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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

  • Hochsitz bei Weyer eingebrochen - 22-Jähriger schwer verletzt

    Ein 22-jähriger Keldenicher wurde verletzt.

    Ein 22-jähriger Keldenicher ist im Wald bei Weyer auf einem Hochsitz eingebrochen und schwer verletzt worden. Der junge Mann musste mit einem Hubschrauber geborgen werden. Doch die Rettung gestaltete sich alles andere als einfach.

    Erhebliches Pech hatte am Mittwoch ein 22-jähriger Keldenicher, der im Wald bei Weyer auf einen Hochsitz gestiegen war. Dessen oberer Teil mit dem Häuschen brach ein, der junge Mann wurde dabei schwer verletzt. "Person unter Hochsitz" hieß gestern um 16.43 Uhr die Meldung, mit der die Kaller Feuerwehr in den Wald bei Weyer gerufen wurde.

    "Die Lage war etwas problematisch", teilte Andreas Lang, der stellvertretende Leiter der Kaller Feuerwehr, der Rundschau mit. Man habe eine längere Strecke über matschige Wege fahren müssen. Vier Einsatzwagen der Feuerwehr, zwei vom Rettungsdienst und der Polizeiwagen wurden völlig verdreckt. Die Freundin des Verletzten erwartete das Rettungsteam. Zunächst landete der Rettungshubschrauber auf einer Schonung, doch aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse wurde der Schwerverletzte zu einer Wiese nach Weyer und zum Hubschrauber gebracht.

    http://www.rundschau-online.de/euskirchen/hochsitz-bei-weyer-eingebrochen-22-jaehriger-schwer-verletzt,15185862,28821912.html

  • Nächste Runde im Krähen-Konflikt


    Achimer CDU will Aufhebung des Jagdverbots

    Achim. Im Streit um das Vertreibungsverbot für die geschützten Saatkrähen zieht ein Achimer Bürger vor das Oberverwaltungsgericht. Die niedersächsische FDP forderte unterdessen, das Land solle seine Möglichkeiten nutzen, die Schutzbestimmungen für Saatkrähen zu lockern. Die Liberalen haben eine entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht.

    Saatkraehe
    Symbolbild

    Eine Saatkrähe. Rund 950 Brutpaare gibt es derzeit in Achim. Binnen sieben Jahren hat sich die Population der geschützten Vögel etwa verdoppelt.

    Mit lautem Gekrächze beschallen sie Wohnsiedlungen. Mit ihrem Kot verdrecken sie flächendeckend Gehwege, Terrassen und Balkone. Kein Wunder, dass die zahlreich in Achim auftretenden Saatkrähen auf wenig Sympathie in der Bevölkerung treffen. Seit Jahren klagen Bürger über die streng geschützten Vögel. Nachdem das Verwaltungsgericht Stade geurteilt hat, dass die Schwarzgefiederten aus der Weserstadt nicht vertrieben werden dürfen, wendet sich die Achimer CDU nun an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Die Christdemokraten wollen erreichen, dass der Gesetzgeber die Jagd auf Saatkrähen erlaubt, damit die Bestände "reguliert werden können".

    "Es kann nicht sein, dass Tierschutz vor Menschenschutz geht", betont die CDU in einer Presseerklärung. "Die Beschwerden betroffener Anwohner müssen ernst genommen werden." Die "Belästigung durch Krähen" sei inzwischen unerträglich.

    In ihrer Eingabe an den Petitionsausschuss argumentiert die Achimer CDU, dass laut einer EU-Richtlinie die Saatkrähe zu den jagdbaren Arten zähle. Auch sei der Vogel in anderen Bundesländern – etwa in Nordrhein-Westfalen – von der "Roten Liste" bedrohter Arten inzwischen gestrichen worden. Die CDU Achim meint, die Jagd auf Saatkrähen in Deutschland sei mit EU-Richtlinien vereinbar. Der Achimer Krähen-Konflikt wird auch an anderer Stelle weitergeführt. Der im Ortsteil Baden lebende Bürger Klaus Barfuß wehrt sich gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, dass die geschützten Vögel in Achim nicht vertrieben werden dürfen. Wie berichtet, hatte Barfuß vor dem Verwaltungsgericht gegen das vom Landkreis Verden ausgesprochene Vertreibungsverbot geklagt. Das Gericht hatte die Klage abgewiesen – mit dem Hinweis auf den besonderen Schutzstatus der Vögel. Barfuß, der in unmittelbarer Nähe einer großen Krähen-Kolonie wohnt, will nun in die nächste Instanz gehen. Das Oberverwaltungsgericht soll sich mit dem Fall befassen.

    Der Achimer FDP-Landtagsabgeordnete Gero Hocker fordert, das Land solle seine Möglichkeiten nutzen, den Saatkrähenschutz zu lockern. Hocker warnt vor "ideologischem Artenschutz". Saatkrähenkolonien seien in vielen Orten Niedersachsens zu einer Plage geworden. "Dies macht einen Ausgleich zwischen den Naturschutzinteressen und den berechtigten Interessen der Menschen erforderlich." Die FDP-Fraktion hat einen Antrag in den Landtag in Hannover eingebracht. Demnach soll das Parlament einen Erlass beschließen, der es den Unteren Naturschutzbehörden in Einzelfällen ermöglicht, die Schutzbestimmungen für Saatkrähen nach eigenem Ermessen aufzuheben. Damit solle verhindert werden, dass Saatkrähen sich dauerhaft in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten, Friedhöfen, Parkplätzen oder dichter Wohnbebauung ansiedeln können.

    http://www.weser-kurier.de/region/verden_artikel,-Naechste-Runde-im-Kraehen-Konflikt-_arid,973207.html

    Solange sich CDU und FDP in 7 Jahren nicht verdoppeln und damit noch mehr zur Plage werden, sollten ein paar Saatkrähen nicht stören.

  • Auch der BUND diskutiert mit beim Jagdrecht

    Etwa 1,3 Mio. Tiere werden jährlich in NRW durch Jäger getötet

    Auch der BUND diskutiert mit beim Jagdrecht
    Der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht kommt zur Infoveranstaltung des BUND Bottrop zum Thema Jagd

    Die Novelle von Landesumweltminister Remmel soll 2015 Gesetz werden. Landesvorsitzender kommt zur Informationsveranstaltung ins Kirchhellener Klosterstübchen

    Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Bottrop schaltet sich mit einem Infostand und einer Informationsveranstaltung in die hitzige Debatte zur Jagdrechtsnovelle in NRW ein. Der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht kommt am Mittwoch, 12. November, um 19 Uhr in die Gaststätte Klosterstübchen, Hauptstraße 85.

    Dabei geht es um die in der letzten Zeit heiß diskutierte Jagdreform. Im kommenden Jahr soll diese Reform im NRW- Landtag diskutiert und beschlossen werden. Seit 2001 ist der Tierschutz in der nordrhein-westfälischen Landesverfassung verankert. Trotzdem wird die Ausübung der Jagd nach Ansicht des BUND bis heute weder dem Tier- noch dem Naturschutz gerecht. Dazu hat der BUND 10 Kernforderungen vorgelegt, zum Beispiel zum Thema Jagd auf Katzen, die Umweltminister Remmel im neuen Gesetz verbieten will. Recht so, sagt der BUND: Offiziell würden durchschnittlich etwa 10 000 Katzen pro Jahr in NRW durch Jäger getötet, weil sie angeblich wildern. Aber: „Die aktuellen Zahlen der Vogelschutzwarte NRW zeigen, dass die Brutvogelbestandsentwicklung positiv ist, auch in Gebieten mit hoher Katzendichte!“, sagt Klaus Lange, Sprecher des BUND Bottrop. Zudem sei eine sichere Unterscheidung von Haus- und der streng geschützten Europäischen Wildkatze im Gelände wenig möglich. Weiterhin fordert der BUND, dass Anfütterungen verboten werden sollen. Lange: „Luderplätze mit Fleischabfällen zum Anlocken von Wildschweinen oder Füchsen sind gefährliche Tierseuchenherde.“

    Etwa 1,3 Mio. Tiere werden jährlich in NRW durch Jäger getötet, über 90 Prozent davon nach BUND-Bewertung ohne vernünftigen Grund gemäß § 1 Tierschutzgesetz. So sind alle Arten der Roten Listen, des FFH-Anhangs IV sowie Vogelarten, deren Bejagung nach der Vogelschutzrichtlinie in Deutschland nicht zulässig ist, aus Sicht des BUND nicht in die Liste jagdbarer Arten aufzunehmen. „Unverständlich ist auch,“ so Lange weiter, „dass in Naturschutzgebieten weiterhin gejagt werden soll. Denn gerade hier sollen Tiere geschützt werden.“
    Im Vorfeld lädt der BUND Bottrop am Donnerstag, 6. November, zwischen 10 und 12 Uhr auf dem Kirchhellener Johann-Breuker-Platz zu einem Infostand. Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen,

    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/kirchhellen/auch-der-bund-diskutiert-mit-beim-jagdrecht-id9964708.html

  • Jäger lehnen die „Pille“ für Wildsäue ab

    Der Jagdverband und die Kreisgruppen rufen die Jäger dazu auf, alle gesetzlichen Möglichkeiten für die Bejagung von Schwarzwild auch auszunutzen.

    Nach Ansicht der Jäger hat sich die Situation beim Schwarzwild derzeit entspannt. Dennoch wurden die Jäger aufgerufen, in ihren Bemühungen, Wildsauen zu erlegen, nicht nachzulassen.  Foto: W. Gailberger_piclease

    Nach Ansicht der Jäger hat sich die Situation beim Schwarzwild derzeit entspannt. Dennoch wurden die Jäger aufgerufen, in ihren Bemühungen, Wildsauen zu erlegen, nicht nachzulassen.

    Schwandorf. Im Rahmen eines Pressegesprächs informierten der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands, Dr. Günther Baumer, sowie die Kreisgruppenvorsitzenden Torsten Traf (Burglengenfeld), Franz Sedlmeier (Neunburg v. W.) und Alois Segerer (Nabburg) sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Schwandorf, Johann Vornlocher über die aktuelle Jagdpolitik.

    In den meisten Gebieten des Landkreises habe sich derzeit die Schwarzwildlage etwas entspannt, was sich aber sehr schnell und kurzfristig wieder ändern könne, so die übereinstimmende Meinung der Waidmänner. Um die Situation mit den Schwarzkitteln in den Griff zu bekommen, appellierten sie an alle Jäger, alle gesetzlichen Möglichkeiten der Bejagung zu nutzen. Dazu zählen das klassische Ansitzen, der Sammelansitz und der Einsatz von Hundemeuten. Zudem wurden die Revierinhaber aufgefordert, sich mit ihren Reviernachbarn bei einem Wechsel der Sauen von einem Revier ins nächste abzusprechen und junge Jäger einzusetzen.

    Lösungen müssten immer vor Ort gefunden werden, deswegen sei auch die Einbindung der Jagdgenossen und vor allem der Landwirte wichtig, die die Jagdpächter schnell informieren sollen, wenn es Hinweise auf die Anwesenheit von Sauen gebe. Dies trage auch dazu bei, dass der Flurschaden gering gehalten werden könne.

    Vom Gesetz her seien die Jagdgenossenschaften verpflichtet, Wildschaden zu übernehmen. Durch individuelle Pachtverträge könne auch eine teilweise Übernahme der Kosten durch den Jagdpächter festgelegt werden.

    Dem Thema „Pille für Wildschweine“ erteilten die Verantwortlichen der Kreisgruppen und des Jagdverbands eine klare Absage. Der Einsatz einer Pille sei weder waidgerecht und aus ethischen und medizinischen Gründen abzulehnen, da auch andere Wildtiere die Pille unkontrolliert fressen könnten. Jagdverbands-Vizepräsident Dr. Günther Baumer, der Tierarzt im Ruhestand ist, bezeichnete die unkontrollierte Verabreichung von verbotenen Hormonen in freier Wildbahn als „Schwachsinn“. Als Folge würde der komplette Markt für Wildbret zusammenbrechen. Wildbret habe als pures Bioprodukt einen sehr guten Ruf bei den Verbrauchern, der Einsatz von Hormonen würde alles zunichte machen.

    http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/artikel/jaeger-lehnen-die-pille-fuer-wildsaeue-ab/1138267/jaeger-lehnen-die-pille-fuer-wildsaeue-ab.html#1138267

  • Jäger verliert Waffenschein wegen Trunkenheit

    Ein Kölner fährt mit 0,8 Promille im Blut zur Jagd. Seine Treffsicherheit leidet nicht darunter, er schießt einen Rehbock. Doch die Behörden entziehen ihm den Waffenschein. Zu Recht, sagt das Bundesverwaltungsgericht.

    Alkoholisierter Jäger vor dem Bundesverwaltungsgericht

    Ist ein Jäger unter Alkoholeinfluss unzuverlässig? Darüber musste das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig an diesem Mittwoch entscheiden. Geklagt hatte ein Mann aus Köln, dem der Waffenschein nach einer Alkoholkontrolle entzogen worden war. Ohne Erfolg - die Richter wiesen seine Revison ab 

    Der Mann war mit dem Auto zur Jagd gefahren, zuvor hatte er getrunken. Zwei Gläser Rotwein und einen Wodka. Treffsicher war er im Wald trotzdem: Er erlegte einen Rehbock. Doch auf der Rückfahrt zu seinem Haus wurde er von der Polizei angehalten.

    Ein Test auf der Polizeiwache ergab einen Wert von 0,78 Promille Blutalkohol. Ab 0,5 Promille gilt ein Verkehrsteilnehmer als fahruntüchtig, muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen und seine Fahrerlaubnis für mindestens einen Monat abgeben. Um führerscheinrechtliche Fragen ging es vor dem Bundesverwaltungsgericht allerdings nicht.

    Einmaliges Fehlverhalten genügt

    Geklagt hatte der Mann, weil die Behörden ihm nach dem Vorfall die Waffenbesitzkarte entzogen hatten. Die Begründung, die auch das Verwaltungsgericht in Köln bestätigte: Der Jäger sei im waffenrechtlichen Sinne unzuverlässig, weil er ein Gewehr im alkoholisierten Zustand geschossen habe.

    Das sehen die Bundesrichter genauso. Das Waffenrecht fordere einen vorsichtigen und sachgemäßen Umgang mit Waffen und Munition. Diesen könne ein Jäger nur gewährleisten, wenn er nüchtern sei und alkoholbedingte Ausfallerscheinungen ausgeschlossen seien. Bei der Alkoholmenge, die der Kläger im Blut hatte, sei eine Gefahr für andere Menschen nicht sicher auszuschließen. Wahrnehmungsfähigkeit und Reaktionszeit seien erheblich herabgesetzt.

    Dass es im konkreten Fall nicht zu solchen Ausfallerscheinungen gekommen sei, sei unerheblich. Auch wenn der Jäger das alkoholbedingte Risiko nur in einem einzigen Fall hingenommen habe, rechtfertige das den Entzug der Waffenbesitzkarte.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/bundesverwaltungsgericht-angetrunkener-jaeger-verliert-waffenschein-1.2185604

  • Illegale Taubenjagd: 4 Jäger begehen Vogelmassaker vor Lagerhaus

    Graureiher Vogelmassaker
    Geschützter Graureiher

    Bei einer nicht genehmigten Taubenjagd beim Lagerhaus mitten in Bernhardsthal (Mistelbach) schossen vier Jäger neben rund 100 Tauben auch Enten und einen geschützten Reiher ab – Anzeige.

    "Ich hätte diese Aktion mitten im Ort niemals erlaubt und habe sofort Anzeige erstattet", so der empörte Jagdleiter Alfred Ertl zu "Heute". Wegen einer Taubenplage am Areal des Lagerhauses hatte ein Jagdaufseher mit drei Kollegen zur Selbstjustiz gegriffen und 300 Schrotschüsse abgefeuert. Die blutige Bilanz: Neben 100 Tauben starben auch 32 Wildenten und ein Graureiher.

    WWF-Experte Christian Pichler zeigt sich geschockt vom Vogelmassaker: "Das ist unfassbar, ich werde sofort mit dem Landesjagdverband Kontakt aufnehmen."

    Die Polizei ermittelt jetzt, den vier schießwütigen Tätern droht der Entzug ihrer Jagdkarte.

    http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,1086091

  • Ludwigsburg: Die Jäger müssen für die Sanierung der bleiverseuchten Schießanlage zahlen

      Foto: dpa

    Nun wird es eng für den insolventen Kreisjägerverein Hubertus. Er wird für die Sanierungskosten des durch Bleimunition verunreinigten Areals im Neckarweihinger Gewann Gschnait aufkommen müssen.

    Das führt die nun vorliegende schriftliche Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Stuttgart ausführlich aus. Mündlich hat das Gericht die Klage Gerhard Fichters, des Insolvenzverwalters des Vereins, gegen die vom Landratsamt Ludwigsburg angeordnete Sanierung bereits abgewiesen. Die Schießanlage haben die Jäger gemeinsam mit der Schützenvereinigung Neckarweihingen betrieben. Beide Vereine haben auf Grund der Sanierungskosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro Insolvenz angemeldet. Ein Großteil der Kosten bleibt jedoch beim Land.

    Eine Berufung hat das Verwaltungsgericht nicht zugelassen. Den Jägern bleibt noch, Klage gegen die Nichtzulassung der Berufung beim Verwaltungsgerichtshof einzulegen. Bislang sei in Stuttgart kein solcher Antrag eingegangen, sagte am Montag Ulrike Zeitler, die Sprecherin des Verwaltungsgerichts.

    Sanierung war rechtens

    In ihrer Urteilsbegründung führt die dritte Kammer des Verwaltungsgerichts aus, dass das Landratsamt Ludwigsburg dem Kreisjägerverein Hubertus zwar die Erlaubnis erteilt habe, eine Schießanlage zu betreiben. Damit einher gehe aber nicht die Erlaubnis, den Boden mit Bleischrotablagerungen zu überziehen, die das Erdreich verunreinigen.

    Im Kern ging es aus Sicht der Jäger sowohl um die Rechtmäßigkeit der vom Landratsamt angeordneten Sanierung als auch um deren Ausmaß und Kosten. Die umfangreichen Maßnahmen waren aus Sicht der Behörde notwendig geworden, weil sowohl die Schießanlage als auch das umliegende landwirtschaftlich genutzte Gelände über Jahrzehnte mit bleihaltiger Munition verunreinigt worden war.

    Schießen war erlaubt – nicht aber Verseuchen

    Die Kammer sieht es in der 35-seitigen Urteilsbegründung als erwiesen an, dass im Ludwigsburger Fall die Voraussetzungen für eine Sanierung nach dem Bodenschutzgesetz vorliegen. „Das Schießen war erlaubt, nicht aber das Verseuchen“, hatte der Landrat Rainer Haas bereits unlängst in einer Sitzung des Kreistags formuliert. Die Kammer ließ in ihrer Urteilsbegründung das Argument der klagenden Jäger nicht gelten, dass bei der Inbetriebnahme der Anlage nicht bekannt gewesen sei, wie gefährlich Bleimunition für Böden und Grundwasser sei.

    Die beiden Insolvenzverwalter der Schützen und Jäger suchen seit einiger Zeit Käufer für die beiden Areale. Beide glauben, damit jeweils etwa 150 000 Euro der Sanierungskosten abtragen zu können. Manfred Rüdisühli, der Insolvenzverwalter der Schützen, ist noch immer in Gesprächen mit der Stadt Ludwigsburg. Außerdem will er zunächst das schriftliche Urteil studieren und dann entscheiden, ob auch die Schützen den Klageweg gehen. Sowohl Jäger als auch Schützen haben nach den Insolvenzen neue Vereine gegründet.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ludwigsburg-die-jaeger-muessen-zahlen.ce8b3f23-da31-48a5-a760-df0e40a81ab0.html

  • Heimbautal: Clinch mit Jäger hatte Folgen

    Bis Jahresende darf Familie Daransky ihre Bienenstöcke im Heimbautal stehen lassen.

    Folgenschwerer Streit um Hunde-Leinenzwang im Wald im Heimbautal.

    WOLFSGRABEN/BEZIRK. "Die Jäger benehmen sich wie die Götter hier!", beschwert sich Martina Daransky, Bewohnerin des Wolfsgrabener Heimbautals. Ihr Mann Peter ist Hobby-Imker und hat auf Bundesforste-Grund Bienenstöcke stehen – nun wurde ihm der Pachtvertrag jedoch gekündigt. Schuld ist Hund Joy.

    Ohne Leine im Wald

    "Ich ging mit Joy am Waldweg spazieren. Plötzlich hat mich sehr unhöflich ein Jäger angesprochen. Ich geb zu, sie war nicht die ganze Zeit an der Leine, aber mir ist bewusst, dass ich den Hund unter Kontrolle haben muss", erzählt Martina Daransky. Im Gespräch erwähnte sie, dass sie hier öfters zu ihren nahe gelegenen Bienenstöcken spazieren würden. Ein Fehler, wie Daransky meint: Nun erreichte ihren Mann die Kündigung des Standort-Pachtvertrags vonseiten der Bundesforste. Was, auf Nachfrage der Bezirksblätter, für Bundesforste-Revierleiter Fritz Holzinger eine "salomonische Lösung" zur Vermeidung zukünftiger Konflikte ist, betrachtet Familie Daransky als Rache: "Wir gehen ja nicht nur wegen der Bienenstöcke in den Wald."

    Hunde sind ein "heißes Eisen"

    "Das Thema Hunde ist ein sehr heißes Eisen", weiß Förster Holzinger. Daher meldete sich auch Bezirkshauptmann Wolfgang Straub zu Wort und erklärt: Jagdaufseher sind dazu verpflichtet wildernde Hunde oder Hunde, die sich erkennbar der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und außerhalb ihrer Rufweite umherstreunen, zu töten. Weiters sei es verboten, ein Jagdgebiet abseits von öffentlichen Straßen und Wegen ohne Bewilligung von Hunden durchstreifen zu lassen.
    "Ich will dort Frieden haben. Sowohl mit dem Jäger, der zur Bewirtschaftung notwendig ist, als auch mit den Bienenstöcken, die für die Umwelt wichtig sind", so Holzinger abschließend.

    http://www.meinbezirk.at/pressbaum/chronik/heimbautal-clinch-mit-jaeger-hatte-folgen-d1120574.html

  • Erst füttern, dann abschießen: Ist das noch Jagd?

    Rechtsfreier Raum im Lüdersburger Jagdrevier? - Naturschützer haben Revier im Visier

    Ganzjährige Fütterungen von Wildtieren, unerlaubte Eingriffe in die Natur, Verstöße gegen die Fallenjagd - die Liste der Vorwürfe ist lang, die der Landkreis Lüneburg aktuell zu prüfen hat. Der Landkreis hat ein Verfahren gegen die "Freiherr von Spoercken GmbH" eingeleitet, einen kommerziellen Jagdanbieter in Lüdersburg (Landkreis Lüneburg). Anstoß dafür war eine Anzeige des Naturschutzbundes Lüneburg gegen den Revierinhaber. Bei insgesamt drei Ortsterminen habe sich der Landkreis daraufhin selbst ein Bild im Jagdrevier gemacht und anschließend ein Verfahren eingeleitet, erklärt Wolfram Kallweit, Fachbereichsleiter Ordnung und Umwelt beim Kreis Lüneburg, auf NDR Anfrage. "Es geht um Verstöße gegen verschiedene Gesetze wie das Jagdgesetz, das Wassergesetz und das Umweltgesetz", so Kallweit.

    Zum Video:  http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Tierschuetzer-kritisieren-Jagd-Methoden,hallonds24042.html

    Sauklappen, die Wildschweine in das Jagdgatter herein, nicht aber wieder heraus lassen.

    "Ein rechtsfreier Raum"

    Drastischer formuliert NABU-Mitarbeiter Thomas Mitschke die Situation in dem Lüdersburger Jagdrevier: "Meiner Meinung nach haben die sich da einen rechtsfreien Raum geschaffen", behauptet der Naturschützer. Seit einem Jahr hat Mitschke das Jagdrevier im Visier. Dem Landkreis legte Mitschke bei seiner Anzeige unzählige Fotos vor, die er in dem Revier der "Freiherr von Spoercken GmbH" gemacht haben will. Darauf zu sehen sind unter anderem Lebendfallen beispielsweise für Marderhunde oder Füchse, die wider das Jagdrecht nicht abgedunkelt sind. "Die gefangenen Tiere werden darin schier wahnsinnig, weil sie das Tageslicht sehen, aber nicht hinaus können", erklärt Mitschke. Ein Vorwurf, bei dem der Rechtsanwalt der "Freiherr von Spoercken GmbH" Versäumnisse einräumt: "Wir haben hier sofort nachgerüstet und die Fallen abgedunkelt", sagt Dr. Florian Asche.

    2000-4000 Enten werden jedes Jahr in 25 Teichen vom Freiherren von Spoercken zu Jagdzwecken ausgesetzt und gefüttert.

    Laut Mitschke befinden sich viele der Fallen rund um die Ententeiche, auf denen die "Freiherr von Spoercken GmbH" eigenen Angaben zufolge mehrere Ententreiben pro Tag anbietet. Auf seiner Homepage wirbt der Jagdanbieter mit dem "hohen Vorkommen" der Enten, dank eines "perfekten Lebensraums" für die Tiere. Verantwortlich für die Fülle an Flugwild ist laut NABU-Recherchen jedoch auch das Aussetzen von Enten. "Die werden da im Frühjahr massenhaft ausgesetzt und durch Fütterungen am Teich gehalten, bis sie geschossen werden", behauptet Thomas Mitschke. Laut Kreisverwaltung wird derzeit überprüft, wie viele Enten zu welchem Zeitpunkt ausgesetzt worden sind. Auch eine Vergrößerung der Teiche sowie die vorhandene Wasserqualität in den Gewässern sind Teil des Verfahrens, wie der Kreis bestätigt. 


    Toter Fuchs, laut Nabu gefangen und entsorgt


    Landkreis-Mitarbeiter fanden Futtereinrichtungen

    Der Anwalt der GmbH, Experte für Jagdrecht, räumt ein, dass jährlich 2.000 bis 4.000 Enten auf den insgesamt 25 Teichen ausgesetzt würden. "Das ist Teil des Jagdbetriebes. Diese Enten werden gejagt und verkauft", erklärt Asche. Auch die Fütterungen leugnet der Rechtsanwalt nicht: "Das sind sogenannte Aussetzungsfütterungen, mit denen man die Enten an das Gewässer bindet, das ist rechtmäßig."

    Ob solche Fütterungen im Jagdrevier Lüdersburg tatsächlich rechtmäßig sind, hat nun der Landkreis zu prüfen. Bei den Besichtigungsterminen vor Ort fanden Mitarbeiter Futtereinrichtungen sowohl an den Ententeichen als auch in dem Jagdgatter, einem eingezäunten Jagdbezirk. Nur in Notzeiten oder in genehmigten Ausnahmefällen aber dürfen Wildtiere laut niedersächsischem Jagdgesetz in größeren Mengen gefüttert werden. "Eine solche Genehmigung lag nach unserem jetzigen Kenntnisstand nicht vor", so Wolfram Kallweit auf NDR Nachfrage.

    "Man kann nicht danebenschießen"

    Ohne Fütterungen würde man die Tiere im Jagdgatter "verhungern lassen", rechtfertigt Rechtsanwalt Asche die Fütterungen. Die Gatterfläche sei zwar groß. Sie sei aber nicht so beschaffen, dass sie für die Anzahl der Tiere ausreichend Nahrung liefere. Glaubt man Thomas Mitschke, sei die Zahl der im Gatter lebenden Tiere jedoch erstaunlich hoch. "Da sind so viele Wildschweine drin, da kann man gar nicht daneben schießen", meint Mitschke. Verantwortlich für die hohe Population, so die Vermutung des Naturschützers, seien neben den Fütterungen sogenannte Sauenklappen im Jagdgatter, die den Tieren das Eindringen, nicht aber den Ausweg ermöglichten. Die Existenz solcher Klappen bestätigt Rechtsanwalt Asche. Diese seien vom früheren Revierjagdmeister installiert, vom aktuellen Amtsträger aber arretiert worden. "Das Gatter ist vollständig dicht."

    Inwieweit eine Jagd im Gatter überhaupt noch zeitgemäß ist, ist weniger eine rechtliche als eine moralische Frage. Seit 2002 ist die "Errichtung von Gehegen für wild lebende Tiere zum Zweck der Jagdausübung" unzulässig, bestätigt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium auf NDR Anfrage. Bestehende Gatter wie das in Lüdersburg aber genießen Bestandsschutz. Seit fast 45 Jahren gibt es das Jagdgatter hier, für Rechtsanwalt Asche, selbst aktiver Jäger, ist die Jagd im Gatter eine normale Form der landwirtschaftlich-forstwirtschaftlichen Nutzung, eine artgerechte noch dazu: "Gemessen an der Fläche können diese Tiere so leben wie in der freien Natur." Eingesperrt aber sind sie doch - für Naturschützer ein unhaltbarer Zustand: "Das hat für mich nichts mit Waidgerechtigkeit zu tun, wenn man auf eingesperrte Tiere schießt", sagt Mitschke.

    Zum Artikel mit Bildergallerie: 
    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Erst-fuettern-dann-abschiessen-Ist-das-noch-Jagd,jagd326.html

  • Oberstdorfer Jäger muss 19.000 Euro zahlen - Allgäuer hatte zu wenig Wild geschossen

    Oberstdorfer Jäger gegen Landratsamt Oberallgäu hieß es vor dem Verwaltungsgericht in Augsburg. Der Sieger: Das Landratsamt mit Sitz in Sonthofen. Der Jäger muss jetzt 19.000 Euro Strafe zahlen, weil er nicht genügend Tiere geschossen hatte.

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    Gleich für zwei Reviere in den Seitentälern von Deutschlands südlichster Gemeinde ist der Jäger zuständig. Dabei hat er ein vom Landratsamt Oberallgäu gesetztes Abschussziel zu erfüllen.

    Statt 85 Stück Rotwild zu erlegen, hatte der Jäger nur neun Tiere erlegt. Vor Gericht sagte sogar ein Sachverständiger aus, der bestätigte, dass der Wildverbiss um Einödsbach und die Gundalpe deutlich zu hoch sei. Gerade deswegen wird das Wild unter anderem geschossen. Um die kostenintensive Bergwaldinitiative zu unterstützen. Das Landratsamt wollte außerdem entsprechende Abschüsse erzielen, um auch in Sachen Tuberkuloseerkrankungen beim Wild mehr Klarheit zu erlangen. Für jedes der 76 zu wenig erlegten Tiere muss der Jäger jetzt 250 Euro auf den Tisch legen.

    http://www.allgaeuhit.de/Oberallgaeu-Oberstdorf-Oberstdorfer-Jaeger-muss-19000-Euro-zahlen-Allgaeuer-hatte-zu-wenig-Wild-geschossen-article10007066.html

  • Hubertusmesse und Jägerschlag

    Dass Jäger einen Schlag weg haben und manche von ihnen diesen Schlag in einer Kirche erhalten, ist nach diesem Bericht nicht mehr zu leugnen.

    Hegering Griffen-Ruden

    Ein großes Fest für die Jäger veranstaltete der Hegering Griffen-Ruden mit Hegeringleiter Winfried Egger und BJM-Stv. Ing. Thomas Gadner. Nach der Hubertusmesse in der Pfarrkirche Ruden, gelesen von Msgr. Kons. Rat Johann Dersula und musikalisch umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe Petzen unter der Leitung von Ing. Guido Kalliwoda wurden Bernhard Pinter und Hansjürgen Rebernig mit dem Jägerschlag in den Jägerstand aufgenommen.
    Mitgefeiert haben unter vielen auch Gemeindevorstand Anna Maria Trabesinger, Gemeinderätin Daniela Pinter , DI Peter Gadner, Friederike Maier und Bezirksjägermeister Ing. Franz J. Koschuttnigg.  Bei einer köstlichen Agape gab es ein gemütliches Beisammensein.

    Zu den Bildern: http://www.meinbezirk.at/ruden/chronik/mit-video-hubertusmesse-und-jaegerschlag-m7359239,1117443.html


    Kommentar AJB dazu:  Jäger-Zitat aus einem Jagdforum dazu: "Natürlich hat man während der Heiligsprechung des Probanten schon eine halbe Flasche Schnaps geleert."  -   Etliche Jungjäger werden bei diesen lächerlichen Prozeduren auch dazu gedrängt vorher 1 Flasche Schnaps zu trinken?  Ohne Alk geht bei Jägern wohl nicht viel?  

    http://www.meinbezirk.at/ruden/chronik/mit-video-hubertusmesse-und-jaegerschlag-d1117443.html

  • „Jagd muss neu begründet werden“ – NRW-Minister Remmel verteidigt umstrittenen Gesetzentwurf

    Streit um neues Jagdgesetz

    „Jagd muss neu begründet werden“ – NRW-Minister Remmel verteidigt umstrittenen Gesetzentwurf
    Tiere schießen nur für Trophäen – das ist laut NRW-Umweltminister „definitiv nicht mehr zeitgemäß“.

    An Rhein und Ruhr.   Umweltminister will Jagd am Waldschutz, der Fleischverwertung und der Abwehr von Seuchen ausrichten. Jäger blasen zum Protest. Am morgigen Dienstag Versammlung in Wesel.

    „Respektlos“, „schlichtweg entsetzt“: In der Jägerschäft wächst der Protest gegen das geplante neue Jagdgesetz. Der Jagdverband NRW versammelt seine Mitglieder an Rhein und Ruhr morgen in Wesel. Umweltminister Johannes Remmel verteidigt derweil seine Pläne: „Das neue Gesetz ist nicht gegen die Jagd gerichtet“, betonte der Grünen-Politiker im NRZ-Interview.

    Brauchen wir überhaupt ein neues Jagdgesetz?  

    Mit dem neuen Gesetz reagieren wir auf einen anhaltenden und schon in den letzten Jahren stattgefundenen Wertewandel. Zunächst geht es darum, die Jagd als Tradition in eine gute Zukunft zu führen, denn die Rolle der Jagd wird von den Menschen heute anders interpretiert als noch vor einigen Jahrzehnten und muss deswegen jeweils neu begründet werden. Daher steht NRW mit den notwendigen Anpassungen nicht alleine da, sondern reiht sich in die Bestrebungen vieler anderer Bundesländer ein, wie zum Beispiel Saarland, Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz. Das neue ökologische Jagdgesetz orientiert sich darüber hinaus an einem Dreiklang: Tierschutz verbessern, Artenschutz stärken, Waldschutz sichern. In der Praxis bedeutet das, dass es für jedes Tier, das erlegt wird, auch eine sinnvolle Begründung geben muss. Dass es einen Sinn oder eine Nutzung geben muss, etwa als Nahrungsmittel, ist so auch seit dem Jahr 2002 im Grundgesetz verankert – durch die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel.

    NRW Umweltminister Johannes Remmel will die Jagd in NRW an neuen Zielen ausrichten. Das neue Gesetz soll ab Dezember im landtag beraten werden. Im ersten Halbjahr 2015 soll es in Kraft treten.

    Was läuft denn bei der Jagd aus Ihrer Sicht bisher falsch?

    Das neue Gesetz ist nicht gegen die Jagd gerichtet, sondern richtet die Jagd an neuen Zielen aus. Die Frage ist nicht, was bei der Jagd falsch läuft, sondern, wie Lösungen für eine breite gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd gefunden werden können. Die Menschen verstehen zum Beispiel nicht, weshalb Katzen von Jägern geschossen werden dürfen. Zu Recht, denn es ist auch keineswegs Sache der Jäger hier einzugreifen – schließlich unterliegen Katzen ja auch nicht dem Jagdrecht. Wenn es hier Regelungsbedarf gibt, ist das eine Angelegenheit des Ordnungsrechts. Auch das Schießen zur Sammlung von Trophäen ist definitiv nicht mehr zeitgemäß. Eine Jagd auf Tiere soll mit dem neuen Gesetz nur noch erlaubt sein, wenn ein vernünftiger Grund vorliegt – dazu zählen zum Beispiel Verwertbarkeit, Schutz des Waldes oder die Abwehr einer Seuchengefahr.

    Trägt die SPD das Gesetz mit?

    Klar ist: Das ökologische Jagdgesetz ist Teil des Koalitionsvertrages. Der jetzt vorliegende Entwurf wurde nach einer ersten Beschlussfassung im Kabinett in die Verbändeanhörung gegeben. Dass es hier – wie auch sicher später noch bei den Erörterungen im Landtag – weitere Diskussionen um einzelne Punkte gibt, spiegelt den gesellschaftlichen Diskussionsbedarf wieder. Dies wird bis zur letztendlichen Beschlussfassung im Parlament auch so bleiben und ist ein normaler Prozess in Gesetzgebungsverfahren.

    Im Arbeitskreis „Jagd- und Naturschutz“ hat sich das Ministerium lange um einen Konsens mit Jägern und Tierschützern bemüht. Die wirklichen Streitfragen hat man dort nicht lösen können, oder?

    Im gemeinsamen Arbeitskreis wurden bis ins Detail die Positionen der Verbände zur Entwicklung eines neuen Jagdgesetzes ausgetauscht. Es konnten bei ca. 80 % der Fachfragen Einigungen oder Kompromisse erzielt werden. Für die offen gebliebenen vier bis fünf Konfliktthemen wurde dann nach weiterer fachlicher Erörterung die Bewertung von unseren Experten vorgenommen. Im Rahmen der gerade abgeschlossenen Verbändeanhörung gab es nun erneut die Möglichkeit, sich auch zu den immer noch strittigen Punkten zu äußern und konkrete Änderungen zu einzelnen Paragraphen vorzuschlagen. Dass jetzt seitens des Landesjagdverbandes Diskussionen wieder aufgemacht werden, die schon geeint waren, wundert nach diesem langjährigen Prozess schon sehr. Im weiteren Verfahren ist jetzt das Parlament am Zug und wird nach den parlamentarischen Erörterungen über das Gesetz entscheiden.

    Sie haben gesagt, es geht nicht nur um weniger Jagd, es gäbe auch Bereiche, in denen wir mehr Jagd brauchen. Wo findet sich das im neuen Gesetz wieder?

    Konkret findet sich das in der Ausweitung der Jagdzeiten, dem Verzicht der Abschusspläne für Rehwild und den Regeln zur Fütterung und Kirrung. Es geht vor allem um Reh- und Schwarzwild. Die stärkere Regulierung des Rehwildes hat besonders den Schutz des Waldes vor Verbissschäden zum Ziel. Und bei Wildschweinen gibt es örtlich so große Populationen, dass einzelne Rotten bis in private Gärten oder sogar in städtische Bereiche vorstoßen. Bei so großen Populationen steigen nicht nur die Schäden in den Feldern der Landwirte und in Privatgärten, es steigt auch die Gefahr von Tierseuchen wie der Schweinepest. Die stärkere Regulierung der Wildschweinbestände ist eine vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung solcher Seuchen.

    http://www.derwesten.de/region/jagd-muss-neu-begruendet-werden-nrw-minister-remmel-verteidigt-umstrittenen-gesetzentwurf-id9950504.html

  • Der gejagte Jäger: Naturschützer sorgen sich um den Habicht

    Erfurt. Ein scharfer Blick, ein schneller Verfolgungsflug, dann greift er sich die Beute mit den kräftigen Fängen: Accipter gentilis, der Habicht. Neben Hasen, Kaninchen, Wildenten oder Krähen ist auch schon mal ein Fasan, eine Brieftaube oder ein Huhn dabei.

     
    "Der Handel mit Fallen für Habichte und andere Greifvögel muss verboten werden", sagt Herbert Schütz, Falkner aus Kranichfeld.
    "Der Handel mit Fallen für Habichte und andere Greifvögel muss verboten werden", sagt Herbert Schütz, Falkner aus Kranichfeld.

    Ein Umstand, weshalb der Greifvogel ein veritables Imageproblem vor allem bei Geflügelhaltern und Taubenzüchtern hat. Obwohl die Jagd auf ihn seit mehr als 40 Jahren in Deutschland verboten ist, wird er auch in Thüringen noch immer verfolgt.

    Der Jäger wird immer wieder selbst zum Gejagten. Giftköder, Schlagnetze vor allem in der Nähe von Taubenschlägen, in denen Habichte in die Falle gelockt werden - Klaus Lieder vom Naturschutzbund (Nabu) Thüringen kann eine traurige Liste der Delikte aufzählen. Sogar einzelne Jäger, muss er konstatieren, sehen im Habicht eine unliebsame Konkurrenz, die ihnen Fasane und Hasen wegfängt. Und immer stoßen Ornithologen bei ihren Gängen durch die Natur auf ausgeraubte Bruthorste. Lieder verweist in diesem Zusammenhang auch auf einen grauen Markt im Handel mit sogenannten Beizvögeln, zu denen der Habicht zählt.

    Herbert Schütz aus Kranichfeld ist selbst Falkner. Dass Bruthorste ausgeraubt werden, um mit den Jungen illegal zu handeln, hält er für wenig wahrscheinlich. Im Kontrollfall muss die Herkunft eines solchen Tieres vom Halter nachgewiesen werden könne, weiß er.

    Eine Netzfalle mit einer Taube als Köder, mit der Habichte gefangen werden. Foto: Nabu

    • Eine Netzfalle mit einer Taube als Köder, mit der Habichte gefangen werden. Foto: Nabu

    Die Verfolgung des Habichts sieht auch er mit Sorge. Das sei illegal, aber im Handel seien einschlägige Fallen problemlos zu haben. Ein solcher Verkauf müsste verboten werden. Im Übrigen, so der Falkner, würde sich kein gesunder und kräftiger Habicht aus freien Stücken in die Nähe von Menschen begeben, um dort zu jagen. Hühner oder Brieftauben schlägt ein Habicht nur, wenn er sehr hungrig ist, sagt er und wirbt für mehr Verständnis für das Wildtier.

    Doch auch in seinem angestammten Lebensraum braucht der Habicht mehr Schutz. Forstarbeiten mit knarrenden Motorsägen zum Beispiel in unmittelbarer Nähe von Bruthorsten gefährden die Tiere. Herbert Schütz kennt auch Fälle, wo Bäume gefällt wurden, in denen sich ein Bruthorst befand. Hier müssten auch Forstarbeiter sensibler arbeiten.

    Der Nabu geht in Thüringen von etwas 400 bis 600 Brutpaaren aus. Vor allem Thüringer Wald, Südostthüringen und im Eichsfeld sind die Greifvögel zu Hause. Verglichen mit anderen Bundesländern eine kleine Population, was den landschaftlichen Gegebenheiten geschuldet ist, so Klaus Lieder. Der Habicht braucht Waldgebiete, im Thüringer Becken zum Beispiel wird er weniger gesichtet.

    Insgesamt indes schätzt er ein, dass die Population seit Jahren stabil ist. Ein Optimismus, den Herbert Schütz nicht so recht teilen kann. Nach seinen Beobachtungen ist der Bestand zurückgegangen. Um den Habicht besser zu schützen, hat der Nabu eine Aktion gestartet, bei der Fallen, vergiftete oder angeschossene Greifvögel, gemeldet werden können. Die illegale Jagd auf Habichte , so Klaus Lieder, ist kein Kavaliersdelikt.

    • Bundesweites Meldetelefon: (030) 28 49 84 15 55

    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Der-gejagte-Jaeger-Naturschuetzer-sorgen-sich-um-den-Habicht-598305523

  • Österreich: Jäger bei Treibjagd angeschossen

    Bei einer Treibjagd in Pama wurde am Samstag ein Jäger angeschossen und leicht verletzt (Symbolbild)
    Bei einer Treibjagd in Pama wurde am Samstag ein Jäger angeschossen und leicht verletzt (Symbolbild)

    Bei einer  Treibjagd im Hottergebiet von Pama wurde am Samstagnachmittag ein 38-jähriger Jäger aus dem Bezirk Neusiedl am See verletzt. Unter der Führung von Jagdleiter Johann Waldsich waren 15 Jäger und vier Treiber in der Ried "Oberes Feld" unterwegs, um  Fasane und Rebhühner zu schießen. Die meisten Waidmänner kamen aus Pama und sind mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut, daneben nahmen aber auch ein paar Gäste an der Treibjagd teil – und sie waren auch am Unglück beteiligt.

    Gegen 16 Uhr gab ein 48-jähriger Jäger aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung aus seiner Flinte einen Schuss auf ein auffliegendes Rebhuhn ab und  traf dabei seinen 38-jährigen Kollegen. Dem Opfer mussten im Krankenhaus Kittsee insgesamt sechs Schrotkugeln aus Brust, Oberarm und Kieferbereich entfernt werden. Der Mann konnte aber schon wieder aus dem Spital entlassen werden. "Es war der letzte Trieb, vermutlich war durch den Kukuruz die Sicht verstellt", hadert Waldsich.

    Acht Jagdtage veranstaltet die örtliche Jägerschaft pro Saison, erlegt werden neben Federvieh auch Hasen. Noch nie sei bisher etwas passiert, betont der Jagdleiter, der auch Vizebürgermeister der Gemeinde ist und den Vorfall umgehend bei der Polizei gemeldet hat: "Und so soll es auch bleiben, ein solcher Unfall reicht",  hofft Waldsich, der am Sonntag schon wieder eine knapp 20-köpfige Gruppe von Jägern zur Treibjagd anführte.

    Die Erhebungen der Polizei laufen noch, der verantwortliche Waidmann muss allenfalls mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen.

    http://kurier.at/chronik/burgenland/jaeger-bei-treibjagd-angeschossen/92.094.303

  • Warum die Jagd polarisiert - ZDF Mediathek


    Zwischen Beutemachen und Bestände hegen

    Zu den Videos: ---  Warum jagt der Mensch?  --- Spielräume für Jagdgegner --- Von der Lust an der Jagd ---
    http://www.zdf.de/sonntags/warum-die-jagd-polarisiert-jaeger-zwischen-beutemachen-und-naturschutz-35470208.html

    Die einen finden in ihr Glück und Zufriedenheit, die anderen sehen in ihr ein veraltetes barbarisches Treiben, für manche ist sie ein großer Beitrag zu Natur- und Landschaftspflege, für andere ein künstlicher und überflüssiger Eingriff in die Natur. Nur eines ist sicher: die Jagd polarisiert. 

    Warum jagt der Mensch?

    Ist die Jagd ein Urtrieb des Menschen? Oder wird mit der Jagd eine Lust auf Kosten von Schwächeren befriedigt? Gegensätzliche Argumente von Florian Asche (Autor) und Rainer Hagencord (Theologe).

    Die Jagd polarisiert vielleicht gerade, weil bei ihr die Grenze zwischen Gut und Böse nicht  klar gezogen ist: Der den Bestand durch Zufütterung über einen strammen Winter rettet, ist derselbe, der ihn im nächsten Herbst erheblich reduziert. Die Lust am Beutemachen ist laut Jagdgesetz das Recht des Jägers, wie die Hege der Bestände sowie ihrer Lebensräume und der Schutz der Landwirte vor Wildschäden seine Pflicht sind.

    Mehr als Schießen: Die Pflichten der Jäger

    Jäger mit Gewehr

    Verantwortlich für die Pflege des Wildbestands: die Jäger 

    Das deutsche Jagdrecht, das von den jeweiligen Landesgesetzen unterstützt beziehungsweise eingeschränkt wird, räumt den Jägern das Recht ein "auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, zu hegen, und auf sie die Jagd auszuüben." Der Jäger darf sich also in seinem Jagdgebiet der Wildtiere bedienen. Das Schießen als Hobby ist aber nur legitim, solange die damit verbundenen Pflichten eingehalten werden: Einerseits muss der Jäger dafür sorgen, dass "die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes" gesichert ist und dazu gehört auch die Pflege und Sicherung der jeweiligen Lebensräume. Andererseits muss er aber auch dafür sorgen, dass Wildbestände die Land- und Forstwirtschaft nicht beeinträchtigen. Für solche Schäden haftet nämlich die Jagdgenossenschaft.Um sicherzustellen, dass hier kein Missbrauch getrieben wird, ist zur Jagd eine umfängliche Jagdprüfung erforderlich, " die aus einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil und einer Schießprüfung bestehen soll". Wer Jäger werden will, muss Kenntnisse in Biologie, Land- und Forstwirtschaft, Waffen, Umgang mit Jagdhunden und Weiterverarbeitung des Wildes in Hinsicht auf gesundheitliche Unbedenklichkeit und Hygiene erwerben und nachweisen. Dazu sind in den letzten 20 Jahren immer mehr Menschen bereit – in diesem Zeitraum ist die Zahl der Jagdscheininhaber um 13 Prozent gestiegen.

    Wenn auf das Beutemachen verzichtet wird

    Während für Jäger Hege und Jagd, Pflege und Verzehr ganz natürlich zusammengehören, bleibt es für Nicht-Jäger paradox: Wieso nennt sich einer Naturfreund, wenn er in den Wald geht, um genau diese Natur zu erlegen und für Fleisch und Trophäen zu verwerten?

    Jagd: erlegte Rehe

    Erlegte Rehe: Fleisch aus einem natürlichem Lebensraum

     

    Die Jäger geben zu, wenn sie zur Jagdsaison in den Wald gehen, dann wollen sie Beute machen. Auf jeden Fall - aber nicht um jeden Preis: Denn eben jenes Jagdgesetz, die Pflicht, den Bestand zu sichern, schränkt die Jagd auf bestimmte Orte, Zeiten und Tiere ein. Es gibt Stimmen in der Gesellschaft, denen das nicht reicht – man könnte doch ganz auf Fleisch verzichten und die Bestände selbst regulieren lassen.Das Schweizer Kanton Genf ist hier Vorreiter. Dort wurde 1974 die Jagd gänzlich abgeschafft. Gänzlich, bis auf die Regulierung des Schwarzwildes. Denn wenn die Wildschweine im angrenzenden Frankreich nicht genügend bejagt werden, richten sie auch in Genf erheblichen und nicht tolerierbaren Schaden an. Die Komponente des Beutemachens jedenfalls ist diesem gezielten Abschuss, der mithilfe von Wärmebildkameras die Rotten ausmacht, genommen.

    Selbst erlegt oder vegan? Die Philosophie im Fleisch

    Aber ist es denn so verwerflich, Tiere zur erlegen und zu verwerten? Jäger jedenfalls verweisen darauf, dass es kein besseres Bio und kein ethisch korrekteres Fleisch gibt als Wild. Ein freies Leben im natürlichen Lebensraum geht der Erlegung voraus. Das Tier wird anschließend vollständig verwertet. Verglichen mit der industriellen Massentierhaltung, hat sich der Jäger nichts vorzuwerfen – er erlebt den gesamten Prozess von der Pflege, über die Auswahl bis hin zu Verarbeitung mit.Tatsächlich kann dem nur entgegentreten, wer dem Fleischkonsum ausnahmslos abschwört. Es geht dabei um die Frage einer Neuordnung von Zugehörigkeiten – ab wann darf ein Lebewesen gegessen werden und wo beginnt das Recht auf Leben. Wer jagt und wer den Verzicht von Fleisch fordert, ist in dieser Betrachtung schon weit fortgeschritten – vielleicht wird es Zeit, dass wir Verbraucher auch in unserem Alltag einmal nachdenken und darüber Rechenschaft ablegen.

    http://www.zdf.de/sonntags/warum-die-jagd-polarisiert-jaeger-zwischen-beutemachen-und-naturschutz-35470208.html

  • Kreis Segeberg: Militante Tierrechtler nehmen Jäger ins Visier

    Militante Tierrechts-Aktivisten, die sich der Animal Liberation Front zuordnen, drohen mit Sabotageakten auf Hochsitze im Kreis Segeberg. Bereits mehrfach hat es in der jüngeren Vergangenheit ähnliche Fälle gegeben.

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Die Kreisjägerschaft Segeberg rät allen Hegeringen zur Wachsamkeit. Schon mehrfach wurden in der Vergangenheit Hochsitze wie im Segeberger Forst angesägt oder komplett zerstört<br /><br />
    Die Kreisjägerschaft Segeberg rät allen Hegeringen zur Wachsamkeit. Schon mehrfach wurden in der Vergangenheit Hochsitze wie im Segeberger Forst angesägt oder komplett zerstört

    Kreis Segeberg. Über 4000 Hektar umfasst der Segeberger Forst, ein riesiges Waldgebiet, das unmöglich lückenlos zu überwachen ist. Und so gelang es militanten Tierrechtlern, die der Animal Liberation Front (ALF) zugerechnet werden, im Frühjahr unerkannt zuzuschlagen. Allein im Jagdrevier Hasenmoor wurden drei Hochsitze angesägt (??? Übliches Jägerlatein ), zudem die Schrauben gelockert, im gesamten Forst rund 40 der für Drückjagden vorgesehenen Holzbefestigungen zerstört.

    Einer der betroffenen Jäger, der anonym bleiben möchte, ist immer noch stinksauer. "Wenn ich abends im Dunkeln hingehe und dann aus sechs Metern vom Hochsitz falle, kann ich von Glück sagen, wenn ich nur querschnittsgelähmt bin. Wenn ich Pech habe, bin ich tot." Er kennt unzählige Kollegen aus dem Norden, denen es nicht besser ergangen ist. "Das betrifft auch Steinburg oder Ostholstein."

    Die Täter werden sehr selten ermittelt. Auch, weil die ALF nicht greifbar ist. Deren Zellen arbeiten – wie im Kreis Segeberg – autonom, es gibt keinen hierarchisch organisierten Dachverband, vielmehr ist die ALF ein ideologisches Sammelbecken für Aktivisten aus aller Welt. Ihnen steht frei, die entsprechende Symbolik zu verwenden. Als Sprachrohr fungiert allerdings oftmals der bundesweit vernetzte Verein "Tierbefreier", der sogar Rechtshilfe bietet.

    Hartenholm, die Nachbargemeinde von Hasenmoor, war im März 2013 betroffen. Damals richtete sich eine Aktion der ALF gegen einen Schießstand, der demoliert und mit Parolen besprüht wurde.

    Daraufhin folgte ein Bekenntnis im Internet, veröffentlicht auf der einschlägigen Plattform "Direct Action". Darin heißt es: "Jäger sind Mörder. Überall, wo sie jagen, überall, wo sie das Morden üben, überall, wo sie sich versammeln, da sind wir auch. Solange es die Jagd gibt, werden auch unsere Aktionen fortgeführt." Ein weiterer gängiger Slogan lautet "Hunt the Hunters"; übersetzt: "Jagt die Jäger".

    Im August und September hat die Jagdsaison in den hiesigen Revieren offiziell wieder begonnen. Die gesetzlich festgelegte Periode dauert bis 31. Dezember beziehungsweise 31. Januar – und wird begleitet von einer neuen Drohkulisse. Es kursiert ein Brief mit unbekanntem Absender, darin wird angekündigt, wieder Hochsitze anzusägen, damit die Jäger zu Fall kommen.

    Wie die "Lübecker Nachrichten" berichten, beziehen sich die Aktivisten auf den Mord an einem Finanzbeamten in Rendsburg – der mutmaßliche Täter ist Jäger, deswegen seien pauschal alle Jäger eine "Gefahr". Über den Landesverband und die Kreisjägerschaft sowie über Facebook wurden die 20 lokalen Hegeringe informiert, wachsam zu sein. Zudem ermittelt das Landeskriminalamt mit einer Sonderkommission.

    Zu direkten Konfrontationen kommt es kaum, die Jäger arrangieren sich fast schon mit dem unbekannten Gegner. Und werben um gesellschaftliche Akzeptanz. "Wir versuchen aufzuklären, sind mit unserem Infomobil unterwegs beim Imkertag oder auf Veranstaltungen wie im Wildpark Eekholt", sagt Oliver Jürgens, zweiter Vorsitzender der Kreisjägerschaft.

    Ebenso ins Visier geraten sind Schweinebauern mit ihren Mast- und Zuchtbetrieben. Im August machte die Gruppe "Animal Equality" eine Undercover-Operation öffentlich, in deren Zuge verdeckt in norddeutschen Ställen gefilmt worden war. Tatsächlich wurden mehrere Verstöße dokumentiert, die Branche wehrt sich aber gegen Pauschalverurteilungen.

    So wie Jens-Walter Bohnenkamp, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes und Inhaber eines Schweinezuchtbetriebes in Norderstedt. "Wenn das Klima in einem Stall nicht gut ist, erkennt man das als Landwirt sofort, da die Tiere Unbehagen zeigen. Der Landwirt bekommt zudem Befunddaten aus dem Schlachthof, hieraus lassen sich Defizite – zum Beispiel in der Fütterung – erkennen, etwa an den Organen. Und wenn sich Tiere in einem Stall verletzen, hinterlässt das ebenso Spuren. Spätestens im Schlachthof fällt das auf."

    Jedes Tier, das seinen Hof verlasse, habe somit eine Art Visitenkarte dabei. "Wir versuchen, ein offenes Verhältnis auch mit denjenigen Menschen zu haben, die an uns Kritik üben", so Bohnenkamp. Aber in diesem Fall sei kein Austausch auf Augenhöhe möglich.

    Der Jäger aus dem Revier Hasenmoor hält derweil an seiner eigenen, ebenso konsequenten Entscheidung fest: Einen neuen Hochsitz wird es nicht geben. Einfach deswegen, weil die Lust fehlt, irgendwann ein weiteres Mal die Überbleibsel wegschaffen zu müssen. Denn unbemerkt bleibt offenbar nichts, was in den Hegeringen vor sich geht. "Im Internet gibt es Seiten, auf denen alle Orte aufgelistet sind. Da kann jeder Aktivist nachschauen."

    http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article133402407/Militante-Tierrechtler-nehmen-Jaeger-ins-Visier.html

  • Jagdhund eines Jägers attackierte Chihuahua-Frauchen

    Pflegekraft und ihr Hund wurden gebissen. Sie fordert 5000 Euro von dem Jäger.

    Die «Justitia», Göttin der Justiz und der Gerechtigkeit. Foto: Daniel Reinhardt

    Die «Justitia», Göttin der Justiz und der Gerechtigkeit.

    Düsseldorf

    Allein im Auto zurückgelassen hatte ein Berufsjäger seinen Hund Henk – bei halboffenem Fenster. Als Lucie S. mit ihren beiden Vierbeinern, Yorkshire-Terrier Floh und Chihuahua Maurice, vorbeispazierte, erwachte in Henk offenbar der Jagdtrieb. Er sprang aus dem Auto und stürzte sich auf die Pflegerkraft und ihre beiden Mini-Hunde. Der Deutsche Jagdterrier fiel die Frau an. Die 50-Jährige erlitt mehrere Bisswunden, Maurice konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Vor dem Zivilgericht hat die Attacke jetzt ein Nachspiel. 5000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld fordert Lucie S. von dem Jäger.

    Nichtsahnend machte die 50-Jährige im August vor zwei Jahren ihren Abendspaziergang an der Mettlacher Straße in Unterrath: „Plötzlich kam der schwarze Hund auf uns zugelaufen.“ Der habe sich zuerst auf Floh stürzen wollen, doch der Chihuahua ging beherzt dazwischen. Lucie S. nahm den Yorkshire-Terrier auf den Arm. Maurice lief in eine benachbarte Grünanlage, verfolgt von dem Jagdhund. Eine Nachbarin von Lucie S. konnte den Chihuahua zunächst retten.

    Der Jagdhund schüttelte den kleinen Hund wie ein Beutetier

    Doch als die Pflegekraft Maurice auf den Arm nahm, um nach seinen Verletzungen zu schauen, griff der Jagdhund erneut an. Er biss die Frau, riss ihr den Chihuahua aus dem Arm und lief davon. Dabei schüttelte Henk den Schoßhund wie ein Beutetier. Erst da erschien sein Herrchen. Lucie S. war drei Wochen lang krank geschrieben. Maurice wurde durch den Angriff ein Teil der Niere weggerissen.

    Er überlebte nach einer Notoperation. Der Jäger behauptete in der Verhandlung, die Frau habe sich falsch verhalten. Sein Hund sei noch nie aggressiv gewesen. Er habe zwar gesehen, dass Lucie S. gebissen worden sein, aber keine Verletzungen bei ihrem Hund bemerkt. 5000 Euro will er auf keinen Fall bezahlen. Das Gericht regte an, dass sich die beiden Parteien auf die Hälfte einigen sollten.

    http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/jagdhund-attackierte-chihuahua-frauchen-1.1768462

  • USA: Die Bisons im Visier - Vorigen Winter 640 Tiere geschossen und verkauft

    Sie sind Touristenattraktion und Gefahr zugleich: Die Bisons im Yellowstone-Nationalpark. Ihre rasante Vermehrung bringt auch Konflikte mit Rinderzüchtern.

    Die majestätischen Bisons sind eine der Hauptattraktionen im Yellowstone-Nationalpark. 100 Meter Abstand sind aber angeraten.

     

    Cody –Die Geschichte des Bisons im Yellowstone ist für Al Nash eine Erfolgsstory. „Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat man mit zwei Dutzend Bisons angefangen, heute zählen wir im Yellow­stone-Nationalpark über 4000 Tiere“, sagt der PR-Chef des Parks. Es ist der wohl größte freilebende Bisonbestand in den USA. Al Nash weiß, dass die Tiere inzwischen genauso viele Besucher anziehen wie die Geysire, Vulkangase und andere Naturschauspiele im Nationalpark.

    Der Tourist bekommt die majestätischen Bisons hier an vielen Orten zu Gesicht. Besonders im Gebiet nördlich des Lower Geysir Basin und im Lamar Valley kommt es regelrecht zu Bisonstaus, wenn die Tiere unbeeindruckt von den Autos die Straßen überqueren. Sie sind dann ein beeindruckendes Fotomotiv. Doch nicht allen gefällt das. Die Tiere finden im Park gute Lebensbedingungen vor und vermehren sich rasant. Die Herden suchen neue Lebensräume. „Gerade im Winter drängen sie in tiefer gelegene Gebiete, wo sich leichter Nahrung finden lässt“, erzählt Al Nash. „Und diese Gebiete liegen oft außerhalb des Nationalparks, womit die Pro­bleme beginnen.“ Denn dort treffen die Bisons auf Rinderzüchter, die ihr Weideland gefährdet sehen. Diesbezüglich streiten sich Naturschützer und Bisonfreunde.

    Nash und seine Kollegen stehen zwischen den Lagern. Zwar gesteht man den Tieren inzwischen einige Weideflächen außerhalb des Nationalparks zu, doch den ausgewanderten Herden droht im günstigsten Fall der Rücktrieb in den Park – und im ungünstigsten Fall die Schlachtbank. Vor ein paar Wintern tötete man etwa 1600 Bisons außerhalb des Parks. Heute versuchen die Behörden mit der Vergabe begrenzter Jagdlizenzen eine Eskalation des Konflikts zu verhindern. Vorigen Winter wurden 640 Tiere geschossen und verkauft, um die Größe der Herde stabil zu halten. „Leider ist uns eine andere Kompromissfindung bisher nicht geglückt, aber ich bleibe optimistisch“, sagt Nash etwas hilflos.

    Die Bisons bedrohen aber auch unvorsichtige Touristen: Mittlerweile gelten die Tiere als gefährlicher als Bären und die vor einigen Jahren ausgesetzten Wölfe. „Doch das ist nicht die Schuld der Bisons, sondern derjenigen, die sich zu nahe an sie heranwagen“, sagt Nash. Dabei könnte alles so harmonisch sein im Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der Sicherheitsabstand sollte 100 Meter betragen. Selbst aus dieser Entfernung bieten sich unvergessliche Bilder. Zum Beispiel, wenn die Bisons am Morgen durch die Nebelfelder ziehen, sich den wärmenden Geysiren nähern oder am Abend im Licht der untergehenden Sonne auf den sattgrünen Wiesen äsen. Stundenlang könnte man den Giganten der Prärie zuschauen, die wie kein anderes Tier ein Sinnbild des Wilden Westens geworden sind.

    Spricht der Urlauber mit den amerikanischen Besuchern des ältesten Nationalparks der USA, bemerkt er schnell deren Verbundenheit zur Natur. Doch manchmal ist da auch Unsicherheit. Schließlich wurden die Bisons in Amerika beinahe ausgerottet. Buffalo Bill war einer der bekanntesten Charaktere, der mit der Jagd auf Bisons zweifelhaften Ruhm erlangte.

    Bis zu 60 Tiere erlegte der Jäger täglich, erfährt man im Buffalo Bill Historical Center in Cody, das 200 Kilometer vom Park entfernt liegt. Er selbst schätzte seine Abschussquote auf 4280 Bisons in nur anderthalb Jahren. Erst schlachtete man die Tiere wegen ihrer Haut, dann weil ihre Zunge als Delikatesse galt. Schließlich wurden sie fast alle getötet, um den Indianern die Lebensgrundlage zu nehmen.

    Aus Buffalo Bill wurde 1883 ein Geschäftsmann, der für seine Wild-West-Show Bisons einsetzte. Um die Jahrhundertwende brachte er seine Show nach Europa. Buffalo Bills Geschäftssinn sorgte dafür, dass sich Touristen für Menschen, Tiere und Natur im mittleren Westen Amerikas zu interessieren begannen.

    Im Yellowstone-Nationalpark bekamen die Bisons eine Chance, sich wieder auszubreiten. Ein Glücksfall, der es Besuchern gestattet, die majestätischen Tiere in ihrer gewohnten Umgebung zu bewundern.

    http://www.tt.com/lebensart/9124071-91/die-bisons-im-visier.csp

  • Jagdhund greift Schafe an - ein Tier getötet, drei verletzt - Zum Fake: Jagdgegner tötet Jagdhund mit Mistforke


    Gordon Setter sind Jagdhunde. Ein Augenzeuge hat ein Tier dieser Rasse in Neuwürschnitz als Angreifer auf Schafe identifiziert.

    Ein Gordon Setter hat in Neuwürschnitz die Schafe von zwei Bauern angefallen. Einer von ihnen konnte das Tier mit Knüppeln vertreiben.

    Neuwürschnitz. Gottfried Neustadt wird im Dezember 80 Jahre alt. Doch wenn seine Schafe in Gefahr sind, dann kann er schon noch ordentlich austeilen. In der einen Hand einen abgebrochenen Weidepfahl, in der anderen eine ein Meter lange Stapelleiste. "So bin ich auf den Hund los und habe ihn vertrieben. Es war ein schwarzer Gordon Setter mit langen Haaren an Hals und Bauch. Da bin ich mir sicher", erzählt der Neuwürschnitzer Bauer.

    Zuvor hatte Neustadt mit Schrecken beobachtet, wie dieser Jagdhund die Schafe im Nachbargehöft angegriffen hatte. "Eines hat er tot gebissen, die anderen gerissen", so der Mann. Danach sei der Hund auf sein Grundstück und habe versucht, auch seine Schafe in der Einzäunung anzugreifen. Da hat Gottfried Neustadt zu den Holzwaffen gegriffen, später die Polizei gerufen.

    Die Polizei bestätigte gestern den Überfall eines Hundes auf die Schafe - und die blutigen Folgen. Laut Protokoll hat sich die Attacke am vergangenen Montag gegen 10.30 Uhr zugetragen. Es werde ermittelt. Allerdings müsse dem Hundehalter nachgewiesen werden, dass er das Tier auf die Schafe gehetzt habe. Ansonsten werde es wohl auf eine zivilrechtliche Klärung des Falles hinauslaufen, so Heidi Hennig, Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz. Dann gilt das Tier juristisch als eine Sache, das Töten oder Verletzen dann als Sachbeschädigung. Unter Experten ist ein Gordon Setter ein klassischer Jagdhund. Heiko Scharf, Inhaber einer Hundepension in Großrückerswalde, schätzt die Situation per Ferndiagnose so ein: "Jeder Hund ist als ein Raubtier zu betrachten - aber es gibt große Unterschiede in der genetisch verankerten Verhaltenskette." Diese beschreibt Aufstöbern, optisches Verfolgen, das Hetzen, späteres Zubeißen, Reißen und Töten. Bei einem Hütehund etwa sei diese Verhaltenskette unterbrochen, bei einem Jagdhund wie einem Gordon Setter aber nicht. "Diese Hunderasse reagiert auf alles Bewegliche und Weglaufende. Also auch Menschen." Allerdings wüsste ein richtiger Hundehalter das Tier einzuschätzen und sich dementsprechend in der Öffentlichkeit zu verhalten.

    Der Neuwürschnitzerin Anja Senger macht der Vorfall Angst. Sie wandert oft auf dem Weg parallel zur A72 mit ihren zwei Labrador-Hunden. Dies sei eine beliebte Hundestrecke. "Ich habe in unserer Sportgruppe von der Attacke gehört. Ich wage es vorerst nicht, mit meinen Hunden dort zu wandern. Zudem müssen die Leute gewarnt werden, denn wenn der Hund Tiere angreift, sind auch Menschen nicht sicher." An der besagten Hundestrecke könnte auch der Halter des Gordon Setter unterwegs gewesen sein. Gottfried Neustadts Sohn habe dort an jenem Montagvormittag einen Mann und ein abgestelltes Auto gesehen, so der Neuwürschnitzer.

    http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Jagdhund-greift-Schafe-an-ein-Tier-getoetet-drei-verletzt-artikel8995421.php

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    In einem anderem Fall drang ein Jagdhund bei einer Treibjagd, die nicht angekündigt war, in eine eingezäunte Schafweide ein und biss mehrere Schafe, woraufhin der Besitzer versuchte einzugreifen und in seiner Wut zur Forke griff. Beiderseitig wurden Anzeigen erstattet. ----

    Daraus konstruierten Jäger dann einen Fall in dem angeblich ein böser Jagdgegner den Jagdhund mit einer Mistforke erstochen haben sollte?

    https://scontent-a-ams.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/v/t1.0-9/10696157_877618972262302_6162468058561637325_n.jpg?oh=7cb156075813f70dfb40f65b27d70848&oe=54BBB2E2
    http://www.facebook.com/photo.php?fbid=877618972262302&set=gm.10152493960979514&type=1&theater

    Tierschützer ersticht Djt mit der Forke

    Ich bin entsetzt, wozu Jagdgegner heutzutage in der Lage sind, um anderen Menschen seelisch zu Schaden. Dieses Bild habe ich in einer Facebookgruppe gefunden. Es macht mich traurig und wütend zugleich. Hunde sind Familienmitglieder und haben solchen einen qualvollen Tod nicht verdient.
    Zur Sache selbst: Dieser kleine Kämpfer wurde von einem Jagdgegner bei einer Jagd mit einer Forke durchstoßen und ins Gebüsch geworfen. Gps-Halsband verblieb am Hund. Vier Tage kämpfte er ums Überleben und verlor! Der Jagdgegner hat die Tat zugegeben und findet es für richtig.

    http://jagderleben.landlive.de/boards/thread/63945/page/5/

    http://www.facebook.com/photo.php?fbid=877618972262302&set=gm.10152493960979514&type=1&theater

    Kommentar bei Landrive.de dazu: Naturmädchen:

    --- Die Sache war so: Es war eine Treibjagd durch Zuckerhirse, nicht angekündigt und mit wildem Trara und einer Lautstärke, dass sämtliche Nachbarn eingeschüchtert waren und nicht wussten, was da überhaupt abgeht.
    Einer der Hunde drang bei einem Anwohner in die eingezäunte Schafweide ein und biss mehrere Schafe, woraufhin der Besitzer versuchte einzugreifen und in seiner Wut zur Forke griff.
    Beiderseitig wurden Anzeigen erstattet. ----

    "Und noch etwas: Der vermeintliche Tierschützer und Jagdgegner ist keiner. Er verteidigte nur seine dem DJT schutzlos ausgelieferten Schafe."

    "Weiterhin ist er zwar Maler, aber Einheimischer, nicht aus Berlin. " ----- Und diese Leute, die das veranstaltet haben, sind die schlimmsten Jäger (ich mag sie gar nicht so nennen...), die es hier jemals gegeben hatte... Wurden immer wieder wegen Verstößen gegen Schonzeiten, Waffengesetz etc. angezeigt.
    Also bitte mal den Ball flach halten, bevor ihr über jemanden schreibt, über den ihr nichts/ zu wenig wisst. " ----- "Wenn die Story in die Presse käme, würde es ganz sicher wieder auf DIE Jäger hageln.... man kann nur beten, dass das nicht in die Presse gelangt. " ----- "Eben, versetz Dich nur mal in die Lage des Schafhalters...... ein wildscharfer Terrier, den bändige mal... " -- "Naja, drei Schafe sind schon gebissen worden, bevor er den Terrier erwischen konnte... "

    http://jagderleben.landlive.de/boards/thread/63945/page/5/

    --------------------

    Wie man deutlich sieht wollten auch hier mal wieder Jäger Jagdgegnern die schlimmsten Untaten in die Schuhe schieben, obwohl  es Jäger waren, die diese Angriffe der Jagdhunde auf Schafe zu verantworten haben.  

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Rote Säge

Das Lied der roten Säge:

Ich singe, ich singe, ich singe dir mein Lied.
Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

Berichte über zerstörte Hochsitze .

Gegen die Jägerplage hilft nur des Jägers schlimmste Plage zu werden.

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
Teen Jag
Kundër Gjuetia
ضد الصيد
На Лов
Contra la Caça
禁止狩猎
禁止狩獵
Protiv Lov
Proti lovu
Mod Jagt
Tegen de jacht
Vastu Jahindus
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Vastaan ​​Metsästys
Contre la Chasse
Contra a caza
Gegen die Jagd
Ενάντια Κυνήγι
נגד ציד
शिकार के खिलाफ
Ellene Vadászat
Against Skotveiði
Terhadap Berburu
Aghaidh Fiach
Contro la caccia
に対するハンティング
반대 사냥
Pret Medības
Prieš Medžioklė
Против ловство
Terhadap Berburu
Kontra Kaċċa
Mot Jakt
در مقابل شکار
W związku z polowania
Contra Caça
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Против Лов
Proti lovu
Contra Caza
Dhidi ya uwindaji
Mot jakt
ต่อต้านการล่าสัตว์
Karşı Avcılık
Проти полювання
Chống săn
Yn erbyn Hela
קעגן הונטינג
Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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Detlef Arndt

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