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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
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  • Hobbyjäger zahlt und zittert um Jagdschein - Möbelpacker fühlten sich bedroht

    Hot Story! :-)

    Pistolero vertreibt Möbelpacker - Geldstrafe

    Weil er sich eines Verstoßes gegen das Waffengesetz schuldig gemacht hat, muss ein Usinger Hobbyjäger 7200 Euro Strafe zahlen. Auch dürfte sein Jagdschein in Gefahr sein.


    Ein 59-jähriger Usinger hat gestern vor dem Bad Homburger Amtsgericht zugegeben, auf offener Straße eine halbautomatische Kurzwaffe bei sich geführt zu haben. Das durfte er nicht, weil er für die Pistole zwar eine Waffenbesitzkarte, aber keinen Waffenschein hatte. Was er nach Überzeugung des Gerichtes auch wusste, der Mann ist nämlich Hobbyjäger, er hätte die Waffe zur Jagd benutzen, sie nicht aber mit sich herumtragen dürfen.

    Ob die Strafe am unteren Rand der Strafskala – sechs Monate Haft – liegen sollte, hing davon ab, ob die Waffe geladen war, oder ob das Magazin wenigstens in der Hosentasche des Angeklagten gesteckt hat. Das wäre zwar immer noch falsch, aber nicht ganz so schlimm, als wenn die Waffe schussbereit gewesen wäre. Letzteres war dem Angeklagten aber nicht sicher zu beweisen.

    Haft gefordert

    Dennoch forderte die Staatsanwältin acht Monate Haft auf Bewährung und eine Geldauflage von 3500 Euro. Der Strafrichter ging jedoch von einem minderschweren Fall aus. Immerhin – in einem waren sich alle absolut einig: Die Aktion war „selten dämlich“. Zumal nun auch noch der Jagdschein möglicherweise auf dem Spiel steht.

    Die ganze Geschichte: Der Mann saß auf dem Hochsitz, als ihn eine gerade im Umzug begriffene Bekannte telefonisch um finanziellen Beistand bat, die Möbelpacker wollten ihr Geld. Gut fürs Wild. Der Jäger verschonte es, verließ den Ansitz, um rasch am Automaten 1000 Euro zu ziehen, es der Dame zu bringen, schoss sich damit aber gewissermaßen selbst ins Knie: Mit der Pistole und der Flinte fuhr er zu der Anschrift, musste den Wagen wegen des davor parkenden Möbelwagens aber 150 Meter entfernt abstellen.

    Waffe mitgenommen

    Um die Waffe nicht im Auto zu lassen, will er sie, im Holster steckend, das Magazin in der Hosentasche, mitgenommen haben. Ob er das Gewehr auch mitgenommen hat, ist fraglich geblieben.

    Die Möbelpacker sahen, mulmigen Gefühls, die Pistole gleich. „Den Jungs entgleisten die Gesichtszüge“, sagte ihr Chef. Irgendwie sei die Situation allen bedrohlich vorgekommen. Dann habe der Mann die Waffe auch noch aus dem Holster geholt, das Magazin herausgenommen, es herumgereicht und wieder in die Waffe eingeführt.

    Die Sicherheit der Mannschaft, betonte der Chef, sei wichtiger: „Jungs, wir fahren“, will er gesagt haben, obwohl ein Teil der Ladung noch auf dem Laster war.

    Möglicherweise hat das ganze einen finanziellen Hintergrund. Die Dame war wohl knapp mit Barem und die Möbelpacker fürchteten um ihren Lohn. Es soll noch um 2000 Euro gegangen sein. Am Automaten habe es an dem Tag aber nichts mehr gegeben, was der Angeklagte der Frau fernmündlich mitgeteilt haben will. Mit diesem Anruf habe er gerechnet und gleich an „geplanten Betrug“ gedacht, sagte der Umzugsunternehmer.

    Die Waffe, der bereits beim Auftauchen nach Alkohol riechende, offenbar bewaffnete Geldbote, der Konsum weiteren Rotweins vor Ort und dann auch noch der Umstand, dass zwei „Jungs“ gehört haben wollen, wie sich die Auftraggeberin und dem Angeklagten unterhielten („Das müssen wir jetzt so durchziehen“) – all das führte dazu, dass beim Chef alle Alarmglocken schrillten: „Wir sind sofort vom Hof geritten!“

    Während alledem blieb der Angeklagte bei seiner Aussage, er wisse zwar, dass er Mist gebaut, das Magazin aber in der Hosentasche gehabt habe. Er nehme es nämlich genau mit seiner Verantwortung als Waffenträger. Die Staatsanwältin nahm ihm das nicht so ganz ab.

    Glaubwürdige Zeugen

    Die Zeugen seien für sie glaubwürdiger als der Angeklagte, meinte sie. Das sah der Richter anders. Ihm waren die Aussagen zu übereinstimmend. Er warf den Zeugen zwar nicht vor, gelogen zu haben, zog aber in Betracht, dass sich ihr Aussageverhalten in den Vorgesprächen vielleicht ein wenig verselbstständigt habe, so etwas komme vor, auch unbewusst.

    http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Pistolero-vertreibt-Moebelpacker-Geldstrafe;art48706,1040230

  • Andermatt: Jäger schiesst Sohn ins Schienbein

    ANDERMATT - UR - Ein Vater-Sohn-Ausflug endet im Spital. In der Region Vorderriedplangge löst sich ein Schuss und trifft das Schienbein eines 22-Jährigen. Gestern Abend oberhalb von Andermatt UR. Ein 54-jähriger Urner Weidmann ist mit seinem Sohn (22) auf dem Heimweg. Die beiden waren gemeinsam auf der Jagd.

    In der Region Vorderriedplangge löst sich plötzlich ein Schuss aus der Waffe des Vaters. Die Kugel trifft den Sohn ins rechte Schienbein. Die Rega fliegt den Verletzten in ein auswärtiges Spital.

    Der genaue Unfallhergang werde nun abgeklärt, teilt die Urner Kantonspolizei heute mit. (mad)

    http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/unfall-oberhalb-andermatt-jaeger-schiesst-sohn-ins-schienbein-id3138131.html

  • Löffelsterz-Treibjagd: Wildschwein entkam, Jagdhund vom Auto überfahren

    Treibjagden über Feld, Wiesen und Autostrassen hinweg? Jägerherz was willst Du mehr?

    Einen tragischen Tod musste ein Jagdhund sterben. Bei einer Treibjagd war er einem fliehenden Wildschwein nachgeeilt und dabei bei Löffelsterz über die Staatsstraße 2266 gerannt. Im gleichen Moment kam jedoch ein Auto angefahren. Der Hund wurde erfasst und getötet. Das Wildschwein entkam, und hatte im wahrsten Sinne des Wortes noch mal Schwein gehabt.

    Nicht ganz so glimpflich ging der Zusammenstoß mit dem Jagdhund für die Beifahrerin im Unfallauto aus. Laut Polizei erlitt die Frau durch die Vollbremsung ein Schleudertrauma.

    Im Wagen befand sich auch noch die 18 Monate alte Tochter des Ehepaars. Das ordnungsgemäß gesicherte Kind, so die Polizei, wurde vorsichtshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus nach Schweinfurt gebracht.

    Der 31-jährige Fahrer blieb unverletzt. Er kam mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand laut Polizei 2500 Euro Schaden.

    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Wildsau-entkam-Jagdhund-tot;art763,8334459

  • Marburg: Jäger greift Spaziergänger an - 500 Euro Schmerzensgeld

    GERICHT:   Verfahren wird eingestellt / Angeklagter Jäger zahlt Schmerzensgeld

    Sie sei mit ihrer Schwägerin und zwei Hunden im Wald in der Nähe eines Marburger Stadtteils spazieren gegangen, berichtete eine 39-Jährige. Als sie den Jäger in seinem Hochsitz gesehen hätten, habe sie freundlich "Hallo" gesagt, der Rentner habe dagegen aggressiv reagiert. "Jetzt macht euch bloß ab hier, lasst euch nicht mehr blicken, sonst passiert noch was", habe er gesagt.

    Auch weil sie Angst um die Hunde gehabt hätten, seien sie sofort zu ihrem Auto gegangen, dort sei die Situation dann eskaliert, so die Zeugin. Der Mann sei mit seinem Fahrzeug "angebraust" gekommen und habe den Weg versperrt. Ihre Schwägerin sei ausgestiegen, um zu fragen, was das solle. Der Jäger habe sie weggeschoben, um das Kennzeichen zu notieren. Dann sei sie auch ausgestiegen. Sie habe versucht, ihm den Zettel wegzunehmen, weil sie von ihm hören wollte, was er eigentlich wolle, so die Frau. Daraufhin habe er sie am Kragen gepackt, worauf sie ihm eine Ohrfeige gegeben habe. Und dann sei es richtig losgegangen.

    Er habe sie an den Haaren gezogen, berichtete sie unter Tränen. "Er hat meinen Kopf hin- und hergezogen, wie eine Marionette, das hat unendlich wehgetan. Dann hat er mir in den Nacken geschlagen, immer und immer wieder, ich dachte, er bringt mich um." Erst als ihre Schwägerin die Polizei gerufen habe, habe er abgelassen. Erlitten habe sie unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und Prellungen der Wirbelsäule. "Und ich habe danach oft davon geträumt."

    Die aktenkundigen Verletzungen des Mannes im Gesicht und am Bein könne sie sich nicht erklären, so die Frau. Der Angeklagte selbst, sah sich auch als Opfer. Er habe die Frauen nur ermahnt, weil einer der Hunde nicht angeleint gewesen sei. Die Jagd habe er nach dem ersten Vorfall abgebrochen, es wären sowieso wegen des Hundegeruchs keine Wildschweine mehr gekommen.

    Er habe noch nach dem Rechten schauen wollen, im Wald passiere immer wieder etwas. "Es gibt auch Holzdiebstahl", ergänzte seine Verteidigerin. Deshalb habe er, nachdem er am Auto der Frauen vorbeigekommen sei, auch das Kennzeichen notieren wollen, wie er das immer mache, so der Mann.

    Dass er die eine Frau weggedrückt habe, räumte der 77-Jährige ein. "Aber die ist dann losgegangen, wie eine Furie". Die 39-Jährige habe auf ihn eingeschlagen und getreten, er habe sich nur gewehrt. An den Haaren könne er sie wohl gezogen haben, "die hing ja an mir". "Dass Sie sich nicht richtig verhalten haben, liegt für mich auf der Hand", resümierte Richter Thomas Rohner. Er rege aber eine Einstellung an, um die Sache aus der Welt zu bekommen. Der Amtsrichter schlug vor, dass der Rentner 500 Euro an die 39-Jährige zahlt.

    Dem Marburger war es jedoch zu viel Geld. "Das kann möglicherweise noch viel teurer für Sie werden", mahnte Rohner. Wegen 200 Euro das Risiko zu tragen, mehrere tausend Euro zu zahlen, würde er nicht eingehen. Am Ende stimmte der Angeklagte doch zu.

    http://www.mittelhessen.de/lokales/region-marburg-biedenkopf_artikel,-Jaeger-und-Spaziergaenger-geraten-aneinander-_arid,341799.html

  • Saarland: Befriedung eines Privatwaldes soll 68000 Euro kosten?

    Jagdverbot in befriedetem Privatwald: Umweltministerium rechtfertigt Vorgehen

    Ist Nahrung knapp, frisst Rotwild auch Rinde, die es von Bäumen schält. Vor allem jungen Bäumen schadet das. 

    68 000 Euro soll ein Völklinger für die Befriedung seines Privatwaldes, also ein Jagdverbot auf dem Grundstück, zahlen. Die Jagdbehörden verteidigen die Höhe der Gebühren. Die Grünen finden das "wahnwitzig".

    Jagdverbot auf 35 Parzellen Privatwald – noch immer beschäftigt dieser Präzedenzfall von Norbert Schreiner aus Völklingen (die SZ berichtete) alle Beteiligten im Saarland. Die Untere Jagdbehörde St. Wendel hatte Schreiners Antrag auf Befriedung genehmigt. Doch zunächst soll Schreiners Wald amtlich vermessen werden, was etwa 63 000 Euro kostet, sowie weitere 5000 Euro für Bescheide (die SZ berichtete).

    Die Kosten sind aus Sicht der Obersten Jagdbehörde im Umweltministerium gerechtfertigt, wie Sprecher Damian Müller mitteilt. Die 5000 Euro entstünden durch Verwaltungsaufwand. Denn das Bundesjagdgesetz schreibe vor, dass die Jagdgenossenschaft, der Jagdpächter, angrenzende Grundeigentümer, der Jagdbeirat sowie die Träger öffentlicher Belange angehört werden müssten – und zwar für jede der 35 Parzellen, die verstreut voneinander liegen. Auch was die amtliche Vermessung betrifft, steht die Oberste Jagdbehörde hinter der Entscheidung der St. Wendeler Kollegen: Es sei nachvollziehbar, dass die zuständige Untere Jagdbehörde sich maximale Rechtssicherheit verschaffen wolle, sagt Müller. "Dies wäre durch die amtliche Vermessung der Parzellen auf jeden Fall gewährleistet." Eine (deutlich günstigere) Vermessung von Privatwäldern mit GPS sei hingegen nicht rechtssicher.

    Befürworter der Befriedung aber kontern: Willkür wirft Grünen-Fraktionschef Hubert Ulrich der Unteren Jagdbehörde vor: "Es scheint, als wolle es das Land den Privatwaldbesitzern so schwer wie möglich machen." Die von Norbert Schreiner verlangten Beträge seien "wahnwitzig" und sollten wohl abschreckende Wirkung haben, vermutet Ulrich.

    Das Umweltministerium wehrt sich gegen diesen Vorwurf. Es handele sich bislang um einen Einzelfall, der mit großer Sorgfalt behandelt werde, berichtet Müller. Eine einheitliche Vorgabe zum Vollzug einer Befriedung gebe es bislang nicht. Forderungen der Grünen, Rechtsvorschriften zu entwickeln, um Bürgern eine kostengünstige Befriedung von Grundstücken zu ermöglichen, weist das Umweltministerium zum jetzigen Zeitpunkt zurück.

    Einen Grund, der die Jagd rechtfertigen soll, hält mancher Privatwaldbesitzer ohnehin für kritikwürdig: Die Jagd schütze junge Bäume vor Verbiss durch Reh- und Rotwild. "Da im Saarland noch auf ganzer Jagdfläche gejagt wird, müsste dies eigentlich in der Konsequenz bedeuten, dass Verbissschäden im Saarwald nicht vorhanden sind", sagt Klaus Borger, Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft im Landkreis Merzig-Wadern. Doch das Gegenteil sei der Fall: 2013 sei etwa in Schwemlingen, Merchingen, Wadrill und dem Peterberg besonders starker Verbiss beobachtet worden, so stehe es im Waldzustandsbericht. "Man könnte also daraus schließen, dass es in einigen Bereichen eigentlich egal ist, ob gejagt wird oder nicht, da man örtlich weit davon entfernt ist, dem gesetzlichen Auftrag nach Entlastung des Waldes nachzukommen", erklärt Borger. Mit Futterzuführungen über sogenannte Kirrungen, "Wildzuchtprojekten" und einem massiven ganzjährigen Jagddruck würden Wildschäden in Wald und Feld geradezu provoziert. Im Prinzip lehne Borger "Waldschutzjagden" nicht ab, wo diese notwendig sind. Jedoch "mit Profis, die effektiv und naturverträglich jagen". Gleichzeitig sollten Jagdruheflächen möglich sein.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/saarbruecken/Saarbruecken-Befriedung-Bundesjagdgesetz-Euro-Gebuehren-Zahlungen-Beitraege-und-Abgaben-Grundstuecke-Jagdbehoerden-Umweltministerien-Waldzustandsbericht;art446398,5428765

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    Siehe dazu auch:

    Streit um Jagd im Privatwald
    Völklinger will Tiere auf seinem Grundstück trotz bürokratischer Hürden schützen

    Aus ethischen Gründen dürfen Privatwaldbesitzer das Töten von Tieren auf ihren Grundstücken verbieten. Doch der Weg dahin, so die Erfahrung eines Völklingers, scheint kompliziert.

    Das Bundesjagdgesetz macht es möglich, private Waldgrundstücke befrieden zu lassen. Jäger dürften dann keinen Fuß mehr darauf setzen. In der Praxis scheint eine solche Befriedung jedoch nicht immer einfach.
    Frieden in seinem Wald, das ist, was Norbert Schreiner aus Völklingen will. Kein Jäger soll den Grund und Boden des Privatwaldbesitzers mehr betreten, kein Wild soll dort mehr geschossen werden. Aus ethischen Gründen lehne er die Jagd ab, sagt er. Schreiner, der mit dem Erwerb seines Waldes im Nordsaarland automatisch Mitglied einer Jagdgenossenschaft wurde, möchte nun austreten und damit seine 35 Parzellen befrieden lassen. Eine Änderung des Bundesjagdgesetzes von 2012 macht eine Befriedung aus ethischen Gründen möglich. Im Juli 2012 beantragte Schreiner die Befriedung.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/voelklingen/voelklingen/voelklingen/Saarbruecken-Voelklingen-Befriedung-Bundesjagdgesetz-Buerokratie-Erben-Ethik-und-Moral-Jagdbehoerden-Vermessung-und-Navigation-Voelklingen;art446743,5408422

  • SWH: Verbände wollen gegen Habecks Jagd- und Schonzeitenverordnung klagen

    Verbände

    Die Verbände sehen in der Herausnahme einzelner Tierarten aus dem Jagdrecht, in der für andere Tierarten festgelegten Vollschonung sowie in der Verkürzung von Jagdzeiten einen Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsrecht. In Schleswig-Holstein wehren sich mehrere Verbände gegen die im Frühjahr von Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck erlassene Jagd- und Schonzeitenverordnung.

    Letzte Woche beschlossen der Landesjagdverband (LJV) Schleswig-Holstein, der Arbeitskreis Jagdgenossenschaften und Eigenjagden im Bauernverband Schleswig-Holstein, der Schleswig-Holsteinische Waldbesitzerverband und die Arbeitsgemeinschaft des Grundbesitzes Schleswig-Holstein, ein Klageverfahren zu unterstützen.

    Sie sehen in der bei der Neuregelung erfolgten Herausnahme einzelner Tierarten aus dem Jagdrecht, in der für andere Tierarten festgelegten Vollschonung sowie in der Verkürzung der Jagdzeiten einen Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsrecht. Dieser wäre nach ihrer Auffassung rechtlich nur zulässig, wenn besondere Gründe eine derartige Beschränkung rechtfertigten. Dem werde die vom Kieler Agrarressort vorgelegte Verordnung allerdings nicht gerecht.

    Nachdem auf dem politischem Weg alle Bemühungen um eine Entschärfung der Neuregelungen gescheitert seien, könne jetzt nur noch der Weg eines Normenkontrollverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht beschritten werden, erklärten die Verbandsvertreter.

    Auch der Deutsche Fischerei-Verband (DFV) hat sich den weiteren Angaben zufolge der Initiative angeschlossen, ebenso der Verband der Binnenfischer und Teichwirte in Schleswig-Holstein und der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein. Gemeinsam befürworten sie laut LJV und dem Arbeitskreis ein geschlossenes Vorgehen gegenüber dem Landwirtschaftsminister als Signal der sogenannten Nutzerverbände, die mehr als 45 000 Mitglieder verträten. Am 28. März dieses Jahres ist die neue Jagd- und Schonzeitenverordnung in Kraft getreten

    http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Verbaende-wollen-gegen-Habecks-Jagd-und-Schonzeitenverordnung-klagen-1548039.html

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    Daneben sei bemerkt, dass dieser Minister Robert Habeck von den Grünen eher noch zu jagdfreundlich ist. Siehe Video: 

  • Mann in Kopenhagen erschoß im Gerichtssaal mit abgesägten Jagdgewehr Anwalt

    Jagdwaffen sollen laut Jägern auch ganz ungefährlich für Menschen sein

    Schüsse auf Anwalt und Mandant in Kopenhagener Gericht

    Bild zum Artikel


    Polizeieinsatz nach der Schiesserei in einem Gericht in Kopenhagen

    Bei einem Familienstreit ist in einem Gericht in der Kopenhagener Innenstadt ein Anwalt erschossen worden. Sein Mandant - Vater eines Kleinkindes - wurde lebensgefährlich verletzt. Der Täter war offenbar der Grossvater des Kindes.

    Der 67-Jährige soll die Schüsse nach Polizeiangaben mit einem abgesägten Jagdgewehr abgefeuert haben. Wenige Minuten später nahmen die Beamten ihn in unmittelbarer Nähe zum Tatort in der dänischen Hauptstadt fest.

    Der Täter habe sich "ohne Dramatik" ergeben, sagte Jens Møller Jensen, der Leiter der Abteilung für Gewaltverbrechen bei der Kopenhagener Polizei. Bei dem Gerichtstermin sei es um das Umgangsrecht mit dem dreijährigen Kind gegangen. Ursprünglich hatte die Mutter selbst kommen sollen, ihrem Vater aber eine Vollmacht ausgestellt.

    "Er wurde zum Gericht gefahren und ging in den Gerichtssaal, wo er nach einem bestimmten Richter fragte, der aber nicht da war", sagte Jensen. "Kurz darauf fielen die Schüsse." Sechsmal habe der Täter im Gerichtssaal und auf den Gängen geschossen.

    Der Grossvater wurde verhört. Über das Motiv konnten die Ermittler zunächst nichts sagen. Der 31-jährige Vater des Kindes sei in "kritischem, aber stabilen Zustand", hiess es. "Das hier ist zutiefst tragisch", sagte Jensen. Die Kopenhagener Innenstadt blieb rund um das Gericht in Rathausnähe stundenlang abgesperrt.

    http://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/2014/9/16/rechtsanwalt-in-kopenhagener-gericht-erschossen.html

  • NL: Jäger erschießt 8 Wildschweine, die zuvor die Feuerwehr aus einem Kanal rettete

    Feuerwehr rettet 8 Wildschweine – Jäger erschießt alle Tiere
    Vorschriftenlogik der außergewöhnlichen Art

    ANC-NEWS NL Weert. Frustriert sind die Feuerwehrleute im niederländischen Weert bei Roermond über die Vorschriften im eigenen Land. Eine Rotte Wildschweine war aus unbekannten Gründen im Zuid Willemsvaart Kanal gestürzt und konnten sich selber nicht aus dem Wasser befreien. Die alarmierte Feuerwehr rettete 8 Wildschweine mit einem Boot aus dem Gewässer. Lange konnten sich die Tiere aber nicht über die wiedergewonnen Freiheit erfreuen. Im Auftrag der Provinz erschoss ein Jäger die geretteten Tiere. Hintergrund: Zum Aufgabenbereich der Feuerwehr gehört zwar die Tierrettung, aber Wildschweine dürfen nur in zwei Naturschutzgebieten leben. Werden sie außerhalb der beiden Gebiete angetroffen werden sie abgeschossen. Oton Rene von Tulden Feuerwehr Limburg Noord.


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  • Viele neue Verbote für Jäger in NRW

    Kabinett beschließt Jagdrechtsentwurf 

    DÜSSELDORF Die rot-grüne Landesregierung will den Naturschutz im nordrhein-westfälischen Jagdrecht stärken. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Landeskabinett am Dienstag in Düsseldorf gebilligt. Die Novellierung ist seit Jahren zwischen Jägern und Naturschützern heftig umstritten.

    • Die Landesregierung hat am Dienstag den Entwurf für das neue Ökologische Jagdgesetz NRW (ÖJG) vorgelegt. dpa

    Verboten werden sollen sogenannte Totschlagfallen. Jäger sollen ihre Hunde nicht mehr in den Bau von Füchsen und Dachsen schicken dürfen. Nicht mehr erlaubt soll es sein, Jagdhunde an flugunfähig gemachten Enten auszubilden.

    Wie NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) ankündigte, soll Jägern außerdem verboten werden, Hauskatzen zu schießen. Der Abschuss wildernder Hunde wird nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein, wenn mildere Mittel nicht möglich sind. Nach dem Beschluss des Kabinetts muss der Landtag jetzt noch zustimmen.

    "Gesellschaftliche Akzeptanz"

    „Das neue Gesetz hat zum Ziel, die gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd zu stärken und die Jägerinnen und Jäger in ihrer Verantwortung und ihrem Engagement für Natur und Umwelt zu unterstützen“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel in einer Mitteilung seines Ministeriums. 

    Es gehe darum, die Jagd als Praxis mit viel Tradition und breiter gesellschaftlicher Verankerung zu bewahren, so Remmel: Dies wird auf Dauer aber nur gelingen, wenn sich die jagdlichen Regelungen und damit auch die jagdliche Praxis an die heutigen Anforderungen der Gesellschaft im Hinblick auf Tier- und Naturschutz anpassen.“

    Hier geht es zur Quellenseite und zur Abstimmung:
    http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/aktuelles_berichte/Kabinett-beschliesst-Jagdrechtsentwurf-Viele-neue-Verbote-fuer-Jaeger-in-NRW;art29862,2484159

  • Jäger von eigenem Hund im Burgenland gebissen

    Polizist tötete Tier mit zwei Schüssen


    Symbolbild

    Mariasdorf - Ein Jäger ist am Montag von seinem eigenen Hund in Mariasdorf (Bezirk Oberwart) gebissen und schwer verletzt worden. Der 61-Jährige war mit dem Tier auf Nachsuche, ein Reh sei bei einem Verkehrsunfall verletzt worden, so die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Dienstag. Als der Hund einen verendeten Hasen aufgespürt hatte, wurde das Tier aggressiv und biss den Mann.

    Der Jäger konnte das Tier an einem Verkehrszeichen anbinden und alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war der Schwerverletzte damit beschäftigt, den Hund an den Hinterläufen festzuhalten. Um eine weitere Gefährdung zu verhindern, bat er die Polizisten, seinen Vierbeiner zu erlegen. Das Tier wurde mit zwei Schüssen getötet.

    Der Jäger wurde ins Spital gebracht. Der Hund fügte seinem Herrchen schwere Verletzungen an den Händen und Beinen sowie im Bauchbereich zu.

    http://derstandard.at/2000005629527/Jaeger-von-eigenem-Hund-im-Burgenland-gebissen

  • Jäger, der langjähriger NPD-Funktionär war, wird Jagdschein und Waffenbesitzkarte entzogen.

    NPD-Funktionär darf keinen Jagdschein haben

    Das Verwaltungsgericht in Bremen hält es für rechtens, dass das Stadtamt der Hansestadt einem langjährigen NPD-Funktionär wegen seiner politischen Ämter 2011 Waffenbesitzkarte, Jagdschein, Waffen und Munition entzogen hat.

    Ein Mitglied der rechtsextremen NPD und ehemaliger Funktionär der Partei in Bremen darf keine Waffen mehr besitzen. Das Verwaltungsgericht der Stadt bestätigte die Entscheidung des Stadtamtes von Ende 2011, dem Jäger die Zulassung für acht Jagdwaffen zu widerrufen und ihm den Waffenbesitz generell zu verbieten, teilte die Behörde am Montag mit.

    Der Mann habe sich durch seine Tätigkeit als NPD-Vorsitzender des Kreisverbandes Bremen-Stadt in den Jahren 2010 bis 2013 als "waffenrechtlich unzuverlässig" erwiesen, urteilte das Gericht. Das NPD-Mitglied hatte gegen die Verfügung des Stadtamtes Klage vor dem Verwaltungsgericht eingereicht. (Aktenzeichen: VG Bremen, Urt. v. 08. August 2014 – 2 K 1002/13).

    Es bestehe kein Zweifel daran, dass die Aktivitäten der NPD sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung richteten, urteilte die Kammer. Dies belegten die Rechtsprechung anderer Verwaltungsgerichte und die aktuellen Verfassungsschutzberichte des Bundes und des Landes Bremen. Unerheblich sei, dass die NPD eine zugelassene, nicht verbotene Partei sei.

    Nach dem Waffengesetz besitzen laut Gericht solche Personen in der Regel nicht die erforderliche Zuverlässigkeit, die einzeln oder als Mitglied einer Vereinigung Bestrebungen verfolgen oder unterstützen, die gegen die verfassungsmäßige Ordnung gerichtet sind.

    Der Kläger hatte vor Gericht geltend gemacht, die Entziehung der Waffenerlaubnis sei überwiegend ideologisch begründet. Es mangele an jedem substanziellen Vorwurf gegen ihn. Er habe im Rahmen seines parteipolitischen Engagements sein Grundrecht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen und mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbare Positionen vertreten. Er sei für den Kreisverband tätig gewesen und nicht für die Landes- oder Bundespartei.

    http://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article132279229/Waffenbesitz-Verbot-fuer-NPD-Funktionaer-bestaetigt.html

  • Niedersachsen: Auch Tierschützer kritisieren rot-grüne Pläne zur Reform der Jagd

    Tierschutz, Christian Meyer, Umweltschützer, Niedersachsen, Vögeln, Schwäne, Tierart, Jagdzeit, Ruhezeit, Hannover, Novelle, Landvolk, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Rehe, Hirsche, Deutschland, Wildschwein, Grundbesitzer, Beibehaltung, Bestand, Entwerfen

    Stratenschulte Reform der Jagdgesetze kommt in Konflikt mit Naturschutz.

    Nach Jägern und Landwirten haben jetzt auch Umweltschützer die von Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) geplante Reform des Jagdgesetzes massiv kritisiert.

    „Es kann doch nicht sein, dass in Gebieten, die zum Schutz von rastenden Vögeln ausgewiesen wurden, auch nach der geplanten neuen Jagdzeitenverordnung weiterhin in den Rastzeiten Jagd auf Gänse, Enten und Schwäne gemacht werden soll“, sagte der Vorsitzende des niedersächsischen Naturschutzbundes Deutschland, Holger Buschmann, am Montag in Hannover. Auch der Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lehnt die Novelle ab. „Die Jagd auf Tierarten, die in ihrem Bestand gefährdet sind oder kurz davor stehen, ist nicht zu verantworten“, sagte BUND-Vizelandeschef Reinhard Löhmer.

    Unter anderem sollen die Ruhezeiten für einige Tierarten verlängert werden. Zudem sollen mehrere Gänse- und Möwenarten vollständig von der Jagd ausgenommen werden. Aufgrund von Kritik hatte Minister Meyer jedoch inzwischen bereits angekündigt, die geplante zweiwöchige Verkürzung der Jagdzeit auf Schalenwild wie Hirsche, Rehe oder Wildschweine zurücknehmen zu wollen.

    Ende August hatten das Landvolk, der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, der Waldbesitzerverband, der Verband der Grundbesitzer und die Landesjägerschaft die Beibehaltung der bisherigen Regelungen gefordert. Das Agrarministerium hatte den Entwurf der Gesetzesreform im Juli zur Stellungnahme an die Verbände weitergegeben. Sie soll noch in dieser Zugvogelsaison Inkrafttreten.

    http://www.focus.de/regional/hannover/tiere-auch-tierschuetzer-kritisieren-rot-gruene-plaene-zur-reform-der-jagd_id_4134398.html

  • „Die Problem-Bärin Daniza“ in Italien ist tot

    Tierschützer erschüttert

    In Italien töten Behörden eine „Problem-Bärin“ aus Versehen. Tierschützer sind empört – und fordern den Rücktritt des Umweltministers.

    Die Bärin Daniza ist tot. Was passiert mit den beiden Jungen?  

    BERLIN taz |„Riposa in pace, Daniza“ – „Ruhe in Frieden, Daniza“: Auf Twitter trauern Italiens Tierschützer um die Bärenmutter. Es ist das Ende einer Jagd der Behörden auf eine Bärin. Eigentlich sollte sie betäubt und eingefangen werden – nun ist das Tier tot.

    Im August hatte die 19-Jährige Braunbärin einen Pilzsammler im norditalienischen Trient mit einem Prankenhieb verletzt. Vermutlich wollte sie ihre beiden Jungen schützen. Seitdem hatten die Behörden nach der Bärenmutter im Trentino gesucht. Am Mittwochabend sollte sie betäubt und in ein Tierzentrum gebracht werden. Doch die Bärin hat den Betäubungsschuss nicht überlebt: Aus der Narkose wachte sie nicht wieder auf.

    „Betäubung ist immer ein Risiko“, sagt Janosch Arnold, Biologe bei WWF und Experte für Großsäuger in Europa. Da Wildtiere vorab nicht untersucht werden könnten, sei die Betäubungsdosis stets Schätzungssache. Ein gewisses Risiko sei deshalb nicht auszuschließen: „Es ist Natur, kein Labor-Experiment“. Der Vorfall müsse nun genau untersucht werden. Ob die Behörden tatsächlich einen Fehler gemacht hätten, sei schwer zu sagen, so der Experte.

    Pilzsammler können nun wieder unbeschwert im Wald spazieren. Muss man sich nun um die siebenmonatigen Bärenkinder sorgen? Ja, meinen Tierschützer, Jungtiere seien noch drei oder vier Jahre auf ihre Mutter angewiesen. Nein, sagt die Provinz Trentino, ab sechs Monaten könnten Bären alleine überleben. Eines der beiden Jungen hatten die Behörden ebenfalls beim Betäubungsversuch eingefangen. Es wurde mit einem GPS-Sender zur Ortung ausgestattet und wieder in die Freiheit entlassen.

    „Der Minister ist unfähig“

    Schon zu Beginn der Bärenjagd hatten sich Tierrechts-Aktivisten für die Freiheit des Tiers eingesetzt. In Trient hatte es sogar eine Kundgebung für Daniza gegeben. Der italienischer Tierschutzverband Enpa forderte Umweltminister Gian Luca Galletti nun zum Rücktritt auf. „Der Minister ist unfähig, eine Bärin zu verteidigen, die ihrerseits nichts weiter getan hat als ihre Jungen zu verteidigen“, fasst die bekannte Tierschützerin Carla Rocchi zusammen. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA hat die Forstbehörde inzwischen eine Untersuchung eingeleitet – wegen Verdacht auf Tiermisshandlung und unbegründete Tötung eines geschützten Tieres.

    Um die Braunbärenpopulation in der Region zu erhalten, startete 1999 ein Hilfsprojekt, unterstützt von der Europäischen Union. Inzwischen wurden neun Tiere ausgesetzt, die bereits 77 Nachkommen auf die Welt brachten. Heute leben in Norditalien etwa 50 Braunbären.

    In Deutschland sind Bären eine Seltenheit: 2006 war Braunbär Bruno über die Alpen aus Italien nach Deutschland gekommen – und in Bayern als „Problembär“ erschossen worden. Laut Lovis Kauertz vom deutschen Wildtierschutzverein ein Fehler: „Bruno war keine ernsthafte Gefahr für den Menschen. Er wäre wieder nach Hause gegangen“. Aber wäre er dort heute noch sicher? Auf dem Twitteraccount #iostocondaniza (Ich steh auf Danizas Seite) steht: „Non è un paese per orsi“ – Es ist kein Land für Bären.

    http://www.taz.de/!145910/

  • Kesseling: Tausche Warenhaus gegen Jagdrevier - Gemeinde tauscht nicht


    Wurde nicht gegen ein Warenhaus eingetauscht.

    Ein außergewöhnlicher Tausch Immobilie gegen Jagdrevier ist für die Ortsgemeinde Kesseling vom Tisch. Der Gemeinderat habe sich am Donnerstagabend einstimmig gegen den von Peek & Cloppenburg-Chef Harro Uwe Cloppenburg vorgeschlagenen Handel entschieden und einem Bürgerbegehren zugestimmt, sagte Ratsmitglied Anja Gräfe am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Darüber hatte schon die «Rhein-Zeitung» berichtet.

    Cloppenburg hatte ein Geschäftshaus am Bonner Markt für ein Jagdrevier nahe Kesseling im Kreis Ahrweiler angeboten. Nach früheren Aussagen des Ortsbürgermeisters Jürgen Flügge (CDU) ist Cloppenburg, einer der Geschäftsführer der Modehauskette Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf, mit seiner Familie schon seit Jahren Jagdpächter bei Kesseling. Das Geschäftshaus hat den Angaben zufolge einen Schätzwert von 4,6 Millionen Euro, die 360 Hektar Gemeindewald, um die es ging, haben einen Wert von 3,75 Millionen Euro. Die Tauschpläne waren auf Kritik von Bürgern gestoßen. Bei dem Bürgerbegehren dagegen waren letztlich mehr als 300 Unterschriften zusammengekommen, wie Gräfe sagte.

    http://www.rundschau-online.de/newsticker/gemeinde-tauscht-nicht-wald-gegen-bonner-geschaeftshaus,15184906,28394822.html

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    Siehe dazu auch:

    Immobilien-Deal: Tausche Warenhaus gegen Jagdrevier

    Er hätte gerne sein eigenes Jagdrevier, doch für Geld ist das kaum zu bekommen. Deshalb bietet der Chef der Bekleidungshaus-Kette Peek & Cloppenburg dem Ort Kesseling einen ungewöhnlichen Deal an.

    http://anti-jagd.blog.de/2014/07/07/immobilien-deal-tausche-warenhaus-jagdrevier-18814095/

  • Baden-Württembergs Minister kommt Jagdgesetz-Kritikern entgegen

    Stuttgart - Die Proteste der Jäger zeigen Wirkung: Minister Bonde macht ihnen beim Jagdgesetz offenbar große Zugeständnisse. SPD-Fraktionschef steht hinter dem Minister. Dem Nabu gefällt das gar nicht.

    Im Streit um das neue Jagdgesetz ist die grün-rote Landesregierung zu Zugeständnissen bereit. Dem Kabinett werde ein neuer Gesetzentwurf vorgelegt, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

    Dieser komme den Jägern weitestgehend entgegen. Schmiedel sprach von einem «ausgewogenen Kompromiss». So solle die Wildschweinjagd im Wald bis zu einem Abstand von 200 Metern zum Waldaußenrand und auf freier Flur auch in der Schonzeit erlaubt werden. Schmiedel bestätigte damit einen Bericht der «Schwäbischen Zeitung».

    Ein Sprecher des Forstministeriums bestätigte, dass es einen neuen Kabinettsentwurf gebe, wollte auf Anfrage aber keine Details nennen. Das Gesetz solle im April 2015 in Kraft treten.

    Das Land bewege sich verglichen mit den Ausgangspositionen zu «80 bis 90 Prozent», sagte der SPD-Fraktionschef. Weil die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Tierschützern und Jagdverbänden durch das neue Gesetz aber generell verbessert werde, glaube er, dass auch der Naturschutzbund (Nabu) damit leben könne. Dieser war in der Debatte um das neue Gesetz bislang auf Gegenkurs zu den Jägern. 

    Dem Bericht der «Schwäbischen Zeitung» zufolge sollen zudem Landwirte für Schäden im Mais nicht mit aufkommen müssen, wenn sie die Felder vorher zumutbar gegen Wildschweineinfall gesichert hatten. Auch der verpflichtende Wildtierbeauftragte auf Kreisebene sei offenbar vom Tisch, schreibt die Zeitung.

    Der Nabu sieht die Entwicklung kritisch. «In den letzten Wochen ist das Ministerium dem Landesjagdverband sehr weit entgegengekommen. Ein Nabu-Gesetz würde ganz anders aussehen», sagte Nabu-Experte Johannes Enssle der «Schwäbischen Zeitung». Er hoffe, dass das Ministerium bei der Pufferzone am Waldrand hart geblieben sei.

    Der Landesjagdverband zeigte sich zufrieden. Sollten die Angaben stimmen, sei das «ein Schritt in die ganz klar richtige Richtung», sagte Landesjägermeister Jörg Friedmann. Im Südwesten sind rund 30.000 Jäger im Verband organisiert. Im 2012/2013 haben sie rund 70.000 Wildschweine geschossen. Die Tiere sorgen immer wieder für Schäden rund um die Waldgebiete.

    http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Baden-Wuerttembergs-Minister-will-Jagdgesetz-Kritikern-entgegenkommen_article1410610115.html

  • Bezirk Mistelbach: Tödlicher Unfall mit Jagdgewehr

    Nach einem Unfall beim Hantieren mit einem Gewehr ist ein 72-jähriger Weinviertler im Spital gestorben

    (© BilderBox.com) 

    Der Jäger dürfte gestolpert sein, als er die Waffe in der Garage seines Hauses im Bezirk Mistelbach ins Auto legen wollte. Ein Schuss löste sich, die Schrotlandung traf ihn ins Gesicht. Seine Frau fand ihn blutüberströmt und verständigte die Rettung. Laut ORF NÖ schloss die Polizei Fremdverschulden aus

    http://www.noen.at/nachrichten/lokales/sport/mistelbach/Toedlicher-Unfall-mit-Jagdgewehr;art2558, 567548

  • Brandenburg: FDP wirbt für Biber-Abschuss mit Wahlplakaten?

    Provokante Plakate

    Eine provokante Plakat-Kampagne für das Töten von Bibern soll der FDP in Brandenburg helfen, Wählerstimmen zu generieren. Menschen würden unter den Tieren leiden. Umfragen sehen die FDP aber weiter unter fünf Prozent.

    Nach „Keine Sau braucht die FDP“ versucht die Partei sich erneut an einer provokanten Plakat-Kampagne und wirbt für das Abschießen von Bibern. Quelle: dpa
    Nach „Keine Sau braucht die FDP“ versucht die Partei sich erneut an einer provokanten Plakat-Kampagne und wirbt für das Abschießen von Bibern.

    Potsdam: Die ums politische Überleben kämpfende FDP in Brandenburg macht kurz vor der Wahl am Sonntag mit einem Plakat „Biber abschießen“ provokant auf sich aufmerksam. „Wir wollen aber nicht alle Tiere töten“, stellte FDP-Landeschef Gregor Beyer am Donnerstag auf Anfrage klar. „Wir brauchen aber ein Biber-Management, nachdem die Zahl der Tiere wieder stabil ist.“

    Im Oderbruch, wo die meisten der etwa 400 Biber-Plakat hängen, würden die Menschen besonders unter den Tieren leiden.

    Die FDP sorgte bereits mit einem Plakat „Keine Sau braucht die FDP!“ bundesweit für Aufsehen im Landtagswahlkampf. Die momentan mit sieben Abgeordneten im Parlament sitzenden Liberalen werden nach den Meinungsumfragen bei der Landtagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/provokante-plakate-brandenburg-fdp-wirbt-fuer-biber-abschuss/10688754.html

  • Niedersachsen: Agrarminister Meyer nimmt Jagdzeitverkürzung zurück


    Die Jägerschaft darf den gesamten Januar auf Schalenwild schießen.

    Im Streit um die geplante Verkürzung der Jagdzeiten in Niedersachsen geht Agrarminister Christian Meyer (Grüne) nun auf seine Kritiker zu. Jäger, Förster, aber auch Umweltverbände hatten vor allem die geplante Verkürzung der Jagdzeit auf Schalenwild wie Rotwild, Damwild und Wildschweine ab dem kommenden Januar heftig kritisiert. Jäger sollten künftig zwei Wochen kürzer schießen dürfen. Diesen Plan will Meyer jetzt zurücknehmen, erklärte er in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

    Meyer: Effektivität entscheidend, nicht die Jagdzeit

    Wenn es in dieser Frage eine so große Einmütigkeit gebe, sagte Meyer, dann sei er bereit, auf die Verkürzung der Jagdzeiten für das Schalenwild zu verzichten. "Wir sind schließlich eine Regierung, die auch zuhört und Argumente ernst nimmt." Im Gegenzug erwarte Meyer jedoch auch, dass die Gesamtjagdzeit dann besser genutzt werde, "um wirklich an den Wald und die Natur angepasste Wildbestände in Niedersachsen zu erreichen." Für Meyer sei nicht die Jagdzeit entscheidend, sondern deren Effektivität und etwa die Frage der Winterfütterung. Er hoffe, dass sich mit der Rücknahme der Verkürzung die Lage beruhige. Im Interview betonte Meyer aber auch, dass sein Ministerium etwa die Jagdzeiten bei Rehwild und bestimmten Hirscharten sogar ausgeweitet habe. Jäger dürften mit dem Abschuss einen Monat früher beginnen, nämlich am 1. August, statt am 1. September.

     
    Jäger verärgert über Landesregierung

    Um die Tiere zu schützen, soll in Niedersachsen ab diesem Winter die Jagdzeit verkürzt werden. Die Jäger im Land wollen das nicht akzeptieren und kritisieren die Regierung. (03.09.2014) mehr

    Vorstoß stieß auf heftige Kritik

    Ein Aspekt der von Meyer geplanten Jagdzeitverkürzung war die Rücksichtnahme auf den Ruhebedarf des Wildes im Winter. Sein Vorstoß aber stieß bei der Jägerschaft auf große Kritik. In einer gemeinsamen Erklärung vom Landvolk Niedersachsen, der Landesjägerschaft Niedersachsen und dem Zentralverband der Jagdgenossenschaft und Eigenjagden hieß es: "Es bedarf vielmehr umfassender jagdlicher Möglichkeiten und eines zeitlich breiten Bejagungskorridors, um das Jagdrecht optimal nutzen." Franz-Josef Flögel von der Kreisjägerschaft Lüneburg kritisierte nach Bekanntwerden der Pläne, dass die Jäger viel ihrer Planungssicherheit verlieren würden, sollte kürzer geschossen werden. Zudem würden so Schäden durch Wild in Wald und Feld steigen. Durch den milden Winter gebe es mehr Wildschweine als sonst, sagte der Uelzener Kreisjägermeister Theodor Hellbrügge. "Diese müssen unbedingt gejagt werden."

    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Agrarminister-Meyer-nimmt-Jagdzeitverkuerzung-zurueck,jagen102.html

  • Präparierte Nägel auf Forstweg


    So zugebogene Nägel wurden auf dem Forstweg in Deutsch Jahrndorf gefunden.
    (Foto: Landespolizeidirektion Burgenland)

    In den vergangenen Tagen hat ein bislang Unbekannter mehrere, professionell zugebogene Nägel auf einem Forstweg in Deutsch Jahrndorf abgelegt.

    Ziel des Unbekannten dürfte es sein, die Reifen der PKW zu zerstören, die diesen Forstweg nutzen. Dabei handelt es sich vornehmlich um Jäger. Es wurden bislang zwei Nägel sichergestellt. Einer davon hatte sich in den Reifen eines Jagdfahrzeuges gebohrt und wurde bei der Reparatur entfernt. Die Erhebungen führen die Beamten der Polizeiinspektion Gattendorf.

    http://www.meinbezirk.at/apetlon/chronik/praeparierte-naegel-auf-forstweg-d1077974.html

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Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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