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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

    --- Keine Jägida in NRW oder anderswo! ---
    --- Bilder von der Jagdgegner-Demo in Düsseldorf 18.3.2015  ---

  • Hintergrund zum neuen Jagdgesetz in BW

    Bitte recht tierfreundlich

    Jagen ja - aber tierfreundlich. Das neue Jagdgesetz sollte Natur- und Tierschutz mit der Jagd in Einklang bringen. Das bedeutete auch Neuregelungen für Fütterung und Abschuss.



    Jagd sollte - nach dem Verständnis von Grün-Rot - durch das neue Gesetz zeitgemäßer werden.

    Im November 2014 wurde das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz - wie es offiziell heißt - vom Landtag verabschiedet. Seit 1. April 2015 ist es in Kraft. Die baden-württembergische Landesregierung wollte mit der Novelle den Staatszielen Naturschutz und Tierschutz Rechenschaft tragen, die mittlerweile im Grundgesetz verankert sind. Das alte Gesetz war im Kern mehr als 20 Jahre alt und entsprach nach Auffassung von Grün-Rot nicht mehr den gesellschaftlichen Anforderungen.

     
    Das neue Gesetz brachte Neuerungen nicht nur für Wildtiere und Jäger, sondern auch für Haustiere, Wildbret-Liebhaber und Bauern.

    Füttern verboten

    Früher gab's im Wald Futter aus Menschenhand - damit ist jetzt Schluss.

     

    Durch das Gesetz wurde beispielsweise die Fütterung von Rehen, Hirschen und Wildschweinen im Wald grundsätzlich verboten. Der Grund: Die Tiere finden genug zu fressen, in der gegenwärtigen Kulturlandschaft sogar mehr als ursprünglich. Außerdem schade das Füttern vielen Tieren und trage nicht zur Artenvielfalt bei. Positiver Nebeneffekt für die Liebhaber von Wildbret: Das Fleisch der gejagten Tiere ist so natürlicher, denn Wildschwein und Co. fressen wirklich nur das, was sie in Wald und Wiesen vorfinden.

    Das sogenannte Kirren blieb aber erlaubt. Damit ist eine Lockfütterung gemeint, an einem festen Ort und nur mit kleinen Mengen. Ziel der Lockfütterungen ist es, den Abschuss von Wildtieren zu ermöglichen oder zu vereinfachen, um damit zum Beispiel Schäden in der Landwirtschaft zu verringern.

    Schutz für Haustiere


    Streunende Hauskatzen dürfen nicht mehr abgeschossen werden.

    Streunende Hunde und Katzen sind nach dem neuen Gesetz kein Freiwild mehr. Vorher durften Jäger auf die Vierbeiner anlegen, wenn sie das Gefühl hatten, dass diese im Wald herumstromern und selbst jagen. Bei vorsätzlicher Wilderei oder wenn ein Hundehalter billigend in Kauf nimmt, dass sein Bello jagt, gilt das freilich nicht. Nach Rücksprache mit der Polizei dürfen Jäger wildernde Hunde noch immer abschießen.

    Bleifreie Munition

    Eine weitere Neuerung ist das Verbot, Füchse in ihrem Bau zu bejagen. Auch Fallen stellen ist künftig noch strenger reglementiert als bisher: Fallen, die Tiere töten, sind nur noch in Ausnahmefällen erlaubt - nur in gesicherter Umgebung und nur dann, wenn sicher gestellt ist, dass das gefangene Tier in der Falle sofort stirbt. Außerdem muss die Munition der Jäger künftig "bleifrei" sein. Auch das zum Schutz der Verbraucher: Blei ist gesundheitsschädlich und sollte mit Wildbret nicht in Berührung kommen.

    Grundsätzliche Jagdruhe

    Zwei Monate lang: Schießen verboten.

    Für zwei Monate im Jahr, so ist es nun Gesetz, haben Gewehre nichts mehr im Wald verloren: Im März und April darf nicht gejagt werden. Zusätzlich zur Schonzeit für bestimmte Tiere gilt diese Jagdruhezeit für alle. Eine Ausnahme sind Wildschweine, die sich auf freiem Feld oder am Waldrand aufhalten - um Wildschäden zu verhindern, dürfen sie auch in den Frühlingsmonaten geschossen werden.

    Von jagbar bis geschützt

    Zudem werden Wildtiere nun in einem sogenannten Schalenmodell drei verschiedenen Managementstufen zugeordnet werden: Der Nutzungs-Stufe (Beispiel: Wildschweine), der Entwicklungs-Stufe (Beispiel: Feldhasen) oder der Schutz-Stufe (Beispiel: Luchse).

    Je nach Stufe gelten unterschiedliche Schutzbedingungen: Tiere auf der Nutzungs-Stufe sind jagbar, Tiere auf der Entwicklungs-Stufe sind unter Auflagen jagbar, Tiere auf der Schutz-Stufe sind geschützt. Welches Tier welcher Stufe zugeordnet wird, entscheidet das Ministerium. Grundlage sind Empfehlungen des "Landesbeirats für Jagd- und Wildtiermanagement".

    Wildschweinschäden - wer zahlt?


    Nach einem Wildschwein-"Besuch"

    Wenn Wildschweine in Äcker ausschwärmen, um sie nach Futter zu durchwühlen, ging es früher dem Jagdpächter an den Geldbeutel. Nun muss auch der betroffene Bauer zumindest bei Maisfeldern einen Teil des Schadens übernehmen, nämlich 20 Prozent. Voraussetzung: Es hat keine Zusammenarbeit mit dem Jäger stattgefunden, zum Beispiel die Einrichtung einer unbepflanzten Schutzzone. Schäden in anderen Kulturen, egal ob Kartoffelacker oder Getreidefeld, gehen weiterhin zu Lasten des Jägers. Neu ist hier: Auch auf Streuobstwiesen, die wie Grünland genutzt werden, müssen Jäger bei Wildschäden zahlen. Bislang waren diese wie Baumschulen, Gärten und Alleen als Sonderkulturen von der Schadenersatzpflicht ausgenommen.

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/hintergrund-zum-neuen-jagdgesetz-in-bw-bitte-recht-tierfreundlich/-/id=1622/did=14296966/nid=1622/rp6tpt/

  • Wildschwein mit Hacke erschlagen: „Nur eine Husserei!“

    Auch Jäger über Vorfall mit Wildschwein empört. Bezirksjägermeister Ruttenstock „will keine Schuld zuweisen“.

    (© Martin Kalchhauser)

    Hohe Wogen schlug der Bericht der NÖN über die nicht waidgerechte Tötung eines Tieres (siehe auch hier: „Wildschwein mit Hacke erschlagen“) durch einen Poigener Jäger im Revier Neukirchen mit einer Axt.

    Heftige Debatte, nun keine Konsequenzen?

    Einige Jäger machten ihrem Ärger über das Auffliegen der Geschichte am NÖN-Telefon sogar in Verbindung mit Drohungen Luft. Aber es meldeten sich in der Vorwoche auch zwei Waidmänner, die die Tat, die an vielen Stammtischen heftig debattiert wurde, auf das Schärfste verurteilten und sogar Konsequenzen für das „schwarze Schaf“ aus ihren eigenen Reihen forderten.

    Die wird es aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben. Wie der für die Jagd zuständige Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Horn, Arnold Triebelnig, ohne auf den konkreten Vorfall einzugehen, meint, würde eine Anzeige der Strafabteilung zugewiesen.

    Jagdverband könnte Ehrengericht befassen

    „Der Jagdverband kann aber auch ein Ehrengericht einschalten, wenn das Verhalten eines Jägers gegen die Waidgerechtigkeit verstößt“, weiß Triebelnig. Dies erscheint im konkreten Fall ebenfalls höchst unwahrscheinlich. „Wir müssen uns das erst genauer anschauen, aber da steckt vermutlich nur eine Husserei dahinter“, spielt Bezirksjägermeister Karl Ruttenstock den Vorfall herunter.

    Meistens gehe es bei solchen Geschichten lediglich um Neid, etwa wegen einer verlorenen Jagd. „Ich messe dem keine Bedeutung bei.“ Er wolle niemandem Schuld zuweisen. „Solche Stammtischredereien sind wie Tratschweibergeschichten.“

    Die Kritiker, so der oberste Jäger des Bezirks weiter, „sollen vor der eigenen Tür kehren“. Laut Ruttenstock werde man sich die Sache „intern ausmachen, aber sicher nicht in der Öffentlichkeit diskutieren“.

    http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/horn/Wildschwein-erschlagen-Nur-eine-Husserei;art2640,620379

  • Daisendorf: Sturm legte Hochsitz flach

    So ein heftiger Sturm und dann hat es bislang nur einen Hochsitz erwischt? Kaum zu glauben.


    Ein umgekippter Hochsitz am Waldrand zwischen Daisendorf und Dietenhausen.

    http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis~bilder/Sturmschaeden-im-Bodenseekreis;cme1337869,9625678

  • Statistik des Anti-Jagd Blogs vom 1. April 2015

    Obwohl oftmals die Besucherzahlen im März etwas heruntergehen, waren sie dieses Jahr im März mit 58.211 Besuchern, bei  160.381 Blogaufrufen doch noch sehr hoch.  Dabei wurde bei den Blogaufrufen ein neuer Rekord aufgestellt, währenddessen bei den Besuchern das bislang zweitbeste Ergebnis erreicht wurde. Daneben wurde auch diesen Monat die 1.000.000 Marke bei den Besuchern überschritten  :-)   Vielen Dank an alle Fans des Anti-Jagdblogs.

    - Rechte für Tiere - Endzeit für Jäger!  

    Insgesamt:

    Blogeinträge:  4544
    Kommentare: 11913
    Besuche:  2.400.216
    Besucher: 1.028.259

    Statistik März 2015

    Blogbeiträge: 89
    Besucher: 58.211
    Seitenaufrufe: 160.381
    Besucher täglich: 1.878
    Tägl.Blogaufrufe: 5.174

    Jäger sind Mörder!

  • Menschen erlegten bislang über drei Millionen Wale

    Forscher haben neue Schätzungen über das Ausmaß des Walfangs vorgelegt - und die Zahlen noch einmal nach oben korrigiert: Die meisten Tiere wurden im 20. Jahrhundert erlegt.

     
    Buckelwal springt

    Wie viele Wale wurden in der Vergangenheit erlegt? Oder anders gesagt: Wie viele Wale würde es heute geben, wenn ihre Population nicht so dramatisch reduziert worden wäre? Antwort auf diese Fragen sucht ein Wissenschaftlerteam um Robert Rocha vom New Bedford Whaling Museum durch das Studium diverser Quellen, wie etwa der Aufzeichnungen der Internationalen Walfangkommission. In einer aktuellen Veröffentlichung in "Marine Fisheries Review" beziffern sie jetzt die Gesamtsumme erlegter Wale auf über drei Millionen Tiere.

    Davon wurden rund 2,9 Millionen Wale zwischen den Jahren 1900 und 1990 erlegt – mit dem Einsatz von motorbetriebenen Fangschiffen konnte der Walfang massiv ausgeweitet werden. Insgesamt wurden 276 442 Wale im Nordatlantik, 563 696 im Nordpazifik und 2 053 956 auf der Südhalbkugel erlegt; das zeigt die Statistik der Forscher. Sobald eine Art erschöpft war, wechselten die Jäger auf die nächste. Erst in den 1980er Jahren wurde der kommerzielle Walfang weit gehend eingestellt.

    Der Walfang mit Segelschiffen fällt dagegen nicht nennenswert ins Gewicht, berichten Rocha und Kollegen: Zwischen 1700 und 1899 seien nur rund 300 000 Wale getötet worden.

    Illegaler Walfang zu Sowjetzeiten drastisch unterschätzt

    Die jüngste Schätzung geht wesentlich auf die Arbeit von Koautorin Yulia Ivashchenko vom National Marine Fisheries Service in Seattle zurück. Die Forscherin hatte für ihre Doktorarbeit den illegalen Walfang in der einstigen UdSSR untersucht. Laut ihren Nachforschungen bei ehemaligen Walfängern und Angehörigen der walverarbeitenden Industrie sowie bei Biologen wurden durch sowjetische Schiffe über eine halbe Million Wale angelandet, davon 178 811 an der Kontrolle der Internationalen Walfangkommission vorbei. Diese jüngst entdeckten Fangzahlen brachten die Wissenschaftler dazu, die Gesamtzahlen weiter nach oben zu korrigieren.

    Damit dürfte es sich beim internationalen Walfang um die umfangreichste Wildtiertötung in der Geschichte der Menschheit handeln – zumindest wenn man die reine Biomasse zu Grunde legt. Der geplanten Ausrottung der nordamerikanischen Bisons fielen womöglich mehr Einzeltiere zum Opfer.

    Informationen über den Ausmaß des Walfangs helfen den Wissenschaftlern auch dabei, auf eine hypothetische gesunde Walfangpopulation zurückzurechnen, wie sie vor dem Zeitalter des Walfangs bestanden haben dürfte. Die jetzt noch einmal erhöhten Fangzahlen von Rocha und Co passen besser zu populationsgenetischen Schätzungen als frühere, niedrigere Werte. Sie legen nach Aussage des Forscherteams aber auch nahe, dass einige Walarten noch weit entfernt davon sind, sich in ihrem Bestand erholt zu haben.

    http://www.spektrum.de/news/mensch-erlegte-ueber-drei-millionen-wale/1337278

  • SWH: Jäger klagen gegen Habecks Schonzeiten-Verordnung


    Die Jäger im Land legen sich mit Grünen-Umweltminister Robert Habeck an. 14 von ihnen haben jetzt mit Unterstützung von Landesjagd- und Bauernverband, Wald- und Grundbesitzern beim Oberverwaltungsgericht Schleswig die lange angekündigte Klage gegen Habecks Jagd- und Schonzeitenverordnung eingereicht.


    Kiel
    . Habeck hatte im Frühjahr 2014 für zwölf Tierarten eine ganzjährige Schonzeit angeordnet: für Rebhühner, Höckerschwäne, Fasanenhennen, Bläss- und Saatgänse, Lach-, Sturm-, Mantel- und Heringsmöwen, Blässhühner sowie Nebelkrähen und Elstern. Die Jagdzeit zum Beispiel für Rot- und Rehwild, Feldhase, Kaninchen und Ringeltaube wurde eingeschränkt.

    Rebhühner gebe es im Land kaum noch, auch die Zahl der Wildkaninchen sei stark zurückgegangen, argumentiert Habeck. Man sorge jetzt dafür, dass die Tiere mehr Ruhe bekommen, damit sie sich vor allem in der Brut- und Aufzuchtzeit ungestört entwickeln können.

    Die Jäger hingegen wollen die Tiere ungebremst weiter schießen dürfen. Man sehe das Jagd- beziehungsweise Jagdausübungsrecht "als grundrechtlich geschütztes Eigentumsrecht" verletzt, erklärt der Landesjagdverband. Insbesondere würden die aufgehobenen beziehungsweise verkürzten Jagdzeiten bei Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild, bei den Gänsearten, bei Feldhase, Kaninchen, Ringeltaube, Rebhuhn und Elster "zur juristischen Überprüfung gestellt".

    Unterstützung kommt von der Landtags-CDU: "Ich freue mich, dass die Normenkontrollklage eine von nahezu allen Fachverbänden getragene Unterstützung erfährt", sagt deren Innenpolitiker Axel Bernstein. Habeck habe sich "seine praxisferne Jagd- und Schonzeitenverordnung von den Naturschutzverbänden in die Feder diktieren lassen, die mit der Jagd überhaupt nichts am Hut haben". "Wir können die Klage sehr gut nachvollziehen", sagt auch FDP-Mann Oliver Kumbartzky.

    Im Umweltministerium hingegen sieht man der Klage gelassen entgegen. Naturschutz und Artenschutz machten die Änderungen der Jagdzeitenverordnung erforderlich, betont eine Sprecherin.

    http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Jaeger-klagen-gegen-Habecks-Verordnung

  • Nach Klage eines Bauern - OVG Münster erleichtert Jagd auf Sommergänse

    Sommergänse dürfen gejagt werden

    Graugänse in Anflug. Im Kreis Wesel darf sich ein Landwirt jetzt gegen ihre Invasion im Frühjahr und Sommer wehren.
    Graugänse in Anflug. Im Kreis Wesel darf sich ein Landwirt jetzt gegen ihre Invasion im Frühjahr und Sommer wehren.

    Münster -

    Wildgänsen geht es an den Kragen. Ein Landwirt aus Wesel hatte gegen die Schonzeit für die Wildvögel geklagt, die seine Äcker leerfraßen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster (OVG) gab ihm jetzt Recht.

    Ende der Schonzeit für Sommergänse: Der 16. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat am Montag (30.3.) entschieden, dass der Landesbetrieb Wald und Holz verpflichtet gewesen ist, die Schonzeit für nicht brütende Grau-, Nil- und Kanadagänse sowie Gössel (Gänseküken) dieser Wildarten von April bis Mitte Juli 2011 und 2012 in bestimmten Jagdbezirken aufzuheben.

    Er gab damit der Klage eines Landwirts aus dem Kreis Wesel statt, der entsprechende Anträge auf Schonzeitaufhebung mit der Begründung gestellt hatte, die sogenannten Sommergänse, hätten sich in den letzten Jahren explosionsartig vermehrt und auf seinen Äckern insbesondere im Zeitraum von April bis Juli übermäßige Wildschäden angerichtet.

    Der landwirtschaftliche Betrieb des Klägers liegt in einem Gebiet, in dem die Jagd auf die Gänse grundsätzlich nur vom 16. Juli bis 14. Oktober zulässig ist.

    In der mündlichen Urteilsbegründung hat der Vorsitzende ausgeführt, dass die Voraussetzungen der im Landesjagdgesetz NRW vorgesehenen Schonzeitaufhebung vorgelegen hätten und diese zu gewähren gewesen sei. Der Abschuss in der Schonzeit (sog. letaler Vergrämungseffekt) sei geeignet gewesen, übermäßige Wildschäden durch die Gänse zu vermeiden.

    Andere Maßnahmen zur Vergrämung (wie Vogelscheuchen oder Schreckschüsse) seien aufgrund der Lernfähigkeit der Gänse nicht hinreichend effektiv, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Der Kläger müsse sich auch nicht darauf verweisen lassen, dass er eine Abzäunung der Felder hätte vornehmen können. Da der Kläger über für die Gänse besonders attraktive Flächen verfüge und die Populationsdichte der sehr mobilen Tiere insbesondere von der Attraktivität der Flächen abhänge, sei auch nicht ersichtlich, dass eine Steigerung der Jagdbemühungen innerhalb der regulären Jagdzeit ein geeignetes Mittel zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden gewesen sei.

    http://www.wn.de/Muensterland/1930823-OVG-Muenster-erleichtert-Jagd-auf-Sommergaense-Sommergaense-duerfen-gejagt-werden

  • Mehrere Waffen und 800 Schuss Munition bei Jäger gestohlen

    Waffen-Jagdwaffen-USA Symbolbild

    Hamburg. Unbekannte Täter sind bei einem Jäger eingebrochen und haben mehrere Schusswaffen sowie 800 Schuss Munition gestohlen. Laut Polizeiangaben entwendeten die Einbrecher zwei Waffenschränke aus dem Keller des Hauses, in denen sich insgesamt fünf Langwaffen, zwei Handfeuerwaffen sowie die dazugehörige Munition befanden. Zudem stahlen sie diverse Schmuckstücke und Parfüm im Wert von rund 6000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Mehrere-Waffen-und-800-Schuss-Munition-bei-Jaeger-gestohlen

  • Nationalpark Wattenmeer feiert 30-jähriges Bestehen

    Mehr Leben als im Urwald

    Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

    Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

    Tönning - Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Am 1. Oktober 1985 wurde Deutschlands größter Nationalpark per Gesetz Realität.

    Die Feiern zur runden Jahreszahl beginnen schon heute mit insgesamt 17 Einzelveranstaltungen an etlichen Orten entlang der Küste von Hörnum auf Sylt bis nach Friedrichskoog, teilte die Nationalparkverwaltung in Tönning mit. Bis einschließlich Oktober seien weitere Events geplant.

    Der Gebiet ist mit 441000 Hektar fast doppelt so groß wie das Saarland, und es ist damit der größte Nationalpark in Mitteleuropa. Das Gebiet aus Wattflächen mit Rinnen und Prielen, mit Sandbänken, Dünen und Salzwiesen ist eine der fruchtbarsten Regionen der Erde.

    Bei Ebbe wirkt der Nationalpark eintönig und trist, doch der Eindruck täuscht: Dort herrscht mehr Leben als im Urwald, weiß Monika Hecker von der Nationalparkverwaltung. Ursache ist die Flut, die zweimal täglich Rohstoffe und Nahrung ins Watt spült. So können auf einem Quadratmeter Wattboden neben Muscheln, Schnecken und Würmern noch Millionen von Kieselalgen und winzige Krebse leben. Auf einer Fläche von 100 mal 100 Metern haben die Tiere eine Biomasse von drei bis zwölf Tonnen Nassgewicht: "Das ist mehr als im Urwald", sagt Hecker. Insgesamt leben dort rund 3200 Tierarten, 250 davon kommen nur im Watt vor.

    Das Wattenmeer ist aber auch die Kinderstube vieler Nordseefische und das vogelreichste Gebiet Mitteleuropas. Als Drehscheibe des Vogelzugs hat es eine existenzielle Bedeutung für die Zugvögel, sagt Nationalpark-Ranger Martin Kühn. "Bei uns leben neben Schweinswalen und Seehunden auch die größten Raubtiere Mitteleuropas: Die Kegelrobben vor Amrum werden bis zu drei Meter lang."

    Außerdem ist der Nationalpark auch Heimat eines der ältesten Ökosysteme der Erde: Das sogenannte Farbstreifensandwatt an einigen Strandabschnitten von Amrum und St. Peter-Ording besteht aus dünnen Mikrobenmatten: Eine grüne Schicht Cyanobakterien, eine purpurrote Schicht Schwefelpurpurbakterien und eine schwarze Schicht Sulfat reduzierender Bakterien. "Die Tierarten des Farbstreifensandwatts kommen in dieser Zusammensetzung nirgendwo auf der Welt wieder vor", sagt Monika Hecker.

    Doch der Nationalpark ist nicht nur Wildnis: Die Region ist auch Lebensraum für Menschen und als Besucherattraktion für Touristen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, an dem Zehntausende Jobs hängen. "Über eine Millionen Menschen erleben dort jedes Jahr großartige Natur und bekommen ein Gefühl dafür, wie sich echte Wildnis anfühlt", sagt Umweltminister Robert Habeck (Grüne).

    Dabei war der Nationalpark lange umkämpft: "Aufgestochene Autoreifen, brennende Strohballen oder aufgehängte Strohpuppen, das gab es mal. Aber davon sind wir heute weit, weit weg, zum Glück", sagt Habeck. Der Nationalpark und das Weltnaturerbe würden mit einer überwältigenden Akzeptanz bejaht. Nicht nur an der Westküste, sondern in ganz Schleswig-Holstein.

    http://www.fehmarn24.de/schleswig-holstein/nationalpark-wattenmeer-feiert-30-jaehriges-bestehen-4864157.html

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    Siehe auch:
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    Nationalpark Wattenmeer
    http://www.nationalpark-wattenmeer.de/

    Wattenmeer beim Nabu
    http://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/wattenmeer/

    Der Wattenrat
    http://www.wattenrat.de/

  • NDR-Doku "Ausgezwitschert" - MO 30.3. 22:00 Uhr, NDR3

    Experte fordert: Vögel auch im Sommer füttern  

    Auch die Jäger spielen eine Rolle: Tote Vögel, geborgen aus illegalen Vogelfallen. Die Tradition stirbt nur langsam in den italienischen Alpen. Foto: NDRAuch die Jäger spielen eine Rolle: Tote Vögel, geborgen aus illegalen Vogelfallen. Die Tradition stirbt nur langsam in den italienischen Alpen.


    In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände der meisten heimischen Singvögel kontinuierlich wie besorgniserregend geschrumpft. Einst weit verbreitete Vogelarten wie der Kiebitz oder die Lerche haben die meisten Kinder noch nie gesehen.

    http://pictures.media.tvinfo.de/pictures/db/5a/d7/3d/32/7d/5c/0b/b4/e4/4a/90/e4/d5/d2/4e/large_n3_150330_2200_cd1a1ac0_45_min-ausgezwitschert-singvoegel_in_gefahr.jpg

    Der Artenschwund beunruhigt schon lange nicht mehr nur die Ornithologen, auch zahllose Vogelliebhaber stellen fest, dass sie meist nur noch Spatzen, Amseln und Meisen beobachten können. Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Denn die industrielle Landwirtschaft verbannt seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus den Monokulturen. Und in vielen Privatgärten wird viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit als auf den Vogelschutz und Rückzugsmöglichkeiten für Vögel gelegt. Zudem verschwindet der Lebensraum der Vögel:

    Täglich wird in Deutschland offener Boden in der Größenordnung von mehr als 110 Fußballfeldern zubetoniert. Bedeutet das eine Zukunft ohne vielstimmiges Vogelgezwitscher im Frühling? "45 Min"-Autorin Friederike Lorenz forscht auf dem Acker und in den Städten nach den Gründen des Artenschwundes. Sie begleitet Landwirte beim Spritzen auf dem Feld, begegnet Eigenheimbesitzern, die keine Vogelnester am Haus haben wollen, und geht mit Tierschutzaktivisten in den italienischen Alpen auf die Suche nach Vogelfallen. Am Bodensee trifft sie den Ornithologen Peter Berthold und erfährt mehr über dessen Visionen für die Zukunft. Immer mit im Gepäck sind zwei Fragen: Warum verschwinden die Singvögel in unserer modernen Welt? Und was kann man tun, um ihnen wieder einen Platz darin zu verschaffen?

    http://www.tvinfo.de/fernsehprogramm/271227045-45-min

  • Mädchen (15) in Mels SG von Jäger angeschossen

    http://f.blick.ch/img/incoming/origs3610072/950556679-w644-h429/ju-mels-28.jpg
    Er wollte einen Fuchs töten


    MELS (SG) - Tragischer Schiessunfall in der Ostschweiz: Statt einen Fuchs traf ein Jäger heute eine 15-Jährige. Sie musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

    Ein 15-jähriges Mädchen war heute Morgen auf einem Reiterhof in Heiligkreuz in Mels SG draussen beschäftigt, als es von einer Kugel getroffen wurde. Sie stammte aus der Waffe eines Mannes, der einen Fuchs erschiessen wollte.

    Der 47-Jährige war beauftragt worden war, das kranke Tier auf dem Hof zu erlegen. Doch die Kugel verirrte sich – und traf das Bein des Teenagers.

    Das Mädchen sei nicht lebensgefährlich verletzt worden, teilt die Kantonspolizei auf Anfrage von Blick.ch mit. Dennoch musste es mit der Rega ins Spital geflogen werden.

    Kriminaltechniker untersuchen nun den Unfallhergang. Noch ist unklar, wie das Projektil das Mädchen treffen konnte. Klar ist, dass der Mann zum Abschuss des Fuchses berechtigt war, schreibt die Kantonspolizei.

    http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/er-wollte-einen-fuchs-toeten-maedchen-15-in-mels-sg-von-jaeger-angeschossen-id3610062.html

  • Wölfe mindern den Wert von Jagdrevieren - Jäger wollen mehr Mitsprache

    Thüringer Jäger fordern mehr Mitspracherecht


    Die Thüringer Jagdgenossenschaften fordern von der Landesregierung ein Mitspracherecht in Naturschutzfragen. Verbandspräsident Peter Leicht sagte MDR THÜRINGEN am Sonnabend, wenn die Landesregierung zum Beispiel den Wolf im Freistaat ansiedeln wolle, dann müssten hier auch die Jagdgenossenschaften mit beteiligt werden.

    Nach Angaben von Leicht kann ein Wolfsrudel pro Jahr bis zu 400 Rehe und 30 Wildschweine fressen. Dadurch werde der Wert eines Jagdreviers gemindert. Dafür müssten die Eigentümer der Grundstücke vom Staat entschädigt werden. Das Eigentum wolle gefragt werden, so Leicht. Das Gleiche gelte, wenn die neue Landesregierung etwa Naturschutzgebiete vergrößern wolle.

    Im Verband der Thüringer Jagdgenossenschaften haben sich die Eigentümer von großen Grundstücken zusammengeschlossen, darunter sind die Kirchen, Kommunen, der Freistaat Thüringen, aber auch Privatpersonen. Sie üben das Jagdrecht meistens nicht selbst aus, sondern verpachten es an Jäger. Der Verband hat rund 850 Mitglieder, ihnen gehören knapp 800.000 Hektar Fläche in Thüringen.

    http://www.mdr.de/thueringen/jagdgenossenschaften_mitsprache_bei_wolfansiedlung_und_naturschutz100.html

  • Wilderei in Afrika: "Nashorn hat den Straßenpreis von Heroin"

    Ein Interview von Philip Bethge

     

    Die Zahl der Elefanten und Nashörner im Serengeti-Nationalpark steigt wieder. Doch Wilderer haben es immer noch zu leicht, sagt Tierschützer Robert Muir. Ranger könnten oft erst auf einen Schuss reagieren - und dann sei es meist zu spät.

     

    Robert Muir, 38, ist Chef des Afrika-Büros der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt im Serengeti-Nationalpark in Tansania.

    Elefant im Nationalpark: In der Serengeti gibt es wieder mehr Elefanten,...

    SPIEGEL ONLINE: Wie steht es um die Elefanten und Nashörner der Serengeti?

    Robert Muir: Wir haben gute Nachrichten. Die Zahl der Elefanten steigt. Wir sehen sehr viele Jungtiere, und das, obwohl der Trend in den meisten Regionen Afrikas eigentlich in die andere Richtung geht. Wir haben im vergangenen Jahr um die 6000 der Tiere hier im Park gezählt. 2009 waren es noch 3068. Auch die Zahl der Nashörner steigt langsam an. Anfang der Neunzigerjahre lebten nur noch sehr wenige Spitzmaulnashörner in der Serengeti. Heute sind es wieder an die 50.

    SPIEGEL ONLINE: Wie kommt das?

    Muir: Die Nationalparkbehörde Tanapa zeigt ständig Präsenz und macht einen fantastischen Job. Mehr als 300 Ranger patrouillieren regelmäßig die Serengeti. Außerdem konnten in letzter Zeit einige der Hauptverantwortlichen für die Wilderei festgenommen werden. Und auch die Touristen sind hilfreich. Je mehr Leute hier herumfahren, desto schwieriger ist es für die Wilderer, versteckt zu operieren.

    SPIEGEL ONLINE: Im vergangenen Jahr gab es eine große landesweite Elefantenzählung in Tansania. Umweltminister Lazaro Nyalandu hat kürzlich gesagt, dass der Trend positiv sei. Was man aber hört ist, dass der Trend landesweit eher nach unten geht.

    Muir: Ja, und das ist wirklich beunruhigend. Die Regierung tut bereits viel, muss aber sicherlich noch viel härter durchgreifen. Ich glaube nicht, dass sich so viele Tonnen Elfenbein, wie wir sie in Tansania verloren haben, aus dem Land schaffen lassen, ohne dass Personen etwa bei Behörden oder sogar in den Schutzgebieten selbst Wind davon bekämen. Das Beispiel Südafrika zeigt, dass wir da nicht naiv sein dürfen. Die Wilderer vor Ort haben es immer noch viel zu leicht. In viele Parks kommen sie problemlos hinein. Dann können sie in kürzester Zeit eine enorme Menge von Elefanten töten. Sie schießen die Elefanten ab oder vergiften sie. Dafür präparieren sie Wassermelonen mit Gift und legen sie in der Nähe von Wasserlöchern aus. Diese Giftköder töten innerhalb von Minuten. Die ganze Herde wird getötet, selbst die Jungtiere, die noch gar kein Elfenbein haben. Das ist verheerend.


    SPIEGEL-Wissenschaftsredakteur Philip Bethge war im Serengeti-Nationalpark auf den Spuren des deutschen Tierschützers Bernhard Grzimek unterwegs. Was er dort entdeckte, berichtet er im Video:

    DER SPIEGEL


    SPIEGEL ONLINE: Noch schlimmer als die Situation der Elefanten ist derzeit die Situation der Nashörner. Von den Spitzmaulnashörnern gibt es in ganz Afrika nur noch rund 5000, von den Breitmaulnashörnern noch rund 20.000 Exemplare.

    Muir: Nashorn wird leider in Ländern wie Vietnam oder China derzeit sehr nachgefragt, sogar mehr als Elfenbein. Gramm für Gramm hat es den Straßenpreis von Heroin. Die Käufer glauben, dass Nashorn besondere Wirkungen hat, etwa als Krebsmittel oder um den Kater nach einer durchzechten Nacht zu lindern. Das ist natürlich Unfug. Das Horn der Tiere ist aus demselben Material wie unsere Fingernägel und bewirkt gar nichts. Dennoch wird der Besitz der Substanz als Zeichen von Wohlstand angesehen. Zum Glück sind die Nashörner der Serengeti bislang nicht im gleichen Maß Ziel der Wilderei wie etwa jene des Krüger Nationalparks in Südafrika. Dort werden täglich mehrere der Tiere gewildert. Allerdings könnten auch in der Serengeti viel mehr Nashörner leben. Das Ökosystem hat sicher Platz für mehrere Tausend von ihnen. Noch vor hundert Jahren gab es hier mehr Nashörner als Elefanten.

    SPIEGEL ONLINE: Was kann getan werden?

    Muir: Wenn wir wirklich erfolgreich sein wollen im Kampf gegen die Wilderei, müssen wir mehr tun, als nur die Parks zu überwachen. Dort können die Ranger oftmals erst reagieren, wenn sie einen Schuss hören. Dann jedoch ist es zu spät. Wir müssen viel aktiver gegen die Hintermänner der Wilderei vorgehen. Woher kommen die Waffen, woher die Munition? Wo sind die Verstecke der Wilderer? Wie funktionieren die Handelsketten? Erst wenn wir im Detail wissen, wie die Wilderer vorgehen, können wir ihre Netzwerke zerstören. Ganz entscheidend ist es aber, die Bevölkerung um die Schutzgebiete herum für den Naturschutz zu gewinnen. Dafür sind Bildung und die Schaffung von wirtschaftlichen Alternativen der Schlüssel.

    SPIEGEL ONLINE: Wie können Sie den Schutz der Tiere in der Serengeti noch verbessern?

    Muir: Wir haben in Seronera inmitten des Parks einen Operationsraum für die Anti-Wilderer-Einheit der Tanapa gebaut. Dort werden bald alle Informationen aus dem Park in Echtzeit zusammenlaufen, zum Beispiel die Position der Ranger und die Position der Nashörner, die teilweise mit GPS-Sendern ausgestattet werden sollen. Außerdem planen wir, ein Leichtflugzeug anzuschaffen, mit dem der Park großflächig aus der Luft überwacht werden kann. Denn wir rechnen damit, dass sich das Problem der Wilderei in der Serengeti noch deutlich verschärfen wird. Im Moment wählen die Wilderer noch die leichten Ziele. Aber mit der steigenden Zahl an Elefanten in der Serengeti habe ich keinen Zweifel, dass sie bald vermehrt hierher kommen werden. Die Nachfrage nach Elfenbein ist einfach viel zu groß, die Gewinnspanne viel zu hoch. Im Moment haben wir noch die Chance, die Sicherheit zu verbessern, bevor der Ansturm richtig losgeht. Wir sollten diese Chance nutzen.

    Lesen Sie mehr über den Naturschutz in der Serengeti und Bernhard Grzimek, den deutschen Tierschutzpionier, der sie vor 50 Jahren rettete.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wilderei-und-naturschutz-in-afrika-interview-robert-muir-a-1025929.html

  • Baden-Baden - Hochsitz in Brand gesetzt

    Auf dem Luchspfad zwischen Oberer- und Unterer Plättig wurde durch einen Unbekannten ein Hochsitz in Brand gesetzt und ein Schaden von etwa 300 Euro verursacht. Am Freitag gegen 13.15 Uhr hatte ein Passant den Brand entdeckt und die Feuerwehr verständigt.

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110975/2984461/pol-og-meldungen-aus-dem-bereich-baden-baden-buehl

  • Salzhemmendorf: Jäger schießt bei Drückjagd auf Kamerunschaf

    Das könnte es mit dem Jagdschein gewesen sein

    Jäger erschießt bei Drückjagd im Ith ein Kamerunschaf – seine Waidgesellen zeigen ihn an
    Jäger erschießt bei Drückjagd im Ith ein Kamerunschaf – seine Waidgesellen zeigen ihn an.


    Während einer Drückjagd im Ith hatte ein Jagdpächter ein Kamerunschaf erschossen. Da Schafe Nutztiere und kein Wild sind, hat er einen Fehler gemacht und ist deshalb von anderen Jägern angezeigt worden. Diese wundern sich sehr. Der Jäger könnte sich über die Konsequenzen seiner Tat wundern...

    http://www.dewezet.de/portal/startseite_Das-koennte-es-mit-dem-Jagdschein-gewesen-sein-Jaeger-schiess-_arid,696027.html

  • Darum töte ich Tiere: Jetzt spricht Miss Jagd

    Waidmannsheil! Von diesem Kaliber gibts nur wenige Frauen – Kerstin Kummer ist das Aushängeschild der Schweizer Jäger.

     

    Dank ihr wird jagen sexy! Kerstin Kummer (22), Glasbläserin aus Bitsch VS, ist die erste Schweizer «Miss Jagd». «Ich möchte den Leuten aufzeigen, was es mit der Jagd auf sich hat», so Kummer heute im «Walliser Bote».

    Seit einem Monat ist sie als «Botschafterin der Jagd» im Amt, gewählt von den Lesern der «Fachzeitschrift Schweizer Jäger». Heute geachtet – aber das war nicht immer so: Sie habe während der Jagd-Ausbildung mit Vorurteilen und Unverständnis in ihrem Bekanntenkreis gekämpft, erklärt Kummer.

    Jagd-Gegnern hält sie mit einen kühnen Vorschlag entgegen: «Wir Jäger sollten mit Tierschützern zusammenarbeiten. Im Grunde bestehen die gleichen Interessen – wir setzen uns für Wald und Wild ein, damit ein gutes Gleichgewicht erhalten bleibt.» Dazu gehöre auch der Abschuss zur Regulierung der Wildarten.

    Selbst habe sie auf ihrer ersten Hochjagd drei Tiere erledigt: Ein Gämsjährling, eine Hirschkuh und ein Hirschtier. Letzterer war der erste Treffer: «Mich überkam damals ein grosses Gefühl von Ehrfurcht.»

    Wer denkt, die Schützin wolle sich nachher die Hände nicht schmutzig machen, täuscht sich: Sie nimmt die Tiere selbst aus! «Meiner Meinung nach sollen gerade Frauen die gleichen Aufgaben wahrnehmen wie die männlichen Kollegen.»

    http://www.blick.ch/people-tv/schweiz/darum-toete-ich-tiere-jetzt-spricht-miss-jagd-id3607080.html

  • Eicklingen: Hochsitz abgebrannt

    Am Sonntag, den 22.03.2015 um 19:39 Uhr wurde die Eicklinger Ortsfeuerwehr zu einem brennenden Hochsitz in der Feldmark, nahe der Fuhse, alarmiert. Mit drei Einsatzfahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften wurde die Einsatzstelle erreicht. Der auf einem PKW-Anhänger gebaute Hochsitz stand im Vollbrand und fiel den Flammen zum Opfer. Auch der Anhänger ist augenscheinlich Totalschaden.

    Das abgelöschte Brandgut wurde ausgebreitet um so einzelne Brandnester abzulöschen. Gegen 20:20 Uhr war der Einsatz beendet. Über die Brandursache und zur Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

    http://celler-presse.de/2015/03/23/hochsitz-abgebrannt-entwarnung-fuer-das-wild/

  • Jägerkugel trifft Haus: Damit schießt man nicht nah am Ort

    Vorwürfe gegen Jäger aus Eich

    EICH - War es einfach nur eine Verkettung äußerst unglücklicher Umstände, die vor gut zwei Wochen ein Geschoss aus dem Gewehr eines Jägers in das Haus von Thomas Wallot im Grenzweg lenkte, oder hat es der Schütze vielleicht doch an der im Umgang mit Waffen so dringend gebotenen Umsicht und weidmännischen Grundsätzen fehlen lassen?

    Durch dieses Fenster, erklärt Thomas Wallot, sei das Projektil eingedrungen, das durch die ganze Wohnung flog. Einen halben Meter weiter links, und niemand hätte etwas bemerkt. Foto: pa/Andreas StumpfDurch dieses Fenster, erklärt Thomas Wallot, sei das Projektil eingedrungen, das durch die ganze Wohnung flog. Einen halben Meter weiter links, und niemand hätte etwas bemerkt.


    Möglicherweise trifft beides zu. Endgültig zu entscheiden, ob das so ist, haben die Kreisverwaltung Alzey-Worms als zuständige Jagdbehörde und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, die den Vorgang jetzt prüfen werden.

    Wie in der WZ berichtet, war plötzlich ein Projektil durch eine Fensterscheibe im ersten Stock von Thomas Wallots Haus geflogen, hatte im Inneren zwei geschlossene Türen durchschlagen und war dann in der Zimmerwand steckengeblieben. Nur wenige Augenblicke zuvor war seine Frau durch die spätere Schussbahn gelaufen. Das Haus steht am westlichen Eicher Ortsrand. Daran schließt sich das freie Feld an, wo der Jäger stand und auf eine Gans geschossen hatte. Verletzt wurde zum Glück niemand. „Wir können fünf Kreuze schlagen, dass da niemandem was passiert ist“, steht für Jörg Bähr, den Hegeringleiter Altrhein, fest. Es sei schließlich immer gefährlich, wenn Waffen im Spiel seien.

    Er hat bereits mit dem Jäger gesprochen und kann sich das Ganze nur damit erklären, dass das Geschoss irgendwo abgeprallt sein muss und dann ausgerechnet in das Fenster gelenkt wurde. „Ein Jäger muss alle Vorschriften genau beachten und alle Risiken ausschließen, zum Beispiel muss er beim Schuss mit dem Rücken zur Wohnbebauung stehen. Wenn ich davon ausgehe, dass er das tat, ist nur ein Abpraller möglich. Er hat die Gans nicht getroffen, das Projektil ist aber nicht in den Ackerboden eingeschlagen, wo überhaupt nichts passiert wäre, sondern muss irgendwo aufgeschlagen sein und ist dann abgelenkt worden“, kann der Hegeringleiter sich vorstellen. Damit teilt er die Vermutung von Wilhelm Fell-Rathmacher, dem Obmann der Jägerschaft, Kreisgruppe Alzey-Worms (die WZ berichtete). Bähr ist auch sicher, dass sich die Gans am Boden befunden haben muss, denn im Flug würden Gänse nur mit Schrot beschossen. Der Schütze habe jedoch ein Gewehr mit Kugeln benutzt.

    Zu großes Kaliber?

    Der Pächter der Jagd, Walfried Nickel, der Vorgänger von Jörg Bähr als Hegeringleiter, ist ebenfalls erst einmal froh, dass niemandem etwas passiert ist, das sei die Hauptsache, betont er im Gespräch mit der WZ immer wieder. Er glaubt allerdings nicht, dass der Schütze völlig aus der Verantwortung zu nehmen ist. „Er hat ein viel zu großes Kaliber benutzt. Damit geht man normalerweise auf Schwarz- und Rotwild, aber nicht auf Gänsejagd“, wirft er ihm vor. Laut Auskunft der Polizei stand der Jäger auf jeden Fall 300 bis 400 Meter vom Ortsrand entfernt. Die verwendete Munition habe aber eine Reichweite von mehreren Kilometern. „Mit so was schießt man nicht so nahe am Ort und auch nicht auf Gänse. Die werden sowieso eher weniger mit Kugeln bejagt, sondern mit Schrot. Das war auf jeden Fall unvorsichtig, so was hab ich hier noch nicht erlebt“, meint Walfried Nickel, der an einen Abpraller übrigens nicht so recht glauben mag.

    Er ist zudem ziemlich sauer auf den Schützen. „Das wirft kein gutes Licht auf uns Jäger, der bringt uns alle in Verruf“, schimpft er. Zudem sei der Schütze Mitte 60. „In dem Alter fängt man eigentlich an, ans Aufhören zu denken“, sagt der Jagdpächter. Seines Wissens habe er sich bis jetzt noch nicht mal bei den Geschädigten entschuldigt, ihn selbst habe er über den Unfall nicht sofort informiert. „Ich werde ihm jedenfalls noch einen Vortrag halten“, kündigt Walfried Nickel an.

    „Wahrscheinlich Abpraller“

    „Je näher ein Jäger an einer Wohnbebauung dran ist, umso vorsichtiger muss er sein“, bestätigt Hans-Jürgen Loos, der Leiter der Abteilung Sicherheit und Ordnung bei der Kreisverwaltung Alzey-Worms, der im Übrigen auch einen Abpraller für am wahrscheinlichsten hält. Auch er sagt, dass seines Wissens Gänse eher mit Schrot bejagt werden, weniger mit Kugeln. Dies werde nun unter anderem zu prüfen sein, der Schütze werde zum Gespräch vorgeladen. Der Abteilungsleiter weiß aber auch: „Das letzte Risiko im Umgang mit Waffen ist trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nie auszuschließen.“ Der Jäger selbst wollte sich auf Nachfrage der WZ nicht dazu äußern.

    http://www.wormser-zeitung.de/lokales/vg-eich/eich/vorwuerfe-gegen-jaeger-aus-eich-damit-schiesst-man-nicht-nah-am-ort_15134195.htm

  • Kreisjägerschaft wird aktiv : Bildungsoffensive für Naturschutz???

    Ein Infomobil der Kreisjägerschaft bringt ein Stück Natur in Kindergärten und Grundschulen.

    Das Info-Mobil der Kreisjägerschaft Stormarn zeigt Kindern aus Grundschulen und Kindertagesstätten die artenreiche Vielfalt der heimischen Fauna und weckt spielerisch Interesse und Verständnis für Natur- und Umweltschutz sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. ??? 

     
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Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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