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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

    --- Keine Jägida in NRW oder anderswo! ---
    --- Bilder von der Jagdgegner-Demo in Düsseldorf 18.3.2015  ---

  • Luchse getötet und Pfoten abgeschnitten

    Entsetzen im Bayerischen Wald

    Luchsin Tessa wurde 2012 vergiftet, und ein Jahr später erschoss ein Unbekannter ein trächtiges Luchs-Weibchen. Nun wurden erneut mehrere Luchse im Bayerischen Wald getötet. Die Täter ließen einen makabren Hinweis für die Luchs-Forscher zurück.

    Stand: 21.05.2015

    Luchs | Bild: picture-alliance/dpa

    Unbekannte haben im Bayerischen Wald bis zu vier Luchse getötet. Wie der Landesbund für Vogelschutz und andere Tierschutzverbände am Donnerstag (21.05.15) mitteilten, wurden in der vergangenen Woche im Landkreis Cham vier abgeschnittene Vorderbeine von Luchsen gefunden. Diese seien in der Nähe einer Fotofalle eines Luchs-Forschungsprojektes abgelegt worden.

     

    "Ein solcher krimineller Akt ist bislang beispiellos und eine neue Eskalationsstufe der Luchsgegner in der Region."

    Mitteilung des LBV

     

    Die Tierschützer fordern Bevölkerung und Ermittlungsbehörden auf, alles zu tun, um die Täter zu finden. Sie erstatteten bereits Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft in Regensburg. Auch die Polizei in Bad Kötzting ermittelt, denn die Umstände des Fundes an Christi Himmelfahrt (14.05.15) legten "eindeutig eine Straftat nahe".

     
    Täter früherer Verbrechen nicht gefunden

    Bereits 2012 und 2013 wurden im Bayerischen Wald zwei Luchse vergiftet beziehungsweise erschossen. Die ausgelobten Belohnungen zum Ergreifen der Täter hatten jedoch keinen Erfolg. Mindestens zwei, möglicherweise sogar mehr Luchse seien diesmal illegal getötet worden. Die Tierschützer vermuten, dass die Täter die Beine der Tiere gezielt in die Nähe der Fotofalle legten, damit Projektmitarbeiter sie finden. Sie bezeichneten die Tat als "abscheulich und brutal".

     

    "Umweltkriminalität ist kein Kavaliersdelikt. Wir erneuern angesichts dieses eklatanten Falls unsere Forderung, dass solche Straftaten systematisch erfasst, aufgeklärt und angemessen geahndet werden müssen."

    LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer

     
     

    Möglicher Zusammenhang

    Die Tat stehe möglicherweise in Zusammenhang mit dem Einsatz des LBV für ein Luchsschutzgebiet am Kaitersberg östlich von Bad Kötzting. Hier wurde eine 37 Hektar große Fläche, die Luchse zur Jungenaufzucht und als Rückzugsraum nutzten, als Schutzzone ausgewiesen.

    http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/vier-tote-luchse-bayerischer-wald-100.html

  • Rehschleifer verklagt Nordkurier-Redakteur

    Nordkurier-Redakteur vor Gericht

    Zum Abschuss freigegeben


    Erst schleifte er ein Reh an der Anhängerkupplung über die Bundesstraße, jetzt zerrte er den Nordkurier vor Gericht: Der Mann, der als Wildschleifer von Vorpommern bundesweit traurige Berühmtheit für seine Rohheit im Umgang mit einem verendeten Tier erlangte, ist auf einmal sehr sensibel, wenn es um ihn selbst geht. Der Mann fühlte sich durch unsere Berichterstattung zu dem Fall und die Reaktionen darauf in der Jägerschäft und bei unseren Lesern in seiner Ehre verletzt. Er wandte sich aber nicht an den Nordkurier, um seine Sicht der Dinge vorzutragen und eine ergänzende Berichterstattung zu ermöglichen. Im Gegenteil, er blockte alle Versuche einer Kontaktaufnahme ab. Um dann, als sich die Wogen schon etwas geglättet hatten, Strafanzeige wegen Beleidigung gegen einen einzelnen Redakteur unseres Hauses zu stellen.

    Gerichtliche Auseinandersetzungen sind für den Nordkurier natürlich nichts Neues. Wer die Dinge klar beim Namen benennt, auch strittige Themen engagiert angeht und dabei deutlich Stellung bezieht, provoziert natürlich auch Widerspruch. Und stellt sich dem gerne in presserechtlichen Verfahren, in denen noch einmal auf den Prüfstand kommt, ob die Redaktion ihrer Pflicht zur Sorgfalt und Wahrhaftigkeit nachgekommen ist. Das ist beim "Spiegel" nicht anders als bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und eben auch beim Nordkurier.

    Unwaidmännisches Verhalten

    In diesem Fall war es allerdings anders – und für die ganze Branche höchst untypisch. Jetzt wurde nicht um die Wahrheit gestritten, sondern mit den Mitteln des Strafrechts gegen unseren Reporter Thomas Krause und eine einzige Formulierung vorgegangen. Es ging um den Begriff "Rabauken-Jäger", durch den sich der Wildschleifer angeblich aufs Höchste gekränkt fühlte. Jäger ist der Mann schon einmal, das steht fest, zumindest hatte er einen Jagdschein und ein eigenes Jagdrevier. Der Jagdverband allerdings würde ihn nicht Jäger nennen wollen. Zu unethisch und unwaidmännisch fand man dort sein Verhalten, das im Juni 2014 durch ein Foto dokumentiert wurde. Darauf sah man, wie ein verendetes Reh an der Anhängerkupplung über die Bundesstraße 109 geschleift wurde. Das Foto geisterte durch soziale Netzwerke im Internet, binnen 24 Stunden konnte der Nordkurier dann Zeugen auftreiben und die Herkunft des Fotos klären. Das Bild war echt, der Vorfall hatte sich tatsächlich so zugetragen und wird bis heute nicht bestritten. Der Nordkurier veröffentlichte daraufhin das Bild und ging der Frage nach, ob ein Jäger sich so verhalten darf.

    Darf er nicht. "Es widerspricht allen ethischen und moralischen Wertvorstellungen, die wir mit der Jagd verknüpfen", erklärte Kreissprecher Achim Froitzheim dazu. Der Beitrag im Nordkurier schlug hohe Wellen, in der Redaktion gingen viele Leserkommentare dazu ein, im Internet machten sich empörte Tierfreunde Luft. Auch darüber berichtete der Nordkurier. Und weil die Kommentare einhellig die Rohheit und Gefühllosigkeit eines solchen Umgangs mit einem Tier zum Thema hatten und den rabiaten Pragmatismus dieses "Jägers" aufs Korn nahmen, erschien dieser Beitrag am 3. Juni unter der Überschrift "Rabauken-Jäger erhitzt die Gemüter". Nach Meinung unseres Reporters und auch der Redaktion wurde so das Verhalten des Wildschleifers auf den Punkt gebracht.

    Abrechnung mit den Medien

    Seiner Meinung nach nicht. Er suchte aber wie gesagt nicht die Auseinandersetzung mit dem Nordkurier, er kämpfte auch nicht für seine Sicht auf die Ereignisse, sondern zeigte den Kollegen wegen Beleidigung an. Nun also der Prozess vorm Pasewalker Amtsgericht. Und dort staunten die Prozessbeobachter nicht schlecht, als es auch hier nicht um das Verhalten des Wildschleifers ging, sondern der Staatsanwalt in seinem Plädoyer gegen die Medien allgemein und den Nordkurier speziell zu Felde zog. Da ging es nicht mehr um den "Rabauken-Jäger", sondern da gab es eine Generalabrechnung mit dem ganzen modernen Medienbetrieb. Zu laut, zu schnell, zu plakativ. Die wahren Rabauken, so klang das unterm Strich, sind die Journalisten.  

    Die Richterin wollte ebenfalls nicht gelten lassen, dass eine Zeitung die Dinge im Sinne der Meinungsfreiheit auch deutlich benennen darf. Selbst wenn ein Reporter ein Verhalten als unangemessen charakterisieren wolle, dürfe er dazu keine derartigen Formulierungen benutzen. Konkret führte sie aus, dass man ein Kind noch als Rabauke betiteln könne, ein Erwachsener sich eine solche Formulierung aber nicht gefallen lassen müsse. Der Berichtsauftrag rechtfertige eine so "pfeffrige und scharfe" Wortwahl nicht.

    Reporter soll 1000 Euro zahlen

    Da half es auch nicht viel, dass der Nordkurier-Anwalt ausgeführt hatte, dass sogar die hochseriöse Börsen-Zeitung GdL-Chef Weselsky als Rabauken bezeichnet hatte. Der könne ja auch klagen, ließ die Richterin wissen und machte sich, anders als der Nordkurier, keine großen Sorgen, welche Auswirkungen das auf die Pressefreiheit haben könnte. Ihrer Meinung nach rechtfertige auch der Berichterstattungsauftrag diese Wortwahl nicht. Und weiter: "Ich wäre auch erbost, wenn ich als Rabauken-Richterin bezeichnet werden würde." Im Ergebnis erkannte sie auf schuldig.

    1000 Euro soll Nordkurier-Reporter Krause jetzt zahlen. Aber noch im Gerichtssaal kündigte der Nordkurier-Anwalt an, gegen dieses Urteil Rechtsmittel einzulegen. Und unser Kollege erklärte, dass er die Nordkurier-Berichterstattung nach wie vor für angemessen und wahrheitsgemäß halte.

    Ein Kommentar von Lutz Schumacher

    Rabauken in Richter-Roben

    Das Grundgesetz gilt eigentlich in ganz Deutschland. Im Amtsgericht Pasewalk und bei der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg scheint das wichtigste deutsche Gesetz jedoch irgendwie verschludert worden zu sein. Zwar heißt es im Artikel 5 unserer Verfassung unmissverständlich: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten" – doch das schert offenbar weder einen sich im Gerichtssaal mit Schaum vor dem Mund über die Presse ereifernden Staatsanwalt noch seine Erfüllungsgehilfin am Richtertisch. Sie meinen allen Ernstes, es sei Sache von Strafgerichten zu entscheiden, was und in welchem Tonfall die Presse zu berichten habe. Dieses Land hat zwei Diktaturen hinter sich und leider auch eine entsprechend fürchterliche Justizgeschichte. Die beiden über die freie Presse herfallenden Juristen haben daraus nichts gelernt. Vielleicht wäre es ihnen genehm, wenn der Nordkurier seine Artikel künftig den Behörden vorab zur Begutachtung vorlegt – war doch früher auch schon so. Und den Nachsatz im Artikel 5 des von Rabauken in Richter-Roben vergessenen Grundgesetzes – "Eine Zensur findet nicht statt" – vergessen wir halt auch.
    In Mecklenburg-Vorpommern will die Justizministerin im Rahmen einer Justizreform kleine Amtsgerichte auflösen. Der Nordkurier steht diesem Plan bislang eher kritisch gegenüber. Amtsgerichte, die offenen Verfassungsbruch begehen und die Meinungen von Journalisten bewerten und bestrafen wollen, sollten allerdings wirklich schleunigst dichtgemacht werden. Damit das Grundgesetz künftig auch wieder in unserer Region gilt. Ich freue mich in diesem Zusammenhang bereits jetzt auf Post: Lieber Staatsanwalt, auch dieser Kommentar dürfte Ihnen nicht schmecken. Bitte schicken Sie Ihre Ladung aber wenigstens mit dem Nordkurier-Briefdienst.

    http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/zum-abschuss-freigegeben-2115021505.html

  • NRW: Jagdgesetz tritt in einer Woche in Kraft

    Das Ökologische Jagdgesetz regelt unter anderem, welche Munition wann zum Einsatz kommen darf. Foto: Pröbsting

    Das vieldiskutierte Ökologische Jagdgesetz NRW soll ab nächster Woche Donnerstag (28. Mai) in Kraft treten. Hier noch einmal die wichtigsten neuen Vorgaben zum Nachlesen.

    Das Ökologische Jagdgesetz soll am Mittwoch, 27. Mai, im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht werden. Das teilte die Pressestelle des Landwirtschaftsministeriums dem Wochenblatt mit. Damit tritt das unter Jägern umstrittene Gesetz einen Tag später, am 28. Mai, in Kraft. So sieht es der Gesetzestext vor.

    Eine Übergangsfrist gibt es nur für das Verbot, bleihaltige Büchsenmunition und Flintenlaufgeschosse zu verwenden. Diese gilt erst ab 1. April 2016.

    Die Durchführungsverordnungen wie die Landesjagdzeitenverordnung werden nach den Plänen der Landesregierung einen Tag nach dem Gesetz veröffentlicht und gelten ab Freitag, 29. Mai.

    Nach jahrelangen Diskussionen hatte der nordrhein-westfälische Landtag mit den Stimmen von SPD und Grünen sowie Piraten das Ökologische Jagdgesetz am 29. April verabschiedet.

    Die wichtigsten neuen Vorgaben für Jäger lesen Sie hier:

    Der Katalog jagbarer Arten wurde von über 100 auf 29 reduziert. Enthalten bleiben neben der Waldschnepfe das Rebhuhn und der Höckerschwan. Die Schnepfe erhält eine fünfjährige Schonzeit. Dann wird geschaut, wie sich ihr Bestand entwickelt hat und ob sie wieder eine Jagdzeit bekommt. Der Mink wurde in die Liste der jagbaren Arten aufgenommen.

    Rund um Munition

    Voraussetzung für die Teilnahme an einer Bewegungsjagd auf Schalenwild ist ein jährlicher Schießnachweis mit festgelegter Trefferzahl. Dieser darf nicht älter als ein Jahr sein. Dies gilt, solange das Bundesjagdgesetz noch nicht überarbeitet ist und keine anderen Vorgaben macht.

    Die Vorgabe, bleifreie Büchsenmunition und Flintenlaufgeschosse einzusetzen, bleibt ebenfalls nur so lange aktuell, bis das Bundesjagdgesetz reformiert ist.

    An Gewässern dürfen keine Bleischrote zum Einsatz kommen.

    Rehwild und Frischlinge sind mit Büchsenpatronen zu schießen, deren Auftreffenergie über 1.000 Joule beträgt. Folglich ist die "Kleine Kugel" erlaubt.

    Wild darf nicht zur Nachtzeit erlegt werden, ausgenommen Schwarzwild und Raubwild.

    Im Umkreis von 300 m von Wildunterführungen und Grünbrücken ist nicht zu jagen.

    Die Jagd mit Totschlagfallen wird verboten, ebenso die Baujagd auf Füchse und Dachse. Die Jagd am Kunstbau kann unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden. Dazu legt die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung Gebietskulissen fest, in denen Ausnahmegenehmigungen von der unteren Jagdbehörde erteilt werden.

    Fallen nur mit Melder

    Wer mit Fanggeräten jagen will, muss einen Fangjagdlehrgang absolvieren. Lebendfallen sind der unteren Jagdbehörde anzuzeigen (Anzahl, Art, Einsatzort). Die Falle muss ein elektronisches Fangmeldesystem haben und der Besitzer muss jederzeit feststellbar sein. Die Fallen sind täglich morgens und abends zu kontrollieren. Wurden sie ausgelöst, muss der Jäger so schnell wie zumutbar zur Falle.

    Die Lockjagd auf Rabenkrähen mit mehr als vier Personen ist verboten. Das nicht waidgerechte Massenschießen von Rabenkrähen (Crow Busting) wird so verhindert.

    Die Lockjagd unter Verwendung von elektrischem Strom ("Taubenkarussells") ist verboten.

    Jäger dürfen keine Katzen töten.

    Wildernde Hunde sind nur im Ausnahmefall zu erlegen, beispielsweise müssen sie sich außerhalb der Einwirkung ihres Führers befinden und in der Lage sein, Wild, das sie hetzen, zu reißen oder zu beißen.

    Schalenwild außer Schwarzwild darf nur in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März gefüttert werden. Das ist ein Monat weniger.

    Schwarzwild darf in Notzeiten gefüttert werden. Eine Notzeit legt die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung fest, die zuständige Veterinärbehörde genehmigt die Fütterung.

    Bei der Kirrjagd auf Wildschweine dürfen nur noch 0,5 l ausgebracht werden. Kirrstellen sind der unteren Jagdbehörde anzuzeigen. Die oberste Jagdbehörde kann sie für bestimmte Gebiete oder einzelne Jagdbezirke einschränken.

    Bei einem Wildunfall mit Schalenwild ist die Polizei zu informieren.

    Bei der Wildfolge wird nicht mehr zwischen Schalenwild und anderem Wild unterschieden. Jäger dürfen aus hygienischen Gründen anderes Wild als Schalenwild aus dem benachbarten Jagdbezirk fortschaffen. Sie müssen es dem Jagdausübungsberechtigen abliefern.

    Das Anlegen von Wildäckern im Wald mit jährlicher Neubestellung ist untersagt.

    Jagd mit Hunden

    Überjagen Jagdhunde im Rahmen von Bewegungsjagden die Reviergrenze, stellt dies keine Störung der Jagdausübung dar, vorausgesetzt der betroffene Jagdbezirksinhaber wurde vorher informiert und es finden in dem Revier nicht mehr als drei Bewegungsjagden im Jagdjahr statt.

    Bei der Nachsuche und der Jagd auf Wasserwild sind brauchbare Jagdhunde zu verwenden.

    Bei der Jagdhundeausbildung dürfen nur flugfähige Stockenten eingesetzt werden. Diese Vorgabe wird begleitet von einer 30-monatigen wissenschaftlichen Untersuchung, die klärt, ob diese Art der Hundeausbildung zielführend ist.

    Bei der Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden in Schliefenanlagen darf der Hund nur auf der Duftspur eines lebenden Fuches arbeiten. Die Ausbildung unmittelbar am lebenden Fuchs ist verboten.

    Abschussplanung

    Einen Abschussplan für Rehwild gibt es nicht mehr.

    Der Abschussplan für Schalenwild ist zu erfüllen, um übermäßigem Wildschaden entgegenzuwirken. So fordert es das Gesetz. Erfüllt der Jagdausübungsberechtigte diesen Abschussplan nicht, so kann die untere Jagdbehörde seine Erfüllung durchsetzen.

    Für die Abschussplanung von Schalenwild wird ein Verbissgutachten über Wildschäden im Wald einbezogen. Der Turnus des Gutachtens beträgt drei bis fünf Jahre.

    Muffelwild hat kein Verbreitungsgebiet mehr und bekommt einen Mindestabschussplan zum Schutz des Waldes.

    Die verpflichtende Trophäenschau für Rotwild entfällt. Beim Rotwild muss der Jagdausübungsberechtigte der unteren Jagdbehörde das Geweih von Hirschen und den Unterkiefer des männlichen und weiblichen Rotwildes innerhalb von zwei Jahren nach dem Abschuss auf Verlangen vorzeigen.

    Die Meldepflicht für Wildschäden wird von einer auf zwei Wochen verlängert.

    Weitere Änderungen

    Abweichend vom Bundesjagdgesetz wird die Jagdpachtdauer von neun auf fünf Jahre gesenkt.

    Die Jagd in Schutzgebieten orientiert sich an Art und Umfang des Schutzzwecks. Zu den Schutzgebieten zählen neben Naturschutzgebieten jetzt auch FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete. Die Ausübung der Jagd wird nach den Vorschriften des Landschaftsgesetzes im Landschaftsplan oder in der ordnungsbehördlichen Verordnung geregelt.

    Wenn jagdliche Beschränkungen des Eigentums durch die Vorschriften des Jagdgesetzes im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung werden, kann eine Entschädigung gezahlt werden.

    Das Betretungsverbot jagdlicher Einrichtungen im Wald wird auf Ansitze reduziert, die für Waldbesucher erkennbar sind. Fütterungen und Kirrungen dürfen betreten werden.

    Es können jagdliche Referenzbezirke eingeführt werden. Dabei handelt es sich um größere Flächen, auf denen die Vorgaben und Ziele des Jagdgesetzes überprüft werden. Auch neue jagdpraktische Ansätze werden hier getestet mit Blick auf den Wald-, Tier- und Artenschutz.

    Das Landesforstgesetz wird dahingehend geändert, dass Dienstkräfte und Beauftragte der Forstbehörden berechtigt werden, Grundstücke zu betreten, wenn sie ihre gesetzlichen Aufgaben wahrnehmen. Folglich übernehmen Forstbehörden auch Aufgaben nach dem Landesjagdgesetz.

    http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/jagdgesetz-in-einer-woche-in-kraft-9762.html

    Jäger denken über Klage gegen neues Jagdgesetz nach

    Hagen. Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes NRW, übt heftige Kritik am neuen Jagdgesetz. Die Reform sei Praxisfern, glaubt er.

    http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/jaeger-werfen-flinte-nicht-ins-korn-id10693147.html

  • Jagd auf Nashörner: Ein Traum für 350.000 Dollar

    Nashorn-Jäger: Corey Knowlton ging auf Jagd in NamibiaNashorn-Jäger: Corey Knowlton ging auf Jagd in Namibia


    Corey Knowlton ist ein leidenschaftlicher Jäger. Vor anderthalb Jahren erwarb er die Lizenz, ein bedrohtes Nashorn zu töten. Jetzt hat er das Vorhaben umgesetzt - trotz scharfer Kritik.

    Es war eine ungewöhnliche Auktion: Im Januar 2014 ersteigerte Corey Knowlton für 350.000 Dollar die Erlaubnis der Regierung in Namibia, ein Spitzmaulnashorn zu schießen. Was folgte, war Empörung. Tierschützer zürnten - die Tierart sei schwer bedroht. Mancher Anonymus wollte dem passionierten Jäger aus Texas gar ans Leben. "Sie wollen mich töten. Sie wollen meine Kinder töten", klagte Knowlton damals.

    Doch die Anfeindungen hielten Knowlton nicht von seinem Vorhaben ab. Knapp anderthalb Jahre plante er die Jagdtour, jetzt hat er in der Wüste Namibias ein Nashorn erlegt. Dabei sein durfte ein Team des TV-Senders CNN. Alle Welt solle mitbekommen, dass er kein blutrünstiger Jäger sei, erklärte Knowlton. Er wolle Namibia vielmehr helfen, die Tiere zu schützen. Sein Geld werde für den Kampf gegen die Wilderei verwendet. Außerdem töte er einen alten Bullen, der nicht mehr fortpflanzungsfähig sei und Jungtiere bedrohe.

    Ein Jäger feiert sich selbst

    Nach Daten von Tierschützern leben insgesamt nur noch 5000 Spitzmaulnashörner auf der Welt, davon 2000 in Namibia. Azzedine Downes, Chef der Tierschutzorganisation IFAW, sagte dazu, die Jagd als Mittel der Arterhaltung sei eine Bankrotterklärung. "Es gibt eine Menge anderer Dinge, die wir tun können, um diese Tiere zu schützen."

    Knowles begann seine Safari mit mehreren einheimischen Begleitern. Den Nashornbullen fand und tötete er am vierten Tag der Tour - mit mehreren Schüssen aus seinem "Nitro 500 Express"-Jagdgewehr. Am Ende feierte der Jäger seinen Erfolg. "Ich glaube nicht, dass ich dem Nashorn mehr Aufmerksamkeit hätte verschaffen können."

    http://www.spiegel.de/panorama/namibia-jaeger-aus-texas-erlegt-nashorn-in-namibia-a-1034776.html

  • Erfolg für Jagdgegner in Japan: Aquarien verzichten auf Delfine aus Treibjagd

    Fischer in Japan machen brutal Jagd auf Tausende Delfine. Einzelne Exemplare verkaufen sie für viel Geld an Delfinarien in Japan und anderen Ländern. Den Rest schlachten sie ab. Jetzt gibt Japan der weltweiten Kritik nach. Doch ein Ende der Jagd bedeutet das nicht.

     

    Tokio. Erfolg für Gegner der japanischen Delfinjagd: Auf internationalen Druck hin werden Aquarien in Japan keine Delfine mehr aus dem Walfangort Taiji beziehen, wo die Tiere alljährlich Opfer einer brutalen Treibjagd werden. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung des nationalen Verbands der Zoos und Aquarien, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch meldete. Der Weltverband hatte Japan nach internationaler Kritik mit dem Ausschluss gedroht.

    Bei der von September bis März stattfindenden Jagd treiben Fischer Delfine in einer Bucht zusammen, indem sie durch Hämmern auf ins Meer gehaltene Metallstangen den Orientierungssinn der Tiere lahmlegen. Die schönsten Exemplare werden im Auftrag von Delfinarien im In- und Ausland aussortiert - ein lukratives Geschäft für die Fischer. Die übrigen Delfine werden dagegen in einer Nachbarbucht abgeschlachtet.

    Der kleine Ort war durch den Oscar-gekrönten Dokumentarfilm "Die Bucht" über das Gemetzel zu trauriger Berühmtheit gelangt. Die Jagd stößt auf weltweite Empörung. Der Weltverband WAZA hatte Japans Mitgliedschaft kürzlich suspendiert und mit dem Ausschluss aus der Organisation gedroht, sollte sich die Situation nicht verbessern. Mit einem Ausschluss hätte Japan Schwierigkeiten, unter anderem internationale Kooperationen zur Züchtung seltener Tiere einzugehen.

    Andererseits waren Japans Aquarien bislang auf die Belieferung von Tieren aus Taiji für ihre Delfinshows angewiesen. Der Verband JAZA wolle sich nun fortan der Aufzucht von Delfinen widmen, berichtete Kyodo weiter. Unter den 89 Zoos und 63 Aquarien, die zu dem Verband gehören, hatte sich eine Mehrheit für den Verbleib im Weltverband WAZA entschieden. Damit haben sie nun keine andere Wahl als auf die Anschaffung von Delfinen aus Taiji künftig zu verzichten.

    Ein Ende der Treibjagd in Taiji bedeutet dies jedoch noch nicht zwangsläufig. Japan verteidigt das Treiben damit, dass dies zur japanischen Esskultur gehöre und "historische Tradition" habe. Außerdem würden die Tiere, die für die Aquarien bestimmt seien, nicht verletzt. Der Gouverneur der Provinz Wakayama, wo Taiji liegt, hatte das Vorgehen des Weltverbandes WAZA als "Mobbing" scharf verurteilt.

    http://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Japan-Keine-Delfine-mehr-fuer-Aquarien-aus-Treibjagd

  • Jäger verdächtigt Wolf Fohlen getötet zu haben.

    Totes Fohlen, Wolf unter Verdacht
    Der Übergriff auf ein Islandpferd-Fohlen bei Bispingen im Heidekreis sorgt für Aufregung unter Pferdehaltern. 

    Lüneburg. Die Nachricht verbreitet sich unter Pferdehaltern in der Region wie ein Lauffeuer: Ein Wolf soll in Borstel i.d. Kuhle bei Bispingen ein Islandpferde-Fohlen getötet haben. Offiziell kann das die Landesjägerschaft (LJN) als zuständige Stelle für das Wolfsmonitoring in Niedersachsen gestern nicht bestätigen, Pressesprecher Florian Rölfing sagt nur soviel: "Der Fall ist uns gemeldet worden, aber es gibt noch keinen Beweis für den Verursacher.”

    Unterdessen machen Fotos des getöteten Fohlens in der Region die Runde, auch der LZ liegen Aufnahmen des Kadavers vor. Übrig sind von dem Tier nur noch der Kopf und Teile der Wirbelsäule. Für manche Empfänger der Fotos Beweis genug: Das Fohlen geht auf das Konto des Wolfes. Die LJN indes will zum jetzigen Zeitpunkt nicht über den Fall spekulieren. "Die Vorfälle werden zur weiteren Bearbeitung dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) übergeben, wo unter anderem eine DNA-Analyse zeigen wird, ob tatsächlich ein Wolf der Verursacher war”, sagt Pressesprecher Rölfing.

    Vielmehr kann dazu auch die Verwaltung des Heidekreises bisher nicht sagen. "Wir haben am Montag von einem Wolfsberater des Verein Naturschutzpark (VNP) von dem Vorfall erfahren”, sagt Pressesprecher Andreas Pütz. Daraufhin habe die Verwaltung einen Veterinär hingeschickt, um Proben zu nehmen. "Mehr können auch wir dazu zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen”, so Pütz.

    Bewiesen oder nicht: Für Gestütsinhaber Götz George aus Hörpel ist nach dem Fund seines toten Fohlens nichts mehr wie vorher. "Am Sonntagmorgen war meine Frau noch dabei, wie eine unserer Zuchtstuten auf der Weide ihr Fohlen zur Welt gebracht hat”, sagt er, "beide waren wohlauf.” Um 18 Uhr seien sie dann nochmal auf der Weide gewesen, um alles zu kontrollieren. "Bei einer Stute war es absehbar, dass sie bald fohlt”, erzählt George, "aber da wir die Tiere naturbelassen halten, bekommen sie ihre Fohlen draußen auch allein.” Am nächsten Morgen dann der Schock: "Ich dachte erst, da liegt ein Stück Nachgeburt”, erzählt er, "doch beim genaueren Hinsehen musste ich dann feststellen, dass es die Überreste des eines Fohlens sind.”

    Als Jäger und Pferdezüchter beschäftigt sich George schon länger mit dem Thema Wolf, "wir haben sogar zwei Herdenschutzesel mit auf der Weide, um die Stuten und ihre Fohlen zu schützen”, sagt er. "Aber auch die haben offenbar nichts genützt.” Er selbst ist überzeugt, dass ein Wolf sein Fohlen getötet und gefressen hat. "Zwei Wolfsbeauftragte und ein Veterinär waren hier, und wir haben alle anderen Verursacher ausgeschlossen.”

    Stuten und Fohlen hat Götz George inzwischen von der Weide nach Hause geholt, erste Gespräche mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Lutz Winkelmann geführt. Der Pferdezüchter will sich an das Ministerium wenden, fragen, "wie die sich das hier in Zukunft vorstellen, was mit der artgerechten Pferdehaltung passieren soll”. Er selbst fühlt sich nicht mehr sicher, fürchtet, dass es nicht bei dem einen Opfer bleibt und er seinen Betrieb auf Dauer so nicht mehr weiterführen kann.

    Offiziell gab es in Niedersachsen bisher keine Angriffe von Wölfen auf Pferde, "mir ist zumindest kein Fall bekannt”, sagt Rölfing als Sprecher der Landesjägerschaft. Wann mit den Ergebnissen der Untersuchungen aus Borstel i.d. Kuhle zu rechnen ist, konnte die Jägerschaft gestern nicht sagen. Auch beim NLWKN war gestern Abend niemand mehr zu erreichen.

    http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/235926-totes-fohlen-wolf-unter-verdacht

  • Auf Waschbär geschossen und eigenen Bauch getroffen

    Nordhessen: Schuss ging nach hinten los


    Trendelburg.
    Bei dem Versuch, einen Waschbären mit einer kleinkalibrigen Pistole zu erschießen, hat sich am Montag in Nordhessen ein Mann selbst schwer verletzt. Wie ein Polizeisprecher in Kassel berichtet, traf ihn dabei ein Projektil selbst in den Bauch. Die Crew eines Rettungshubschraubers flog den Schwerverletzten im Anschluss an seine Erstversorgung in eine Klinik.

    Der Unfallhergang ist noch vollkommen unklar. Fest steht bislang nur, dass der 41-Jährige aus Trendelburg in Gottsbüren einen Waschbären erschießen wollte, er aber hierbei einen Bauchschuss erlitt.

    Aufgrund der Gesamtumstände hat die Kriminalpolizei zunächst die Ermittlungen übernommen.

    http://www.nh24.de/index.php/unfaelle/82878-nordhessen-schuss-ging-nach-hinten-los

  • 5 Jagdkanzeln am Vatertag zerstört

    Hüpstedt. Eine Spur der Verwüstung erstreckt sich in der Feldflur und an den Waldrändern nördlich von Kleinkeula über Zaunröden bis hin nach Hüpstedt.


    Matthias Wedekind ist empört und zeigt einen der ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Nistkästen an einer der zerstörten Jagdkanzeln.

    Dort sind am Himmelfahrtstag fünf große Jagdkanzeln zerstört worden. Mit den beschädigten jagdlichen Einrichtungen wurden gleichzeitig zahlreiche Vogelbruten in den daran angebrachten Nistkästen vernichtet. ???

    Der Hüpstedter Matthias Wedekind und andere Jagdpächter wollen den Vandalismus in bislang nicht da gewesenem Umfang noch immer nicht so richtig fassen. Auch wenn es sich bei der Flur "Krauttal" zwischen Hüpstedt und Zaunröden um eine recht zugige Ecke handelt, können die etwa fünf Meter hohen und mitunter tonnenschweren Jagdkanzeln nur durch die massive Gewalteinwirkung mehrerer Männer umgestoßen worden sein.

    Schätzungsweise sechs bis acht kräftige Leute müssen hier zu Gange gewesen sein, meinen die empörten Jagdpächter. Davon geht auch die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich im Ergebnis ihrer bisherigen Ermittlungen aus. Mehrere Beamte sind damit befasst, und es sollen bereits bis zu elf tatverdächtige Randalierer aus der Gemeinde Dünwald namentlich bekannt sein. Um die Ermittlungen zu diesen Sachbeschädigungen und Straftaten nicht zu stören, wollte der zuständige Kontaktbereichsbeamte Michael Wegerich keine weiteren Details nennen. Es würde auch verschiedene Zeugen geben, die noch vernommen werden müssten und sich melden sollten.

    Außerdem sei ein offenbar schon in früherer Zeit zerstörter Hochsitz jetzt von Vandalen in Brand gesetzt worden.

    Vandalismus im Eichsfeld aber kein Einzelfall

    Als sich unter Hüpstedter und Zaunröder Einwohnern die ungeheuren Auswüchse des Vandalismus herumgesprochen hatten, schüttelten sie nur verständnislos mit den Köpfen.

    Den Jägern aus Hüpstedt ist ein Schaden von etwa 2000 Euro entstanden. Mindestens drei Monate würden die Jagdpächter laut Matthias Wedekind jetzt brauchen, um ihre zerstörten Einrichtungen zu beräumen und Ersatz zu organisieren. Die Jagdpächter setzten sogar eine Belohnung von 2000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen.

    "Vatertagsfreuden und Jägers Leid" – so bringt der geschockte Jagdpächter Matthias Wedekind die beiden Seiten des Himmelfahrtstages auf den Nenner. Und: "Ich bin immer froh, wenn der Tag vorbei ist."

    Der Vandalismus in der Hüp-stedter Flur ist aber kein Einzelfall im Eichsfeld. Denn auch die Stadtverwaltung von Heiligenstadt registrierte jetzt unter anderem ein in Brand gestecktes Insektenhotel, mehrere aufgebrochene Waldhütten und die erneut zerstörte Panoramatafel am Dünkreuz. "Wir müssen untereinander mehr darauf achten, was der andere tut", meint Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann (BI) und hofft auf mehr Zivilcourage.

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Jagdkanzeln-und-Nistkaesten-zerstoert-1411266963

  • Zu viele Wildschweine - Jäger wollen nicht mehr für Schäden zahlen

    Je mehr Tiere es gibt, desto höher fällt der Schaden auf den Feldern der Bauern aus. Die Wildschweine graben zum Beispiel ganze Maisfelder um. Den Ernteausfall des betroffenen Bauern zahlen Jäger nur, wenn das in ihrem Pachtvertrag steht.

    Deswegen würden bestimmte Jagdreviere zu Ladenhütern, argumentiert der Bayerische Jagdverband. Immer weniger Jäger seien bereit, für Schäden durch Wildschweine aufzukommen. Jäger Andreas Fröhler hat zusammen mit anderen Jägern ein Jagdrevier bei Ursensollen (Lkr. Amberg-Sulzbach) gepachtet.

    "Es gibt Reviere, die sehr schwer zu verpachten sind (...), wenn bekannt ist, dass viel Schwarzwild in dem Revier ist."

    Jäger Andreas Fröhler

    Für den Schaden, den Wild anrichtet, muss laut Gesetz der bezahlen, dem das Grundstück gehört. Lange Zeit war es aber guter Brauch und Vertragspraxis, das die Jagdpächter den Schaden übernehmen. Das Bewusstsein dafür ändere sich gerade, sagt Maximilan Peter Graf von Montgelas, Sprecher des Bayerischen Jagdverbands.

    Auch Andreas Fröhler wollte sich nicht pauschal darauf einlassen, den Wildschaden automatisch zu begleichen. Er teilt sich sein Revier mit drei anderen Jägern. Gepachtet haben sie es nur, weil sich Jäger, Bauern und Waldbesitzer im Vorfeld auf eine Deckelung der Schadenssumme geeinigt haben.

    BJV entwickelt Versicherungsmodell -Video

    Wildschwein beim Graben in der Erde | Bild: Bayerischer Rundfunk

    Der Bayerische Jagdverband (BJV) hat außerdem zusammen mit der Allianz ein Versicherungsmodell für Schäden durch Wildschweine entwickelt. Dabei wäre jedes Revier mit 10.000 Euro versichert und müsste dafür eine Prämie von 600 Euro zahlen. Voraussetzung ist, dass sich mindestens die Hälfte der Jagdreviere an der Versicherung beteiligt. Derzeit läuft die Befragung der Jagdpächter.

    Außerdem hat der BJV auf seiner Internetseite ein "Schwarzwildmonitoring" eingerichtet. Jeder Jäger soll seine Beobachtungen zum Vorkommen der Wildschweine und zu Schäden eintragen. So soll die Kontrolle der Population verbessert werden.

    http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/wildschwein-problem-110.html

  • Indisches Gericht: Vögel haben ein Recht aufs Fliegen

    Der Oberste Gerichtshof in Neu Delhi hat ein Urteil gefällt: Vögel dürfen nicht in Käfigen gehalten werden. Das betrifft insbesondere einen Vogelhändler, könnte jedoch ausgeweitet werden.

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    Frei wie ein Vogel: Ein indisches Papageienküken wird mit Reis gefüttert.

    Alles begann mit einer Guerilla-Aktion: Eine Tierschutzorganisation hatte Vögel, die verkauft werden sollten, aus ihren Käfigen gelassen. Sie gehörten dem Händler nicht, und er habe kein Recht, sie festzuhalten, fanden die Tierschützer. Wie die "Times of India" berichtet, bestätigte der Oberste Gerichtshof den Standpunkt der Organisation.

    "Mir ist absolut klar, dass alle Vögel das Recht haben, durch den Himmel zu fliegen, und dass die Menschen kein Recht haben, sie zum Zwecke von Geschäften oder aus anderen Gründen in Käfigen zu halten", erklärte der Richter Manmohan Singh. Das Handeln mit Vögeln sei einer Verletzung ihrer Rechte. Insbesondere prangerte der Richter den Schmuggel von Vögeln an, bei dem die Tiere oft ohne richtiges Futter oder Wasser transportiert werden.

    Der Vogelhändler hat nun bis Ende Mai Zeit, Widerspruch gegen das Urteil einzulegen.

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/indisches-gericht-auch-voegel-haben-rechte-13599000.html

    Solche Richter brauchen wir in Deutschland. Falknerei und Vogeljagd kann dann gleich mit verboten werden.  :-) 
    Am besten wir schicken unsere Richter in die Wüste und werben ein paar neue in Indien an. 

  • Sechs Menschen mit Jagdgewehr getötet

    Weil er die Heirat nicht wollte: Vater richtet Braut und fünf Gäste hin

    Jagdgewehr, Braut, Serbien, Heirat, Sohn, Vater, Hochzeit
    dpa/Frank Leonhardt
    Weil er die Heirat seines Sohnes mit einer ungewünschten Braut nicht wollte, tötete ein Serbe sechs Menschen und sich selbst (Symbolbild)

    Nur einen Tag nach der Hochzeit hat ein Mann die Braut seines Sohnes, ihre Eltern, seine eigene Frau und deren Eltern mit einem Jagdgewehr erschossen. Ein Gast konnte den Amokläufer stoppen. Grund für das Massaker: Der Serbe war mit der Brautwahl seines Sohnes nicht einverstanden.

    Er widersetzte sich der Hochzeit seines Sohnes und konnte sie doch nicht verhindern: Einen Tag nach der Feier hat ein 55-jähriger Mann mit einem Jagdgewehr sechs Menschen getötet. Entgegen anderslautenden Polizeiberichten richtete der Täter sich aber nicht selbst. Serbischen Medien zufolge soll er von einem Gast mit einem Stuhl erschlagen worden sein, nachdem er dessen Frau mit einem Schuss schwer verletzt hatte.

    Die Hintergründe der Tat, die sich am Sonntag nahe der nordserbischen Stadt Kanjiza an der Grenze zu Ungarn ereignete, lagen nach Darstellung der Polizei zunächst im Dunkeln. Der Täter habe sich während des ganzen Vortages betrunken, berichteten Medien unter Berufung auf Augenzeugen.

    Serbischen Medien nach zu urteilen, war der Täter erst Stunden vor der Tat aus dem Gewahrsam der Polizei entlassen worden. Offenbar war er festgenommen worden, weil er gegen seine Ex-Frau gewalttätig geworden war.

    Auch die eigene Frau getötet

    Dann tauchte er im Hause der Brauteltern auf. Dort erschoss er die 25 Jahre alte Braut seines Sohnes sowie deren Vater (52) und Mutter (43). Da er sich zuvor mit seiner Ex-Frau über die Hochzeit zerstritten hatte, brachte er die 47-Jährige und deren Eltern (68 und 74) ebenfalls um.  

    Die Bluttat erinnert an den Amoklauf eines 60-Jährigen bei der Stadt Mladenovac südlich von Belgrad vor zwei Jahren. Dabei hatte der Täter seinen Sohn, seine Mutter, seinen Vater und zahlreiche Nachbarn in seinem Heimatdorf erschossen. Auch hier soll die Beziehung des Sohnes zu einer Frau der Auslöser gewesen sein.


    http://www.focus.de/panorama/welt/sieben-menschen-mit-jagdgewehr-getoetet-weil-er-die-heirat-nicht-wollte-vater-richtet-brautpaar-und-vier-gaeste-hin_id_4688596.html

  • Büdingen: Tierschutzgerechte Bejagung mit Jägern, Bund und Nabu?

    Gute Zusammenarbeit am renaturierten Heliport

    Naturschützer Alfred Leiß und Jäger Hans Hess (2. und 3. von links) erläutern ihre Pläne. 	<br /><br />
Foto: EichenauerNaturschützer Alfred Leiß und Jäger Hans Hess (2. und 3. von links) erläutern ihre Pläne.

     

    NATURSCHUTZ Jäger und Naturschützer wollen beim Thema Artenschutz gemeinsam vorgehen

    BÜDINGEN - (co). Naturschutz und Jagd stehen sich mitnichten gegenüber, stattdessen kann die verantwortungsvolle Arbeit der Jäger zum Artenschutz beitragen. Über diese These informierten jetzt im Zuge des zehnten Hessischen Naturschutztages Alexandra Bücking vom BUND Büdingen, Harry Messerschmidt vom NABU, Alfred Leiß, Vorsitzender des Naturschutzbeirates des Wetteraukreises, und Bürgermeister Erich Spamer gemeinsam mit Hans-Dieter Stehr, dem für das Revier Büdingen-Wolf zuständigen Jagdpächter.

    Demonstriert wurde die gute Zusammenarbeit in Sachen Artenschutz am renaturierten Heliport rechts des Seemenbaches. Dort, wo es einst nichts anderes gab, als Beton, ist seit dem Abbau der militärischen Einrichtungen der amerikanischen Armee ein Kleinod der Natur entstanden, das Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und selbst für Wasserbüffel ist. „Das Biotop mit seiner Vielfalt bleibt aber nur erhalten, wenn Fuchs und Waschbär hier nicht überhandnehmen. Denn sie stellen den Vogel- und Tierarten nach, die sich dort niedergelassen haben“, erklärte Stehr.

    Dazu gehören Kiebitze, Flussregenpfeifer, Rotschenkel, Bekassinen, Enten und viele andere Vogelarten. Auf Schautafeln konnten sich die Besucher über diese informieren. Selbst der Storch hat sich in diesem Jahr dort etabliert und zog seine Bahnen über den Köpfen der Naturschützer und Jäger. Außerdem hat der Biber sein Domizil in diesem Biotop gefunden, und die heimische Flora wird immer bunter. Wie Alfred Leiß erklärte, „kann Büdingen stolz auf diese Fläche sein, sie ist ein wahrer Glücksfall. Hier siedelt sich nach und nach noch mehr an. Was hierher gehört, kommt“.

    Da sei die Zusammenarbeit mit den Jägern gefragt. Durch die Bejagung der Beutegreifer sollen sie dafür sorgen, dass die gefährdeten Bodenbrüter, insbesondere während der Brut- und Setzzeit, nicht von Füchsen und Waschbären gefressen werden, sondern ihren Nachwuchs in Ruhe aufziehen können. Deshalb sprachen sich alle Beteiligten für die tierschutzgerechte Bejagung dieser Räuber aus, die es nicht allein auf Vögel, sondern auch auf andere Tierarten wie Feldhasen, Fasane und Rebhühner abgesehen haben.

    Hans Hess, Jäger, Fallen-Fachmann und Schriftführer des Jagdvereins Hubertus Büdingen, demonstrierte an einer Lebendfalle, die täglich kontrolliert wird, wie dort Füchse und Waschbären gefangen werden, „manchmal seelenruhig darin schlafend“. Zwar müssten die Tiere dann erlegt werden, aber das sei nur „eine kurze Schrecksekunde“ für die Tiere. Wie Stehr berichtete, „wandern ganze Waschbär-Familien vom Eichelberg hinunter zum Heliport und finden dort einen reich gedeckten Tisch ob der großen Vielfalt an Tieren, die mittlerweile einen geeigneten Lebensraum gefunden haben“.

    Dass diese Vielfalt erhalten bleibt und noch weiter zunimmt, dafür sorgen die Jäger mit verantwortungsbewusster Bejagung in Absprache mit der Stadt, der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreises, dem BUND und dem NABU.

    Wie Bürgermeister Erich Spamer mitteilte, soll das Biotop sogar erweitert werden, die Fläche gegenüber des Seemenbaches soll angeschlossen werden. Zwar sind dort derzeit noch Äcker, doch voraussichtlich könnte nach der Ernte noch im Herbst dieses Jahres mit der Umsetzung der Renaturierung begonnen werden, so Spamer.

    http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/gute-zusammenarbeit-am-renaturierten-heliport_15397206.htm

  • 74-Jähriger Jäger durch Spezialeinsatzkommando der Polizei erschossen.

    Um der Einweisung in eine Klinik zu entgehen schoss ein Jäger aus Rodgau auf ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei und wurde dabei tödlich verletzt.

    Polizeieinsatz, Rodgau, Wiesbaden, Kreis Offenbach, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Einweisung, LKA, SEK, Dudenhofen, Waffenschein, Polizei, Schusswechsel, Reihenendhaus, Spurensicherung, Einfahrt, Wohngebiet, Schießerei, Munition, Leiche, Obduktion, Todesursache, Feuergefecht, Staatsanwaltschaft, Polizist, Waffe, Krankheit

    Nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen Rentner soll eine Obduktion die genaue Todesursache klären. Der 74-Jährige, der am Sonntag bei einem Feuergefecht mit Polizisten in Rodgau ums Leben kam, sei Jäger gewesen und habe mehrere legale Waffen besessen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Offenbach am Montag. Wie viele Schüsse vor dem Haus des Mannes fielen, war zunächst nicht bekannt.

    Der Rentner hatte nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) auf Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) geschossen, um seine Einweisung in eine Klinik zu verhindern. Mehrere Beamte schossen zurück und verletzten den Mann tödlich.

    Weshalb der 74-Jährige in einer Klinik untergebracht werden sollte, war zunächst unklar. Nach Zeugenaussagen habe der Mann an einer chronischen Krankheit gelitten, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

    http://www.focus.de/regional/offenbach-am-main/kriminalitaet-74-jaehriger-bei-polizeieinsatz-erschossen_id_4687363.html

    Irgend wie fragt sich da doch jeder, warum ein 74-Jähriger Jäger kurz vor einer Einweisung in eine Klinik, immer noch ganz legal Waffen besitzen konnte.

  • Jäger darf seinen Hund in der Ausbildung nicht „quälen“


    Symbolbild

    Tierschutz. Jäger ortete Verfassungswidrigkeit, weil er seinen Hund nicht ausreichend abrichten dürfe.

    Wien. Der Versuch eines Jägers, Teile des Tierschutzgesetzes zu kippen, ist gescheitert. Der Mann hatte vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) Verstöße gegen das Gleichheitsrecht und eine Verletzung des Rechts auf Eigentum und Erwerbsfreiheit geltend gemacht.

     Das Tierschutzgesetz mache es ihm unmöglich, Hunde für die Jagd auszubilden, hatte der Mann behauptet. So sehe es zwar Ausnahmen für Diensthunde des Bundesheeres oder der Exekutive vor, aber nicht für Jäger. Diese Differenzierung sei nicht gerechtfertigt. Falls dieser Einwand nicht greife, müsse zumindest ein anderer Passus im Gesetz aufgehoben werden, forderte der Jäger: nämlich jener, wonach man kein Tier auf ein anderes hetzen oder eines an einem anderen auf Schärfe abrichten darf.

    Er könne nicht einen neuen Jagdhund ausbilden, wenn er diese Bestimmungen einhalten müsse, sagte der Mann. Man könne bei der Verwendung von Jagdhunden bei der Schwarzwildjagd auch nicht ausschließen, „dass etwa bei der Verfolgung des durchaus wehrhaften Schwarzwildes verletzte und mit Adrenalin vollgepumpte Sauen Jagdhunde attackieren können“, meinte der Jäger. Wodurch einem Jagdhund Leistungen abverlangt werden, die durchaus mit „gewissen Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sein können“.

    Die Bundesregierung widersprach: Die Jagd selbst sei ohnedies vom Tierschutzgesetz ausgenommen. Verboten seien bloß Dinge, wie den Hund abzurichten, indem man ihn auf eine aufgebrachte Sau hetzt (oder vice versa). Eine Ansicht, der sich der VfGH anschloss. Die Bestimmungen würden niemanden daran zu hindern, einen Jagdhund auszubilden. Bloß die zulässigen Methoden dafür würden beschränkt werden.

    Auch die Sonderstellung für Exekutive und Heer ist für den VfGH (G167/2014) in Ordnung: Diese Ausnahme hatte die Bundesregierung zuvor mit Verweis auf die nötigen Aufgaben dieser Institutionen (Ordnung und Sicherheit bzw. Landesverteidigung) verteidigt.

    http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/4733361/Jaeger-darf-seinen-Hund-in-der-Ausbildung-nicht-quaelen

  • Umgesägter Jagdsitz am Waldrand: Für Jäger waren da Profis am Werk

    Hansueli Gerber: "So wie der Hochsitz umgesägt wurde, war das jemand, der Ahnung hatte, wie er das machen musste."

    Erst letztes Jahr haben die Recherswiler Jäger ihren Hochsitz flicken müssen, weil er von jemandem angezündet wurde. Nun wurde die Holzkonstruktion sogar umgesägt: In der Nacht auf Donnerstag haben Unbekannte sich am Hochsitz zu schaffen gemacht. Der Schaden beläuft sich auf rund 3000 Franken. Die Recherswiler Jäger haben gegen den unbekannten Täter Strafanzeige eingereicht. 

    Am Donnerstagmorgen lag der Hochsitz quer am Boden. pks
    Am Donnerstagmorgen lag der Hochsitz quer am Boden.

    Für Hansueli Gerber, den Präsidenten des Jagdreviers Recherswil, war das kein Lausbubenstreich, wie er gegenüber Tele M1 sagt: "So wie der Hochsitz umgesägt wurde, war das jemand, der Ahnung hatte, wie er das machen musste." Der Täter hat alle Stützen und Querstreben durchgesägt und den Hochsitz dann umgerissen. Für Jäger Daniel Jäggi "eine himmeltraurige Sache".

    Hochsitz in Recherswil umgesägt
    Quelle: TeleM1

    Jagdsitze werden von Tierschützern immer wieder gezielt in Vandalenakten malträtiert. Der Kölliker Tierschützer Peter Suter gibt zu, in seinen Jungen auch schon Hochsitze zerstört zu haben: "Manche war schon 10 Jahre alt und die Konstruktion unten verfault." Damit sie umfielen, musste man nur ein bisschen stossen, so der Aargauer Tierschützer. Sein Mitleid mit den Jägern halte sich in Grenzen.

    Der Hochsitz stand im Bereich der Willadingenstrasse respektive in der Nähe der Bahnlinie. Zur Ermittlung der Täter sucht die Polizei Zeugen, die im entsprechenden Gebiet verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Angaben zur Identifizierung der Verursacher machen können.

    Zum Video:
    http://www.telem1.ch/show-aktuell/episode-samstag-16-mai-2015/segment-tierschuetzer-zerschlagen-hochsitze-von-jaegern
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    http://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/umgesaegter-jagdsitz-am-waldrand-fuer-jaeger-waren-da-profis-am-werk-129146964

     
  • Passionierter Jäger erschießt 4 Menschen bei einem Streit um Wäsche

    Feuerwehrmänner sichern den Tatort: Ein Mann gab tödliche Schüsse ab

    In Italien hat ein Mann vier Menschen erschossen. Von seinem Balkon aus verletzte er mit einer Pumpgun mindestens sechs weitere. Auslöser der Tat soll ein Streit über aufgehängte Wäsche gewesen sein.

    Im süditalienischen Neapel hat ein Mann in seiner Wohnung und auf seinem Balkon um sich geschossen. Vier Menschen seien ums Leben gekommen, mindestens sechs weitere verletzt worden, teilte die Polizei mit.

    Der Mann sei mit einer Pumpgun bewaffnet gewesen und habe am Freitag erst seine Schwägerin und seinen Bruder in dem Wohnhaus umgebracht und dann vom Balkon aus einen Polizisten und einen Rollerfahrer getötet, erklärte der Polizeipräsident der Stadt.

    Die Straße im Stadtteil Secondigliano, ein sozialer Brennpunkt Neapels, wurde weiträumig abgesperrt. Der Täter ergab sich und wurde festgenommen.

    Laut Polizei hatte der Mann seit längerem Auseinandersetzungen mit seinem Bruder und dessen Frau, die im gleichen Haus wohnten. Auslöser der Tat sei gewesen, dass er die aufgehängte Wäsche nicht sehen wollte.

    Wie der "Corriere della Sera" schreibt, ist der Täter Krankenpfleger im Cardarelli-Krankenhaus. Der Täter soll laut Medienberichten passionierter Jäger sein und viele Waffen besessen haben. Der Mann habe zudem gedroht, die Wohnung mit Gasflaschen in die Luft gehen zu lassen.

    Der Bürgermeister von Neapel sprach von einer "ungeheuren Tragödie" und sagte eine Feier zur Eröffnung einer Metro-Linie mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi ab, die für diesen Samstag geplant war.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/italien-mann-erschiesst-in-neapel-mehrere-menschen-a-1034021.html

  • Witzenhausen: Hochsitz beschädigt

    Rote Säge

    Ein Hochstand wurde von bisher Unbekannten im Zeitraum von letztem Sonntag, 09.00h bis gestern, 12.00h beschädigt. Der Hochstand befindet sich in Witzenhausen, im Waldgebiet Sandwald, Flurstück "Silberkopf". Der oder die Täter drangen in den unverschlossenen Hochstand ein und rissen drei Klappluken heraus. Weiterhin wurden von innen heraus mehrere Außenbretter des Hochsitzes zertreten. Der entstandene Sachschaden wird auf 100.- Euro geschätzt.

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44151/3023209/pol-esw-pressemitteilung-vom-15-05-2015-2

  • Blutiger Handel

    Immer mehr Menschen kaufen online Produkte aus geschützten Tier- und Pflanzenarten

    Dieses Leopardenfell hat der Zoll in Saarbrücken sichergestellt. Seit einigen Jahren häufen sich solche Funde.

    Das Geschäft mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten boomt. Vor allem im Internet. Behörden und Webseiten-Betreiber wollen jetzt gemeinsam gegen den illegalen Handel vorgehen.

    Elefantenfüße als Schirmständer, Kobra in Reisschnaps, Tigerpenis als Potenzmittel und Kaviar als Gesichtsmaske – die Liste der vom Zoll beschlagnahmten Tier- und Pflanzenprodukte ist lang. Für Internetnutzer ist es oft sehr einfach, an solch exotische Artikel zu kommen. Mit einem Klick können sie sich im Web über eine der unzähligen Plattformen ein Krokotäschchen, eine Korall-Kette oder ein Nahrungsergänzungsmittel aus verbotenen Zutaten bestellen. Obwohl das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) festlegt, welche Arten geschützt sind – etwa 7000 Tier- und 28 000 Pflanzenarten stehen zurzeit auf der Liste – boomt im Internet der weltweite Handel mit geschützten Arten wie nie zuvor.

    Laut Schätzungen des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) bringt allein der ille-gale Handel mit Wildtieren jährlich über 13,8 Milliarden Euro ein. Damit liege der Wildtierhandel auf Platz vier der lukrativsten organisierten Verbrechen – gleich hinter dem Drogengeschäft, der Geld- und Produktfälschung sowie dem Menschenhandel. Immer wieder werden auch auf deutschsprachigen Online-Plattformen wie terraristik.com, ebay.de oder tiere.de bedrohte Tier- und Pflanzenarten angeboten. In einer sechswöchigen Untersuchung fand der IFAW in Deutschland 1666 Online-Angebote auf 13 Webseiten, in denen knapp 5000 Wildtiere und ihre Produkte zum Verkauf angeboten wurden.

    Um gegen diesen illegalen Handel mit geschützten Arten besser vorgehen zu können, fand am vor Kurzem in Bonn ein Workshop statt, an dem zum ersten Mal sowohl das Bundesumweltministerium (BMUB), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der IFAW, als auch die Betreiber diverser deutschsprachiger Online-Plattformen teilnahmen. Gemeinsam suchten sie Möglichkeiten, den Handel mit geschützten Arten effektiver zu bekämpfen und in Zukunft noch besser zusammenzuarbeiten. "Die Internetplattform-Betreiber wollen sich deutlich vom illegalen Artenhandel auf ihren Seiten distanzieren", so Michael Müller-Boge, Artenschutzreferent im BfN. Das Problembewusstsein sei bei allen vorhanden und durch einen besseren Informationsaustausch sowie Schulungen für Betreiber wolle man alle Beteiligten für das Thema sensibilisieren.

    Auch für Zollbeamte ist der illegale Online-Handel ein sensibles Thema, häufen sich doch in den vergangenen Jahren die Postsendungen, in denen geschützte Arten illegal ins Land eingeführt werden. Zollbeamtin Diana Weis vom Hauptzollamt Saarbrücken zeigt sichergestellte Sendungen – darunter befinden sich Elfenbeinfiguren und ein Leopardenfell aus Afrika, Fechterschnecken aus der Karibik, Kaviar aus Russland, Arzneimittel hergestellt aus bedrohten Pflanzen, sowie Schuhe, Gürtel und Taschen aus Krokodilleder.

    "Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, welche Sendungen auffällig sind und genauer untersucht werden müssen", sagt Weis. So gebe es in diesen Fällen oft Unstimmigkeiten beim Empfänger, Versender oder der Zollinhaltserklärung. Dabei werden nicht nur Produkte von geschützten Arten, sondern auch lebendige Exemplare vom Zoll beschlagnahmt. "Da braucht man manchmal Nerven aus Drahtseil, wenn einem eine Vogelspinne aus dem Päckchen entgegenkrabbelt", so Zollbeamtin Weis. Sie erinnert sich an einen besonders grausamen Fall, bei dem sechs Landschildkröten aus Spanien sichergestellt wurden – den Panzer mit Paketband verklebt und bereits zehn Tage unterwegs. "Die Schildkröten konnten gerade noch so gerettet und an einen Zoo weitergegeben werden", berichtet Weis. Dennoch gehörten Postensendungen mit lebenden Tieren eher zur Seltenheit.

    2014 wurden bundesweit im Bereich des Artenschutzes fast 119 000 Tiere, Pflanzen und ihre Produkte vom Zoll sichergestellt. Dabei entfallen 25 Prozent auf den Postverkehr. Insgesamt hat der Zoll im vergangenen Jahr 852 Verstöße gegen den Artenschutz festgestellt. Um nicht selbst unwissend eine geschützte Art im Internet zu bestellen und ins Visier der Zollfahndung zu geraten, rät Weis, die Internetquelle genau zu prüfen. "Falls man sie dennoch nicht verifizieren kann und sich bei der Ware nicht sicher ist, sollte man im Zweifelsfall auf die Bestellung verzichten", so Weis.

    Infos zum Artenschutz unter: www.cites.bfn.de

    Speziell für Touristen: www.artenschutz-online.de

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/internet/art371089,5745433

  • Rekordfund von Elfenbein und Rhinozeros-Hörnern in Mosambik

    Die Polizei in Mosambik hat bei einer Razzia knapp 1,3 Tonnen Elfenbein und Hörner von Rhinozerossen beschlagnahmt. Entdeckt worden seien 340 Elefantenstoßzähne und 65 Hörner, berichtete die Nachrichtenagentur AIM am Donnerstag unter Berufung auf die Polizei. Dies bedeute, dass Wilderer 235 Tiere getötet hätten.

    Die Stoßzähne eines einzigen Elefanten bringen mehrere zehntausend Euro.
    Symbolbild

    Den Angaben zufolge ist es der größte derartige Fund aller Zeiten in Mosambik mit einem Marktwert von mehr als 6,3 Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro).

    Bei der Razzia am Dienstagabend in einem Vorort von Mosambiks Hauptstadt Maputo sei ein Asiate festgenommen worden, hieß es. Die Botschaften Chinas und Südkoreas seien eingeschaltet worden, um die Identität des Mannes zu klären. Polizeisprecher Emildo Mabunda sagte der Agentur AIM, an einigen der Stoßzähne klebe noch frisches Blut, was darauf hindeute, dass die Tiere erst kürzlich getötet worden seien.

    Die Rhinozeros-Hörner stammen vermutlich aus Südafrika, da die Tiere im Süden Mosambiks ausgerottet sind. Der Krüger-Nationalpark in Südafrika befindet sich an der Grenze zu Mosambik und ist zunehmend von Wilderei betroffen. Die Stoßzähne könnten ebenfalls aus Südafrika kommen, denkbar ist aber auch eine Herkunft aus Mosambik selbst oder anderen afrikanischen Ländern.

    Rhinozeroshörner und Stoßzähne werden vor allem in Asien geschätzt, wo Elfenbein für Skulpturen oder Schmuck verwendet wird und die Hörner in der traditionellen Medizin als vermeintliches Potenzmittel zum Einsatz kommen. Angesichts der zunehmenden Wilderei in Afrika wächst die Sorge vor einem Aussterben der Tierarten.

    http://www.salzburg24.at/rekordfund-von-elfenbein-und-rhinozeros-hoernern-in-mosambik/apa-s24_1423479898

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Rote Säge

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Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

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Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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