Es handele sich bei dem abgelegten Wild offensichtlich um einen "Verkehrstoten" - also ein Tier, dass nach einer Kollision mit einem Fahrzeug verendet ist - und das sind "Leckerbissen für die Wildschweine." Er ist auch sicher, dass sich mit dem unaufgebrochenem Wild der Wolf - der in Bitterfeld sein Revier hat - nicht über die Kreisgrenze locken lässt.

    "Der jagt sein Beute lieber selber. Und kein Jäger schießt auf einen Wolf", so Schwiersch, der nach der Wirth-Schilderung es aber für möglich hält, dass der Luderplatz "nicht ordnungsgemäß hergerichtet" wurde. Tatsächlich wird das Luder in der Regel flach eingegraben und mit Mist abgedeckt. Dadurch wird angestrebt, das die anzulockenden Tiere mit dem Freilegen und Fressen längere Zeit beschäftigt sind. Genügend Zeit für die Beobachtung oder zur Bejagung.

    Kritikerin im Sperrgebiet?

    Der Anleger des umstrittenen Platzes schießt nach eigenen Angaben ein- bis zweimal im Monat Füchse. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien "eine Massenbeschäftigung". Der Möhlauer sieht den Gesetzesverstoß bei der Kritikerin. "Sie hat Sperrgebiet betreten", sagt er. Er lege dort bewusst seine Luderplätze an, weil sie dort niemanden stören können. Und er bestätigt: "Ich habe das tote Tier von der Straße wegegeräumt. Die Kommunen sind froh, dass wir so verfahren. So sparen sie die Kosten für die Tierkörperbeseitigung", so der Jäger. Wirth ist empört: "Ich habe trotz verwirrender Beschilderung kein Sperrgebiet betreten", betont die ehemalige Verwaltungschefin.

    Rückendeckung für Jäger

    Im Landratsamt gibt es im Punkt Luderplatz die volle Rückendeckung für den Jäger. "Füchse, die sich satt fressen, lassen die Hasen in Ruhe", sagt Nadine Frank von der Unteren Jagdbehörde und "Der Wolf vergeht sich nicht an Luder". Allerdings könne sie "nichts Grundsätzliches" zur kritisierten Grube sagen. Sie habe sie nicht angeschaut. "Dazu hatte ich keine Zeit", so die Mitarbeiterin der Kreisverwaltung.

    Und so lässt sich die Frage nicht mehr beantworten, ob der Luderplatz den gesetzlichen Bestimmungen entspricht oder nicht. Die Grube ist inzwischen beräumt - nach einem Telefongespräch zwischen Frank und dem Möhlauer Jäger. Doch das ist nicht das Ende des Problems. "Nur ein paar Schritte weiter gibt es zwei neue Luderplätze", so Wirth. Übrigens: Zur Gestaltung von Luderplätzen können auch vegetarische Lockmittel eingesetzt werden.


    http://www.mz-web.de/wittenberg-graefenhainichen/wald-bei-moehlau-streit-um-den-luderplatz,20641128,29624900.html

  • Jäger: Eine "einzige Schlachterei"

    Kritik an Bewegungsjagd

    Das Ergebnis einer Bewegungsjagd: Die Zahl der erlegten Tiere hänge von vielen Faktoren ab, sagt der Jesberger Forstamtsleiter Karl-Gerhard Nassauer. Auf keinen Fall aber widerspreche diese Jagdform dem Tierschutzgesetz. Das Foto entstand in Stendal. Foto:  dpa

    Das Ergebnis einer Bewegungsjagd: Die Zahl der erlegten Tiere hänge von vielen Faktoren ab, sagt der Jesberger Forstamtsleiter Karl-Gerhard Nassauer. Auf keinen Fall aber widerspreche diese Jagdform dem Tierschutzgesetz.

    Schwalm-Eder. Jäger Karl-Marin Bock aus Lohne erhebt schwere Vorwürfe: Die Bewegungsjagden, die regelmäßig im Landkreis veranstaltet werden, seien völlig unnötig, seien selten waidgerecht sondern vielmehr eine "einzige Schlachterei".

    Bei einer solchen Jagd passiere nichts außer Hatz und Hetze – dafür sorgten allein die Hunde, die das Wild ermüdeten.

    Viele Jäger und Förster in der Region sehen das komplett anders. Der Jesberger Forstamtsleiter Karl-Gerhard Nassauer kennt die oft hitzig geführten Debatten: "Bewegungsjagden sind ein solch emotionales Thema, dass es schwierig ist, einen großen Konsens zu finden."

    "Jagdliche Verantwortung"

    Deshalb sei das Thema auch ein Bereich, den man als Förster eher durchleide als durchlebe, sagt Nassauer. Er weist die Vorwürfe, dass die Jagdform nicht tiergerecht sei, zurück. Jedes Forstamt trage große jagdliche Verantwortung: "Wir jagen nicht nach Gutdünken, sondern nach klaren Vorgaben – und mit großer sachlicher Transparenz."

    Auch sein Kollege Christian-Peter Foet, Forstamtsleiter in Melsungen, steht vehement hinter der Bewegungsjagd als tierschutzgerechter Form: Sie bedeuteten deutlich weniger Stress fürs Wild als häufige Ansitzjagden. Bei einer Bewegungsjagd werde es nur einen einzigen Tag stark beunruhigt. "Besser, wir erlegen an einem Tag 80 Tiere als dass wir 80 Tage ein Tier jagen." Foet sieht keine Alternative zur eintägigen Bewegungsjagd, bei der auch die Nachsuche nach verletzten Tieren eine Rolle spiele. Keine einzige Bewegungsjagd dauere länger als bis 13 Uhr – das garantiere, dass die Jäger im Winter noch genügend Licht hätten, um verletzte Tiere zu suchen.

    Kein Jagdstress

    Auch die Qualität des Wildbrets werde vom Jagdstress nicht beeinträchtigt, betont Foet und widerspricht damit dem Vorwurf des Jägers Bock: Der sagt, dass durch die voran gegangene Hetze das Fleisch des Wildes entwertet und oft sogar auch das Fleischhygienegesetz verletzt werde.

    Das hält Dr. Peter Urban für eine kühne Behauptung. Der Adrenalingehalt des Fleisches werde nicht gemessen, sagt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes in Homberg. Die Jäger besäßen die Fachkundenachweise, die für die Jagd und das Ausweiden nötig seien. "Aus gesetzlicher Sicht ist das alles erlaubt und geregelt", sagt Urban.

    Das sieht auch Kreisjagdberater Werner Wittich so: "Die alten Bejagungsformen reichen nicht mehr aus, wenn wir die Vorgaben der Jagdbehörden erfüllen und die Bestände begrenzen wollen – die Jäger müssen sich auf veränderte Formen einstellen." Eine Bewegungsjagd sei viel effektiver als die Ansitzjagd: Zumindest dann, wenn sie sauber vorbereitet und Hunde und Treiber gut ausgebildet seien.

    Karl-Martin Bock lässt all diese Argumente nicht gelten: Bewegungsjagden seien weder waid- noch tierschutzgerecht, sagt der Lohner. Eine wirklich saubere Jagd "ohne jedes Gedönse" biete nur die Ansitzjagd, bei der der Jäger gezielt anlege. Bock ist nach wie vor überzeugt: "Jagden mit Meute und Treibern – das ist tiefstes Mittelalter."

    http://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/schwalm-eder-kreis-ort306258/jaeger-kritik-bewegungsjagd-nach-wild-4659334.html

  • Jäger fordern: Straßensicherung bei Drückjagd soll Steuerzahler zahlen ???

    Pegnitz/Pottenstein/München.

    Bei einer Jagd müssen die Jäger mit Schildern dafür sorgen, dass auf den betroffenen Straßen langsam gefahren wird. Georg Bayer und Karl-Heinz Inzelsberger von der Jägervereinigung Pegnitz finden das ungerecht. Sie fordern, dass sich künftig eine externe Stelle, etwa das Landratsamt, um die Straßensicherung kümmern soll. Auf Kosten der Steuerzahler.

    Jäger die eine Treibjagd abhalten, sind in der Verkehrssicherungspflicht und müssen mit Warnschildern den Verkehr regeln. Georg Bayer und Karl-Heinz Inzelsberger (von links) finden das ungerecht. Foto: Münch
    Jäger die eine Treibjagd abhalten, sind in der Verkehrssicherungspflicht und müssen mit Warnschildern den Verkehr regeln. Georg Bayer und Karl-Heinz Inzelsberger (von links) finden das ungerecht.

    http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/jaeger-fordern-hilfe-bei-der-drueckjagd_330337

  • Schuss ins Wohnzimmer: Polizei schließt Fall ab

    Papenrode:  Die Ermittlungen zu dem fehlgeleiteten Geschoss, das in Papenrode ein Fenster durchschlug, sind abgeschlossen. Es handelte sich um ein Jagdprojektil. Das teilte die Polizei gestern Abend mit.


    Bei der Jagd: In Papenrode landete ein fehlgeleiteter Schuss jetzt in einem Wohnzimmer,
    ein strafrechtliches Verhalten lag nicht vor.
     

    Es passierte am 3. Januar: Ein Geschoss durchschlug in Papenrode das Fenster eines Wohnhauses und schlug im Parkettboden ein. Der Hausherr saß in der Nähe auf seinem Sofa (WAZ berichtete). Jetzt steht fest: Es war ein fehlgeleitetes Geschoss aus dem Gewehr eines Jägers, der an der einer Jagd im angrenzenden Meinkoter Revier beteiligt war.

    „Ein strafrechtliches Verhalten liegt nach polizeilicher Einschätzung nicht vor“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Den Untersuchungen nach führte der ermittelte Jäger eine vorgeschriebene Nachsuche nach einem angeschossenen Wildschwein durch. Er fand das verletzte Tier in der Feldmark vor Papenrode und wollte es erlegen. „Der Schuss wurde in einer Entfernung von etwa 1200 Meter zu der Ortschaft und in Richtung Papenrode abgegeben“, beschreibt Claus. Mit dem ersten Schuss verfehlte der Jäger das Wildschwein jedoch - erst mit dem zweiten Schuss wurde das Wild erlegt.

    Das sichergestellte Geschoss aus dem Wohnhaus wurde im Landeskriminalamt in Hannover untersucht. Der vermeintliche Schütze bestreitet allerdings, dass der den Schuss durch die Scheibe des Hauses abgefeuert hat. Der Untersuchung nach könne laut Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass das Geschoss nach der Schussabgabe abgelenkt wurde, eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Waffe ist nicht mehr möglich. Die Ermittlungen wurden deshalb eingestellt.

    http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Velpke-Lehre/Schuss-ins-Wohnzimmer-Polizei-schliesst-Fall-ab

  • „Schämt euch!“: Kid Rock steht wegen Puma-Jagd in der Kritik

    Tierschützer laufen Sturm: Kid Rock zeigt sich auf geschmacklosem Bild mit erlegtem Puma-Kadaver

    Kid Rock stellt in Videos und bei Auftritten immer wieder gerne unter Beweis, dass er ein echter Mann ist. Das ist man gewohnt und nimmt es mehr oder weniger gerne hin. Was jedoch viele nicht unkommentiert lassen, ist ein via Facebook veröffentlichtes Bild, das den Sänger gemeinsam mit Ted Nugent und einem eigenhändig erlegten Puma zeigt.

    Vergangene Woche gingen Kid Rock und Nugent, letzterer langjähriges Vorstandsmitglied der National Rifle Association (NRA), auf die Jagd, und laut des Bild-Posts auf Nugents Facebook-Profil war dieser Ausflug von blutigem Erfolg gekrönt.

    Nugent ist nicht nur stolz auf diese Leistung, sondern verherrlicht den Waffengebrauch gegen Tiere sogar: „Ich kann die hirntoten Kreischer schon mit ihrer obszönen Ablehnung hören, wonach das Töten von Berglöwen falsch sei. Es ist legal, es ist notwendig, es ist gut, es ist wohltätig, es ist ein verdammter Aufruhr!“

    Dieser Post sorgte tatsächlich für Unruhe und brachte einen Facebook-User dazu, das Bild mit der Beschriftung „Schämt euch!“ zu versehen und hochzuladen. Kid Rock zeigt sich bisher unbeeindruckt und hat nicht auf die harsche Kritik reagiert. Laut einer Aussage des Sängers in „The Guardian“ teilte er erst kürzlich mit, dass er den Computer nur nutze, um sich Pornos und Nachrichten anzusehen.

    Ignoranz ist natürlich auch eine, wenngleich schlechte, Möglichkeit, mit so einer Situation umzugehen.

    http://www.rollingstone.de/news/meldungen/article685466/schaemt-euch-kid-rock-steht-wegen-puma-jagd-in-der-kritik.html

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Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

Berichte über zerstörte Hochsitze .

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
Teen Jag
Kundër Gjuetia
ضد الصيد
На Лов
Contra la Caça
禁止狩猎
禁止狩獵
Protiv Lov
Proti lovu
Mod Jagt
Tegen de jacht
Vastu Jahindus
Laban Pangangaso
Vastaan ​​Metsästys
Contre la Chasse
Contra a caza
Gegen die Jagd
Ενάντια Κυνήγι
נגד ציד
शिकार के खिलाफ
Ellene Vadászat
Against Skotveiði
Terhadap Berburu
Aghaidh Fiach
Contro la caccia
に対するハンティング
반대 사냥
Pret Medības
Prieš Medžioklė
Против ловство
Terhadap Berburu
Kontra Kaċċa
Mot Jakt
در مقابل شکار
W związku z polowania
Contra Caça
Împotriva vanatoare
Против Охоты
Против Лов
Proti lovu
Contra Caza
Dhidi ya uwindaji
Mot jakt
ต่อต้านการล่าสัตว์
Karşı Avcılık
Проти полювання
Chống săn
Yn erbyn Hela
קעגן הונטינג
Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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Detlef Arndt

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