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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

  • Niedersachsen: Landesregierung legt sich mit Jägern an

    Jäger und Naturfreund: Immo Ortlepp. © © NDR/Erdmanns Filmproduktion, honorarfrei

    In Niedersachsen gibt es bundesweit die meisten Jäger. 

    In keinem anderen deutschen Bundesland gibt es so viele Jäger wie in Niedersachsen. Jeder 132. Einwohner besitzt einen Jagdschein. Kein Wunder also, dass die Landesregierung heftig kritisiert wird, weil sie die Jagdzeitenverordnung ändern möchte. Der Entwurf des Landwirtschaftsministeriums liegt den Fachverbänden der Jäger und Waldbesitzer derzeit zur Anhörung vor. Und die sind alles andere als begeistert.

    Jagdzeiten sollen verkürzt werden

    Der Entwurf sieht unter anderem eine Verkürzung der Jagdzeiten vor. So soll sogenanntes Schalenwild wie Rehe, Hirsche und Wildschweine künftig zwei Wochen kürzer gejagt werden. Damit soll der Ruhebedarf des Wildes im Winter berücksichtigt werden. Auch die Jagd auf Gänse und Enten in Vogelschutzgebieten soll laut Ministerium eingeschränkt werden, um internationale Richtlinien umzusetzen.

    Verbände kritisieren Regierungspläne

    Die Pläne stoßen auf massiven Widerstand: In einer gemeinsamen Erklärung fordern unter anderem das niedersächsische Landvolk, die Landesjägerschaft und der Waldbesitzerverband, dass die bisherigen Regelungen beibehalten werden. Die Verbände befürchten zunehmende Wildschäden in Wald und Feld und sehen ihre Eigentumsrechte verletzt. Das Landwirtschaftsministerium reagiert bisher gelassen auf die Kritik. Auch mit der geplanten Verkürzung zählten die Jagdzeiten zu den längsten im europaweiten Vergleich. Das Anhörungsverfahren läuft noch bis Mittwoch. Rund 30 Interessenvertretungen sind daran beteiligt.

    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Landesregierung-legt-sich-mit-Jaegern-an,jagen100.html

  • Rendsburg: Jäger erschoss Finanzbeamten

    Blutbad im Finanzamt: Steuerberater erschießt Finanzbeamten

    Ein Streifenwagen vor dem Finanzamt Rendsburg. Mitarbeiter alarmierten die Kräfte, nachdem mehrere Schüsse abgegeben worden waren.

    Ein Streifenwagen vor dem Finanzamt Rendsburg. Mitarbeiter alarmierten die Kräfte, nachdem mehrere Schüsse abgegeben worden waren.


    Blutbad im Finanzamt Rendsburg: Ein FDP-Politiker (55) hat Montagmorgen einen Finanzbeamten (58) angeschossen! Der Mann verstarb nur kurze Zeit später im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes.

    Olaf L. ist selbstständiger Steuerberater aus der 6000-Seelen-Gemeinde Fockbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Er ist FDP-Mitglied und kandidierte hier 2013 sogar für das Bürgermeisteramt. Sein Slogan damals: „Entschieden, vernünftig, klar.“ Bevor der füllige Mann wegen einer Wirbelsäulenverletzung vom Rollstuhl abhängig wurde, spielte er leidenschaftlich gern in plattdeutschen Theaterstücken.

    Der Schütze: FDP-Mitglied Olaf L. (55) ist Jäger und besitzt einen Waffenschein.

    Der Schütze: FDP-Mitglied Olaf L. (55) ist Jäger und besitzt einen Waffenschein.

    Olaf L. ist außerdem Jäger und besitzt einen Waffenschein. Zu Hause hortet er sechs Gewehre und eine Pistole – eine Beretta. Die nahm er gestern mit zum Finanzamt, mit dem er anscheinend schon länger im Streit lag. Der Grund dafür ist offenbar ein Steuerbescheid, über den sich Olaf L. ärgert.

    Gegen 10 Uhr betritt der Politiker gestern die Behörde und sucht den für ihn zuständigen Sachgebietsleiter auf – Wolfgang B. Das Gespräch entwickelt sich zum Streit. Dann dreht Olaf L. durch und greift zur Waffe.

    Gleich mehrfach schießt er auf den Finanzbeamten. Mitarbeiter alarmieren Rettungskräfte und die Polizei. Wolfgang B. kommt in eine Klinik, erliegt dort seinen schweren Verletzungen.

    Der mutmaßliche Täter ist jetzt in Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft Kiel will das Obduktionsergebnis abwarten und heute Haftbefehl beantragen. „Wir gehen nach derzeitigem Stand von einem Mord aus“, sagt Staatsanwalt Axel Bieler.

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) reagiert bestürzt: „Ich bin erschüttert, dass Gewalt in das Leben eines friedlichen Menschen eingebrochen ist. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“

    Die Finanzministerin des Landes, Monika Heinold (Grüne), fuhr nach Rendsburg, um sich am Ort des Geschehens zu informieren. Dort wollte sie den etwa 200 Mitarbeitern der Behörde zur Seite stehen. Der Kundenverkehr wurde abgesagt. Am heutigen Dienstag konnten die Mitarbeiter frei entscheiden, ob sie zu Hause bleiben wollten. Es werde einige Zeit brauchen, bis das Ereignis verarbeitet sei, sagte Heinold: „Die Betroffenheit ist sehr groß in der Landesregierung.“

    http://www.mopo.de/umland/rendsburg-blutbad-im-finanzamt--steuerberater-erschiesst-finanzbeamten,5066728,28289984.html

  • Wildleaks: "Wilderei ist ein Milliardengeschäft"

    Wer beobachtet, wie Wilderer Tiere abschlachten, geht häufig nicht zur Polizei. Die Angst vor Vergeltung ist zu groß. Die Whistleblower-Seite "Wildleaks" will das jetzt ändern, wie ihr Gründer Andrea Crosta erläutert.

    Wildleaks ist die erste abgesicherte und anonyme Internet-Plattform ihrer Art: Jeder kann dort Straftaten wie Wilderei oder andere Verbrechen und Verstöße melden, die Tiere oder Wälder betreffen. Die Hinweise sollen dann dazu genutzt werden, vor Ort aktiv zu werden. Leiter des Projekts ist Andrea Crosta, der Geschäftsführer der Elephant Action League, die Wildleaks ins Leben gerufen hat.

    DW: Welche Hinweise erhalten sie bei Wildleaks?

    Andrea Crosta: Alle möglichen. Uns wurden verbotene Jagden auf Tiger in Nord-Sumatra mitgeteilt, Schimpansenschmuggel in Zentralafrika, das Wildern von Elefanten und illegaler Elfenbeinhandel, verbotenes Abholzen in Mexiko, Malawi und Russland, auch rechtswidriges Fischen vor Alaska. Pro Woche erreichen uns im Schnitt fünf bis sieben solcher Hinweise. Drei bis vier davon sind dann üblicherweise so stichhaltig, dass wir in den Fällen weiter ermitteln.

    Wer ermittelt denn da, und wie?

    Wir haben drei Möglichkeiten: Wir können selber Ermittlungen einleiten, mit unseren eigenen Leuten und in Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Wir können die Informationen auch an andere Nichtregierungsorganisationen weitergeben, die sich auf einem bestimmten Gebiet besser auskennen, oder wir leiten unser Wissen an zuständige Strafverfolgungsbehörden weiter.

    Andrea Crosta - Foto: Elephant Action League

    Andrea Crosta: "Einflussreiche Leute sind an Wilderei beteiligt"

    Wir wissen zum Beispiel, dass Elfenbein oft über die Häfen in Mombasa in Kenia und Daressalam in Tansania aus Afrika exportiert wird. Da sind wir vor Ort und versuchen Whistleblower-Netzwerke aufzubauen. Wir versuchen, so viele Informationen wie möglich über diese Verbrechergruppen zusammeln.

    Das hört sich ziemlich heikel an.

    Das ist es auch. Einige aus meinem Team - ich eingeschlossen - waren einmal bei Sicherheitsdiensten, Geheimdiensten oder beim Verfassungsschutz tätig. Ich selbst mache das schon seit fast 20 Jahren. Wir wissen, wie man so etwas angeht, ohne dass es jemand mitbekommt, ohne ungewollte Aufmerksamkeit zu erregen.

    Warum haben die Bewohner vor Ort denn so viel Angst?

    Weil sich mit Wilderei und ähnlichen Verbrechen viel Geld machen lässt. Das ist ein Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft. Beim Elfenbeinhandel zum Beispiel sind sowohl in Afrika als auch in Empfängerländern in Asien einflussreiche Leute beteiligt: das organisierte Verbrechen, korrupte Politiker und Regierungen und korrupte Sicherheits-Beamte genauso wie angesehene Unternehmen, die ihre Import- und Export-Lizenzen für Schmuggel missbrauchen.

    Beschlagnamte Beute von Wilderern in Simbabwe - Foto: Desmond Kwande (AFP)

    Beschlagnamte Beute von Wilderern in Simbabwe: "Ein Paar Stoßzähne sind drei oder vier Jahresgehälter wert"

    In einigen afrikanischen Ländern haben solche Leute überall das Sagen. Deshalb kann ich die Angst der Menschen dort gut verstehen. Wenn man seine Informationen nicht anonym weitergibt, kann es sehr gefährlich werden.

    Wie anonym ist Wildleaks denn?

    Es ist völlig anonym. Nicht einmal wir wissen, wer uns etwas schickt und wo die Informationen herkommen. Unsere Seite basiert auf dem sogenannten Tor-Netzwerk. Eine bessere Technologie, die Nutzer zu schützen, gibt es auf dem Markt nicht.

    Wie groß ist das Problem mit der Wilderei und dem Schmuggel von Tieren?

    Ein Paar Stoßzähne sind in Kenia drei oder vier Jahresgehälter wert. Je nach Region können die Wilderer einige hundert Dollar dafür bekommen. Das ist dort sehr viel Geld. Auf dem Weg nach Asien steigen die Preise dann schnell an. Auf dem Schwarzmarkt in China werden dann schon 3000 Dollar pro Kilogramm gezahlt. Die Preise für Elfenbein und Nashorn-Horn sind in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Der Schmuggel lohnt sich wieder richtig. In China ist die Nachfrage nach solchen Produkten stark gestiegen. Die Mittelklasse dort kann sich jetzt mehr leisten. Die Kartelle, die in den Elfenbeinschmuggel verstrickt sind, begehen auch andere Verbrechen wie Menschen- oder Drogenhandel. Das Problem ist also äußerst vielschichtig. Um so wichtiger ist es dabei, gemeinsam gegen die Verbrecher vorzugehen. So weit sind aber leider noch nicht.

    Glauben Sie trotzdem daran, dass sie Erfolg haben werden?

    Wir ermitteln gerade in drei großen Fällen, alle betreffen Elfenbeinhandel in Afrika. In einigen Monaten werden wir vermutlich mehr wissen. Dabei geht es uns nicht um die kleinen Fische. Wir versuchen, die Netzwerke der Wilderer zu durchdringen und zu verstehen. Unser Ziel ist, die Hintermänner dingfest zu machen.

    http://www.dw.de/wildleaks-wilderei-ist-ein-milliardengesch%C3%A4ft/a-17890300

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  • 5300 Jäger auf der Pirsch: 4655 Bündner Hirschen gehts an den Kragen

    In Graubünden hat die Jagdsaison begonnen. 5200 Bündner Jäger und gut 100 Jägerinnen dürfen dieses Jahr 4655 Hirsche erlegen - so viele wie selten zuvor.

    Jäger beobachten Wild oberhalb von Flims (Archiv) play   - Jäger beobachten Wild oberhalb von Flims

    Die Bündner Hochjagd auf Hirsch, Reh, Gemse und Murmeltier begann am Montagmorgen und dauert vorerst bis zum nächsten Sonntag. Danach wird eine Woche Pause eingelegt, bevor es von Mitte bis Ende September weiter geht.

    Die Jäger dürfen dieses Jahr aus vollen Rohren schiessen: Die Hirschpopulation dürfte zur Zeit rund 20000 Tiere umfassen. Damit ist laut dem Bündner Jagdinspektor Georg Brosi die Grenze des Erträglichen erreicht.

    Entsprechend hoch ist die Abschussvorgabe: 4655 Hirsche müssen erlegt werden. Für die anderen bejagten Tierarten gibt es keine Vorgaben, da die Bestände im Gegensatz zu den Hirschen schlicht nicht zählbar sind. Es dürften aber rund 2500 Rehe, knapp 3000 Gemsen und etwa 4500 Murmeltiere geschossen werden.

    Die Abschussvorgabe für Hirsche werden die Jäger auf der 21 Tage dauernden regulären Hochjagd erfahrungsgemäss nicht schaffen. In den letzten Jahren erlegten sie im September jeweils um die 3000 Tiere.

    Um den Abschussplan dennoch zu erfüllen, wird im November und Dezember zur Sonderjagd geblasen.

    Die 1986 eingeführte Sonderjagd soll die Regulierung der Wildbestände letztlich gewährleisten. Die Sonderjagd ist allerdings stark umstritten. Mit einer Initiative, die von über 10'000 Personen unterschrieben wurde, wollen die Gegner sie abschaffen.

    Die Bündner Regierung will sie im Parlament aber für ungültig erklären lassen, weil sie gegen das Bundesgesetz verstosse.

    Sollte der Bündner Grosse Rat der Regierung folgen, ist der Druck auf die Sonderjagd dennoch nicht vorbei. Der Verein Wildtierschutz Schweiz sammelt zur Zeit Unterschriften für eine kantonale Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd».

    Die Initiative verlangt, dass das Bündner Jagdgesetz nach neun Grundsätzen angepasst wird. Ins Visier genommen werden neben der Sonderjagd die Vogeljagd, das Jagen mit Fallen sowie die Jagdbehörden selber. 

    http://www.blickamabend.ch/news/5300-jaeger-auf-der-pirsch-4655-buendner-hirschen-gehts-an-den-kragen-id3095845.html

  • In Japan beginnt wieder die Delfin-Jagd

    Im japanischen Walfangort Taiji hat heute die Saison für die Jagd auf Delfine begonnen. Die weltweite Empörung darüber stört die Fischer nicht.


    Die Fischer aus Taiji treiben jedes Jahr während der Fangzeit von September bis März rund 2000 Delfine in der Bucht zusammen. Einige werden gefangen und in Delfinarien gebracht, die übrigen mit Harpunen getötet und zu Fleisch verarbeitet.
     

    Die Fischer aus Taiji treiben jedes Jahr während der Fangzeit von September bis März rund 2000 Delfine in der Bucht zusammen. Einige werden gefangen und in Delfinarien gebracht, die übrigen mit Harpunen getötet und zu Fleisch verarbeitet.

    Die Regierung erlaubt die Treibjagd und gibt Fangquoten aus. Danach dürfen Fischer in Taiji sowie einigen anderen Orten zwischen September und März bis zu 20000 Delfine sowie andere kleine Wale töten. Viele Japaner essen allerdings kaum Wal- oder Delfinfleisch. Dies beschränkt sich meist auf die Walfangorte selbst.

    Die alljährlich zwischen September und März stattfindende Jagd auf die Delfine stößt allerdings auf weltweite Empörung. Anfang des Jahres hatte der Sprecher der japanischen Regierung, Yoshihide Suga, die Delfinjagd als Teil von Japans traditionellem Fischfang gerechtfertigt. Die Jagd werde «auf Grundlage des Gesetzes in geeigneter Weise» durchgeführt.

    Ein Team um Regisseur Louie Psihoyos hatte die brutale Treibjagd für den Film «The Cove» («Die Bucht») teils mit versteckten Kameras gefilmt. Die Bilder von dem Delfin-Schlachten kamen 2009 erstmals in die Kinos und wurden mit einem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

    Zum Start der den Delfinjagd-Saison blieben die Boote heute wegen schlechten Wetters zunächst im Hafen, wie Tierschutzaktivisten vor Ort berichteten. Unter ihnen befand sich, begleitet von Polizeikräften, auch der wohl bekannteste Gegner der japanischen Delfinjäger, der Amerikaner Richard O'Barry.  

    http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/In-Japan-beginnt-wieder-die-Delfin-Jagd-id31184552.html

  • Statistik des Anti-Jagd Blogs vom 1 September 2014

    Im Januar 2014 hat der Anti-Jagdblog bei der Anzahl der Besucherklicks die 1.000.000 Marke überschritten. :-)


    Insgesamt:


    Blogeinträge:
    3839
    Kommentare: 8368
    Besuche: 1.630.769
    Besucher: 713.449

    Statistik Juli 2014

    Blogbeiträge: 89
    Seitenaufrufe: 84.411
    Besucher: 32.191
    Besucher täglich: 1038,4
    Tägl.Blogaufrufe: 2730



    Jäger sind Mörder!

  • Jäger stürzte bei Gamsbockjagd in Bach und erlitt schwere Kopfverletzungen

    Ein Jäger wurde am Sonntag im Trattenbachgraben schwer verletzt. Der Mann führte seinen Jagdhund an der Leine. Als dieser über einen Graben sprang, stürzte der Mann in ein Bachbett.

    Am Sonntag erlegten zwei Jäger im sogenannten Trattenbachgraben, im Gemeindejagdgebiet in Maria Luggau, einen Gamsbock und wollten diesen aus dem Gelände bringen. Einer der Jäger, ein 47-jähriger Lesachtaler, führte dabei seinen vierjährigen Jagdhund an der Leine. Am Ende des Trattenbachgrabens sprang der Hund überraschend für den Jäger von der Betonmauer einer Wilbachsperre auf die gegenüberliegende Grabenseite.

    Dabei verlor der Mann, der die Hundeleine um seine Hand gewickelt hatte, das Gleichgewicht und stürzte rund drei Meter in das mit Steinen und Baumstämmen verlegte Bachbett, wobei er schwere Kopfverletzungen erlitt. Der Jagdbegleiter verständigte über Notruf die Rettungskräfte. Nach ärztlicher Erstversorgung durch einen Flugnotarzt wurde der Verunfallte vom Team des Rettungshubschrauber Cristophorus 7 mittels Seil geborgen und in das Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen. Weiters standen 14 Mann der Bergrettung Lesachtal und ein Beamter der Alpinpolizei Hermagor im Bergeeinsatz.

    http://www.kleinezeitung.at/kaernten/hermagor/3727561/jaeger-stuerzte-rund-drei-meter-ab.story

  • Vilshofen: Jäger verhökern ermordete Tiere für Kirchenorgelspende?

    Beim Anblick der eindrucksvollen Exponate schlagen die Jägerherzen von Fritz Osterer (Mitte) und Xaver Giermeier (rechts) höher. Christian Gödel (links) freut sich über die Eigeninitiative der Jäger und die Spenden für die Vilshofener Orgel.

    Füchse, Hasen, Fasane, Wildenten und vieles mehr können Flohmarktbesucher am Samstag ab 9 Uhr am Stand von Fritz Osterer und Xaver Giermeier erwerben und gleichzeitig für die Vilshofener Orgel spenden. "Wir wollen den gesamten Erlös der Vilshofener Orgel spenden. Als wir erfahren haben, dass der Flohmarkt auch 2500 Euro dafür geben wird, haben wir entschieden die Präparate bei dieser Gelegenheit zu verkaufen", erklärt Fritz Osterer, Jagdpächter in Albersdorf. Zusammen mit Xaver Giermeier, Pächter in Aunkirchen, hat der erfahrene Jäger die einzelnen Stücke sorgfältig aufgereiht und drapiert. Liebevoll mit einzelnen Zweigen, einer Fichte und Sonnenblumen geschmückt soll der Stand im Weißbierzelt dafür sorgen, dass möglichst alle 50 Präparate einen neuen Besitzer finden.

    Fritz Osterer ist optimistisch: "Vor allem die jungen Leute sind ganz wild auf Rehgewichtel. Die malen sie dann oft silber oder golden an und hängen sie sich als Dekoration in die Wohnung." Amüsiert über diesen Trend, hofft er für die Gehörne einen Preis von bis zu 15 Euro zu erzielen.

    Andere Stücke, wie die ausgestopften Fasane kosten um die 30 und die präparierten Füchse um die hundert Euro. Auch Hirsch-, Marder- und Keilerfell, bzw. Keilerschwarte im Jägerjargon, gibt es.

    http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/vilshofen/1410963_Jagdtrophaeen-fuer-die-Flohmarkt-Schnaeppchenjaeger.html

  • Hochsitz stürzt ein: Jäger verletzt sich

    Ein 50 Jahre alter Jäger musste im unterfränkischen Breitenbrunn ins Krankenhaus geflogen werden, weil sein fünf Meter hoher Hochsitz eingebrochen war.

    Weil ein Hochsitz in Breitenbrunn eingebrochen ist, hat sich ein Jäger schwer verletzt.  Foto: dpa/ Symbolbild
    Symbolbild

    Weil ein Hochsitz in Breitenbrunn eingebrochen ist, hat sich ein Jäger schwer verletzt.

    Breitenbrunn. Ein 50 Jahre alter Jäger ist beim Einsturz eines Hochsitzes im unterfränkischen Breitenbrunn (Landkreis Miltenberg) schwer verletzt worden. Der Mann saß am Freitagabend mit seinem Gewehr auf dem fünf Meter hohen Sitz, als das hölzerne Gestell plötzlich in sich zusammenkrachte. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Samstag mitteilte, verletzte sich der Jäger dabei schwer, konnte aber am Boden liegend noch per Handy seinen Revierleiter anrufen. Dieser verständigte den Rettungsdienst. Der schwer verletzte 50-Jährige wurde in ein Krankenhaus geflogen. Nun untersucht die Polizei die Ursache für das Unglück. Vermutlich seien die seitlichen Verstrebungen des Hochsitzes morsch gewesen, hieß es. (dpa)

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/hochsitz-stuerzt-ein-jaeger-verletzt-sich/1113943/hochsitz-stuerzt-ein-jaeger-verletzt-sich.html

  • Königstein: Zwei Hochsitze zerstört


    Symbolbild

    In den zurückliegenden Wochen wurden laut Polizei im Staatswald Königstein – unterhalb des „Altkönigs“ – zwei Hochsitze total zerstört. Beide wurden offensichtlich umgeworfen, was nicht ohne erheblichen Kraftaufwand möglich ist. Daher geht die Polizei davon aus, dass mindestens zwei Personen Hand angelegt haben. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Forstbehörde auf 2 000 Euro.

    http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Zwei-Hochsitze-zerstoert;art48711,1009242

  • Umstrittene Jagd nach Trophäen

    Schweizer Tierschutz (STS) verlangt Importverbot

     

    Jährlich reisen Tausende von Menschen in aller Herren Länder, um dort der Jagd nachzugehen. Ein besonders beliebtes Reiseziel sind afrikanische Staaten, wohin es jährlich über 18 000 Jagdtouristen zieht und wo Löwen, Elefanten, Antilopen, Büffel, Leoparden und viele weitere Tierarten erlegt werden. Ein wichtiger Antrieb ist dabei die Jagd nach einer Trophäe. Auch Schweizer frönen der Trophäenjagd. Wie viele es sind, ist nicht bekannt, wie der Bundesrat soeben auf eine Interpellation zu «tierschutzwidrigen Trophäenimporten» der Berner Nationalrätin Aline Trede (gp.), geantwortet hat.

    Dem  geht die Trophäenjagd dennoch wider den Strich. Er verlangt ein Importverbot von Jagdtrophäen – insbesondere von Tieren wie Elefanten, Nashörnern, Affen sowie Gross- und Kleinkatzen. Anders als oft behauptet, sei es äusserst zweifelhaft, dass der Jagdtourismus dem Artenschutz diene, sagte Sara Wehrli vom STS in Zürich vor den Medien.

    Um seine Argumente zu unterstreichen, lud der STS den Südafrikaner Ian Michler ein, der als Safariunternehmer und Umweltjournalist arbeitet. Michler verurteilt vor allem das «cunned hunting», bei dem speziell dafür gezüchtete «Wildtiere» in Gattern «gejagt» werden. Laut Michler gibt es keine naturschützerisch überzeugenden Gründe für die Trophäenjagd. Es lägen keine Beweise vor, dass diese zum Artenschutz beitrage. Das Gegenargument der Jäger lautet, dass ein Teil der Einnahmen durch die Jagd in den Naturschutz investiert werde. Michler propagiert statt der Jagd die Fotosafari. Anders als die Jagd könne diese zum einen das ganze Jahr über betrieben werden und schaffe zum anderen auch mehr Arbeitsplätze.

    Der Bundesrat teilt zwar die Meinung des Tierschutzes, dass gewisse im Ausland praktizierte Formen der Jagd in der Schweiz auf Unverständnis stiessen und auch nicht hiesigen tierschutzrechtlichen und ethischen Massstäben entsprächen. Im Ausland seien aber grundsätzlich die im jeweiligen Land geltenden Vorschriften massgebend. Die Regierung verweist auf internationale Abkommen, die den Verkehr mit Jagdtrophäen regeln. Diese Abkommen zu verbessern, sei für den Tier- und Artenschutz zielführender als die Einführung eines Importverbots der Schweiz. Um Druck auf die Länder zu erzeugen, müssten die Massnahmen international abgestützt sein.

    Zudem geht der Bundesrat davon aus, dass die Trophäenjagd von Schweizern auf Tiere wie Elefanten, Nashörner, Grosskatzen oder Eisbären «von einem vergleichsweise kleinen Teil der Jagdtouristen» ausgeübt wird. Schweizer Jäger führten vor allem Wildschweine, Rehe, Hirsche oder Mufflons aus EU-Staaten ein.

    http://www.nzz.ch/schweiz/umstrittene-jagd-nach-trophaeen-1.18372553

  • - Am Montag beginnt in Südeuropa die Jagd auf Zugvögel -

    Kuckuck in illegalem Fangnetz eines Wilderers auf Zypern Bild: "obs/Komitee gegen den Vogelmord e. V."

    Kuckuck in illegalem Fangnetz eines Wilderers auf Zypern Bild: "obs/Komitee gegen den Vogelmord e. V."

    Am kommenden Montag wird in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel für den Kochtopf eröffnet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, sind allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden. Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben. Dem Inselstaat, der sich bei seinem Beitritt zur EU im Jahr 2004 verpflichtet hatte, den Singvogelfang zu verbieten, droht damit ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof.

    Trotz internationaler Proteste hat auch die französische Regierung wieder den Fang von Singvögeln mit Leimruten, Schlingen, Netzen und Steinquetschfallen erlaubt, obwohl exakt diese Jagdmethoden ausdrücklich von der Europäischen Vogelschutzrichtlinie verboten werden.

    "Viele der freigegebenen Arten sind europaweit gefährdet und haben - wie zum Beispiel Feldlerche und Kiebitz in Deutschland - in den letzten 20 Jahren um mehr als die Hälfte im Bestand abgenommen", so Alexander Heyd, Geschäftsführer des Komitees gegen den Vogelmord. "Es ist Aufgabe der Europäischen Kommission, das Überleben dieser Arten in der EU zu sichern und diese Massaker zu stoppen. Leider ist das bisher nicht geschehen", so Heyd.

    Zusätzlich zu den offiziell freigegebenen Tieren kommen laut Komitee unzählige weitere Zugvögel, die illegal von Wilderern getötet und anschließend an Metzgereien und Restaurants verkauft werden. Allein auf Zypern schätzt die für die Bekämpfung der Wilderei zuständige staatliche Jagdaufsicht Game Fund den Umsatz aus dem Verkauf von Singvögeln auf 15 Millionen Euro. Alexander Heyd: "Fang und Verkauf der Vögel sind fest in den Händen der organisierten Kriminalität". Auch in Italien und Frankreich ist der Verkauf gewilderter Zugvögel als "Delikatesse" ein Millionengeschäft. So werden zum Beispiel im Südwesten Frankreichs jedes Jahr Tausende Ortolane - eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte Ammernart - illegal gefangen und für bis zu 100 Euro pro Stück auf dem Schwarzmarkt verkauft. Um dagegen vorzugehen, ist ab heute ein Team internationaler Vogelschützer unter Leitung des Komitees in Südfrankeich unterwegs, um illegale Fanganlagen mit der Polizei stillzulegen. Weitere Einsätze dieser Art werden vom Komitee in der Lombardei und Sardinien sowie in Spanien und auf Malta durchgeführt.

    Ein aktuelles Online-Tagebuch mit "Live-Berichten" und Fotos von allen Einsätzen findet sich im Internet unter

    http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/vogelschutzcamps/online-tagebuch-herbst-2014

  • Artensterben: Mit den ersten Siedlern begann das große Töten

    Das Artensterben geht weiter


    Wandertaube

    Setzten sich die Vögel zur Rast auf einem Baum nieder, brachen Äste unter der Last oft einfach zusammen. Am Boden sammelte sich der Kot in dicken Schichten. Trotz dieser vorübergehenden Verwüstung kam es zu keiner dauerhaften Zerstörung der Natur. Die abgebrochenen Äste und die dicke Kotschicht sollen sogar dazu beigetragen haben, dass es häufiger Feuer gab, was die Wälder verjüngte. Außerdem gab es genug Wälder, auf die die Wandertauben bei ihren Wanderungen zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten ausweichen konnten.

    Das änderte sich als die Siedler im 18. Jahrhundert in Nordamerika begannen, die Wälder abzuholzen, um Flächen für die Landwirtschaft zu schaffen. Ihres Lebensraums und ihrer Nahrung beraubt, wichen die Vögel irgendwann auf die Felder aus und fraßen das Getreide. Die Siedler schossen die Vögel ab – und aßen sie. Richtig schlimm wurde es aber erst, als professionelle Jäger begannen, die Wandertauben mit immer ausgefeilteren Methoden zu töten und sie dann auf Märkten zu verkaufen. In den 1850er Jahren bemerkten die ersten, dass die Zahl der Vögel abzunehmen schien, aber das große Töten ging noch eine ganze Weile weiter.

    Wandertauben waren auf eine große Gemeinschaft angewiesen

    Um 1890 herum waren die Wandertauben dann schon fast verschwunden. Ein Gesetz, das die Jagd auf die Tiere verbot, kam zu spät. Die wenigen verbleibenden Exemplare reichten nicht aus, um die Art am Leben zu erhalten. Denn um zu überleben, waren die Wandertauben auf ihre großen Gemeinschaften angewiesen. In denen waren sie vor ihren Feinden gut geschützt – vom Menschen einmal abgesehen.

    Eine aktuelle Untersuchung des Erbguts der Wandertauben – gewonnen aus Museumsexemplaren – zeigt, dass es bei den Wandertauben schon immer drastische Populationsschwankungen gegeben hatte. Von diesen natürlichen Schwankungen hatten sich die Vögel aber anscheinend immer wieder erholt. Die zusätzliche Bejagung durch den Menschen habe die Wandertaube nicht verkraftet. Sobald die Zahl der Individuen einmal unter ein gewisses Minimum gedrückt worden war, sei ihr Schicksal besiegelt gewesen.

    Der Chinesische Flussdelfin könnte bereits ausgestorben sein

    Mag man den Siedlern im 18. Jahrhundert noch Unwissen zugutehalten – heute geschieht das Sterben der Arten in vielen Fällen mit unserem Wissen und vor unseren Augen. Nicht immer ignorieren wir die Probleme, aber oft kommen die Bemühungen zum Schutz der Arten zu spät. Als die Chinesen etwa  die Gefährdung des im Jangtsekiang lebenden Chinesischen Flussdelfins (Lipotes vexillifer), auch Baiji genannt, erkannten, wurden Anfang der 1980er Jahre ein Jagdverbot und strenge Gesetze zu seinem Schutz erlassen. Dennoch sank die Zahl der Tiere unaufhaltsam. 2002 wurde zuletzt ein Exemplar gesichtet. Auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten ist er als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Viele Experten gehen aber davon aus, dass die Art bereits verschwunden ist.

    http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/das-artensterben-geht-weiter-mit-den-ersten-siedlern-begann-das-grosse-toeten_id_4093838.html

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    Siehe auch:
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    Der Tag, als Martha starb
    Die Geschichte der ausgestorbenen Gattung der Wandertaube illustriert die Unterwerfung der Natur durch den Menschen.

    Eigentlich hätte man sich über die Wandertaube kaum Sorgen machen müssen. In Nordamerika, wo sie ausschließlich vorkam, machte sie 25 bis 40 Prozent aller Vögel aus -viele Milliarden Tiere insgesamt. Auch im globalen Vergleich zählte die Wandertaube zu den häufigsten Arten.

    Erzählungen von US-Farmern und Vogelbeobachtern klingen wie Fabeln: Der Vogelzug der Tauben verdunkelte die Sonne. Schwärme mit Millionen Vögeln zogen übers Land - zu den Brutplätzen um den Ontariosee, zu den Winterquartieren im Südosten der USA oder eben zu ihren abendlichen Schlafplätzen in riesigen Waldstücken.

    Derzeit sind rund zwölf Prozent der rund 10 000 Vogelarten der Welt vom Aussterben bedroht, sagt Vogelkundlerin Friederike Woog aus Stuttgart.

    Vögel haben wichtige Funktionen in der Natur. Manche Vögel helfen beim Bestäuben von Pflanzen, andere tragen Samen weiter. Mitunter keimt ein Pflanzensame erst, wenn er den Verdauungstrakt von Vögeln passiert.

    Vögel sind daher ein Baustein in den Kreisläufen der Natur.

    Ein Himmel voller Tauben

    http://tierrechte.blog.de/2012/10/13/tag-martha-starb-15039226/

  • Orange Walk Town: Jäger erschießt bei einer Hirschjagd eigenen Bruder

    Es war ein tragischer Jagdunfall letzte Nacht, die das Leben eines Menschen von Orange Walk Town beendete. 

    Um 11.00 Uhr gingen die Brüder Celso Moreno (63) und Gumercindo Mendoza (52) im Yo-Creek-Gebiet auf Hirschjagd. Sie trennen sich und um Mitternacht. Celso vermutete, dass sich etwas bewegte, dachte, es sei ein Reh und feuerte einen Schuss mit seiner 12-Gauge Schrotflinte ab.  Aber es stellte sich heraus, dass er seinem kleinen Bruder, der an den Händen, Bauch und Seite des Kopfes getroffen wurde, mit einer Schrotflinte erschossen hatte, der augenblicklich starb. Die Polizei nahm Celso Moreno bis zum Abschluss der Ermittlungen fest. 

    http://www.7newsbelize.com/sstory.php?nid=29791

  • Arizona: 9 Jahre altes Mädchen erschießt versehentlich Schießausbilder mit einer Uzi

    Charles Vacca, ein Vater und Veteranen aus Lake Havasu City, Arizona, lehrt ein 9-jähriges Mädchen, wie man eine Uzi behandeln.

    DOLAN SPRINGS, Arizona -. Ein Schießlehrer aus Arizona wurde versehentlich erschossen während einem 9-jähriges Mädchen zeigte wie man eine automatische Uzi verwendet. 

    Charles Vacca, 39, aus Lake Havasu City, Arizona, starb am Montag kurz nach dem er ins University Medical Center in Las Vegas geflogen war. Vacca stand neben dem Mädchen am Schießstand in White Hills, als sie abdrückte und der Rückstoß der Waffe die Schussrichtung veränderte. 

    Die Behörden sagten, dass das Mädchen mit ihren Eltern am Schießstand war.
    Ihr Name wurde nicht freigegeben.

    Beim Schießstand wollte man den Unfall nicht kommentieren.

    Es ist nicht bekannt, ob es für den Schießstand eine Altersgrenze für Kinder gibt. 

    Ronald Scott, ein Phoenix-basierte Schusswaffen Sicherheitsexperte sagte, dass die meisten Schießstände eine Altersgrenze und strenge Sicherheitsregeln haben, so dort Kinder schießen. Er sagte, dass Lehrer in der Regel aufpassen  wenn Kinder Pistolen abfeuern wie z.B.  High-Power-Waffen.

    "Man kann nicht einer 9-jährigen eine Uzi geben und erwarten, dass sie diese Waffe kontrollieren kann", sagte Scott.

    Google Street View

    Google Street ViewThe Last Stop in White Hills, Arizona where a gun instructor was reportedly shot while teaching a nine-year-old girl how to fire an Uzi.

    Die Daily Mail berichtet, dass eine Video-Aufnahme von den Eltern des Mädchens aufgenommen und von der Polizei freigegeben zeigt, dass Vacca, der beim Schuss neben dem Mädchen stand , dieses anwies, die Waffe mit beiden Händen zu halten.

    Seine letzten Worte an die Mädchen sind: "In Ordnung, Full Auto."

    Das Mädchen verlor ihren zweihändigen Griff an der Waffe, es zog sie nach links, sodass ihr Schuss ihren Schießausbilder in den Kopf traf.

    Zum Quelle mit Video:
    http://www.canada.com/news/Nine+year+girl+accidentally+kills+Arizona+shooting+instructor+with/10150937/story.html

    ----------------------------------------------------------

    Nine-year-old girl accidentally kills Arizona shooting instructor with an Uzi, police say
    Mohave County SherriffCharles Vacca, a father and veteran from Lake Havasu City, Arizona, teaches a 9-year-old girl how to handle a Uzi.

    DOLAN SPRINGS, Ariz. — An Arizona shooting instructor was accidentally shot and killed while showing a 9-year-old girl how to use an automatic Uzi, authorities said Tuesday.

    Charles Vacca, 39, of Lake Havasu City, Arizona, died Monday shortly after being airlifted to University Medical Center in Las Vegas, Mohave County sheriff's officials said.

    Vacca was standing next to the girl at the Last Stop outdoor shooting range in White Hills when she pulled the trigger and the recoil sent the gun over her head, investigators said.

    Watch the video (Does not show fatal shot)

    Authorities said the girl was at the shooting range with her parents. Her name was not released.

    A woman who answered the phone at the shooting range said it had no comment. She did not provide her name.

    It is not known if the range had an age limit on shooting or if the girl was going through a safety class.

    Ronald Scott, a Phoenix-based firearms safety expert, said most shooting ranges have an age limit and strict safety rules when teaching children to shoot. He said instructors usually have their hands on guns when children are firing high-powered weapons.

    "You can't give a 9-year-old an Uzi and expect her to control it,” Scott said.

    The Daily Mail reported that a video recording taken by the girl's parents and released by police shows Vacca standing next to the girl, instructing her to hold the weapon with two hands.

    Vacca asks the girl to fire one shot, which she does, then tells her to to let off a volley before something goes wrong.

    His last words to the girl are: "Alright, full auto.”

    The girl loses her two-handed grip on the weapon and it pulls to her left, striking Vacca in the head.

  • Berlin/Müggelsee: Pfeil durchbohrt Hals einer Ente

    Die Ente im Müggelsee hat ein Dartpfeil durch den Hals getroffen. Das Tier musste getötet werden.
    Die Ente im Müggelsee hat ein Dartpfeil durch den Hals getroffen. Das Tier musste getötet werden.


    Tierquälerei in Köpenick am Müggelsee: Spaziergänger finden eine Ente, die mit einem Dartpfeil beschossen wurde. Der Pfeil durchbohrte den Hals der weiblichen Stockente.

    Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. ist zu einem besonders grausamen Fall von Tierquälerei nach Berlin-Köpenick gerufen worden. Einer Stockente wurde ein Dartpfeil durch den Hals geschossen.

    "Hier muss jemand gezielt mit einem Blasrohr auf das Tier geschossen und es so schwer verletzt haben. Offenbar ist am Müggelsee ein Tierquäler am Werk, der gezielt Jagd auf die dort lebenden Wasservögel macht. Genau gezielte Schüsse auf den Hals der Tiere setzen einiges an Erfahrung voraus und können nur von einem 'Profi' abgesetzt werden", so Stefan Klippstein, Tierretter und Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros.

    Alle Versuche, das schwer verletzte Tier einzufangen, sind gescheitert. Mittlerweile wurden die Fachbehörden eingeschaltet, die eine Tötung des Tieres in Auftrag gegeben haben. Eine Erlösung von den Qualen der Schussverletzung auf andere Weise war leider nicht mehr möglich.

    Das Deutsche Tierschutzbüro sucht jetzt Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. hat eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Tierquälers führen. Hinweise werden unter der Nummer 030-2902825343 entgegen genommen.

    Das Deutsche Tierschutzbüro e.V.macht darauf aufmerksam, dass in den letzten Monaten verstärkt Übergriffe auf Vögel in Berlin bekannt wurden. Besonders häufig betroffen sind Wasservögel, aber immer wieder auch Stadttauben, Rabenvögel und Singvögel. Häufig wurden Tiere mit Pfeilen beschossen, aber auch Tiere mit verschnürten Schnäbeln sind schon gefunden worden. Jüngst sorgte ein besonders pikanter Fall für Aufsehen: Ein Mann hatte -nach eigenen Angaben jahrelang- Tauben und Spatzen gefangen und verzehrt.

    http://www.berlinonline.de/nachrichten/koepenick/pfeil-durchbohrt-hals-einer-ente-54687

  • Frankreich: Jäger bei Enten-Jagd getötet

    Chine: Ein Jäger wurde bei einem Jagdunfall am Samstag getötet. 

    Am letzen Samstagmittag ereignete sich ein Unfall nahe dem zentralen EDF Bilge, wobei 1 Jäger getötet wurde. Eine Jagdgesellschaft wurde am Morgen organisiert. Zwei Jäger, darunter das Opfer, waren in der Nähe des Teiches Emile-Darthois auf Entenjagd. Das Opfer galt als versierter Jäger, war 66 Jahre alt  und Wildhüter seit 45 Jahren.

    <br /><br /><br />
C'est au bout de ce chemin que se trouve l'étang où s'est déroulé le dramatique accident.<br /><br /><br />
Dies ist das Ende der Straße an dem der Teich liegt, wo sich der tragische Unfall ereignet hat.

    Die Jagd begann am Morgen auf dem Land von EDF. Es waren 2 Jäger die bei einer Entenjagd geradfe ins Boot steigen wollten, wobei der  zweite Jäger zurück lief, um sich um die Jagdhunde zu kümmern. Er hörte einen Schuss und sah seinen Freund vor einem Kollaps stehen. 

    Ein erfahrener Jäger

    Das Opfer, ein Mann im Alter von 66, war ein erfahrener Jäger. Er war mit Waffen vertraut seit dem Alter von vierzehn Jahren. "Die Jagd war sein Leben ", sagte sein Sohn.  Er war Jagdaufseher seit 45 Jahren. 
    Der zweite Jäger, war sehr schockiert und wurde vor Ort durch die Feuerwehr betreut. Der Verstorbene wurde zum Gerichtsmedizinischen Institut von Lille zur Autopsie überführt.

    Eine Untersuchung ist eingeleitet worden, um die Umstände dieser Tragödie zu bestimmen.

    http://www.lavoixdunord.fr/region/bouchain-un-homme-trouve-la-mort-dans-un-accident-de-ia15b36963n2339075

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    Bouchain : un homme trouve la mort dans un accident de chasse ce samedi

    Ce samedi vers midi, un accident s'est produit près de la centrale EDF de Bouchain. Un chasseur a perdu la vie dans des circonstances qui restent à déterminer. Une partie de chasse avait été organisée dans la matinée. Deux hommes, dont la victime, se trouvaient près de l'étang rue Émile-Darthois pour ramasser des canards. La victime était un chasseur aguerri de 66 ans, garde-chasse depuis 45 ans.

    La partie de chasse avait débuté dans la matinée sur un terrain appartenant à EDF. Lorsque l'accident s'est produit, le groupe de chasseurs n'était plus sur les lieux. « Ils n'étaient plus que deux », raconte Georgette Lemal, première adjointe. « Ils devaient ramasser les canards. » Les deux hommes s'apprêtaient à monter dans une barque. « Le deuxième chasseur s'est retourné pour s'occuper de ses chiens. Il a entendu le tir puis a vu son ami se redresser avant de s'écrouler. C'est dramatique », poursuit l'élue.

    Un chasseur aguerri

    La victime, un homme de 66 ans, était un chasseur aguerri. « Il avait un fusil dans les mains depuis ses quatorze ans. La chasse, c'était sa vie », raconte son fils. Ancien élu à Mastaing, Denis Parent travaillait à la centrale EDF de Bouchain. Il était garde-chasse depuis quarante-cinq ans. « Il venait d'avoir un cinquième petit-enfant il y a quelques mois », poursuit son fils. Le deuxième chasseur, très choqué, a été pris en charge sur place par les sapeurs-pompiers. Le corps du défunt a été emmené à l'institut médico-légal de Lille pour une autopsie.

    La gendarmerie de Bouchain était également sur les lieux ainsi que la brigade de recherches de Valenciennes. Une enquête a été ouverte pour déterminer les circonstances de ce drame.

  • Jagdsaison auf Mallorca: Naturschützer kontra Jäger - Etliche Fincas werden jagdfrei

    Grundstücke mit mindestens zehn Hektar können zu jagdfreien Tierschutzgebieten werden

    Es geht wieder rund ... Patronen landen da auch schon mal auf Terrassen, vor den Füßen von Fincabesitzern.
    Es geht wieder rund ... Patronen landen da auch schon mal auf Terrassen, vor den Füßen von Fincabesitzern.

    Kurz nach der Eröffnung der Jagdsaison auf Mallorca hat der Umweltverband GOB Eigentümer von Fincas auf dem Land aufgefordert, ihr Grundstück als Tierschutzgebiet ausweisen zu lassen. "Es gibt häufig Probleme zwischen Jägern und Fincabesitzern", sagt GOB-Mitarbeiter Toni Muñoz, "besonders wenn Grundstücke in Jagdrevieren liegen und die Besitzer die Jagd auf ihrem Grund nicht genehmigt haben." Das komme vor bei Ortsvereinen, deren Mitglieder selber keine Reviere besäßen. Nicht alle Jäger bereiteten Probleme, betont Muñoz, aber einige missachteten die Jagdgesetze, wilderten und verstößen gegen Sicherheitsvorschriften.

    Eine Möglichkeit, sich zu schützen, sehe das balearische Jagdgesetz selbst vor, nämlich die Ausweisung zum Tierschutzgebiet ("refugio de fauna"). Darin sei jagen untersagt. "Das Grundstück muss mindestens zehn Hektar groß sein, um zum ,refugio de fauna' erklärt werden zu können. Daher schließen sich meist mehrere Nachbarn zusammen", sagt Muñoz. Die Entscheidung obliege dem Inselrat. Der GOB helfe bei der Beantragung und auch beim Verfassen des obligatorischen Jahresberichts an den Inselrat. Über 50 Tierschutzgebiete seien mit Unterstützung des GOB bislang ausgewiesen worden und jährlich kämen vier bis fünf weitere hinzu.

    Die Initiative des GOB irritiert Mallorcas Jäger und stößt auf Kritik im Inselrat. "Wozu brauchen wir immer mehr Tierschutzgebiete? Die Jäger sind es, die den Wald pflegen und zwar zwölf Monate lang, um vier Monate darin zu jagen", empört sich auch der Präsident des balearischen Jagdverbands, Jaime Bonfill. Konflikte zwischen Anwohnern und Jägern seien seltene Einzelfälle und kein Grund, die Jagd zu unterbinden: "Wer sorgt dann für das Gleichgewicht unter den Arten?"

    Der Leiter der Jagdabteilung im Inselrat, Joan Escalas, stimmt zu. Die Jagd trage zur Erhaltung des Waldes bei und werde vom Inselrat streng überwacht. Wer Probleme mit Jägern habe, solle sich an den Inselrat wenden: "Für Gemeindereviere gelten strikte Regeln und Verstöße werden streng geahndet." Wer nicht wolle, dass auf seinem Grundstück gejagt werde, solle die Ausweisung als Jagdreserve ("reserva de caza") beantragen. "Das geht unbürokratisch und ohne jegliche Auflagen", betont Escalas. Tierschutzgebiete dagegen seien mehr als jagdfreie Gebiete. Sie sollten biologischen, wissenschaftlichen oder Bildungszwecken dienen.

    "Der Wald braucht keine Jäger. Sie bringen dem Ökosystem kaum Nutzen", meint Toni Muñoz vom GOB. Aber es gebe 25.000 Jäger mit Lizenz auf Mallorca, das sei eine mächtige Lobby. Jagdreserven sehe man lieber, weil sie Teil vom Revier blieben. "Der Jagdverein ist weiterhin für das Waldstück zuständig. Die Jäger können ein- und ausgehen. Ein Tierschutzgebiet dagegen trennt das Grundstück vom Revier ab. Es entstehen Löcher in Mallorcas Jagdgründen."

    Seit zwei Jahren muss für Tierschutzgebiete eine jährliche Abgabe gezahlt werden, die achtmal höher ist als bei Jagdgebieten. Die Abgabe soll abschrecken, protestieren die Umweltschützer. "Wir wollen nur sicherstellen, dass die Tierschutzgebiete den vorhergesehenen Zwecken dienen. Wer die Vorgaben erfüllt, erhält einen Nachlass von 75 Prozent", entgegnet Joan Escalas vom Inselrat. Die "refugios de fauna" erfüllten die Vorgaben allein, weil sie nachweislich dem Artenschutz dienten, meint Muñoz.

    "Übertriebener Umweltschutz ist absurd. Tiere würden verhungern, wenn wir die Arten nicht im Gleichgewicht halten würden". "Aber Drosseln mit Kohl esst ihr gerne! Lasst uns in Frieden" und: "Wir lassen uns nicht kriminalisieren", wetterten Jäger auf der Facebook-Seite des GOB. Besitzer von Fincas in oder an Jagdgebieten dagegen bestätigen die Umweltschützer.

    "In der Jagdsaison kannst du kaum rausgehen, weil dir die Schusspatronen um die Ohren fliegen. Sie beachten die Mindestabstände nicht. Sogar auf meiner Terrasse landen Patronen", sagt eine deutsche Residentin im Südwesten. Früher seien es vier bis fünf Jäger gewesen, heute kämen um die 30, meint ihr mallorquinischer Nachbar. "Aber es sind keine Jäger mehr, sondern Schlächter. Sie kaufen Rebhühner, setzen sie aus und kommen nach drei Tagen, um sie zu erschießen. Die Tiere, die sie nicht treffen, verhungern, weil sie nicht an das Leben in der Natur gewöhnt sind." Er sei selbst Jäger, aber er würde sofort ein "refugio de fauna" beantragen, wenn die Nachbarn mitmachten. Nur hätten diese Angst vor der Reaktion der Jäger. Einmal seien vergiftete Knochen ausgelegt worden, an denen mehrere Hunde von Anwohnern starben.

    Die Fincabesitzer, die ihr Grundstück zum "refugio de fauna" erklären ließen, bereuen den Schritt offenbar nicht. Auch sie möchten zur Sicherheit nicht namentlich genannt werden. "Die Vielfalt an Tieren und Vögeln, die wir jetzt im Wald haben, ist fantastisch", berichtet eine Mallorquinerin aus der Inselmitte. Seit über zehn Jahren bestehe ihr Tierschutzgebiet, meint eine Dame aus dem Nordosten. Inzwischen könne sie auch vom Aussterben bedrohte Arten bei sich beobachten. Kaninchenplagen oder ähnliche Probleme habe sie dagegen nie gehabt.

    Es sei wunderbar, wieder in Frieden in der Natur zu leben, sagt eine deutsche Wahlmallorquinerin. Früher hätten überall in der Landschaft Patronenhülsen gelegen, an manchen Tagen sei in Herrgottsfrühe geschossen worden wie in einem Krieg, man habe die Tiere nicht mehr rauslassen können, Schafe und Brennholz seien geklaut worden: "Wenn jeder jagt, wie es sich gehört, bräuchten wir keine Tierschutzreservate."

    http://mallorcamagazin.com/aktuelles/nachrichten/2014/40366/jagdsaison-auf-mallorca-naturschutzer-kontra-jager.html

  • Buschleute verklagen Botswana wegen Jagdverbot

    Buschleute hungern, weil  Jagdtouristen in fernen Ländern jagen und Trophäen sammeln wollen ? 

    Auch wenn man als Jagdgegner die Jagd der Buschleute auch nicht unterstützen kann, ist so ein kolonialistischer Jagdtourismus wohl klar das größere Übel. Folgender Artikel vertritt dennoch nicht die Meinung des Anti-Jagdblogs, sondern soll nur zum Nachdenken anregen. 

    Buschleute jagen auf ihrem Land für ihren Lebensunterhalt, werden jedoch wie Wilderer verfolgt. #HuntersNotPoachers

    Buschleute jagen auf ihrem Land für ihren Lebensunterhalt, werden jedoch wie Wilderer verfolgt.

    Die letzten jagenden Buschleute Afrikas haben offiziell erklärt, die Regierung in Botswana verklagen zu wollen. Sie werfen ihr vor, sie durch Aushungern "unrechtmäßig und verfassungswidrig” von ihrem angestammten Land im Central Kalahari Game Reserve (CKGR) vertreiben zu wollen.

    Die Buschleute versorgen mit der Jagd ihre Familien, müssen deshalb jedoch jederzeit mit Einschüchterungen, Folter und Festnahmen rechnen. Zu Beginn des Jahres hatte die Regierung Botswanas ein landesweites Jagdverbot verhängt, ohne die Buschleute darüber zu informieren oder eine Entschädigung anzubieten.

    Es ist das vierte Mal, dass die Buschleute rechtliche Schritte gegen die Regierung einleiten, um ihr Recht, auf ihrem Land leben zu dürfen, durchzusetzen. In einem historischen Prozess hatte Botswanas Oberstes Gericht 2006 geurteilt, dass die Buschleute das Recht haben, auf ihrem Land im Central Kalahari Game Reserve zu leben und zu jagen.

    Trotz des Urteils wurde den Buschleuten im CKGR keine einzige Jagderlaubnis ausgestellt. Trophäenjäger, die bereit sind bis zu 8.000 Dollar zu zahlen, sind von dem Jagdverbot ausgenommen und können auf privaten Farmen Tiere wie Giraffen oder Zebras erlegen.

    Die Buschleute jagen seit vielen Generationen nachhaltig und stellen keine Bedrohung für das Überleben der Wildtiere im Central Kalahari Game Reserve (Botswana) dar.

    Die Buschleute jagen seit vielen Generationen nachhaltig und stellen keine Bedrohung für das Überleben der Wildtiere im Central Kalahari Game Reserve (Botswana) dar.

    Roy Sesana, Angehöriger der Buschleute, erklärte gegenüber der Botswana Sunday Times: "Präsident Ian Khama und sein Bruder Tshekedi [Minister für Umwelt, Wildtiere und Tourismus] haben sich entschlossen, das Jagen zu verbieten, ohne uns zu konsultieren. Es war ein kalkulierter Schachzug, um uns aus dem CKGR auszuhungern. Sie wissen, dass wir vom Jagen abhängen und haben entschieden, das Jagen im CKGR zu verbieten.”

    Präsident Ian Khama, der auch im Vorstand der Naturschutzorganisation Conservation International sitzt, hat erklärt, mit dem Verbot gegen abnehmenden Wildtierbestand vorgehen zu wollen.

    Doch indigene Völker wie die Buschleute sind die besten Wächter ihrer Umwelt und schützen diese besser als jeder andere. Auch die Methoden der Subsistenzjagd der Buschleute mit Speeren, Pfeil und Bogen stellen keine Bedrohung für das CKGR dar.

    Anfang des Jahres reiste Jumanda Gakelebone, Angehöriger der Buschleute, nach London, um die Hilfe von Prinz Charles gegen das Jagdverbot zu erbitten. Prinz Charles unterstützt gemeinsam mit Ian Khama eine neue Anti-Wilderei-Kampagne großer Naturschutzorganisationen. Doch viele große Umweltorganisationen unterscheiden nicht zwischen Wilderern und indigenen Völkern, die für ihren Lebensunterhalt jagen.

    Botswanas Regierung verfolgt und bedroht noch immer Angehörige der Buschleute und untersagte im letzten Jahr sogar ihrem langjährigen Anwalt Gordon Bennett die Einreise ins Land, um seine Klienten zu vertreten. Bennett hatte zuvor drei erfolgreiche Verfahren gegen die Regierung geführt.

    Stephen Corry, Direktor von Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker, erklärte heute: "Weltweit werden Indigene der ‘Wilderei' bezichtigt, weil sie ihre Nahrung jagen. Festnahmen, Schläge, Folter und sogar Tod können die Folge sein, während die bezahlte Jagd auf Wildtiere gefördert wird. Es wird Zeit anzuerkennen, dass indigene Völker die besten Naturschützer sind. Bis dies geschieht, wird Survival International die Misshandlung indigener Völker weiterhin bekämpfen. Und wir werden kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es gilt das Land und Leben indigener Völker vor der Umweltschutzindustrie, Tourismus und großen Konzernen zu schützen.”

    Hinweis an die Redaktion:

    - Die Anwälte der Buschleute (Morolong Legal Practice) haben den formalen Bescheid ihrer Klienten am 8. August 2014 beim Generalstaatsanwalt eingereicht.

    http://www.survivalinternational.de/nachrichten/10401

    ----------------------------------------------

    Gerade auch der WWF hat stets im kolonialistischen Stil den Jagdtourismus auf Kosten der Wildtiere und der einheimischen, menschlichen Einwohnern gefördert.  Siehe:

    WWF-Kolonialismus und Moneten: Der geheime "Club der 1001"

    Mitbegründet wurde der WWF einst maßgeblich von Mitgliedern der europäischen Adelshäuser. Huismann mutmaßt, dass der Verband nur entstand, weil der Großadel in Zeiten der Entkolonialisierung um seine Jagdgebiete fürchtete - ihr Motto sei noch das des Kolonialismus: "Natur ist Abwesenheit des Menschen - jedenfalls des Einheimischen", sagt Huismann zu sueddeutsche.de.

    http://tierrechte.blog.de/2011/07/01/wwf-geheime-club-11405763/

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Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
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Ich singe, ich singe.

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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ضد الصيد
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Contra la Caça
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禁止狩獵
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Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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