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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
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    --- Bilder von der Jagdgegner-Demo in Hannover ---
    So. 8.2.2015: Jagdgegner-Demo gegen die Jagd und die Angelmesse in Dortmund

  • Landesjägermeister: "Jagen soll schon ab 16 erlaubt werden"

    Ist schon geil, mit 16 darf man in Österreich zwar keine gewalttätigen Kinofilme sehen, so diese erst ab 18 erlaubt sind, wohl aber in Wald und Flur Tiere morden???     

    LINZ. Schon mit 16 Jahren auf die Pirsch gehen? Der Landesjagdverband überlegt derzeit eine Änderung des Jagdgesetzes, die das möglich machen soll.

    Landesjägermeister: "Jagen soll künftig schon ab 16 Jahren erlaubt werden"

    Darf man künftig schon mit 16 Jahren zum Halali blasen?

    Mit 16 darf man bei uns wählen. Warum dann nicht auch schon mit 16 jagen? Der Salzburger Landtag diskutiert derzeit eine entsprechende Novellierung des Jagdgesetzes, die eine Senkung des bisher geltenden Mindestalters von 18 auf 16 vorsieht. Auch Oberösterreichs Landesjägermeister Sepp Brandmayr ist dafür.

    Falls die Novelle in Salzburg abgesegnet werden sollte, müssten die Jungjäger allerdings bis zum 18. Lebensjahr von erfahrenen Kollegen ins Revier begleitet werden. Außerdem müsste die jeweilige Bezirkshauptmannschaft den Waffenbesitz genehmigen.

    Landesregierung prüft Novelle

    Hintergrund: Junge Landwirte sollen schon in der Landwirtschaftsschule den Jagdschein machen und die Jagd gleich ausüben können. Das soll sie animieren, sich mehr mit Wald und Wild zu beschäftigen – ein Anliegen auch für Brandmayr: "Denn der Grundbesitz gehört zur Jagd!" Die Bauern werden weniger, und damit auch die jagenden Bauern, gibt er zu bedenken. "Deshalb wollen wir sie möglichst früh zur Jagdausübung bringen, denn später haben sie dazu oft keine Zeit mehr."

    Derzeit kann man in Oberösterreich die Lizenz zur Jagdprüfung frühestens mit knapp 17 Jahren erwerben. Eine Waffe darf man aber erst mit 18 in die Hand nehmen. Die vom Landesjagdverband überlegte Novellierung, die den Juristen der Landesregierung zur Begutachtung vorliegt, sieht vor, dass man künftig schon mit knapp 16 Jahren die Jagdprüfung machen, die Jagdkarte erwerben und in Begleitung eines Jagdschutzorgans oder Jagdpächters auf die Pirsch gehen darf – mit einer waffenrechtlichen Ausnahmebewilligung, die die Behörde nach bestandenem Psychotest erteilt. Solche Tests führt etwa die klinische Psychologin Ingrid Ecker durch. Ob ein Jugendlicher die sozio-emotionale Reife zum Führen einer Waffe hat, stellt sie im diagnostischen Gespräch fest. Für die "ganz Jungen" seien "ein paar Extra-Module bei der Jagdausbildung unter Einbeziehung von Psychologen und Waffenexperten ratsam", so Ecker.

    Jagen mit 16 – das gab es schon einmal: "Bis 1964 war es bei uns erlaubt, wenn der Erziehungsberechtigte sein schriftliches Einverständnis erklärte", weiß Richard Mittermayr, seit 52 Jahren Jäger in Gallneukirchen. "Viele Weidmänner, die vom Jagdverband den Goldenen Bruch für 50 Jahre im Revier bekommen, haben seinerzeit mit 16 angefangen", sagt auch Christopher Böck, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes.

    Drei Fragen an Karl Sirowatka

    Der Geschäftsführer der Steirer verweist darauf, dass in seinem Bundesland Jagen mit 16 schon seit dem Jahr 1986 erlaubt und üblich ist.

    Hat sich diese Regelung in der Steiermark bewährt?

    Ich könnte nichts Gegenteiliges behaupten! Ich bin seit 27 Jahren beim Landesjagdverband, in dieser Zeit ist mir kein einziger negativer Vorfall mit den Jungjägern bekannt geworden.

    Welche Voraussetzungen müssen die Jäger mit 16 Jahren erfüllen?

    Der Erziehungsberechtigte muss ansuchen, dass Sohn oder Tochter zur Jagdprüfung zugelassen wird, die BH muss eine Ausnahmegenehmigung nach dem Waffengesetz erteilen, ein Psychotest ist zu machen. Dann dürfen die 16-Jährigen bei uns auch ohne Aufsicht die Jagd ausüben.

    Wie hoch ist der Anteil der ganz jungen Jäger in der Steiermark?

    Unter den jährlich rund 600 Jungjägern liegt der Anteil der 16-Jährigen bei ein bis zwei Prozent. Die meisten von ihnen gehen an eine landwirtschaftliche Fachschule, wo wir ihnen neben dem Unterricht auch Jagdkurse anbieten. Für angehende Berufsjäger kann auch der Lehrherr die Zulassung zur Jagdprüfung schon mit 16 Jahren beantragen.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Landesjaegermeister-Jagen-soll-schon-ab-16-erlaubt-werden;art4,1567283

  • Niedersachsen: Instrumentalisierung der Geflügelpest-Ausbrüche durch Jagdlobbyisten?

    Vogelgrippe, Geflügelpest, Legehennen, Niedersachsen, Gefahr, Aurich, Terrorseuche

    Der CDU-Landtagsabgeordnete Dammann-Tamke meldet sich in einer Pressemitteilung als "Agrarexperte" zu Wort - und propagiert die Jagd auf Wildvögel

    Von gänsewacht.de

    Am 15.12. wandte sich der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke in der Pressemitteilung  "Erster Vogelgrippe-Fall in Niedersachsen – Meyer hat dringend notwendige Präventionsmaßnahmen vernachlässigt"[1] an die Öffentlichkeit. Unter Bezugnahme auf den aktuellen Ausbruch von Geflügelpest auf einem Putenmastbetrieb nahe Cloppenburg wirft er Landwirtschaftsminister Meyer (GRÜNE) Versäumnisse im Hinblick auf "dringend notwendige Präventionsmaßnahmen" vor.

    Konkret fordert Dammann-Tamke, der seine Funktion als Präsident der niedersächsischen Landesjägerschaft unerwähnt lässt, die "gezielte Bejagung von Wildvögeln" im Rahmen eines erweiterten "Wildvogelmonitorings".

    Als Begründung wird  eine im November HPAI H5N8 positiv beprobte Krickente bei Ummanz (Mecklenburg-Vorpommern) angeführt. Ferner spekuliert Dammann-Tamke  über  "enorme Viruslasten" in Wasservögeln,  die keine "klinischen Symptome" zeigten. Unterschlagen wird in der Pressemitteilung  die Information, dass es sich bei dieser Ente um den bislang einzigen Fund von HPAI H5N8 bei einem Wildvogel in Deutschland handelt.

    Unklar ist, wann und wie diese Ente sich infiziert haben könnte (das Friedrich-Loeffler-Institut spricht von einer "Krickente", das Bundeslandwirtschaftsministerium dagegen ausdrücklich von einer "unbestimmten Ente"[2]). Sicher ist, dass es vor dem Beginn der Ausbruchsserie in Europa in Tausenden von untersuchten Wildvögeln keine Hinweise auf eine Zirkulation gefährlicher Viren gegeben hat. Schwache Hinweise bei einer Ente in Deutschland und 2 Kotproben in Holland ergaben sich erst Wochen später; sie können als Folge der Ausbrüche bei Geflügel gelten.

     Von "enormen Viruslasten" in wildlebenden Wasservögeln kann daher keine Rede sein.  Gegen eine Rolle von Wildvögeln bei der Verbreitung der Viren spricht auch der Umstand, dass die Ausbrüche von H5N8 ausgerechnet in Intensivhaltungsbetrieben stattfanden, in welchen das Geflügel gegenüber Wildvögel völlig isoliert ist. Freilandhaltungen mit direktem Kontakt des Geflügels zu Wildvögeln blieben bislang hingegen verschont.

    Grundsätzlich ist nichts gegen das Angebot des Präsidenten der niedersächsischen Landesjägerschaft und MdL Dammann-Tamke einzuwenden, "..die Jäger für diese Thematik zu sensibilisieren" und sie in das Monitoring einzubeziehen. Unsachgemäß, kontraproduktiv und nach geltendem Tierschutzrecht illegal wäre es jedoch, zu diesem Zweck "gezielt Wildvögel zu erlegen, um Untersuchungen durchführen zu können." wie Damman-Tamke fordert.

    Sowohl aus naturschutzfachlicher als auch aus epidemiologisch-wissenschaftlicher Sicht spricht eine Reihe von Argumenten gegen ein "Wildvogelmonitoring durch Abschuss".

    1. Die Suche nach Geflügelpestviren bei Wildvögeln kann durch Sammeln von Kotproben erfolgen. Jäger sollten hier aktiv beteiligt werden. Dabei kann mit geringem Aufwand eine größere Zahl von Proben gewonnen werden; die Probenahme kann jederzeit wiederholt werden. Wildvögel und Umwelt allgemein müssen dafür nicht in nennenswertem Ausmaß gestört werden.

    2. Die Prävalenz von Geflügelpestviren (also der Anteil infizierter Vögel) unter Wildvögeln ist - wenn überhaupt vorhanden - extrem gering. Es werden in allen europäischen Ländern regelmäßig Proben genommen; trotzdem gelangen bis heute in Tausenden Proben gerade mal zwei Nachweise, die kritisch hinterfragt werden müssen (ist die Interpretation der Laborergebnisse wirklich stichhaltig? Können Laborfehler, etwa eine Kontamination der Proben, ausgeschlossen werden? usw.) Um die Prävalenz überhaupt ermitteln zu können müssten in jedem Fall Tausende von Wildvögeln geschossen werden. Da es eine geeignetere und tierschutzkonforme Möglichkeit gibt, solche Proben zu erhalten, wäre dieses Vorgehen illegal, weil es gegen das Verbot verstösst, ohne vernünftigen Grund Tiere zu töten.

    3. Auf keinen Fall hätte ein intensiveres Monitoring den aktuellen Ausbruch in einer gegen Vireneintrag stark gesicherten Putenmast verhindern können. Auch wenn die jetzt verhängte Stallpflicht früher angeordnet worden wäre, durch die Freilandhaltungen angeblich geschützt werden sollen, wären keine Ausbrüche verhindert worden - es hat ja tatsächlich keine Ausbrüche in Freilandhaltungen gegeben!

    4. Eine verstärkte Bejagung von Wildvögeln führt zunächst zu Fluchtbewegungen bei den bejagten Vögeln, wodurch die Gefahr einer Verbreitung von Viren - sollte sie denn überhaupt bestehen - deutlich vergrößert wird. Das ist im Sinne der von Dammann-Tamke geforderten Prävention offensichtlich kontraproduktiv.

     5. Abschließend ist festzuhalten, dass jede jagdliche Aktivität einen Eingriff in sensible ökologische Systeme darstellt. Eine Ausweitung jagdlicher Aktivitäten über die gesetzlichen Vorgaben des Jagdrechts hinaus, sowohl die jagdbaren Arten als auch die Jagdzeiten betreffend, birgt unabsehbare und somit aus naturschutzfachlicher Sicht nicht akzeptable Risiken.

    Aus vorgenannten Gründen ist den Forderungen Damman-Tamkes nach Ausweitung jagdlicher Aktivitäten unter dem Vorwand eines "Wildvogelmonitorings" unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Aspekte so unter Zugrundelegung des aktuellen epidemiologisch-wissenschaftlichen Erkenntnisstandes eine klare Absage zu erteilen.

    Werner Hupperich 

    http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=48938&cHash=8df9fa8928

    Quellen

    Informationen zur Epidemiologie aviärer Influenza siehe: www.wai.netzwerk-phoenix.net

    [1] http://landespresseportal.de/niedersachsen/item/24896-dammann-tamke-erster-vogelgrippe-fall-in-niedersachsen-%E2%80%93-meyer-hat-dringend-notwendige-pr%C3%A4ventionsma%C3%9Fnahmen-vernachl%C3%A4ssigt.html

     

    [2] http://www.oie.int/wahis_2/public%5C..%5Ctemp%5Creports/en_fup_0000016576_20141125_170741.pdf

    [3] http://www.fli.bund.de/fileadmin/dam_uploads/Publikationen/Risikobewertungen/HAPI_H5_Risikobewertung_ 20141125.pdf

  • Haltern: Protest gegen geplanten Abschuss

    Nabu wirbt für die Suche nach einer neuen Bleibe für die Wildschafe 


    Schießen oder nicht? Um eine Mufflonherde wie diese in der Haard bei Haltern gibt es Streit. Der Besitzer des Waldes, der RVR, will sie schießen, Tierschützer und Jäger halten das für überzogen. 

     

    Haltern - Die einen wollen den Abschuss, die anderen fordern Alternativen: In einem Wald in der Haard bei Haltern wurden etwa acht Mufflons gesichtet.

    Wie berichtet, sollen die unter Jägern als Muffelwild bezeichneten Wildschafe abgeschossen werden, weil sie nicht an den hiesigen Lebensraum angepasst sind. An der Entscheidung des Regionalverbands Ruhr (RVR) als Eigentümer des mehr als 5000 Hektar großen Waldgebietes ist rechtlich nichts zu beanstanden. Laut Bundesjagdgesetz gehört das Mufflon zu den jagdbaren Arten. Aber immer mehr kritische Stimmen werden laut.

    Der Halterner Jäger Thomas Thies, der in der Haard ein 300 Hektar großes Revier gepachtet hat, hält einen Abschuss der Mufflons „für verfrüht und überzogen“. Er glaube nicht, „dass acht Stück Muffelwild den Baumbestand auf mehreren Tausend Hektar ernsthaft gefährden.“ Dies ist eines der Hauptargumente der Befürworter des Abschusses. Thies kann sich vorstellen, den Mufflonbestand auf verträgliche Stückzahlen festzulegen. Bei Überschreitung dürfen Teile des Bestands geschossen werden.

    Der Naturschutzbund (Nabu) NRW fordert, die Herde aus Tierschutzgründen einzufangen und nach einer Bleibe zu suchen. Sprecher Josef Tumbrinck geht davon aus, dass die Herde ausgesetzt wurde. Denn in der Region sind Muffel nicht heimisch.

    Über alternative Unterbringungsmöglichkeiten in Naturschutzparks oder privaten Gehegen hat man sich beim RVR allerdings vorab keine Gedanken gemacht. „Wir haben keine andere Lösung als den Abschuss in Erwägung gezogen“, erklärt Oberforstrat Kersten Blasch-czok. Die Tiere einzufangen, könne sehr aufwendig, kostenintensiv und aufgrund der Größe des Areals äußerst schwierig sein. Nicht zuletzt dürfe auch der Stress, den eine solche Maßnahme für die Tiere bedeute, nicht unterschätzt werden. „Möglicherweise tut man den Tieren damit gar nicht gut“, so Blaschczok.

    Nach Angaben der Kreisverwaltung Recklinghausen und der Unteren Jagdbehörde gibt es einige private Mufflon-Gehege im Kreis. Wie Sprecher Jochem Manz am Donnerstag erklärte, habe niemand die Tiere als vermisst gemeldet. Daher liege der Verdacht nahe, dass sie ausgesetzt wurden. „Vielleicht wollte jemand hier eine weitere Tierart ansiedeln“, meint Blaschczok.

    Der RVR wie auch der Kreis Recklinghausen bestärkten auch am Donnerstag den Willen zum Abschuss. Mufflons richteten große Schäden an Bäumen an, sagte Manz. Und auch die bei diesen Tieren oft vorkommenden Klauenerkrankungen seien unter Schäfern wegen der Übertragungsgefahr auf ihre Schafherden gefürchtet. Manz: „Die Tiere gehören hier nun mal einfach nicht hin.“

    http://www.azonline.de/Muensterland/1823330-Nabu-wirbt-fuer-die-Suche-nach-einer-neuen-Bleibe-fuer-die-Wildschafe-Protest-gegen-geplanten-Abschuss

  • Erneut Jagdkanzel nahe Calau beschädigt

    Nahe Calau ist erneut eine Jagdkanzel zerstört worden. Wie die Polizeidirektion am Donnerstag mitteilte, ist tags zuvor eine weitere Anzeige eingegangen. Sie stamme vom Besitzer der Jagdkanzel nahe Calau. Die Höhe des Sachschadens wird mit etwa 1000 Euro angegeben.

    In den zurückliegenden Tagen häuften sich ähnliche Fälle. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft Zusammenhänge. So werde nicht ausgeschlossen, dass militante Tierschützer hinter den Taten stecken.

    http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Erneut-Jagdkanzel-nahe-Calau-beschaedigt;art13825,4851883

  • Blut in der Jagdhütte, mysteriöser Vandalismus auf dem Heizenberg

    Vor zwei Jahren begannen die Vandalenakte gegen die Pfäffiker Jagdgesellschaft Pfaffberg. Militante Tierschützer? Eher nicht, sagt Jagdobmann Hans Lätsch.

    Hans Lätsch zeigt auf die Stelle, wo der Unbekannte ein Loch in die Wand bohrte. (Bild: Seraina Boner)
    Hans Lätsch zeigt auf die Stelle, wo der Unbekannte ein Loch in die Wand bohrte.Artikel zum Thema

     

    Die Schäden an der Jagdhütte sind noch gut erkennbar. Hans Lätsch deutet auf das etwa ein Zentimeter grosse Loch im Holz und sagt: «Hier hat jemand durchgebohrt und dann Blut ins Innere der Hütte laufen lassen. Das ist doch total krank.»

    Das Gleiche passierte auf der anderen Seite der Jagdhütte auf dem Heizenrain. «Als wir in die Hütte kamen und das Blut am Boden sahen, dachten wir zuerst, ein Tier sei in die Hütte eingedrungen und habe sich verletzt beim Versuch, wieder herauszukommen», sagt der Obmann der Jagdgesellschaft Pfaffberg.

    Dann aber habe man hinter der Wandverkleidung noch mehr Blut entdeckt und sei so schliesslich auf das Loch in der Wand gestossen. Auf der anderen Seite der Hütte, wo das Blut in den Aufenthaltsraum floss, sind noch heute dunkelrote Spuren auf dem Holz zu sehen. Lätsch vermutet, dass der Schaden letztes Jahr im Dezember oder Januar entstanden ist. «Wir können es nicht genau sagen, da die Hütte im Winter, nur wenig genutzt wird.»

    «Ein krimineller Akt»

    Dieser Schaden ist nur eine Folge in einer Serie von Vandalenakten gegen die Jagdgesellschaft Pfaffberg in Pfäffikon. Angefangen hat alles auf der Herbstjagd vor zwei Jahren, als die Jäger mit ihren Autos auf den Forststrassen unterwegs waren. «Plötzlich bemerkte einer meiner Kollegen, dass mit dem Rad seines Wagens etwas nicht stimmte.» Als dieser ausgestiegen sei, um nachzuschauen, habe er zwei grosse zusammengeschweisste Nägel im Boden entdeckt.

    Auch Lätschs Fahrzeug trug an diesem Tag einen Platten davon. «Nicht auszudenken, wenn jemand mit einer schweren Maschine reingefahren wäre – oder noch schlimmer, ein Reiter mit seinem Pferd», sagt Lätsch. «Das hätte sehr böse enden können und ist ein krimineller Akt, der Unschuldige betrifft. Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, wie man so etwas machen kann.»

    Täter in Verdacht

    Vor zwei Monaten schliesslich wurde der Zylinder des Türschlosses an der Jagdhütte mit Porzellanpaste verklebt. Sachschaden: 250 Franken. Lätsch zeigt Fotos, die er vom verschmierten Schloss gemacht hat. «Eine Riesensauerei ist das.» Lätsch, der ein Malergeschäft in Auslikon hat, ist seit über 25 Jahren in der Jagdgesellschaft aktiv. Eine solche Serie von Vandalenakten hat er noch nie erlebt.

    Lätsch hat eine Vermutung, wer dahinter stecken könnte. Ein militanter Tierschützer komme eher nicht in Frage. «Ich denke eher an einen Racheakt aus unserem Umfeld.» Mehr sagt er nicht dazu. «Ich kann nicht beweisen, wer wirklich dahintersteckt.» Lätsch hofft, dass endlich Ruhe einkehren wird. Er befürchtet aber eher das Gegenteil. «Wir Pächter sind uns fast sicher, dass wieder etwas passieren wird – und dieser Vorfall wird möglicherweise noch schlimmer sein.»

    http://www.zol.ch/bezirk-pfaeffikon/pfaeffikon/Mysterioeser-Vandalismus-auf-dem-Heizenberg---/story/30626754

  • Nach heftiger Debatte in Wetzlar, Fuchsjagd abgeblasen

    Fuchs auf der Straße (Bild:  picture-alliance/dpa)
    Die geplante Fuchsjagd in Hessen ist zunächst vom Tisch

    In Wetzlarer Stadtgebiet sollten Füchse getötet und auf Tollwut und Milben untersucht werden. Dies ist unter Tierschützer sehr umstritten. In einer Pressmitteilung hat die Tierschutzorganisation Peta an der Aktion "scharfe Kritik" geübt: Die Tötungen seien unnötig, Füchse stellten kaum ein Gefährdungsrisiko dar. Auch unter den Bürgern gab es viele Proteste gegen die Fuchstötung.

    Jetzt kommt die Entwarnung: Die Fuchsjagd in Wetzlar ist offiziell abgeblasen. Gestern Abend haben sich die Stadtverordneten dagegen entschieden, Lebendfallen für Füchse im Stadtgebiet aufzustellen. Doch die Entscheidung gegen die Jagd fiel äußerst knapp aus.

    Warum fiel die Entscheidung schließlich doch gegen die Fuchsjagd? Das fragen wir unseren Hessenreporter Mike Marklove aus Wetzlar in hr1-START.

    Thema in

    Sendungslogo
    18.12.2014, 6:00 Uhr
     

    http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=67231&key=standard_document_53886361

  • Jäger und Wissenschafter streiten um die Ansiedlung des Wisent

    http://regionale.suedwestfalen.com/uploads/pics/wisente_01.jpg


    Wildtierbiologen und Zoologen möchten den europäischen Bison wieder ansiedeln – Jäger üben Kritik am Vorhaben.

    Das grösste Landsäugetier Europas – der Wisent – soll wieder durch Schweizer Wälder streifen. Dieses Ziel verfolgt eine Gruppe von Wissenschaftern schon länger. Nun soll es aber konkrete Vorschläge geben, wo eine Wiederansiedlung der Wisente möglich ist, wie die «NZZ» kürzlich berichtete. Zoologe Christian Stauffer, ehemaliger Geschäftsführer des Wildnisparks Zürich und Mitglied der privaten Gruppe, kündigte für den Frühling ein Fazit der Abklärungen an.

    Jurabogen bevorzugt

    Darius Weber, Wildtierbiologe und ebenfalls Mitglied der Wisent-Gruppe, konkretisiert auf Anfrage der «Nordwestschweiz», dass über den Winter zwei bis drei Gebiete definiert werden sollen. Als bevorzugtes Gebiet gilt für die Gruppe immer noch der Jurabogen mit seinen zusammenhängenden Wäldern. Denn die stattlichen Tiere brauchen Platz – ausgewachsene Bullen bringen schon mal 1000 Kilo auf die Waage und haben eine Widerristhöhe von knapp zwei Metern.

    Laut Weber müssten es mehr als zehn Quadratkilometer sein. Das Mittelland käme deswegen für die Wisente eher weniger infrage, weil sie dann isoliert wären und nur dank Umsiedlungen Wanderungen machen könnten.

    Laut Weber wäre die Wiederansiedlung der 1919 beinahe ausgestorbenen Art eine Chance für den Jura. Die Region stehe bezüglich Touristenanziehung völlig im Windschatten der Bergkantone. «Die Tiere bringen Touristen. Wisente ziehen Menschenströme an», sagt er.

    Dies habe das Projekt im nordrhein-westfälischen Rothaargebirge in Deutschland gezeigt. Dort hat Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg seinen 4300 Hektaren grossen Privatwald für Wisente zur Verfügung gestellt. 25 Tiere leben darin. Das 20-Hektar-Schaugehege ist zu einer Touristenattraktion geworden.

    In Europa leben derzeit wieder über 5000 Wisente. Laut der Stiftung Rewilding Europe leben weniger als 3000 Tiere in freier Wildbahn. Die meisten Wisente findet man in den Wäldern Polens, Litauens, der Ukraine und Weissrusslands.

    Wildschäden befürchtet

    Die Waadtländer Gemeinde Suchy will ihren Wald für Wisente zur Verfügung stellen. Die lokalen Jäger gehen aber auf die Barrikaden, wie «Le Matin» berichtete. Ein Gehege würde die gesetzlich verankerte Bewegungsfreiheit im Wald einschränken, monieren sie.

    Auch der Dachverband Jagd Schweiz hat eine klare Haltung: Wildtiere, die über die Grenze in die Schweiz einwandern, gelte es zu respektieren. Eine Wiederansiedlung der Wisente sei aber deshalb nicht sinnvoll, sagt David Clavadetscher, Geschäftsführer von Jagd Schweiz. «Wieso soll die Schweiz eine polnische Wildart hier aussetzen?», fragt er.

    Clavadetscher äussert aber noch weitere Bedenken: «Die Wiederansiedlung birgt in erster Linie Probleme, vor allem wegen der Wildschäden an Bäumen, Pflanzen und Kulturen.»

    http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/jaeger-und-wissenschafter-streiten-um-die-ansiedlung-des-wisent-128666625

  • Landesjagdverband empfielt: Krähen-Burger statt Weihnachtsgans?

    Menütipps des Landesjagdverbands

    Wie wär’s mal mit einem Geflügelburger der besonderen Art? Vom 15. Juli bis 15. März dürfen Rabenvögel gejagt werden. Der Landesjagdverband empfiehlt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen – und liefert Ideen zur Verarbeitung.

      Foto: fotolia

    Das Thema Festessen sorgt in manchen Familien für eine Grundsatzdiskussion: Saitenwürstle mit Kartoffelsalat oder Weihnachtsgans mit Couscous-Maronenfüllung.

    Köche oder Köchinnen mit einem Faible für besonders exotische Gerichte werden nun ausgerechnet in der Zeitschrift des Landesjagdverbandes „Der Jäger“ auf ein heimisches, doch ziemlich unbekanntes Wildbret aufmerksam: auf Krähen. Berichtet wird über die Bejagung von Rabenvögeln, die außerhalb der Brutzeit zwischen dem 15. Juli und 15. März möglich ist.

    Und weil Jäger – ganz im Sinne des Tierschutzes – kein Tier sinnlos töten, sondern möglichst verwerten, wird auch gleich ein Rezept mitgeliefert – für einen Krähen-Burger.

    Das wäre doch eine echte Alternative zu gewöhnlichen Rindshamburgern, ganz im Sinne der Freunde einfacher Weihnachtsessen. Und für die Fans aufwändigerer Gerichte werden „Krähenschnitzel mit Baby-Mangold“ oder „im Ofen gebratene Krähe mit Kräutern“ angepriesen. Die Rezepte finden sich im Internet unter www.hubertus-fieldsports.de.

    Allein die Beschaffung des exotischen Wildbrets dürfte schwierig werden. Denn die Rabenvögel, so heißt es im „Jäger“, seien „sehr intelligent“ und nur mit perfekter Tarnung und Lockbildern zu erlegen. Beim Metzger des Vertrauens jedenfalls werden die für vier Burger benötigten „400 Gramm Krähenhackfleisch“ kaum zu kaufen sein.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.menuetipps-des-landesjagdverbands-kraehen-burger-statt-weihnachtsgans.ba826c9d-84fd-487d-86b4-037fb356087c.html

  • Nano 17. Dezember 2014: Jagd auf Rehe - Wald oder Wild

    Totes Reh © dpa

    "Es gibt keinen Konflikt zwischen Wald und Wild", so der Jagdschutz-Verband

    Wald oder Wild
    Forstwirtschaft fürchtet wegen Rehen um Ertrag
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=48373

    Die Forstwirtschaft setzt auf "Wald vor Wild" und würde sich über höhere Abschusszahlen freuen: Hirsche und Rehe tun sich an den Bäumen gütlich und schmälern so den Ertrag.
    Besonders auf die wieder zunehmend gepflanzten jungen Laubbäume haben sie es abgesehen. Laut eines vom Deutschen Forstwirtschaftsrat und dem Bundesamt für Naturschutz erstellten Gutachtens zum Wald-Wild-Konflikt gibt es in weiten Teilen Deutschlands überhöhte Wildbestände, die in den Wäldern erheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Der notwendige Umbau in naturnahe Mischwälder werde dadurch großflächig behindert, heißt es in der Studie. Auch das Jagdgesetz fordert, dass Wildschäden möglichst vermieden werden sollen.
    "Es gibt keinen Konflikt zwischen Wald und Wild", heißt es dagegen beim Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV). Nur eine Lebensgemeinschaft unter dem Motto "Wald und Wild" könne den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. "Es kann nicht Ziel sein, fast alles Wild zu erschießen", wehrt sich DJV-Sprecher Torsten Reinwald gegen jede Schuldzuweisung an die Adresse der Jäger. "Konflikte entstehen erst dann, wenn der Mensch mit seinen ganz unterschiedlichen Interessen im Wald wirkt."

    Es gebe keinen monokausalen Zusammenhang zwischen Wildbestand und Waldschäden, erklärt Reinwald. Viele Faktoren spielten eine Rolle, darunter etwa die Beunruhigung des Wildes durch Waldbesucher, das jahreszeitlich extrem schwankende Äsungsangebot in der modernen Agrarlandschaft oder die enge Begrenzung der Lebensräume vor allem für Hirsche. Auch die Forstwirtschaft selbst habe zu dem Problem beigetragen: "Die Anfälligkeit ist bei strukturreichen Mischwäldern einfach viel geringer als bei Fichten-Monokulturen, wie sie jahrzehntelang gefördert wurden", erklärt Reinwald.

    http://www.3sat.de/page/?source=%2Fnano%2Fumwelt%2F179890%2Findex.html

  • Fasanzucht für die Jagd wird Mensdorff-Pouilly zum Verhängnis


    Kein Herz für Fasane: Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly

    Tierschützer zeigten Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly an, weil es bei seinen Fasanenzuchten im Südburgenland Hinweise auf die Übertretung von Jagd- und Tierschutzbestimmungen gebe.

    Güssing. Der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly ist bei Tierschützern wegen zweier Fasanenzuchten im Südburgenland in die Kritik geraten. Laut dem Verein Gegen Tierfabriken (VGT) gebe es Hinweise auf die Übertretung von Jagd- und Tierschutzbestimmungen. Bei der Bezirkshauptmannschaft Güssing wurde deshalb eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht, so Elmar Völkl vom VGT am Dienstag zu APA.

    Die Vorwürfe betreffen zwei aus mehreren Volieren bestehende Zuchten mit Jagdfasanen in Luising, dem Wohnort von Mensdorff-Pouilly. Dabei geht es laut der APA vorliegenden Sachverhaltsdarstellung um Bestimmungen der Zweiten Tierhaltungsverordnung und der Burgenländischen Jagdverordnung. Während das Gesetz mindestens zweieinhalb Meter hohe, durch natürlichen Bewuchs ausgestattete Volieren mit Sichtschutz und überdachten Schutzräumen vorsehe, müssten die Jagdfasane in Luising unter unverblendeten Netzverschlägen auf einer kargen Stroheinstreu ihr Dasein fristen, argumentiert der VGT in einer Aussendung.

    Jagdverordnung beachten

    Zudem sollten anscheinend etliche Fasane entgegen den gesetzlichen Bestimmungen erst unmittelbar vor der Jagd ausgesetzt werden, hieß es. Die Jagdverordnung sehe ein Aussetzen von Fasanen spätestens zwei Wochen vor Beginn der Schusszeit am 1. Oktober vor. Tatsächlich hätten sich Mitte Dezember noch immer Fasane in den Auswilderungsvolieren befunden, so die Tierschützer. Für sie liegt der Verdacht liege nahe, dass die Fasane immer erst kurz vor der Jagd ausgesetzt würden, um Verluste durch Abwandern und Raubwild möglichst gering zu halten.

    Weidmännisch heftig umstritten

    "Die Praxis, Tiere vorsätzlich zu züchten, um sie später in großer Zahl abknallen zu können, ist nicht nur grobe Tierquälerei, sondern auch weidmännisch heftig umstritten. Doch zur Steigerung des Jagdvergnügens werden zunehmend Wildgatter und Federwildvolieren zur Massentierhaltung von jagdbarem Wild in Wald und Flur errichtet", sagte Elmar Völkl vom Verein Gegen Tierfabriken. Der VGT spricht sich für ein Verbot der gezielten Zucht von Tieren zu reinen Abschusszwecken aus. Derzeit sammle man Unterschriften für eine Reform der Jagdgesetze in Wien und in der Steiermark.

    Die Sachverhaltsdarstellung wurde am Montag bei der Bezirkshauptmannschaft eingebracht. Er könne dazu noch nichts sagen, meinte Mensdorff-Pouillys Rechtsanwalt Harald Schuster am Dienstag auf APA-Anfrage.

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4621184/Fasanzucht-wird-MensdorffPouilly-zum-Verhaengnis?_vl_backlink=/home/index.do

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    Siehe dazu auch:
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    http://www.facebook.com/Anti.Jagdseite/photos/pb.195713937106034.-2207520000.1418815345./921757354501685/?type=1&theater

  • Jäger drängten Mammuts schon vor 30.000 Jahren zurück

    http://www.landschaftsmuseum.de/Bilder/Mammut_zerlegen-2.jpg

    Antje Karbe Hochschulkommunikation
    Eberhard Karls Universität Tübingen

    Tübinger Forscher finden Hinweise gegen die These vom klimatisch bedingten Aussterben der großen Pflanzenfresser

    Intensive Jagd durch den Menschen hat offenbar schon vor etwa 30.000 Jahren zu einem Rückgang der Mammutpopulationen in Westeuropa geführt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher der Universität Tübingen sowie der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in einer Studie. Wie die Wissenschaftler um die Biogeologin Dr. Dorothée G. Drucker im Fachmagazin „Quaternary International“ berichten, lässt sich bei der Analyse von Knochen, Zähnen sowie Mammutelfenbein aus der Phase des sogenannten Gravettien (etwa 30.500 bis 22.000 Jahre vor unserer Zeit) zeigen, dass die klimatischen Bedingungen wie auch die Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser für die großen Pflanzenfresser dieser Epoche stabil waren.

    Trotzdem ist während des Gravettiens ein deutlicher Rückgang der Funde von Gebrauchs- oder Kunstgegenständen aus Mammutknochen oder –elfenbein festzustellen. Drucker und der Tübinger Biogeologe Professor Hervé Bocherens vom Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) werteten dazu vor allem Funde von der Schwäbischen Alb, sowie aus dem südwestfranzösischen Dordogne-Tal aus. Mit Unterstützung durch Forscher des Nationalmuseums für Naturgeschichte in Paris fanden Drucker und Bocherens nun weitere Hinweise für die These, dass das langsame Verschwinden der großen Pflanzenfresser mit einer intensiven Bejagung zusammenhing.

    Dazu analysierten sie die stabilen Isotopenzusammmensetzungen von Mammut-, Pferde- und Rentierknochen. Die Verhältnisse der Kohlenstoff, Schwefel und Stickstoffisotope geben Hinweise auf die Stabilität der ökologischen Nische. Dabei fanden sie bei allen drei Tierarten überwiegend konstante Isotopenkonzentrationen während des Gravettiens, die ökologischen Bedingungen für diese Arten waren also nach wie vor gegeben.

    Eine auffällige Veränderung zeigte sich allerdings bei den Überresten der Pferde im Schwäbischen Jura. Hier stieg im Laufe der Zeit die Konzentration des Stickstoff-Isotops 15N allmählich an und näherte sich während des Gravettiens den Werten des Mammuts an. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass die Pferde in diesem Gebiet allmählich die ökologische Nische des sich im Rückzug befindlichen Mammuts einnahmen. Um zu klären, ob es hierfür klimatische Argumente gibt, untersuchten sie zudem den Gehalt des Sauerstoff-Isotops 18O ‒ Veränderungen im Gehalt dieses Isotops wären ein Hinweis auf klimatische Veränderungen.

    Es hätten sich jedoch keine wesentlichen Hinweise auf dramatische klimatische Veränderungen in dieser Epoche gefunden, erklärt Drucker. „Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass der Rückgang der Mammutpopulationen in Südwestdeutschland durch den Menschen verursacht wurde.“ Die eiszeitlichen Jäger und Sammler hätten damit schon vor mehr als 20.000 Jahren ganz erheblich in das von ihnen bewohnte Ökosystem eingegriffen.

    Originalpublikation:
    Dorothee G. Drucker, Carole Vercoutere, Laurent Chiotti, Roland Nespoulet, Laurent Crepin, Nicholas J. Conard, Susanne C. Münzel, Thomas Higham, Johannes van der Plicht, Martina Laznickova-Galetova, Herve Bocherens: “Tracking possible decline of woolly mammoth during the Gravettian in Dordogne (France) and the Ach Valley (Germany) using multi-isotope tracking (13C, 14C, 15N, 34S, 18O)”; Quaternary International, DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.quaint.2014.11.028

    http://www.idw-online.de/pages/de/news618389

  • Bei Jagd auf Wildschwein zwei Jagdhunde von Zug getötet

    Ein Jagdunfall kostete am Samstag in einer Kreisgemeinde zwei Hunde das Leben. Von einer »Verkettung unglücklicher Situationen« sprach der dazu von der Gießener Allgemeinen Zeitung befragte Jagdleiter.

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    Symbolfoto

     

    Von einem Verstoß gegen die Sicherheitsbestimmungen könne man nicht reden. Diese regelten beispielsweise, wann eine Waffe gesichert werden muss, wann geschossen werden darf, dass der Hochsitz aus stabilem Material zu sein hat. Der Unfall am Samstag lag indes jenseits all dessen. Die Jagd sei sofort beendet worden, hieß es.

    Die Hunde waren hinter einem Wildschwein her. Das Schwein sollte in eine Position gebracht werden, die dem Jäger den finalen Schuss ermöglicht. Dann jedoch sei es ganz anders gekommen: Die Sau rannte über die Bahnstrecke, die Hunde verfolgten den Schwarzkittel. Die Menschen wollten ihre vierbeinigen Helfer noch durch Zurufe warnen. Der herannahende Zug hupte – doch die Hunde blieben stehen. Dort, wo es fatal für sie war: auf den Schienen. Der Zug erwischte die Tiere, ohne zu bremsen, und setzte die Fahrt fort. So schilderte der Jagdleiter das Geschehen.

    Mackenrodt: Jagdleiter sehr erfahren

    Was ein abruptes Bremsen gebracht hätte, außer womöglich verletzten Fahrgästen – darüber ließe sich höchstens spekulieren. Für die Jagdgesellschaft jedenfalls war der Tage gelaufen. Der Jagdleiter unterstrich die Tragik des Verlusts der Hunde.

    Bevor Mensch und Hund die Fährte aufnähmen, werde viel für die Sicherheit getan, informierte Dieter Mackenrodt aus Königsberg, Vorsitzender des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung. Er selbst sei nicht beim Unfall zugegen gewesen, ihm sei aber davon berichtet worden. An einen ähnlichen Vorgang im Landkreis könne er sich nicht erinnern. Ebenso wenig an einen Unfall mit Pkw-Beteiligung, der mit der Jagd zusammenhänge. Schließlich werde das Risiko für Mensch und Hund auch durch Sicherheitskleidung in Signalfarben verringert, so Mackenrodt. Die Hunde haben Schutzanzüge an, durch die sie besser zu erkennen sind und die sie auch schützen sollen, falls ein Wildschwein mal nicht einfach wegrennt, sondern zubeißt. Zudem sei der Jagdleiter vom Samstag ein guter und sehr erfahrener.

    http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Uebersicht/Artikel,-Bei-Jagd-auf-Wildschwein-zwei-Hunde-von-Zug-getoetet-_arid,540983_regid,1_puid,1_pageid,9.html

  • Mitterndorf: Entenjagd schockt Spaziergänger

    http://static5.suedkurier.de/storage/scl/xmlios_import/region/hochrhein/waldshut-tiengen/5005887_m3w618h353q75s1v27423_4D3GHN5O.jpg?version=1287534967
    Unfreiwillige Zeugen einer Entenjagd wurden viele Spaziergänger
    am Sonntagmorgen an der Amper. (Symbolbild)

    Dachau - Am Sonntagmorgen hat eine Entenjagd an der Amper Spaziergänger in Aufregung versetzt. Mehr als ein Dutzend Jäger war an der Amper hinter Enten und Gänsen her.

    Sonntagmorgen an der Amper bei Mitterndorf. Die Sonne scheint, viele nutzen das schöne Wetter. Jogger sind unterwegs und Spaziergänger, manche mit Hund, manche mit Kinderwagen. Sie alle werden plötzlich unfreiwillig Zeugen einer Szenerie, die so überhaupt nicht reinpasst in den friedlichen Morgen: Mehr als ein Dutzend Jäger hat sich auf beiden Flussseiten verteilt und macht Jagd auf die Enten und Gänse im Wasser.

    „Mein Hund ist durchgedreht wegen der Knallerei“, so einer der Spaziergänger. Viele andere, die unterwegs waren, haben sich ebenso erstaunt oder sogar entsetzt gezeigt, so der Spaziergänger: „Da haben die verletzten Enten noch im Wasser gezappelt, mir kamen zwei ältere Joggerinnen entgegen, die haben Rotz und Wasser geheult.“ Nicht nur er fragt sich: Muss das am Sonntagvormittag passieren?

    Dr. Max Lederer, Vorsitzender des Jagdschutz- und Jägervereins Dachau, und Jagdberater Dierk Sommermann kennen derlei Klagen zur Genüge. „Wir Jäger haben in der Öffentlichkeit keinen guten Stand“, sagt Sommermann. Unter der Woche sei eine solche Jagd schlecht möglich, weil die Jäger eben berufstätig sind, „und wenn wir um sechs Uhr morgens schießen, regen sich die Leute auf, weil sie geweckt werden.“ Außerdem sei es notwendig, dass mehrere Treiber und Schützen gleichzeitig jagen, um die erforderliche Abschusszahl erreichen zu können.

    Die Jagd vom Sonntag sei ordnungsgemäß bei der Polizei angemeldet worden, versichert Lederer. Eine bestimmte Anzahl von Tieren müsse getötet werden, vor allem, um die Verkotung an und in Gewässern im Rahmen zu halten. Lederer: „Ich versteh’ die Leute nicht - im Sommer beschweren sie sich dann, weil die Vögel ihre Liegewiesen vollscheißen.“

    http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/dachau/entenjagd-schockt-spaziergaenger-4539738.html

  • Alkoholisierter Jäger (36) durchbricht mit LKW Holzbrückengeländer und stürzt 4 Meter tief auf Flussufer

    http://media05.regionaut.meinbezirk.at/2014/12/15/7686755_web.jpg?1418645450

    Der Mann lenkte am Sonntag gegen 01.15 Uhr seinen LKW von Unterthürnau auf der L 1187 in Richtung Drosendorf Altstadt.

    Im Bereich der starken Rechtskurve bei der Auffahrt zur Holzbrücke über die Thaya fuhr der Mann offensichtlich in annähernd geradem Verlauf und ohne das Fahrzeug abzubremsen weiter, durchstieß auf Höhe des Str.Km 1,735 das Holzbrückengeländer auf der linken Straßenseite und stürzte auf das ca. 4 Meter tiefer liegende Flussufer der Thaya.
    Das Fahrzeug kippte dabei nach vorne über und blieb am Dach liegen. Der 36-Jährige war im Sicherheitsgurt hängend im total beschädigten Fahrzeug eingeklemmt, wobei alle Fahrzeugtüren vorerst blockiert waren.

    Der Mann wurde von den alarmierten Feuerwehren Oberthürnau, Drosendorf und Zissersdorf aus dem Fahrzeug geborgen, welche auch anschließend die Fahrzeugbergung vornahmen.

    Der Lenker war leicht benommen aber ansprechbar und gab vorerst an, keine Verletzung erlitten zu haben.
    Nach Eintreffen des Notarztes wurde er jedoch mit der Rettung in das Landesklinikum Waldviertel Horn gebracht, wo dem Grade nach leichte Verletzungen festgestellt wurden und er zur Beobachtung stationär aufgenommen wurde.

    Aufgrund von offensichtlichen Alkoholisierungsmerkmalen wurde noch an der Unfallstelle eine Atemalkoholuntersuchung mittels Alkomat durchgeführt, welche positiv verlief.

    Eine im Fahrzeug befindliche Schrotflinte samt Munitionsgurt wurde vor der Fahrzeugbergung an der Unfallstelle aus dem Pick-up gesichert und wird bis zur Klärung der Besitzberechtigung und ev. Vorlage- oder Übergabemodalitäten vorerst bei der PI Geras verwahrt.

    http://www.meinbezirk.at/horn/chronik/jaeger-36-durchbricht-mit-pick-up-holzbrueckengelaender-und-stuerzt-4-meter-tief-auf-flussufer-d1188565.html

  • Vorbestrafter, wildernder Jäger gab seiner Lebensgefährtin die Schuld

    http://diepresse.com/images/uploads/a/6/3/608867/wilderei_oesterreich_immer_mehr_wilderei-jagd20101109135642.jpg
    Wilderei Symbolbild

    STEYR. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei bei dem 49-jährigen Landwirt Paul S. an Gerätschaft nicht nur Sensen und Gabeln.

    Der Bauer aus Ternberg hortete Waffen: Sturmgewehr, Maschinenpistole, einen Schlagring, zwei Pistolen. Als Jäger besaß er auch legal ein Schießgewehr. Von der Schrotflinte machte er Gebrauch, als er beim Baden Wildenten im Steyrer Wehrgraben aufspürte und einen Wasservogel abschoss. Das Geflügel hätte dann seine Lebensgefährtin Sonja B. (39) aus Steyr gebraten, wie sie es immer gewesen sei, die ihn zu allerlei Unfug angestiftet habe, behauptete der Mann gestern vor Einzelrichterin Dagmar Geroldinger am Steyrer Landesgericht: "Erst wenn ich es getan habe, war sie zufriedengestellt."

    In Dietach hätte die Frau am Wegesrand Rehe gesehen und erst Ruhe gegeben, als Paul S. anhielt und auf das Rudel schoss.

    Sonja B. bestritt, die Anstifterin gewesen zu sein – im Gegenteil sei ihr Lebensgefährte derjenige mit den dummen Gedanken gewesen. Jedenfalls beging das Paar die Missetaten in Zweisamkeit: Bei einem Kroatien-Urlaub schafften die beiden einen antiken Stein aus einem Museum fort. In Slowenien büßten es die Polizisten, dass sie Paul S. für Trunkenheit am Steuer 1000 Euro Geldstrafe abnahmen. Am nächsten Tag waren die Reifen der Polizeiautos zerstochen.

    Wer wen angestiftet hat, war Richterin Geroldinger ziemlich egal. Faktum war, dass Paul S. von seiner Lebensgefährtin stets mit dem Auto zu den Tatorten gefahren wurde, wie etwa zu einem Geschäftsmann, dessen Garagentor mit Farbe beschmiert wurde. Sonja B.s Antwort auf die Frage, warum sie die Chauffeurin gab, überzeugte Richterin Geroldinger nicht: "Weil ich ihn nicht betrunken fahren lassen konnte", sagte Sonja B.

    Als bereits vorbestrafte Reifenstecher fassten Sonja B. sechs Monate bedingt und Paul S. zehn Monate Haftstrafe aus. Den einen Monat davon unbedingt hat er bereits während seiner sechswöchigen U-Haft abgesessen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Wilderer-gab-seiner-Lebensgefaehrtin-die-Schuld;art68,1562581

  • Lübben/Calau: Jäger beklagen zunehmende Zerstörung von Hochsitzen


    Symbolbild

    Jäger aus dem Calauer und Lübbener Raum beklagen eine zunehmende Zerstörung ihrer Jagdkanzeln. In Krausnick hat ein Jagdpächter für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

    In seinem Gebiet wurden kürzlich zwei Hochsitze abgesägt und eine Leitersprosse eines Laufsteges von unten angesägt. In der Calauer Schweiz meldet Jäger Gerhard Dix schon wieder neuen Vandalismus. Erst am Sonntag soll bei Gosda wieder ein Hochstand zerstört worden sein.

    http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Jaeger-beklagen-zunehmende-Zerstoerung-von-Hochsitzen;art13825,4846398

  • Jäger sind doppelt verstimmt über neue Auflagen

    WICKEDE/WIEHAGEN -  Die heimischen Jäger glaubten zunächst an einen schlechten Scherz: Eine Mitteilung vom Kreis Soest verdrießte bei der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft am Freitagabend ein wenig die Stimmung.

    Ernste Gesichter und verschränkte Arme: Die Stimmung bei den Jägern ist aufgrund neuer Auflagen seitens der Kreisverwaltung und der Landesregierung nicht eben optimal.
    Ernste Gesichter und verschränkte Arme: Die Stimmung bei den Jägern ist aufgrund neuer Auflagen seitens der Kreisverwaltung und der Landesregierung nicht eben optimal.

    So hat offensichtlich der Kreis Soest die Anfrage gestellt, wie denn bei der Pachtberechnung die Kreisstraßen und deren Banketten als bejagbares Gebiet mit einberechnet würden. Die Kreisbehörde erwartet demzufolge ein Pachtgeld für die im Revier liegenden Kreistraßen und Straßengräben – ein Zahlungsformular mit aufgedruckter Bankverbindung lag direkt bei. „Hier muss erst einmal geklärt werden, ob denn wirklich Kreisstraßen zu den bejagbaren Flächen zu zählen sind. Bisher war davon noch nie die Rede“, bekräftigten die Jagdgenossen.

    Weiter kritisierten sowohl Jagdpächterin Christel Tönnies als auch die Genossenschaftsmitglieder, dass laut neuem Jagdgesetz nunmehr keine streunenden und wildernden Katzen mehr geschossen werden dürften. Gerade verwilderte Katzen würden einen enormen Schaden am Hasen-, Rebhuhn- und Singvogelbestand bewirken. Würden die Katzenbesitzer ihren Freigängern etwa ein Glöckchen umhängen, wäre die Gefahr zumindest größtenteils gebannt, so die Ansicht der Jagdexperten.

    Aber es gab auch positive Nachrichten. So werden die Zusammenarbeit und somit natürlich auch das Pachtverhältnis zwischen Christel Tönnies und der Jagdgenossenschaft verlängert, nachdem die Versammlung den Antrag positiv beschied. Am Freitagabend gab es im Reiterstübchen Arndt bei der Jahresversammlung mit anschließender Pachtgeldauszahlung keinerlei Zweifel über das gute Einvernehmen zwischen Jagdpächterin Tönnies und den insgesamt 37 Anteilbesitzern der Jagdgenossenschaft. „Wir sind sehr zufrieden mit der Situation und auch darüber, dass die Jagd auf unseren Flächen in der Hand einer einheimischen Jägerin liegt, die weiß, wie hier in unserer Region der Hase läuft“, unterstrich schmunzelnd Genossenschafts-Vorsitzender Theo Arndt.

    Nach den üblichen Regularien einer Hauptversammlung und dem Kassenbericht von Kassierer Gerd Otto wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zum Jahresausklang nahmen Verpächter und Pächterin Tönnies noch einen leckeren Imbiss ein und unterhielten sich angeregt über jagdliche Themen.

    http://www.soester-anzeiger.de/lokales/wickede/jaeger-sind-doppelt-verstimmt-ueber-neue-auflagen-4534134.html

  • Jäger wollte Hund erschießen - von Zeugin gerettet

    Tier schwer verletzt 

    Jäger wollte Hund erschießen - von Zeugin gerettet (Bild: APA/BARBARA GINDL (Symbolbild))
    (Symbolbild)
     

    Wieder geriet ein Jäger in das Visier behördlicher Ermittlungen: Der Waidmann soll im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck einen Husky angeschossen und mit einer Schrotladung schwer verletzt haben. Als er nochmals auf den Hund feuern wollte, rettete eine Nachbarin den Vierbeiner.

    Der Österreichische Tierschutzverein erstattete Anzeige, weil der Verdacht bestehe, dass der Jäger bei seinem Schuss auf den Husky auch Leben und Sicherheit von Menschen gefährdet haben könnte und gegen das Jagdgesetz verstoßen habe.

    Jäger von Husky gebissen

    Was war passiert? Der Husky büxte von daheim aus und soll dann mit dem Dackel des Jägers vor dessen Wohnhaus gerangelt haben. Der Waidmann trat dazwischen und wurde vom Husky gebissen. Da schnappte der Jäger sein Gewehr und verpasste dem Vierbeiner eine Schrotladung. Der schwer verletzte Hund lief davon, blieb an einer Brücke liegen.

    Autolenkerin brachte Hund in Tierklinik

    Der Jäger lief dem Husky nach und wollte ihn töten - da kam aber eine Autolenkerin daher: Sie wollte den Todesschuss verhindern, packte den verletzten Hund und brachte ihn in eine Tierklinik, wo er gerettet wurde.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Jaeger_wollte_Hund_erschiessen_-_von_Zeugin_gerettet-Tier_schwer_verletzt-Story-431248

  • Treibjagd: Bundesstraße wegen entlaufenem Jagdhund gesperrt

    Jagdhund auf B 43 unterwegs


    Symbolbild


    Raunheim: Jagdhund büxt bei Treibjagd aus – Rüsselsheimerin kann das Tier mit Leckerlis locken

    Wegen eines entlaufenden Jagdhundes kam es am Samstag zwischen 14.15 und 14.45 Uhr auf der Bundesstraße 43 zwischen Kelsterbach und Rüsselsheim zu Verkehrsbehinderungen. Der drei Jahre alte Jagdhund war zuvor seinem Herrchen im Raunheimer Wald bei einer Treibjagd ausgebüxt. Durch Raunheim irrend lief der Vierbeiner anschließend mehrfach auf die vielbefahrene Bundesstraße.

    Mit viel Glück kam es hier zu keinen Verkehrsunfällen.

    Um den völlig verängstigten Hund einfangen zu können, wurde die Bundesstraße kurzzeitig durch die alarmierte Polizei aus Rüsselsheim und Kelsterbach vollständig in beide Richtungen gesperrt. Nachdem der Hund zwischenzeitlich in Richtung der dortigen Mainwiesen lief, wurde die Polizei, bei dem Versuch den Hund einzufangen, von mehreren Radfahrern unterstützt. Eine Rüsselsheimerin, die ebenfalls gerade mit ihrem Hund unterwegs war, konnte das entlaufene Tier mit viel Einfühlungsvermögen und Leckerchen locken und letztendlich an die Leine nehmen. Der Hund wurde durch die Beamten mit zur Polizeistation nach Rüsselsheim genommen, wo er hier seinem glücklichen Besitzer wohlbehalten übergeben wurde.

    http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/raunheim/Bundesstrasse-wegen-entlaufenem-Hund-gesperrt;art1258,5720581

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Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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ضد الصيد
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Contra la Caça
禁止狩猎
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Karşı Avcılık
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Chống săn
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קעגן הונטינג
Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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