szmmctag

  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

    So.7.12.2014: Jagdgegner-Demo gegen die Pferd und Jagdmesse in Hannover

  • Tirol: Jäger löste Polizei-Cobra-Einsatz aus

    irol

    Außerferner Jäger löste Cobra-Einsatz aus

    Weil ein Jäger im Wald Schüsse abfeuerte, rückten Cobra und mehrere Polizeibeamten im Lechtal aus. Wie sich herausstellte, verfehlte er ein Wild.

    (Symbolfoto)Symbolfoto

     

    Elbigenalp – Drei Frauen, die im Wald spazierten; ein Jäger, der einen Schuss abgab; und die Spezialeinheit Cobra, die mit dem Hubschrauber nach Elbigenalp flog: Das sind die Zutaten für einen nicht gerade alltäglichen Zwischenfall in Elbigenalp, der im Ort wohl heute für einigen Gesprächsstoff und etwas Häme sorgen dürfte.

    Gegen 10.30 Uhr rief eine der drei Frauen bei der Polizei an, dass im Bereich einer Wildfütterung ein Schuss gefallen sei. „Die Frauen fühlten sich offensichtlich bedroht“, hieß es seitens der Polizei. Offenbar hätten die Frauen gedacht, es sei auf sie oder zumindest in ihre Richtung geschossen worden. Anschließend sei der Mann fluchend in den Wald gelaufen. Weil für die Beamten ein Gewaltdelikt nicht auszuschließen war, rückten die Männer der Cobra an. Mit dem Hubschrauber des Innenministeriums. Stellten sich auf. Und trafen auf einen verdutzten Jäger, der schwer schockiert feststellte, dass nach ihm gesucht wurde.

    Denn der Mann, der die Frauen vorher unbestätigten Gerüchten zufolge anscheinend noch gegrüßt haben soll, hatte zuvor ein krankes Rehwild ausgemacht und auf dieses geschossen. „Der Jäger gab an, dass er schon lange nach dem Tier gesucht und dann auf das Wild geschossen hatte“, sagte man bei der Polizei gestern Nachmittag. Doch der Jäger traf das Tier nicht und ging wohl deshalb etwas ungehalten in den Wald, um nachzuschauen – was die drei Frauen wohl ganz offensichtlich falsch interpretierten.

    Der Jäger sei auch ganz klar als solcher zu erkennen gewesen, erklärte man bei der Polizei. Gegen 12.10 Uhr konnte der Einsatz dann für die Cobra endgültig abgebrochen werden. Es wurde klar, dass „keine Personen in Gefahr“ waren, hieß es abschließend im Polizeibericht.

    http://www.tt.com/panorama/verbrechen/9312239-91/au%C3%9Ferferner-j%C3%A4ger-l%C3%B6ste-cobra-einsatz-aus.csp

  • Italien: EU verlangt Ende des Vogelfangs mit Netzen

    Begehrtes Jagdobjekt: Feldlerchen werden genauso wie Drosseln oder Amseln per Netz gefangen

    Begehrtes Jagdobjekt: Feldlerchen werden genauso wie Drosseln oder Amseln per Netz gefangen

    Amseln, Lerchen und andere Vögel werden in Italien mit Netzen eingefangen. Die EU-Kommission hat diese Art der Jagd längst verboten - jetzt droht dem Land eine Klage.

    Brüssel - Die EU-Kommission hat von Italien die Beendigung des Vogelfangs mit Netzen verlangt und mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gedroht. In mehreren Regionen des Landes würden seit Jahren Lerchen, Drosseln, Amseln und weitere Vögel mit Netzen eingefangen, obwohl das europäische Recht diese Methode verbiete, teilte die Kommission am Mittwoch mit.

    Die Tiere werden als lebende Köder eingesetzt, um Raubvögel anzulocken. Verbreitet ist die Praxis laut EU etwa in der Toskana und der Lombardei. Die dortigen Behörden haben trotz einer früheren Aufforderung aus Brüssel die Genehmigungen für die Jagd mit Netzen noch nicht widerrufen. Italien hat jetzt zwei Monate Zeit für eine Reaktion. Danach könnte Brüssel vor dem Europäischen Gerichtshof Klage erheben.

    Umweltkommissar in der Kritik

    Umweltschutzorganisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) begrüßen den Schritt, bleiben aber kritisch. "Die Jagd auf Zugvögel und der grausame Vogelfang mit Fallen und Leimruten ist leider in einigen südeuropäischen Mitgliedstaaten der EU grausame Realität", sagt Claus Mayr, Vertreter des Nabu in Brüssel. Allerdings sei Italien schon früher vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg verurteilt worden, weil einige Provinzen gegen die Bestimmungen der EU-Vogelschutzrichtlinie verstoßen hatten. "Wir begrüßen es, dass auch der neue EU-Umweltkommissar Karmenu Vella gegen diese Vogelmassaker vorgehen will", sagte Mayr.

    Karmenu Vella hatte sich in seinen Anhörungen zum Amtseintritt Ende September für seine Heimat Malta verteidigen müssen. "Ich bin weder Jäger noch Vogelfänger. Ich verurteile jede illegale Jagd", sagte er gegenüber den Parlamentariern. Er wolle geltende europäische Regeln notfalls auch gegen Malta durchsetzen. "Missbrauch kann nicht toleriert werden", es sei nicht seine Rolle, die Mittelmeerinsel zu verteidigen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/eu-verlangt-von-italien-ende-von-vogelfang-mit-netzen-a-1005188.html

  • Di 9.12.2014: Honecker und Breschnew - Die Jäger Oder: Politik im Wald

    MDR-Sendetermin:  Di, 09.12.2014 , 21:15 Uhr
    http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/filme/rueckblick/2012/honecker/honecker-jagd100.html

    Honecker und Breschnew -  Die Jäger Oder: Politik im Wald

    Eigentlich ein eher feudales Gebaren wird das Jagen seit Mitte der 1950er-Jahre zu einem wichtigen Statussymbol der Ost-Berliner Funktionäre. Das liegt nicht zuletzt an Honeckers Passion für die Jagd, während Ulbricht sich dafür nicht sonderlich interessiert. Er schickt Honecker im Oktober 1964 an seiner statt als "Ehrenbegleiter" auf die Jagd mit dem Besuch aus der Sowjetunion. Ohne es zu ahnen, bringt er Honecker so auf seinem Weg an die Macht ein gutes Stück voran.

    Eine 20 Jahre währende Männerfreundschaft beginnt 1964 in der Schorfheide: Breschnew und Honecker gehen seitdem immer wieder gemeinsam auf die Jagd so wie hier im Jahr 1967.

    Eine 20 Jahre währende Männerfreundschaft beginnt 1964 in der Schorfheide: Breschnew und Honecker gehen seitdem immer wieder gemeinsam auf die Jagd - so wie hier im Jahr 1967.

    Kurz vor dem 15. Jahrestag der DDR-Gründung trifft am 5. Oktober 1964 eine sowjetische Delegation in Ost-Berlin ein. Angeführt wird sie von Leonid Breschnew, der zweite Mann in der UdSSR hinter Nikita Chruschtschow. Chruschtschow, einst sein Förderer, stößt mit seinen Reformbemühungen zunehmend auf Widerstand im eigenen Land.

    Filmszenen aus dem Film: "Erich Honecker - Der Weg zur Macht" in der MDR-Reihe zur Geschichte Mitteldeutschlands

    Im Unterholz - Spielszene aus dem GMD-Film

    Nicht viel anders geht es Walter Ulbricht. Sein "Neues Ökonomisches System" setzt auf Experten ohne Parteibuch. Viele Funktionäre sehen ihren Einfluss und ihre einträglichen Posten in der Wirtschaft gefährdet. Als er nun Breschnew eindringlich über seine Reformen und Wirtschaftstheorien aufklären will, schützt der sowjetische Ehrengast Übelkeit vor.

    Aus Verärgerung nimmt Ulbricht am Folgetag nicht am Jagdvergnügen in der Schorfheide teil, sondern schickt Honecker als "Ehrenbegleiter" Breschnews.

    "Breschnew sagte, er hat mich da wie einen Schuljungen behandelt, hat mir erklärt, was in der Wirtschaft richtig ist und was wir falsch machen in der UdSSR. Und da begann eigentlich schon Breschnews Groll auf Ulbrichts Besserwisserei."

    Klaus Taubert, damals Journalist bei der DDR-Nachrichtenagentur ADN
    Geschichte Mitteldeutschlands

    Ein verhängnisvoller Fehler, nicht nur weil bei passionierte Jäger sind.

    Filmszenen aus dem Film: "Erich Honecker - Der Weg zur Macht" in der MDR-Reihe zur Geschichte Mitteldeutschlands

    MDR FERNSEHEN

    Das große Halali

    Ulbricht verpasst 1964 ein Jagdvergnügen und bringt die Männerfreundschaft zwischen Honecker und Ulbricht auf den Weg. Ein Fehler.

    19.08.2012, 20:15 Uhr | 01:27 min

    Zwei Männer aus der zweiten Reihe

    Filmszenen aus dem Film: "Erich Honecker - Der Weg zur Macht" in der MDR-Reihe zur Geschichte Mitteldeutschlands

    Spielszene aus dem GMD-Film

    Honecker und Breschnew sind zwei Männer aus der zweiten Reihe. Beide kommen aus einfachen Verhältnissen und gehören seit ihrer Jugend zu den Aufsteigern im Parteiapparat. Beide wollen an die Spitze der Macht, der eine in Ost-Berlin, der andere in Moskau. Auf der Jagd in der Schorfheide haben sie Zeit, sich auszutauschen. Es ist der Beginn einer folgenreichen, 20 Jahre währenden Männerfreundschaft. Wenige Tage nach der Unterredung in der Schorfheide stürzt Breschnew den bisherigen Generalsekretär der KPdSU, Nikita Chruschtschow, als Parteichef und nimmt selbst dessen Stelle ein.

    Ulbrichts letzter Schachzug: Die Absetzung seines Ziehsohns

    Filmszenen aus dem Film: "Erich Honecker - Der Weg zur Macht" in der MDR-Reihe zur Geschichte Mitteldeutschlands

    Die Historikerin Monika Kaiser erforschte den "Machtwechsel von Ulbricht zu Honecker" in all seinen Facetten, dazu gehört auch Ulbrichts letzter Schachzug: die Absetzung Honeckers 1970.

    Jetzt scheint auch Honeckers Zeit gekommen. Ulbricht gerät mit seinem Kurs der Liberalisierung zunehmend in die Isolation. Zum Streitpunkt wird auch die Deutschland-Politik. Im März 1970 kommt Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Ulbricht zielt auf einen vorsichtigen Dialog, Honecker hält davon nichts und weiß die sowjetische Führung hinter sich. Als Brandt in Erfurt eintrifft, spielen sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit unbeschreibliche Szenen ab. Nach den Ereignissen hat Ulbricht in der Deutschlandpolitik ausgespielt. Den Gegenbesuch in der Bundesrepublik macht Staatsratsvorsitzender Willi Stoph. Das Treffen in Kassel koordiniert Erich Honecker. Ulbricht weilt in einem Sanatorium bei Moskau.

    Je mehr Widerstand sich gegen Ulbricht regt, desto mehr wagt sich Honecker aus der Deckung. Ulbricht erkennt endlich, dass er gegen seinen einstigen Ziehsohn vorgehen muss. Am 1. Juli 1970 ruft er zu einer außerordentlichen Politbürositzung zusammen und setzt Honecker als 2. Sekretär einfach ab. Keiner wagt ihm zu widersprechen.

     Artikel:

    Honeckers letzte Jagd

    Jagd und Politik hingen bei Erich Honecker immer eng zusammen. Immerhin war es ein Jagdausflug mit dem sowjetischen Parteichef Breschnew, der ihn 1971 an die Spitze der SED befördert hatte. Begleitet in seine Jagdhütte in der Schorfheide hat ihn dabei stets sein Leibwächter Bernd Brückner. Auch an dem Tag, als der ehemalige DDR-Staatschef seinen letzten Hirsch erlegte.

    http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/11/theodor-honeckers-letzte-jagd.html

  • Grüne-Ministerin Hinz bläst zur Jagd auf Wildschweine

    Vielerorts machen sich Wildschweine breit und suchen auch an den Rändern vielbefahrener Straßen nach Futter. Nun fordert Umweltministerin Hinz die Jäger auf, mehr Wildschweine zu schießen - vor allem Jungtiere.

    Jagd in Brandenburg

    Beutezug: Geht nach Hessens Umweltministerin Hinz, werden Jäger vermehrt Wildschweine schießen

    Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) spricht sich für eine intensivere Jagd auf Wildschweine in Hessen aus, um zunehmende Schäden zu vermeiden.

    Der Fokus müsse dabei vor allem auf Frischlinge gelegt werden, weil diese wegen des derzeit guten Nahrungsangebots schon sehr früh geschlechtsreif würden, sagte die Ministerin im Wiesbadener Landtag. Hinz forderte die Jäger auf, auch revierübergreifend bei der Reduzierung des Bestands vorzugehen.

    Vielerorts haben sich Wildschweine in der jüngeren Vergangenheit deutlich vermehrt. Zupass kommt ihnen der vermehrte Anbau von Mais für Biogasanlagen - dadurch finden sie reichlich Futter. In diesem Herbst gab es aber auch im Frankfurter Stadtwald Kastanien, Eicheln und Bucheckern in Hülle und Fülle. Und weil der Winter mild war, haben sich auch die Wildschweine in und um Frankfurt kräftig vermehrt.

    Andererseits klagen Bauern über Ernteverluste, weil Wildschweine durch ihre Felder gepflügt sind. Die zunehmende Wildwein-Population verlangt auch von Autofahrern mehr Aufmerksamkeit. Auf ihrer Suche nach Futter wühlen die Tiere selbst an den Rändern vielbefahrener Straßen den Boden auf. Immer wieder kommt es vor diesem Hintergrund zu Unfällen.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ministerin-hinz-blaest-zur-jagd-auf-wildschweine-13285831.html

  • Fulda: 7 Jahre Haft für Jäger der eigene Ehefrau mit seinem Jagdgewehr erschoß

    Aktuelle Fotos: Christian P. Stadtfeld

    Urteil im Prozess gegen 69-JährigenGericht verhängt 7 Jahre Haft für Bebraer Angeklagten wegen Mordes an Ehefrau

    Das Landgericht Fulda hat heute Mittag sein Urteil gesprochen. Der 69-jährige Angeklagte soll mit sieben Jahren in Haft wegen Mordes an seiner Ehefrau bestraft werden. Der Fall des 69-jährigen Steuerberaters aus Bebra war bundesweit durch die Medien gegangen. Dafür hatte nicht nur TV-Anwalt Christopher Posch, sondern auch die besonders tragische Geschichte an sich gesorgt: am 20. Februar dieses Jahres wurde die 67-jährige Ehefrau des Angeklagten tot in deren gemeinsamen Schlafzimmer gefunden. Untersuchungen ergaben, dass die Frau durch Schüsse eines Jagdgewehres getötet worden war. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Ehemann seine Frau heimtückisch ermordet. Reinhard H. selbst hatte vor Gericht ausgesagt, dass er von seiner Frau bedroht worden sei und sich im Gerangel ein Schuss gelöst habe. 

    Nachdem im Mordprozess die Plädoyers Mitte November gehalten wurden, hatte der Angeklagte noch angegeben, er habe seine Frau geliebt. "Ich habe schon oft bereut, dass ich so nachlässig mit der Waffe umgegangen bin", sagte er vor dem Richter. Staatsanwalt Andreas Hellmich beantragte eine Haftstrafe von acht Jahren wegen Mordes mit verminderter Schuldfähigkeit. Die Gutachten sprächen dafür, dass der Mann seine im Bett liegende Frau mit Tötungsabsicht erschossen habe, weil er sich in der Tatnacht in einer ausweglosen Lage gefühlt hätte. Die Ehefrau habe vermutlich geschlafen. Laut Gutachten habe sie auf jeden Fall mit dem Rücken zu ihrem Mann im Bett gelegen und sei somit wehrlos gewesen. Der Angeklagte sei jedoch schon lange psychisch instabil und alkoholkrank gewesen, so dass von verminderter Schuldfähigkeit auszugehen wäre. 

    Verteidiger Christopher Posch hatte auf ein Jahr auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung plädiert - der Schuss sei ein Unfall gewesen. Seit dem Prozessauftakt hatte sich seine Ansicht nicht geändert, dass der Angeklagte über die Beine des Opfers gefallen sei und sich dabei ein Schuss gelöst habe. Anschließend habe er ihre Füße und Beine aufs Bett gelegt, sich dann im Bad übergeben und sie anschließend zugedeckt, "weil ich den Anblick nicht ertragen konnte". 

    Urteilsbegründung

    Die Tat bezeichnete Richter Josef Richter als das "tragische Ende einer fast 50-jährigen Ehe". Das Hohe Gericht sehe das von dem Angeklagten geschilderte Unfallgeschehen als Schutzbehauptung. Dagegen spräche nämlich unter anderem, dass die Waffe geladen war und eine Umlagerung der Leiche unmöglich gewesen sei. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Ehefrau mit dem Rücken zur Tür im Bett gelegen habe, damit "arg- und wehrlos" war und der 69-Jährige sie somit heimtückisch ermordet habe. Das Motiv sei Verzweiflung gewesen. Reinhard H. habe sich jahrelang die Demütigungen und Beschuldigungen seiner Frau anhören müssen und habe diese immer geschluckt. Außerdem ging sein Steuerbüro den Bach runter. Er flüchtete sich nach Angaben des Gerichts in Alkohol und die Jagd. In der Tatnacht vom 19. auf den 20. November sei ihm die Situation mit seiner Frau ausweglos erschienen, nachdem diese mehrfach mit dem Messer vor ihm stand und ihn beschimpfte. Das habe das Fass zum Überlaufen gebracht.

    Durch seine emotionale Überforderung, den Alkoholismus und die "Persönlichkeitsverformung" ist die Strafe milder ausgefallen. Richter Richter legte in den letzten Worten dem Ehemann ans Herz "sich seiner Verantwortung zu stellen und zu sich selbst wahrhaftig zu sein". Das wäre ein letzter Dienst an seiner verstorbenen Ehefrau.


    http://osthessen-news.de/n11497101/urteil-im-bebraer-mordprozess-erwartet-mord-oder-fahrl%C3%A4ssige-t%C3%B6tung.html

  • Österreich: Die Jagd, eine Trendsportart

    Jagen ist in Mode, eine neue Generation von Jägern lässt alte Traditionen aufleben.

    Die Jagd, eine Trendsportart

    Im Visier. Die Jagd ist in Verruf geraten - als Revier für korrupte Machenschaften. Die Jagd ist aber auch in Mode: Immer mehr Jäger erlegen Hirsche und Rehe, Wildschweine und Murmeltiere. Jagdunternehmer machen gute Umsätze. Eine neue Generation von Jägern lässt sich das Jagdvergnügen nicht nehmen.

    Korruptionssumpf, Männerbündelei, geheimes Netzwerk der Macht: Die Jagd ist wieder einmal in Verruf, steckt scheinbar in einer großen Krise. Jagdeinladungen gelten, seit der Korruptionsuntersuchungsausschuss tagt, als peinlich.

    In Verruf gebracht wurde die noble Jägerei - und die dazugehörige Leidenschaft - nicht zuletzt durch die Geschäfte von Graf Mensdorff-Pouilly, auf dessen burgenländischem Gut Luising im Auftrag der Telekom große Gesellschaftsjagden stattfanden - mit zweifelhaftem weidmännischem Charakter.

    Eine jahrhundertealte Debatte lebt neu auf: Ist die Jagd an sich schlecht? Sind die Jäger blutrünstige Bambimörder oder sanftmütige Heger der Natur? Regiert uns eine machtbesessene Jagdgesellschaft, oder ist das alles nur eine Racheaktion der bösen, linken Neidgesellschaft?

    Zulauf an Jägern

    Die Verteidiger der Grünröcke reiten in breiter Front aus, um ein in Schieflage geratenes Bild geradezubiegen. Faktum ist: Die Jagd polarisiert und lebt dennoch blendend. Der Zulauf zu Jagdkursen ist hoch wie nie zuvor, die Zahl der Jäger steigt konstant.

    Derzeit gibt es in Österreich mehr als 120.000 offiziell registrierte Jagdscheinbesitzer, vor dreißig Jahren waren es weniger als 100.000. Geschossen wird aus allen Rohren. Jetzt gerade ist der Maibock dran - pro Jahr werden allein rund 98.000 Rehböcke erlegt. Des Weiteren werden im Lauf eines Jahres 7000 Wildschweine, 60.000 Füchse, 106.000 Feldhasen - und, der Traum aller Jäger - 14.745 Hirsche zur Strecke gebracht. Die Preise für Blattschüsse sind stolz und je nach Revier und Größe variabel.

    Neue Jäger: Junge Menschen aus dem Mittelstand

    Trotz Spott und öffentlicher Kritik ist die Jagd drauf und dran, zur Trendsportart zu werden. Immer mehr junge, mittelständische Geschäftsleute wollen zur feinen Jagdgesellschaft gehören. Neue Landlust, fesche Lederhose, Jagdgewehr und Gamsbart - ein Teil der jüngeren Generation wendet sich vom Golfsport ab und der noch exklusiveren Freizeitbeschäftigung zu.

    Bei der Pirsch, beim Abschuss, beim Rehgulasch findet man seine Freude - und wichtige Freunde. Der Wiener "Jägerball“ ist ein Highlight im Society-Kalender. 6500 "trachtig-schick“ gekleidete Besucher tanzen in der Hofburg Polka.

    Nicht alle Jäger tanzen, viele arbeiten auch hart. Rund 20.000 Profis verdienen sich ihr tägliches Brot als Jagdaufseher und als Berufsjäger. Sie sind von Forst- und Jagdbetrieben angestellt und ständig im Revier unterwegs.

    Millioneninvestitionen

    Die Gilde der Freizeitjäger ist im Vergleich dazu sehr inhomogen. Der kleine Landwirt schießt ebenso gern wie der Spitzenmanager. Geld spielt eine wachsende Rolle: Die Nachfrage nach Eigenjagden ist hoch, viel höher als das Angebot. Siegfried Wolf, der für den Oligarchen Oleg Deripaska arbeitet, investierte 5,5 Millionen Euro in 238 Hektar Wald, Wiesen und Wohngebäude im Schneeberggebiet. Verkäufer war, welch Zufall, Ex-Arbeitgeber Magna.

    Auch andere Großunternehmen stoßen aus Kostengründen und Gründen der "Anfütterungs“-Problematik ihre eigenen, repräsentativen Jagdreviere ab. Für sie springen verstärkt Ausländer in die Bresche. Der hessische Adelige und Unternehmer Ernst W. von Baumbach kaufte um 70 Millionen Euro die Jagden der Bank-Austria-Tochter Alwa, darunter das 11.000 Hektar große Revier im steirischen Donnersbach.

    Der Milliardär Rashid Sardarov erstand in Rohr am Gebirge um 25 Millionen Euro 500 Hektar Grund, umzäunte ihn und wirbt nun im Internet um finanzstarke Trophäenjäger aus aller Welt.

    Guter Ton unter Adeligen

    Glücklich können sich da all jene preisen, denen große Wälder und Jagdreviere sozusagen in die Wiege gelegt wurden. Die Liste der größten Forst- und Jagdbesitzer liest sich wie ein Auszug aus dem Adelsregister. Bei blaublütigen Familienangehörigen gehört es ohnedies seit jeher zum guten Ton, "in Wäldern und Auen haarige Sauen, in Wiesen und Büschen den Hirsch zu erwischen“ - wie der Barde Reinhard Mey in seinem Lied "Diplomatenjagd“ einst spitz formulierte.

    Doch längst ist die Jagd nicht mehr alleiniges Privileg des Adels, auch der Geldadel beansprucht große Reviere für sich. Der Papierindustrielle und Ex-FPÖ-Politiker Thomas Prinzhorn ist bekennender Waidmann, Unternehmer Hanno Soravia auch. Industriellen-Präsident Veit Sorger geht ebenso gern auf die Jagd wie der Ex-Minister und Pharma-Industrielle Martin Bartenstein (ÖVP).

    In der Verstaatlichten wird ebenfalls scharf geschossen: Ex-ÖIAG-Boss Peter Michaelis, Aufsichtsratsvorsitzender Peter Mitterbauer und ÖIAG-Chef Markus Beyrer sind Jäger. Letzterer ließ sich in seiner Zeit als Industrie-Generalsekretär von der Telekom zu Mensdorff’schen Jagden einladen, was ihm Häme und Rücktrittsaufforderungen bescherte.

    Networking beim Schießen

    Zweifelsfrei dient vielen die Jagd als Netzwerk. Nur: Auch in anderen Männerbünden wird "genetworkt“, dass es eine helle Freude ist - im Golfklub, bei den Rotariern, den Freimaurern, im Cartellverband. Dass auch im Raiffeisen-Verband gejagt wird, ist bekannt.

    Erwin Hameseder, designierter Nachfolger Konrads, geht ebenso auf die Jagd wie Stefan Pernkopf, Josef Prölls ehemaliger Kabinettschef und jetziger niederösterreichischer Umweltlandesrat. ORF-Finanzer Richard Grasl und ORF-Niederösterreich-Direktor Norbert Gollinger sind ebenfalls Grünröcke. Zeitungserbe Christoph Dichand hat, so geht die Mär, den Jagdschein einst seinem Vater zum Trotz gemacht.

    Frauen in der Minderheit

    Natürlich ist die Jagd eine Männerdomäne. Der Jägerinnenanteil liegt bei schmalen acht Prozent. Zu den prominenten Jägerinnen gehören: Ex-ORF-Generalin Monika Lindner, Immobilien-Lady Bettina Breiteneder und Ex-Finanzministerin Maria Fekter, die nicht nur Steuersündern, sondern auch Rehwild nachstellt.

    Auch Viktoria Kickinger ist Jägerin und eine passionierte noch dazu. Die Gründerin der "Initiative Aufsichtsräte Austria“ hat bei Waidhofen an der Ybbs eine 185 Hektar große Jagd gepachtet. Ganz allein geht sie ins Revier - und das fast jede Woche. "Die enge Verbindung mit der Natur holt einen auf den Boden der Tatsachen runter“, sagt sie. Das Vergnügen ist ihr rund 15.000 Euro pro Jahr wer.

    Trophäen hängt sie keine an die Wand, das erlegte Wild verkauft sie an einen Wildbrethändler im nahen Ybbsitz. Und weil sie sich doch auch mit Gleichgesinnten austauschen will, hat sie ihren eigenen Jagdstammtisch gegründet. Bei der "IG Jagd“ treffen sich bekennende Jäger, die strikt für "waidgerechte Jagd“ eintreten.

    Jagen mit GPS

    Denn: Was selbstverständlich klingt, ist schon lange nicht mehr normal. Gejagt wird mit Nachtsichtgeräten und GPS-Peilsendern. Automatische Waffen sind ein Geheimtipp - allerdings verboten. Jäger sind listenreich und kampfeslustig: Gestritten wird um Reviergrenzen und Abschussquoten.

    Touristiker ärgern sich über Jagdeigner, die ihre Reviere umzäunen und Wanderer aussperren. Zwischen Bauern und Förstern gibt es ebenfalls Zoff: Durch zu viel Wild entsteht im Mischwald schwerer Schaden. Schäl- und Verbissschäden gehen, wie der Wildschadensbericht des Lebensministeriums bestätigt, in die Millionen.

    Leichte Beute für Adabeis

    Doch viele Eigner wollen möglichst viel Wild, denn die Jagd wird soeben zügig kommerzialisiert. Jagdveranstalter verkaufen verstärkt Gruppen- wie Einzeljagden, Aufenthalt im Jagdschlösschen samt zünftigem "Kesseltrieb“ inklusive. Die Gatterjagd im eng umgrenzten Revier wurde zwar eingeschränkt, ganz verschwinden wird sie aber nie. Jagdunternehmer wollen schließlich der betuchten Klientel leichte Beute bieten.

    Bereits eine halbe Milliarde Euro wird pro Jahr mit der Jagdleidenschaft umgesetzt, und rund um die Jagd haben sich profitable Zusatzgeschäfte etabliert. Gemeint sind da nicht nur Wildleberpastete und Hirschbraten, sondern auch die Fahrzeugindustrie, die eigens ausgestattete Jagdgeländeautos anbietet. Tierpräparatoren partizipieren ebenso am Business wie Waffenproduzenten, Waffenhändler, Outdoor-Spezialisten - und das gute alte Lagerhaus.

    Unbeliebtes Minderheitsvergnügen

    Laut Gallup-Institut wird die Hobbyjagd von zwei Drittel der Bevölkerung abgelehnt. Dennoch wird das Minderheitsvergnügen wohl immer "Teil der Gesellschaft“ bleiben, wie Josef Pröll selbstsicher formuliert. Auch Gabriela Moser ist eine Verteidigerin der Jagd, wenn auch auf ihre Art.

    Die grüne Korruptions-Jägerin hat eine, wie sie sagt, "von Jagderlebnissen durchtränkte Kindheit“, ihre Jagdausflüge an der Seite des Vaters waren "spannend, amüsant, gefährlich“. Vor einigen Jahren machte die Politikerin dann selbst "aus Neugier“ die Jagdprüfung. Sie hegt und pflegt ihre vier vom Vater geerbten Flinten - und hat dennoch bis dato keinen einzigen Abschuss getätigt.

    Denn: Die ergangenen Jagdeinladungen wollte sie aus Gründen der politischen Unverträglichkeit nicht annehmen. In der fernen Pension, so orakelt sie, könnte es aber sehr wohl sein, dass auch sie auf die Pirsch geht, dann freilich aus ökologisch inspirierten Motiven: "Wenn ich einmal jagen gehen würde, dann deshalb, um den Wald vor Wildverbiss zu retten.“

    Die Jägdliste

    - 120.305 Jäger und Jägerinnen gibt es aktuell in Österreich.
    - 475.000.000 Euro Umsatz wird mit der Jagd gemacht.
    - 263.279 Stück Rehwild wurden im Jahr 2010 erlegt.
    - 15.000 Euro kostet der Abschuss eines kapitalen Hirschs.
    - 19.212 Jäger und Jagdaufseher arbeiten im Vollerwerb.
    - 11.771 Jagdgebiete gibt es in Österreich.
    - 33 Prozent des Walds ist durch Wildverbiss geschädigt.
    - 700 Euro kosten Jagdkurs und Jagdprüfung.

    Die Abschussliste

    Die Preise für Abschüsse schwanken nach Revier, nach Alter und Gewicht des erlegten Wilds und nach Qualität der Trophäe extrem stark. Die An-gaben in der unten stehenden Liste sind grobe Richtpreise in Euro.

    - Kapitaler Hirsch: max. 15.000
    - Reifer Hirsch, über 10 Jahre: 7000 bis 10.000
    - Kleiner Hirsch: 2500 bis 4000
    - Steinbock: 4000 bis 9000
    - Gams: 500 bis 2000
    - Rehbock: bis zu 2000
    - Weibliches Reh: 600 bis 800
    - Rehkitz: 200 bis 400
    - Wildschwein: 100 bis 1500
    - Murmeltier: 100
    - Fasan, Hase, div. Kleinwild: 10 bis 75
    - Wolf (in Russland oder Kroatien): ab 1500
    - Bär (in Bulgarien): 2000 bis 10.000
    - Elefant (im südlichen Afrika): 20.000

    Weite Wälder, große Jagden

    Die größten Waldbesitzer sind auch die größten Besitzer von Eigenjagden. Größter privater Jagdherr ist damit Franz Mayr-Melnhof-Saurau. Die Verpachtung ist für viele der Unternehmen ein wichtiger Teil des Umsatzes. Neben dem Bund besitzen auch Länder und Kommunen große Wald- bzw. Jagdflächen.

    - Bundesforste 855.000 ha
    - MA 49 der Stadt Wien 41.617 ha
    - Forstbetrieb Franz Mayr-Melnhof-Saurau, Steiermark 27.369 ha
    - Esterházy Betriebe GmbH Eisenstadt, Burgenland 22.582 ha
    - Fürstlich Schwarzenberg’sche Familienstiftung, Forstdirektion Murau/Steiermark 18.961 ha
    - Forstbetrieb St. Martin, Steiermark Eigentümer: Bayrische Staatsforste AÖE 18.500 ha
    - Steiermärkische Landesforste, Forstdirektion Admont 16.415 ha
    - Benediktinerstift Admont 16.718 ha
    - Habsburg-Lothringisches Gut Persenbeug 12.735 ha
    - Forstverwaltung Wasserberg, Steiermark 11.700 ha Eigentümer: Zisterzienserstift Heiligenkreuz
    - Forstverwaltung Langau, Niederösterreich Eigent.: The Langau Trust, The Gwendoline Hoquet 10.925 ha
    - Waldwirtschaftsgemeinschaft Burgenland 9.500 ha
    - Forstverwaltung Donnersbach, Eigentümer: Alwa Güter- und Vermögensverwaltungs GmbH 9.388 ha
    - Bistum Gurk Forst- und Gutsdirektion St. Georgen/Längsee 8.508 ha
    - Forstverwaltung Hollenburg, Niederösterreich Eigentümer: Alexander Kyrle, Johannes Kyrle 8.450 ha
    - Herzoglich Sachsen-Coburg und Gotha’sche Forstverwaltung Greinburg, Oberösterreich 6.494 ha

    http://www.trend.at/articles/1415/581/374115/die-jagd-trendsportart

  • Wildschwein fällt in Innkanal: Jäger erschießt das Tier

    Ein trauriges Ende hat ein Wildschwein am Dienstag Mittag in Töging (Landkreis Altötting) genommen: Es fiel in den Innkanal und wurde dann von einem Jäger durch einen gezielten Schuss erlegt.


    Zuerst schwamm das Tier noch durch den Innkanal, dann wurde es von einem Jäger erschossen.

    Spaziergänger haben am Dienstag gegen 12 Uhr ein Wildschwein im Innkanal am Wasserschloss in Töging (Kreis Altötting) entdeckt und die Feuerwehr sowie die Wasserwacht verständigt.

    Die Freiwillige Feuerwehr Töging und die Wasserwacht-Ortsgruppe Töging/Winhöring waren über die Rettungsleitstelle alarmiert worden, weil ein Spaziergänger im Innkanal beim Kraftwerk "Wasserschloss" das Tier gesichtet hatte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schwamm die Sau im Innkanal, verließ das künstliche Gewässer dann auch wieder. Sie kletterte kurz eine Böschung hinauf und lief hin und her. Nachdem die Wildsau offenbar keinen Fluchtweg sah ging sie wieder ins Wasser und schwamm wieder. Der Jäger hielt mit seiner Flinte auf das Tier und erschoss sie. Leblos in den Fluten treibend wurde die Wildsau schließlich von einem Trupp der Wasserwacht mit einem Boot geborgen. Immer wieder stürzen in den Innkanal Tiere, meist aber sind es Rehe.

    Die Wildsau schwamm offenbar putzmunter durch den Kanal, verließ diesen auch und kletterte auf einer Böschung herum. Dann rannte das Schwein wieder zurück ins Wasser - offenbar, weil es keinen Fluchtweg gefunden hatte. Nach ersten Angaben rief die Polizei auch einen Jäger hinzu. Dieser erschoss das Tier.

    Als die Wildsau dann schließlich leblos im Wasser schwamm, wurde sie von der Wasserwacht geborgen.

    http://www.heimatzeitung.de/lokales/landkreis_altoetting/toeging/1509986_Wildschwein-faellt-in-Innkanal-von-Jaeger-erschossen.html


    Männer der Wasserwacht befestigen das Wildschwein seitlich am Boot.

  • 700 Kilo Schlachtabfälle von Wildschweinen und Ziegen im Wald entsorgt

    Felle, Köpfe, Knochen und Innereien von Wildschweinen und Ziegen wurden auf einem Waldweg bei Maxhütte-Haidhof gefunden.

    Die rund 700 Kilogramm Schlachtabfälle wurden am Dienstagvormittag von einer Spezialfirma entsorgt.  Foto: Baumgarten
    Die rund 700 Kilogramm Schlachtabfälle wurden am Dienstagvormittag von einer Spezialfirma entsorgt. 


    Maxhütte-Haidhof

    Rund 700 Kilogramm Schlachtabfälle haben unbekannte Täter vermutlich Ende vergangener Woche auf einem Waldweg an der Kreisstraße SAD 8 in Maxhütte-Haidhof entsorgt. Wie die Polizei mitteilte, müssen die Schlachtabfälle – Felle, ganze Köpfe, Knochen und Innereien – von zehn Wildschweinen und fünf Ziegen mit einem Hänger dorthin gebracht und abgekippt worden sein. Der Waldweg liegt rund 300 Meter nach der Abzweigung der SAD 1 (nahe der Anschlussstelle Teublitz) in Richtung Meßnerskreith rechts.

    Die Tierreste stammen, so die ersten Ermittlung, offenbar aus professioneller Verarbeitung. Neben den Schlachtresten wurden sogenannte Metzgernetze aufgefunden, die für die Wurstherstellung verwendet werden. Das Veterinäramt am Landratsamt in Schwandorf veranlasste die fachgerechte Entsorgung. Damit wurde eine Spezialfirma aus Plattling beauftragt, die am Dienstag, gegen 10.30 Uhr, die rund 700 Kilogramm verlud. Ein Radlader des Teublitzer Bauhofs transportierte diese zum Lastwagen, der nicht in den Waldweg einfahren konnte.

    Zur Ermittlung des Verursachers bitte die Polizeiinspektion in Burglengenfeld um Hinweise aus der Bevölkerung. Vor allem folgende Fragen interessieren die Ermittler: Wer hat Ende vergangener Woche im Bereich der Kreisstraße SAD 8 Beobachtungen gemacht? Wer kann aufgrund Menge und Zusammensetzung der Schlachtabfälle Hinweise auf die Herkunft geben? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion unter Telefonnummer (0 94 71) 70 15-0 entgegen.

    http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/700-kilo-schlachtabfaelle-im-wald-entsorgt/1155003/700-kilo-schlachtabfaelle-im-wald-entsorgt.html

  • Dartmoor Jagd: Außer Kontrolle geratene Jagdhunde auf Bahnstrecke tödlich verunglückt

    Horn

    .

    Mindestens vier Jagdhunde sind vermutlich bei einer Jagd am Wochenende im Dartmoor getötet worden, nachdem sie auf die Eisenbahnschienen liefen. 

    Rund 30 Hunde bei der Dartmoor Jagd sollen auf Bahngleise bei einer Jagd gelaufen sein, die zwischen Langham Levels und Fardel Brücke in der Nähe von Ivybridge in Devon am Samstag durchgeführt wurde. Mehrere von ihnen wurden darauf hin von einem vorbeifahrenden Zug getötet, was die Jäger als sehr tragisch und bedauerlich ansahen.

    Joint-Master, Tom Lyle dazu:

    "Es war sehr ärgerlich für alle Beteiligten", sagte er.

    "Manche Hunde liefen einfach auf der Bahnlinie und wurden getötet.

    "So etwas ist noch nie auf einer Jagd passiert und es war sehr unangenehm für alle Beteiligten."

    Der Vorfall ereignete sich um die Mittagszeit am Samstag.

    Network Rail gab an, dass sie von der Polizei gewarnt wurden, dass ein Rudel Jagdhunde ohne Begleitung auf der Bahnstrecke sich befände. Die Eisenbahngesellschaft erhielt dann einen Anruf von einem Lokführer der sagte, dass er die Gegend abgesuht hätte und ihm die Jagdhundmeute aufgefallen wäre.   Er berichtete, dass sein Zug sechs von ihnen erfasste, die als Folge ihrer Verletzungen starben.

    Anti-Jagd-Aktivisten, wurden bereits auf den Vorfall aufmerksam und forderten von den Jägern mehr Verantwortlichkeit.

    Der Sprecher der Executive League Against Cruel Sports, Joe Duckworth, sagte, dass so etwas kein Einzelfall unter Jägern sei, und dass die Missachtung der Jäger ihren Jagdhunden gegenüber durchaus typisch sei. Es gab auch schon in der Vergangenheit Verkehrsunfälle und den Tod von anderen Tieren, darunter Hunden und Katzen, durch außer Kontrolle geratene Jagdhunde.

    Der Vorfall am Samstag wirft mehrere Fragen auf.  Warum fand die Jagd so nahe an der Bahnlinie statt und warum gerieten die Hunde so außer Kontrolle, dass ein solch tragischer Unfall stattfinden konnte?

    "Die traurige Tatsache ist, dass wenn es diese Jagd nicht gegeben hätte, die sechs Hunde noch leben würden, sodass  die Jäger dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

    http://www.westernmorningnews.co.uk/Hunt-horror-hounds-killed-hit-train-near/story-24645390-detail/story.html

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Hunt horror as hounds are killed after being hit by train near Ivybridge

    At least four hounds are believed to have been killed after running onto railway tracks during a weekend hunt, the Western Morning News has learned.

    Around 30 hounds belonging to the Dartmoor Hunt are said to have run onto the tracks unaccompanied between Langham Levels and Fardel Bridge near Ivybridge in Devon on Saturday.

    Several were then hit by a passing train in what members of the hunt have called a "distressing and regrettable” incident.

    Joint-master, Tom Lyle, said nothing like it had ever happened to the Dartmoor hunt before.

    "I was very upsetting to all involved,” he said.

    "Some hounds ran onto the railway line and were killed.

    "Nothing like this has ever happened to the hunt before and it was very upsetting to all involved.”

    The incident occurred at around midday on Saturday.

    Network Rail said they were contacted by the police around to alert them that a pack of hunting hounts were unaccompanied on the line.

    The rail company then received a call from a train driver to say that he had gone through the area and had noticed the pack of hounds. He reported that his train had struck six of them, who died as a result of their injuries.

    Anti-hunting campaigners, have already responded to the incident by calling for greater accountability in the sport.

    Chief executive of the League Against Cruel Sport, Joe Duckworth, said it was "not an isolated case” and that it was "typical of the disregard that hunts show for their hounds and the public”.

    "Accidents in the past have involved road traffic collisions, other train accidents and the deaths of other animals, including pet dogs and cats caused by out of control hunt hounds,” he said.

    "Saturday's incident begs several questions. Why was the hunt out hunting in such close proximity to the railway line in the first place and why were the hounds so out of control that such a tragic accident was allowed to take place?

    "The sad fact remains, if the hunt's actions had of been different six dogs would still be alive and its members should be held accountable.”

  • Hochsitze: Gefährlicher Reiz beim Waldspaziergang

    Oh je, was Jäger mal wieder für ein Unsinn über ihre Mördertürme verbreiten.

  • Drückjagd in der Ville: Jäger im Kreis sauer über geplantes Gesetz


    Die Überpopulation gerade beim Schwarzwild ist immer noch enorm. Besonders junge Schweine werden gezielt bejagt. 


    Bei der großen Drückjagd in der Ville war das neue Jagdgesetz das Hauptthema unter den Teilnehmern. Manche Jagdpächter waren teils richtig empört darüber, dass künftig weder Hunde noch Katzen erlegt werden dürfen. 

    Rhein-Erft-Kreis 

    Es ging hoch her vorige Woche im Villewald. Um einer Überpopulation an Wildschweinen und Rehen vorzubeugen, hatte Revierförster Uwe Fandler zur Drückjagd eingeladen. Schon am Morgen konnte er rund 40 Jäger aus ganz Deutschland begrüßen. Und am Abend war es ebenfalls Fandler, der die Schützen an der gelegten und im Fackelschein liegenden Strecke ehrte. Insgesamt wurden bei der Jagd 40 Wildschweine und vier Rehe erlegt. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, betonte Fandler.

    Seit Neustem sprechen jedoch er und seine Kollegen nicht mehr von einer Drück- oder Treibjagd, sondern von einer Waldschutzjagd. „Die Jagd dient in erster Linie dem Schutz des Waldes“, erklärte auch Frostdirektor Stephan Schütte vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft.

    Deswegen sei es seitens der Landesregierung auch ausdrücklich erwünscht, dass der Abschussplan erfüllt wird. Für den Villewald heißt das, dass pro Hundert Hektar jährlich vier bis fünf Rehe erlegt werden, um den Verbiss an jungen Bäumen zu reduzieren, und vier von fünf Frischlingen der Wildbahn entnommen werden. Schütte ist wie viele seiner Forstkollegen auch Jäger. Und als Treiber war er auch am Donnerstag im Villewald den ganzen Tag auf den Beinen. „Wenn die Waldbesucher ahnen würden, wie nah das Wild unter den Büschen am Wegrand liegt, ich glaube, viele würden dann in der Dämmerung nicht mehr so sorglos durch den Wald laufen“, bemerkte er.

    Forstamt vorbildlich

    Im Mittelpunkt standen an diesem Jagdtag jedoch Gespräche zum neuen Landesjagdgesetzentwurf, der am Dienstag im Kabinett beschlossen wurde. „Als Vorbilder setzen wir vom Regionalforstamt den Gesetzentwurf bereits seit zwei Jahren auch praktisch um“, erläuterte Fandler. Dazu zähle auch, dass bei Jagdveranstaltungen vom Regionalforstamt nur mit bleifreier Munition geschossen wird.

    Auch am Donnerstag wurde darauf besonders geachtet. „Unsere Gäste mussten bei der Anmeldung deswegen auch eine Bescheinigung vorlegen, dass sie mit bleifreier Munition schießen können“, erklärte der Revierförster. Denn dadurch, dass die Geschosse leichter als bleihaltige seien, könnten sich auch Änderungen im Schießverlauf ergeben. Dabei ist jedoch die Munitionsänderung noch das kleinste Problem, das insbesondere die Jagdpächter durch die Änderung des Jagdgesetzes auf sich zukommen sehen. Jagdpächter von Niederwildrevieren mit vielen Feldern und Wiesen sind teils sogar richtig empört darüber, dass künftig weder Hunde noch Katzen erlegt werden dürfen. Auch die Baujagd auf Füchse soll verboten werden, . „Füchse haben hier keine natürlichen Feinde“, betonte beispielsweise Josef Recht aus Wesseling. Er ist seit 40 Jahren auch Jäger. Bei einer Überpopulation an Füchsen befürchtet er, dass Krankheiten wie Tollwut und Räude zurück in die Wälder kommen. „Und ich bin auch Vogelliebhaber“, so Recht. Streunende Katzen würde mehrere 1000 Vögel jährlich holen. „Auch das ist ein Eingriff in die Natur“, sagte der Jäger.

    Ärger mit Katzen

    Gleiches kritisierte auch Peter Selders (66) vom Niederrhein. Dort hat er ein Niederwildrevier. „Sollte das Gesetz so im Landtag beschlossen werden, dann brauchen die Halter von Katzen keinerlei Verantwortung mehr für ihre Tiere übernehmen“, kritisierte er. Einige seiner Kollegen hoffen deswegen, dass Katzen künftig gechipt werden müssen. „Damit lässt sich dann wenigstens die Haftung für entstandenen Wildschaden gewährleisten“, hieß es.

    Auch Schütte kann die Empörung der Jäger verstehen. Jahrhundertelang habe man als Jagdpächter das Recht gehabt, das Raubwild klein zu halten. „Jetzt soll den Jägern dieses Recht teilweise genommen werden, da wehrt man sich doch“, sagte er. Für den Naturhaushalt sei es jedoch ohne jede Belang. „Das regelt die Natur selber“, so Schütte.

    Kritisiert wurde aber auch die mögliche Änderung der Jagdsteuer. Stand zuletzt sogar noch die Abschaffung der Jagdsteuer zur Diskussion, so soll sie jetzt aber wieder zugelassen werden und mindestens 20 Prozent der Jagdpacht betragen.

    Das passt den Jägern überhaupt nicht, zumal sie sich in der Vergangenheit freiwillig verpflichtet hatten, Fallwild (zum Beispiel nach Unfällen) unentgeltlich zu entsorgen. „Das setzt man jetzt aufs Spiel“, befürchtet Recht.

    http://www.rundschau-online.de/rhein-erft/drueckjagd-in-der-ville-jaeger-im-kreis-sauer-ueber-geplantes-gesetz,15185500,29128558.html

  • Treibjagd: Grundwassersee wird von Jägern mit Schrotmunition übersät


    Sie fühlten sich gestört in ihrem mörderischen Treiben.

    Quelle: Tierrechte und Veganismus

    >Gestern verfolgte ich mehrere Stunden eine Jägerschaft in der südlichen Steiermark bei einer Treibjagd. Die Jäger trafen sich bei den Jösser Seen oder auch Jöß-Teiche genannt. Diese sind als Grundwasserseen in der ganzen Steiermark bekannt. Neben dem unglaublichen Tierleid dass hier wieder geschah frage ich mich wie die Jägerschaft, die sich immer wieder als Naturschützer aufspielt, es vertreten kann dass bei ihrem Treiben tausende Schrotkugeln in diesen Teichen versunken sind. Die Kugeln prasselten auch auf mich nieder.  Es ist ja bekannt, dass z.B. Enten für ihre Verdauung kleine Steine benötigen. Oft verwechseln sie aber Schrot mit Steine und müssen dann qualvoll verenden. Auch gibt es immer wieder Bleivergiftungen bei Aasfressern. Weiters stellt sich die Frage wie es möglich ist solch ein brutales Treiben direkt neben einer stark befahrenen Bundesstraße zu veranstalten. Auf den umliegenden Wegen flüchteten in Panik Rehe und Hasen und vereinzelt auch Fasane. Vor zwei Jahren wurde ja über ein Blei-Verbot diskutiert, die Jäger-Lobby wusste dies allerdings zu verhindern. Hier einige Links zu dem Thema: Ö1; forumgesundheit.at,


    Hunderte Schrotkugeln landeten hier
    im Wasser


    Getrieben wird auch neben der Bundesstraße


    Die getöteten Tiere als Trophäen am Anhänger

  • Peiner Friedhof: Falkner auf Kaninchenjagd

    Auf dem städtischen Friedhof der St.-Jakobi-Gemeinde an der Gunzelinstraße gibt es eine Kaninchenplage.

    Falkner Heinrich Buhmann geht mit seinem Wüstenbussard künftig auf dem städtischen Friedhof auf Kaninchenjagd.

    Deshalb hat der Kirchenvorstand den Falkner Heinrich Buhmann engagiert, der dort künftig mit seinem Wüstenbussard Leyla auf die Jagd geht. Gestern verschaffte sich der 77-Jährige aus Equord einen ersten Überblick. An seiner Seite jagen der Kleine Münsterländer Marco und das Frettchen Fretti.

    „Bis vor einigen Jahren jagte hier Carsten Thies, der eine Ausnahmegenehmigung besaß und in der Dämmerung auf dem Friedhof schießen durfte“, sagte Pastor Frank Niemann, Vorsitzender des Kirchenvorstands von St. Jakobi. Nun haben sich die Kaninchen wieder so sehr vermehrt, dass dringend Handlungsbedarf bestand. Niemann sagte: „Uns war klar, dass wir eine Jagd mit dem Gewehr auf dem Friedhof nicht wollten. Da bot sich die ungefährliche Variante mit dem Bussard an.“ Der Kontakt kam erst kürzlich zustande - bei der Hubertus-Messe in der St.-Jakobi-Kirche.

    Drei bis vier Kaninchen kann der amerikanische Wüstenbussard am Tag erlegen, sagt Buhmann. Die Beute teilen sich der Bussard und der Falkner: „Ich nehme die Schenkel, Leyla bekommt den Rest.“ Pastor Niemann verweist an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich darauf, dass außer Marco keine Hunde auf den Friedhof dürfen. „Er hat eine Ausnahmegenehmigung“, sagte Niemann. Während der Münsterländer die Kaninchen aus den Büschen und dicht bewachsenen Flächen aufscheuchen soll, schickt Buhmann sein Frettchen in die Bauten der Kaninchen, wo Fretti sie dann an die Oberfläche scheucht. Dort schnappt dann Leyla zu.

    Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt „freundliche Hinweise“ auf die Kaninchenplage gegeben hat, ist Pastor Niemann froh über die „biologische“ Lösung. „Fallen aufzustellen, wäre keine Alternative gewesen, das ist für die Tiere ein sehr qualvoller Tod“, sagte er. Grundsätzlich sei es aber notwendig, einen Interessenausgleich zwischen der Natur und den Bedürfnissen auf dem Friedhof zu schaffen, betonte der Pastor.

    http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Stadt-Peine/Falkner-auf-Kaninchenjagd

  • Wildschwein greift seine Jäger an

    Ein Wildschwein hat in Zweiflingen Jäger zu Gejagten gemacht: Das in die Enge getriebene Tier verletzte einen Jagdhelfer.

    Ein Wildschwein hat in Baden-Württemberg einen Jagdhelfer angegriffen.  Foto: dpa


    Ein Wildschwein hat in Baden-Württemberg einen Jagdhelfer angegriffen.

    Zweiflingen Ein Wildschwein hat in Baden-Württemberg den Spieß umgedreht und seine Jäger zu Gejagten gemacht. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte ein Jäger bei Zweiflingen das Tier am Freitagabend mit einem Schuss verletzt. Weil es daraufhin jedoch das Weite suchte, verfolgte er den Keiler zusammen mit einem Jagdhelfer und einem Spürhund. Als der Hund das Schwein stellte, schoss der Jäger erneut, konnte das Tier aber nicht töten. Der Keiler griff daraufhin den Jagdhelfer an und verletzte ihn mit seinen Hauern am Unterschenkel. Der Widerstand war trotzdem zwecklos: Der Keiler wurde schließlich zur Strecke gebracht

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/wildschwein-greift-seine-jaeger-an/1153767/wildschwein-greift-seine-jaeger-an.html

  • Rückzugsgebiet Schorfheide - Honeckers letzte Jagd

    Archivbild: Erich Honecker (2.v.r., grauer Mantel) bei einem Jagdausflug in der Schorfheide im Jahr 1988 (Quelle: Aus dem Buch "An Honeckers Seite" Bernd Brückner/Verlag Das Neue Berlin)

    Jagd und Politik hingen bei Erich Honecker immer eng zusammen. Immerhin war es ein Jagdausflug mit dem sowjetischen Parteichef Breschnew, der ihn 1971 an die Spitze der SED befördert hat. Begleitet in seine Jagdhütte in der Schorfheide hat ihn dabei stets sein Leibwächter Bernd Brückner. Auch an dem Tag, als der ehemalige DDR-Staatschef seinen letzten Hirsch erlegte. 

    Tief versteckt in den Wäldern der Schorfheide, knapp 80 Kilometer nördlich vom Berliner Stadtzentrum, liegt die Jagdhütte Wildfang. Seit Jahrzehnten steht das Fachwerkhäuschen leer. Nichts erinnert heute mehr daran, dass hier mal so etwas wie die inoffizielle Machtzentrale der DDR war. Denn der passionierte Jäger Erich Honecker hatte Wildfang seit den 60er Jahren gemietet. "Hier wurde oft mehr besprochen als im Politbüro", erinnert sich Bernd Brückner, der 13 Jahre lang Leibwächter an Honeckers Seite war.

    Video

    Die finale Pirsch

    Und er ist auch dabei, als sich Erich Honecker am Mittag des 8. November ein letztes Mal zu seiner Jagdhütte fahren lässt. Nur einen Tag vor dem Fall der Mauer will der einst mächtigste Mann der DDR noch einmal einen kapitalen Hirsch schießen, eine spektakuläre Trophäe mit nach Hause nehmen. Mit seinen verbliebenen Leibwächtern und dem Generalforstmeister bricht Honecker gegen 13:30 Uhr zur Jagd auf, so wie immer. Wenig deutet darauf hin, dass er vor 22 Tagen entmachtet wurde. "Er war gelassener nach dem Sturz“, erinnert sich Brückner. "Er hat geahnt, dass er weniger Kompetenzen hat, da wollte er noch einmal die Jagd genießen."

    Einer fehlt allerdings bei dieser letzten Pirsch: Honeckers enger Jagdfreund Günter Mittag. Der SED-Wirtschaftssekretär war jahrzehntelang immer mit dabei. Für ihn wurden eigens Treppen an die Hochsitze in der Schorfheide gebaut, denn nur so gelangte der beinamputierte, auf Prothesen gehende Politiker hinauf. Doch Mittag hatte am Sturz des Staatsratsvorsitzenden Mitte Oktober 1989 mitgewirkt, die Männerfreundschaft ist zerbrochen. Honeckers Jagdeifer leidet darunter allerdings nicht. In den sogenannten Streckenbüchern ist verzeichnet, dass Honecker am Nachmittag des 8. November sechs Stück Wild erlegt.

     

    Erich Honecker (li.) und Leonid Breschnew gemeinsam auf der Jagd im Jahr 1971 (Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-W0910-327 / CC-BY-SA)
    Erich Honecker (li.) und Leonid Breschnew 1971 gemeinsam auf der Jagd in der Schorfheide. 

    Jagd und Macht

    Seine Jagdleidenschaft entdeckt Erich Honecker in den 50er Jahren. Schon bald geht sie weit über ein privates Freizeitvergnügen hinaus. Der SED-Politiker nutzt die Jagd auch zum politischen Ränkespiel. Jenseits des Protokolls, fernab vom Regierungsviertel in Ost-Berlin, lässt es sich leichter über hochbrisante Themen reden. In den 60er Jahren baut er ein freundschaftliches Verhältnis zum sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew auf. "Walter Ulbricht konnte nicht mit Breschnew", weiß Helmut Suter, Jagdhistoriker und Leiter des Schorfheidemuseums. "Er hat ihn Erich Honecker überlassen, waren doch beide passionierte Jäger." Jahre später trägt dieses Männerbündnis entscheidend zur Entmachtung des Staatsratsvorsitzenden bei. Im Mai 1971 wird Ulbricht im Gästehaus der Regierung am Döllnsee zum Rücktritt genötigt.

    Programmhinweis

    • historisches schwarz-weiß Foto im ehemaligen Jagdsitz von DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker (Quelle: dpa)

      rbb Fernsehen | 23.11.14 | 18:32

      Theodor

      Geschichten von Jagd und Macht, u.a. ein Sexskandal im Jagdschloss Grunewald, Erich Honeckers letzter Jagdausflug und der 66-Ender von Briesen.

    Honecker wird sein Nachfolger und damit zum mächtigsten Mann im Staat. Mindestens dreimal in der Woche fährt er nun zum Jagen in die Schorfheide. Oft dabei ist auch Erich Mielke, der Minister für Staatssicherheit. Und auch Staatsgäste nimmt Honecker gerne mit zur Jagd. Im Jagdschloss Hubertusstock empfängt er 1981 unter anderem Bundeskanzler Helmut Schmidt.

    Das Ende 1989

    Bis zum Ende seiner Laufbahn lässt er keine Gelegenheit aus, Politik und Jagd zu verbinden. Seine Jagd-Leidenschaft grenzt an Besessenheit. Daran ändert auch der Herbst 1989 nichts. Als die ersten Massendemonstrationen im September beginnen, weist er seinen Leibwächter an, die riesige Waffensammlung aus seiner Jagdhütte in Sicherheit zu bringen. "Er wollte nicht, dass sie in falsche Hände gerät", sagt Bernd Brückner.

    Nur seinen geliebten Karabiner behält Honecker. Mit ihm schießt der 77-Jährige am 8. November seinen letzten Rothirsch. Honeckers letzte Jagd endet um 16 Uhr. Eine Woche später wird das Sonderjagdgebiet Schorfheide aufgelöst.

    http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/11/theodor-honeckers-letzte-jagd.html

  • Auf der Treibjagd: Jäger (58) stürzt 100 Meter in den Tod

    Der Mann kam am Hämmerliberg bei Bilten GL ums Leben.

    BILTEN - GL - Tragödie auf der Jagd: Am Hämmerliberg im Kanton Glarus ist ein 58-jähriger Jäger zu Tode gestürzt.

    Ein Jäger ist am Freitag am Hämmerliberg in Bilten GL 100 Meter einen steilen Abhang hinuntergestürzt und hat sich tödliche Verletzungen zugezogen. Der 58-Jährige war im unwegsamen Gelände allein als Treiber für andere Jäger unterwegs gewesen.

    Als die Jagdkollegen den Kontakt zu ihm verloren, begannen sie den Mann zu suchen, wie die Polizei mitteilte. Sie fanden ihn im oberen Teil des Äschenwaldes auf 750 Metern über Meer und alarmierten die Rega.

    Trotz Reanimation verstarb der Jäger noch auf der Unfallstelle. Die Umstände des Unfalls werden untersucht.

    http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/auf-der-treibjagd-jaeger-58-stuerzt-100-meter-in-den-tod-id3295554.html

  • BAD KISSINGEN: Entenjagd schreckt Kissinger auf

    Viele hatten auch Sorge um Schwäne – Jagdpächter: Einmal jährlich und seit Jahrzehnten


    Gefährliche Zeiten für Erpel: Eine Entenjagd an der Saale in Bad Kissingen sorgte jetzt für Diskussionen.

    Eine Entenjagd hat am Mittwoch zahlreiche Kissinger aufgeschreckt. Vor allem im sozialen Netzwerk Facebook sorgte das Ereignis für heftige Diskussionen.

    Angefangen hatte alles mit einer harmlosen Frage: In der Bad-Kissingen-Gruppe auf Facebook erkundigte sich jemand, ob denn der Hinweis stimme, dass am Morgen in der Stadt Enten und Schwäne getötet worden seien. Daran entzündete sich schnell ein aufgeregter Diskurs. Das Problem dabei: Zumindest anfangs stand gar nicht fest, ob es den Vorfall überhaupt gegeben hatte.

    Das Rathaus wusste nichts davon. Das Landratsamt ebenso. Und die Polizei zunächst auch nicht. Jetzt ist klar: Am Mittwochmorgen sind in Bad Kissingen an der Saale tatsächlich Enten gejagt worden. So wie das bereits seit Jahrzehnten regelmäßig geschieht.

    Es handelte sich um einen Vorgang im Rahmen der üblichen Jagdausübung außerhalb der Schonzeit für die Wasservögel. Einmal jährlich veranstalte er noch solche Entenjagden, erklärte der betreffende Jagdpächter auf Anfrage. Er leiste damit seinem gesetzlichen Auftrag als Jäger Folge. Zudem gebe es aus seiner Sicht mehrere gute Gründe dafür.

    Hauptsächlich Erpel

    Einmal gehe es dabei um die grundsätzliche Reduzierung des Bestandes. Vor allem in den 80er und 90er Jahren sei seine Familie, die in dem Bereich seit Jahrzehnten die Jagdpacht inne hat, aus der Kurverwaltung heraus sogar „förmlich bestürmt worden“, die Zahl der Enten zu reduzieren.

    Darüber hinaus müssten bei der Entenpopulation die Zahlenverhältnisse zwischen den Geschlechtern ausgeglichen werden. Das verringere den Druck der männlichen auf die weiblichen Tiere. In der Tat seien von den bei dieser Entenjagd erlegten Tieren, der Jagdpächter spricht von etwa drei Dutzend, 85 Prozent Erpel gewesen.

    Als drittes Argument führt der Jagdpächter mit dem Stichwort Vogelgrippe Vorbeugung unter gesundheitlichen Gesichtspunkten ins Feld. Weil die Akzeptanz der Entenjagd in Bad Kissingen von Jahr zu Jahr schwinde, überlege er, im nächsten Jahr den Kurbereich ganz auszuklammern. Man dürfe ihm dann aber auch keine Vorhaltungen wegen Vogelgripperisiken machen.

    Scharf geschossen worden ist nach Angaben des Jagdpächters erst ab dem Schweizerhaussteg Richtung Norden. Weiter südlich sei nur ein Schuss gefallen, um aufzuscheuchen. Im Rosengarten habe es keinen Schuss auf Tiere gegeben.

    Am Liebfrauensee sei gar nicht geschossen worden. Auch nicht auf Enten. Als „völligen Unsinn“ bezeichnete der Jagdpächter zudem die Aussage, es seien auch Schwäne bejagt worden.

    Gedauert hat die Entenjagd nicht allzu lange. Beginn sei gegen Viertel nach Sieben gewesen. Eine Stunde später war laut Jagdpächter alles vorbei.

    Eine Genehmigung braucht es dafür übrigens nicht. Außerhalb des befriedeten Bezirks, also außerhalb bewohnter Bereiche, sei für den Jagdpächter keine weitere Erlaubnis zur Jagdausübung notwendig, erklärte die Stadt. Er habe die Entenjagd aber bei der Polizei gemeldet, sagt der Jagdpächter.

    http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Entenjagd-schreckt-Kissinger-auf;art766,8445283

  • Drei Jagdkanzeln bei Settinchen zerstört

    Und weitere solcher angeblichen Untaten von der Volksgruppe der Vandalen

    Jäger verzeichnen zunehmenden Vandalismus: "Das hat eine neue Qualität"

    Bronkow In einem Waldstück bei Settinchen (Gemeinde Gollmitz) sind vor Kurzem drei Jagdkanzeln zerstört worden. Wie Jäger Gerhard Dix mitteilt, haben die Jagdpächter Anzeige wegen Sachbeschädigung und Gefährdung von Leben und Gesundheit gestellt.

    Drei Jagdkanzeln bei Settinchen zerstört
    Im Wald bei Settinchen wurden drei Jagdkanzeln zerstört.

    Zwei der Kanzeln wurden zu Fall gebracht. Bei einer dritten wurden zwei Holme durchgesägt. "Es ist klar, dass nicht jeder ein Freund der Jäger ist", sagt er. Dieser Vandalismus sei aber nicht nachvollziehbar. Dix, der seit 57 Jahren zur Jagd geht, spricht von einer neuen Qualität. In jüngster Vergangenheit habe er aus benachbarten Gebieten von mehreren Zerstörungen gehört. "Man kann bei solchen Taten nicht von dummen Jungenstreichen ausgehen, zumal die Zerstörung oder Beschädigung von jagdlichen Einrichtungen leider eine zunehmende Tendenz hat", ärgert sich der 77-Jährige. Die Verursacher würden nicht nur das Leben der Jäger gefährden, sondern auch von Kindern und Spaziergängern. Die Jäger haben die Hochstände zwar wieder aufgebaut. Auf den Kosten bleiben sie aber sitzen.

    http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Drei-Jagdkanzeln-bei-Settinchen-zerstoert;art13825,4817762

  • Vandalen zerstören seit Jahren Hochsitze im Mainecker Forst

    Jäger werden wohl auch in diesem Fall weder belegen können, dass die Täter nun Vandalen oder Langobarden waren, noch dass sie irgend wann mal Hochsitze angesägt hätten. Dennoch gehören solche Behauptungen zu jedem Jägerlatein.

    Immer wieder werden im Mainecker Hochsitze mutwillig beschädigt. Das ist ärgerlich und teuer für die Jäger, birgt aber auch Gefahren für die Allgemeinheit.

    Franz Schmidtlein (links) und Fritz Stehl standen schon einmal vor den Resten eines zerstörten Hochsitzes. Foto: Thomas Heuchling, Archiv
    Franz Schmidtlein (links) und Fritz Stehl standen schon einmal vor den Resten eines zerstörten Hochsitzes.


    Fassungslos stehen Fritz Stehl und Franz Schmittlein vor einem umgestürzten Hochsitz. Bereits im dritten Jahr in Folge sind Jagdstände der beiden Jagdpächter im Mainecker Forst mutwillig zerstört worden. Der Schaden für die Jäger ist enorm, noch größer ist jedoch ihre Sorge, dass einmal ein Kollege oder Spaziergänger durch solchen Vandalismus zu Schaden kommen könnten. Daher appellieren sie an die Vernunft der Jagdgegner, solche Zerstörungen zu unterlassen. Gleichzeitig bitten sie Bürger, die Augen offenzuhalten und Beobachtungen der Polizei zu melden.

    Insgesamt drei Hochsitze sind zwischen 5. und 12. Oktober den Vandalen zum Opfer gefallen. Einer im Mainecker Genossenschaftsrevier der beiden Jagdpächter im Waldgebiet "Klingental", ein weiterer und eine massiv gebaute Jagdkanzel im Staatsforst in Richtung Baiersdorf. Auf rund 400 Euro hat die Polizei den Schaden geschätzt, bei der Fritz Stehl Anzeige erstattet hat.

    Heimtückischer Anschlag

    Voriges Jahr waren die Anschläge heimtückischer, weil die Leitern und Stützpfosten von mehren Hochsitzen und einer Jagdkanzel so durchgesägt wurden, dass der Schaden auf den ersten Blick nicht erkennbar war. "Das ist kein Spaß mehr. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn Kinder auf die angesägte Jagdkanzel gestiegen und sie mit ihnen umgestürzt wäre", ärgert sich Fritz Stehl. Als Jäger habe er sich inzwischen auf solche Anschläge "selbst ernannter Tierschützer und Jagdgegner" eingestellt, doch Wanderer und vor allem Kinder, die der Ausblick von einem Hochsitz reize, seien darauf nicht vorbereitet. Darum hat er damals bei der Polizei nicht nur Anzeige wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen versuchter Körperverletzung erstattet. Ein Ergebnis ergab die Untersuchung allerdings nicht, da das Waldstück relativ abgelegen sei.

    Wegen der Lage der Tatorte und wegen der Wiederholungen seit drei Jahren sind Stehl und sein Weismainer Mitpächter Schmittlein sicher, dass es sich nicht um Jugendliche, die ihre Kräfte spielen lassen, sondern um Jagdgegner handeln müsse. Drohungen seien bisher nicht erhoben worden, doch die Taten sprächen für sich.

    http://www.infranken.de/regional/lichtenfels/Vandalen-zerstoeren-seit-Jahren-Hochsitze-im-Mainecker-Forst;art220,871777

Über mich

AJB-EfJs Profil-Bild
AJB-EfJ
Pro

Anti-Jagd-Jagdgegner-News

- Anti-Jagdblog Statistik -
Besuche gesamt: 1.903.327
Besucher gesamt: 833.510

- Besucher pro Monat -
Okt. 2014: 39.032
Sept 2014: 29.009
Aug. 2014: 32.191

Besucherrekord 16.11.2014 Besuche: 16.043
Besucher: 12.649

So 7.12.2014: Jagdgegner-Demo gegen die Pferd und Jagdmesse in Hannover



Klick und like mich! - Die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

Werde Co-Autor
Nach oben

Rote Säge

Das Lied der roten Säge:

Ich singe, ich singe, ich singe dir mein Lied.
Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

Berichte über zerstörte Hochsitze .

Hunter-Fuck Off!

Gegen die Jägerplage hilft nur des Jägers schlimmste Plage zu werden.
E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Go vegan!

Rechte für Tiere-Endzeit für Jäger!

Gegen Zwangsbejagung

Anti-jagd!

Jäger sind Mörder! A.H.A.B. (All Hunters are Bastards)

Jäger

Kalender
<< < November 2014 > >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
Teen Jag
Kundër Gjuetia
ضد الصيد
На Лов
Contra la Caça
禁止狩猎
禁止狩獵
Protiv Lov
Proti lovu
Mod Jagt
Tegen de jacht
Vastu Jahindus
Laban Pangangaso
Vastaan ​​Metsästys
Contre la Chasse
Contra a caza
Gegen die Jagd
Ενάντια Κυνήγι
נגד ציד
शिकार के खिलाफ
Ellene Vadászat
Against Skotveiði
Terhadap Berburu
Aghaidh Fiach
Contro la caccia
に対するハンティング
반대 사냥
Pret Medības
Prieš Medžioklė
Против ловство
Terhadap Berburu
Kontra Kaċċa
Mot Jakt
در مقابل شکار
W związku z polowania
Contra Caça
Împotriva vanatoare
Против Охоты
Против Лов
Proti lovu
Contra Caza
Dhidi ya uwindaji
Mot jakt
ต่อต้านการล่าสัตว์
Karşı Avcılık
Проти полювання
Chống săn
Yn erbyn Hela
קעגן הונטינג
Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
Blogverzeichnis und Webkatalog

Detlef Arndt

Detlef Arndt

Seitwert . Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogs
google-site-verification: googlef3ca9112ac3211ef.html
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de google-site-verification: googlef3ca9112ac3211ef.html googlef3ca9112ac3211ef.html
Titel Seiteninhalt
Tracking-ID UA-51583232-1 Website-Tracking

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.