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  • Sticky Willkommen in den Anti-Jagdblogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagdblogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagdgruppe bei Facebook

  • Umstrittene Jagd nach Trophäen

    Schweizer Tierschutz (STS) verlangt Importverbot

     

    Jährlich reisen Tausende von Menschen in aller Herren Länder, um dort der Jagd nachzugehen. Ein besonders beliebtes Reiseziel sind afrikanische Staaten, wohin es jährlich über 18 000 Jagdtouristen zieht und wo Löwen, Elefanten, Antilopen, Büffel, Leoparden und viele weitere Tierarten erlegt werden. Ein wichtiger Antrieb ist dabei die Jagd nach einer Trophäe. Auch Schweizer frönen der Trophäenjagd. Wie viele es sind, ist nicht bekannt, wie der Bundesrat soeben auf eine Interpellation zu «tierschutzwidrigen Trophäenimporten» der Berner Nationalrätin Aline Trede (gp.), geantwortet hat.

    Dem  geht die Trophäenjagd dennoch wider den Strich. Er verlangt ein Importverbot von Jagdtrophäen – insbesondere von Tieren wie Elefanten, Nashörnern, Affen sowie Gross- und Kleinkatzen. Anders als oft behauptet, sei es äusserst zweifelhaft, dass der Jagdtourismus dem Artenschutz diene, sagte Sara Wehrli vom STS in Zürich vor den Medien.

    Um seine Argumente zu unterstreichen, lud der STS den Südafrikaner Ian Michler ein, der als Safariunternehmer und Umweltjournalist arbeitet. Michler verurteilt vor allem das «cunned hunting», bei dem speziell dafür gezüchtete «Wildtiere» in Gattern «gejagt» werden. Laut Michler gibt es keine naturschützerisch überzeugenden Gründe für die Trophäenjagd. Es lägen keine Beweise vor, dass diese zum Artenschutz beitrage. Das Gegenargument der Jäger lautet, dass ein Teil der Einnahmen durch die Jagd in den Naturschutz investiert werde. Michler propagiert statt der Jagd die Fotosafari. Anders als die Jagd könne diese zum einen das ganze Jahr über betrieben werden und schaffe zum anderen auch mehr Arbeitsplätze.

    Der Bundesrat teilt zwar die Meinung des Tierschutzes, dass gewisse im Ausland praktizierte Formen der Jagd in der Schweiz auf Unverständnis stiessen und auch nicht hiesigen tierschutzrechtlichen und ethischen Massstäben entsprächen. Im Ausland seien aber grundsätzlich die im jeweiligen Land geltenden Vorschriften massgebend. Die Regierung verweist auf internationale Abkommen, die den Verkehr mit Jagdtrophäen regeln. Diese Abkommen zu verbessern, sei für den Tier- und Artenschutz zielführender als die Einführung eines Importverbots der Schweiz. Um Druck auf die Länder zu erzeugen, müssten die Massnahmen international abgestützt sein.

    Zudem geht der Bundesrat davon aus, dass die Trophäenjagd von Schweizern auf Tiere wie Elefanten, Nashörner, Grosskatzen oder Eisbären «von einem vergleichsweise kleinen Teil der Jagdtouristen» ausgeübt wird. Schweizer Jäger führten vor allem Wildschweine, Rehe, Hirsche oder Mufflons aus EU-Staaten ein.

    http://www.nzz.ch/schweiz/umstrittene-jagd-nach-trophaeen-1.18372553

  • - Am Montag beginnt in Südeuropa die Jagd auf Zugvögel -

    Kuckuck in illegalem Fangnetz eines Wilderers auf Zypern Bild: "obs/Komitee gegen den Vogelmord e. V."

    Kuckuck in illegalem Fangnetz eines Wilderers auf Zypern Bild: "obs/Komitee gegen den Vogelmord e. V."

    Am kommenden Montag wird in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel für den Kochtopf eröffnet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, sind allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden. Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben. Dem Inselstaat, der sich bei seinem Beitritt zur EU im Jahr 2004 verpflichtet hatte, den Singvogelfang zu verbieten, droht damit ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof.

    Trotz internationaler Proteste hat auch die französische Regierung wieder den Fang von Singvögeln mit Leimruten, Schlingen, Netzen und Steinquetschfallen erlaubt, obwohl exakt diese Jagdmethoden ausdrücklich von der Europäischen Vogelschutzrichtlinie verboten werden.

    "Viele der freigegebenen Arten sind europaweit gefährdet und haben - wie zum Beispiel Feldlerche und Kiebitz in Deutschland - in den letzten 20 Jahren um mehr als die Hälfte im Bestand abgenommen", so Alexander Heyd, Geschäftsführer des Komitees gegen den Vogelmord. "Es ist Aufgabe der Europäischen Kommission, das Überleben dieser Arten in der EU zu sichern und diese Massaker zu stoppen. Leider ist das bisher nicht geschehen", so Heyd.

    Zusätzlich zu den offiziell freigegebenen Tieren kommen laut Komitee unzählige weitere Zugvögel, die illegal von Wilderern getötet und anschließend an Metzgereien und Restaurants verkauft werden. Allein auf Zypern schätzt die für die Bekämpfung der Wilderei zuständige staatliche Jagdaufsicht Game Fund den Umsatz aus dem Verkauf von Singvögeln auf 15 Millionen Euro. Alexander Heyd: "Fang und Verkauf der Vögel sind fest in den Händen der organisierten Kriminalität". Auch in Italien und Frankreich ist der Verkauf gewilderter Zugvögel als "Delikatesse" ein Millionengeschäft. So werden zum Beispiel im Südwesten Frankreichs jedes Jahr Tausende Ortolane - eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte Ammernart - illegal gefangen und für bis zu 100 Euro pro Stück auf dem Schwarzmarkt verkauft. Um dagegen vorzugehen, ist ab heute ein Team internationaler Vogelschützer unter Leitung des Komitees in Südfrankeich unterwegs, um illegale Fanganlagen mit der Polizei stillzulegen. Weitere Einsätze dieser Art werden vom Komitee in der Lombardei und Sardinien sowie in Spanien und auf Malta durchgeführt.

    Ein aktuelles Online-Tagebuch mit "Live-Berichten" und Fotos von allen Einsätzen findet sich im Internet unter

    http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/vogelschutzcamps/online-tagebuch-herbst-2014

  • Artensterben: Mit den ersten Siedlern begann das große Töten

    Das Artensterben geht weiter


    Wandertaube

    Setzten sich die Vögel zur Rast auf einem Baum nieder, brachen Äste unter der Last oft einfach zusammen. Am Boden sammelte sich der Kot in dicken Schichten. Trotz dieser vorübergehenden Verwüstung kam es zu keiner dauerhaften Zerstörung der Natur. Die abgebrochenen Äste und die dicke Kotschicht sollen sogar dazu beigetragen haben, dass es häufiger Feuer gab, was die Wälder verjüngte. Außerdem gab es genug Wälder, auf die die Wandertauben bei ihren Wanderungen zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten ausweichen konnten.

    Das änderte sich als die Siedler im 18. Jahrhundert in Nordamerika begannen, die Wälder abzuholzen, um Flächen für die Landwirtschaft zu schaffen. Ihres Lebensraums und ihrer Nahrung beraubt, wichen die Vögel irgendwann auf die Felder aus und fraßen das Getreide. Die Siedler schossen die Vögel ab – und aßen sie. Richtig schlimm wurde es aber erst, als professionelle Jäger begannen, die Wandertauben mit immer ausgefeilteren Methoden zu töten und sie dann auf Märkten zu verkaufen. In den 1850er Jahren bemerkten die ersten, dass die Zahl der Vögel abzunehmen schien, aber das große Töten ging noch eine ganze Weile weiter.

    Wandertauben waren auf eine große Gemeinschaft angewiesen

    Um 1890 herum waren die Wandertauben dann schon fast verschwunden. Ein Gesetz, das die Jagd auf die Tiere verbot, kam zu spät. Die wenigen verbleibenden Exemplare reichten nicht aus, um die Art am Leben zu erhalten. Denn um zu überleben, waren die Wandertauben auf ihre großen Gemeinschaften angewiesen. In denen waren sie vor ihren Feinden gut geschützt – vom Menschen einmal abgesehen.

    Eine aktuelle Untersuchung des Erbguts der Wandertauben – gewonnen aus Museumsexemplaren – zeigt, dass es bei den Wandertauben schon immer drastische Populationsschwankungen gegeben hatte. Von diesen natürlichen Schwankungen hatten sich die Vögel aber anscheinend immer wieder erholt. Die zusätzliche Bejagung durch den Menschen habe die Wandertaube nicht verkraftet. Sobald die Zahl der Individuen einmal unter ein gewisses Minimum gedrückt worden war, sei ihr Schicksal besiegelt gewesen.

    Der Chinesische Flussdelfin könnte bereits ausgestorben sein

    Mag man den Siedlern im 18. Jahrhundert noch Unwissen zugutehalten – heute geschieht das Sterben der Arten in vielen Fällen mit unserem Wissen und vor unseren Augen. Nicht immer ignorieren wir die Probleme, aber oft kommen die Bemühungen zum Schutz der Arten zu spät. Als die Chinesen etwa  die Gefährdung des im Jangtsekiang lebenden Chinesischen Flussdelfins (Lipotes vexillifer), auch Baiji genannt, erkannten, wurden Anfang der 1980er Jahre ein Jagdverbot und strenge Gesetze zu seinem Schutz erlassen. Dennoch sank die Zahl der Tiere unaufhaltsam. 2002 wurde zuletzt ein Exemplar gesichtet. Auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten ist er als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Viele Experten gehen aber davon aus, dass die Art bereits verschwunden ist.

    http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/das-artensterben-geht-weiter-mit-den-ersten-siedlern-begann-das-grosse-toeten_id_4093838.html

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    Siehe auch:
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    Der Tag, als Martha starb
    Die Geschichte der ausgestorbenen Gattung der Wandertaube illustriert die Unterwerfung der Natur durch den Menschen.

    Eigentlich hätte man sich über die Wandertaube kaum Sorgen machen müssen. In Nordamerika, wo sie ausschließlich vorkam, machte sie 25 bis 40 Prozent aller Vögel aus -viele Milliarden Tiere insgesamt. Auch im globalen Vergleich zählte die Wandertaube zu den häufigsten Arten.

    Erzählungen von US-Farmern und Vogelbeobachtern klingen wie Fabeln: Der Vogelzug der Tauben verdunkelte die Sonne. Schwärme mit Millionen Vögeln zogen übers Land - zu den Brutplätzen um den Ontariosee, zu den Winterquartieren im Südosten der USA oder eben zu ihren abendlichen Schlafplätzen in riesigen Waldstücken.

    Derzeit sind rund zwölf Prozent der rund 10 000 Vogelarten der Welt vom Aussterben bedroht, sagt Vogelkundlerin Friederike Woog aus Stuttgart.

    Vögel haben wichtige Funktionen in der Natur. Manche Vögel helfen beim Bestäuben von Pflanzen, andere tragen Samen weiter. Mitunter keimt ein Pflanzensame erst, wenn er den Verdauungstrakt von Vögeln passiert.

    Vögel sind daher ein Baustein in den Kreisläufen der Natur.

    Ein Himmel voller Tauben

    http://tierrechte.blog.de/2012/10/13/tag-martha-starb-15039226/

  • Orange Walk Town: Jäger erschießt bei einer Hirschjagd eigenen Bruder

    Es war ein tragischer Jagdunfall letzte Nacht, die das Leben eines Menschen von Orange Walk Town beendete. 

    Um 11.00 Uhr gingen die Brüder Celso Moreno (63) und Gumercindo Mendoza (52) im Yo-Creek-Gebiet auf Hirschjagd. Sie trennen sich und um Mitternacht. Celso vermutete, dass sich etwas bewegte, dachte, es sei ein Reh und feuerte einen Schuss mit seiner 12-Gauge Schrotflinte ab.  Aber es stellte sich heraus, dass er seinem kleinen Bruder, der an den Händen, Bauch und Seite des Kopfes getroffen wurde, mit einer Schrotflinte erschossen hatte, der augenblicklich starb. Die Polizei nahm Celso Moreno bis zum Abschluss der Ermittlungen fest. 

    http://www.7newsbelize.com/sstory.php?nid=29791

  • Arizona: 9 Jahre altes Mädchen erschießt versehentlich Schießausbilder mit einer Uzi

    Charles Vacca, ein Vater und Veteranen aus Lake Havasu City, Arizona, lehrt ein 9-jähriges Mädchen, wie man eine Uzi behandeln.

    DOLAN SPRINGS, Arizona -. Ein Schießlehrer aus Arizona wurde versehentlich erschossen während einem 9-jähriges Mädchen zeigte wie man eine automatische Uzi verwendet. 

    Charles Vacca, 39, aus Lake Havasu City, Arizona, starb am Montag kurz nach dem er ins University Medical Center in Las Vegas geflogen war. Vacca stand neben dem Mädchen am Schießstand in White Hills, als sie abdrückte und der Rückstoß der Waffe die Schussrichtung veränderte. 

    Die Behörden sagten, dass das Mädchen mit ihren Eltern am Schießstand war.
    Ihr Name wurde nicht freigegeben.

    Beim Schießstand wollte man den Unfall nicht kommentieren.

    Es ist nicht bekannt, ob es für den Schießstand eine Altersgrenze für Kinder gibt. 

    Ronald Scott, ein Phoenix-basierte Schusswaffen Sicherheitsexperte sagte, dass die meisten Schießstände eine Altersgrenze und strenge Sicherheitsregeln haben, so dort Kinder schießen. Er sagte, dass Lehrer in der Regel aufpassen  wenn Kinder Pistolen abfeuern wie z.B.  High-Power-Waffen.

    "Man kann nicht einer 9-jährigen eine Uzi geben und erwarten, dass sie diese Waffe kontrollieren kann", sagte Scott.

    Google Street View

    Google Street ViewThe Last Stop in White Hills, Arizona where a gun instructor was reportedly shot while teaching a nine-year-old girl how to fire an Uzi.

    Die Daily Mail berichtet, dass eine Video-Aufnahme von den Eltern des Mädchens aufgenommen und von der Polizei freigegeben zeigt, dass Vacca, der beim Schuss neben dem Mädchen stand , dieses anwies, die Waffe mit beiden Händen zu halten.

    Seine letzten Worte an die Mädchen sind: "In Ordnung, Full Auto."

    Das Mädchen verlor ihren zweihändigen Griff an der Waffe, es zog sie nach links, sodass ihr Schuss ihren Schießausbilder in den Kopf traf.

    Zum Quelle mit Video:
    http://www.canada.com/news/Nine+year+girl+accidentally+kills+Arizona+shooting+instructor+with/10150937/story.html

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    Nine-year-old girl accidentally kills Arizona shooting instructor with an Uzi, police say
    Mohave County SherriffCharles Vacca, a father and veteran from Lake Havasu City, Arizona, teaches a 9-year-old girl how to handle a Uzi.

    DOLAN SPRINGS, Ariz. — An Arizona shooting instructor was accidentally shot and killed while showing a 9-year-old girl how to use an automatic Uzi, authorities said Tuesday.

    Charles Vacca, 39, of Lake Havasu City, Arizona, died Monday shortly after being airlifted to University Medical Center in Las Vegas, Mohave County sheriff's officials said.

    Vacca was standing next to the girl at the Last Stop outdoor shooting range in White Hills when she pulled the trigger and the recoil sent the gun over her head, investigators said.

    Watch the video (Does not show fatal shot)

    Authorities said the girl was at the shooting range with her parents. Her name was not released.

    A woman who answered the phone at the shooting range said it had no comment. She did not provide her name.

    It is not known if the range had an age limit on shooting or if the girl was going through a safety class.

    Ronald Scott, a Phoenix-based firearms safety expert, said most shooting ranges have an age limit and strict safety rules when teaching children to shoot. He said instructors usually have their hands on guns when children are firing high-powered weapons.

    "You can't give a 9-year-old an Uzi and expect her to control it,” Scott said.

    The Daily Mail reported that a video recording taken by the girl's parents and released by police shows Vacca standing next to the girl, instructing her to hold the weapon with two hands.

    Vacca asks the girl to fire one shot, which she does, then tells her to to let off a volley before something goes wrong.

    His last words to the girl are: "Alright, full auto.”

    The girl loses her two-handed grip on the weapon and it pulls to her left, striking Vacca in the head.

  • Berlin/Müggelsee: Pfeil durchbohrt Hals einer Ente

    Die Ente im Müggelsee hat ein Dartpfeil durch den Hals getroffen. Das Tier musste getötet werden.
    Die Ente im Müggelsee hat ein Dartpfeil durch den Hals getroffen. Das Tier musste getötet werden.


    Tierquälerei in Köpenick am Müggelsee: Spaziergänger finden eine Ente, die mit einem Dartpfeil beschossen wurde. Der Pfeil durchbohrte den Hals der weiblichen Stockente.

    Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. ist zu einem besonders grausamen Fall von Tierquälerei nach Berlin-Köpenick gerufen worden. Einer Stockente wurde ein Dartpfeil durch den Hals geschossen.

    "Hier muss jemand gezielt mit einem Blasrohr auf das Tier geschossen und es so schwer verletzt haben. Offenbar ist am Müggelsee ein Tierquäler am Werk, der gezielt Jagd auf die dort lebenden Wasservögel macht. Genau gezielte Schüsse auf den Hals der Tiere setzen einiges an Erfahrung voraus und können nur von einem 'Profi' abgesetzt werden", so Stefan Klippstein, Tierretter und Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros.

    Alle Versuche, das schwer verletzte Tier einzufangen, sind gescheitert. Mittlerweile wurden die Fachbehörden eingeschaltet, die eine Tötung des Tieres in Auftrag gegeben haben. Eine Erlösung von den Qualen der Schussverletzung auf andere Weise war leider nicht mehr möglich.

    Das Deutsche Tierschutzbüro sucht jetzt Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. hat eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Tierquälers führen. Hinweise werden unter der Nummer 030-2902825343 entgegen genommen.

    Das Deutsche Tierschutzbüro e.V.macht darauf aufmerksam, dass in den letzten Monaten verstärkt Übergriffe auf Vögel in Berlin bekannt wurden. Besonders häufig betroffen sind Wasservögel, aber immer wieder auch Stadttauben, Rabenvögel und Singvögel. Häufig wurden Tiere mit Pfeilen beschossen, aber auch Tiere mit verschnürten Schnäbeln sind schon gefunden worden. Jüngst sorgte ein besonders pikanter Fall für Aufsehen: Ein Mann hatte -nach eigenen Angaben jahrelang- Tauben und Spatzen gefangen und verzehrt.

    http://www.berlinonline.de/nachrichten/koepenick/pfeil-durchbohrt-hals-einer-ente-54687

  • Frankreich: Jäger bei Enten-Jagd getötet

    Chine: Ein Jäger wurde bei einem Jagdunfall am Samstag getötet. 

    Am letzen Samstagmittag ereignete sich ein Unfall nahe dem zentralen EDF Bilge, wobei 1 Jäger getötet wurde. Eine Jagdgesellschaft wurde am Morgen organisiert. Zwei Jäger, darunter das Opfer, waren in der Nähe des Teiches Emile-Darthois auf Entenjagd. Das Opfer galt als versierter Jäger, war 66 Jahre alt  und Wildhüter seit 45 Jahren.

    <br /><br /><br />
C'est au bout de ce chemin que se trouve l'étang où s'est déroulé le dramatique accident.<br /><br /><br />
Dies ist das Ende der Straße an dem der Teich liegt, wo sich der tragische Unfall ereignet hat.

    Die Jagd begann am Morgen auf dem Land von EDF. Es waren 2 Jäger die bei einer Entenjagd geradfe ins Boot steigen wollten, wobei der  zweite Jäger zurück lief, um sich um die Jagdhunde zu kümmern. Er hörte einen Schuss und sah seinen Freund vor einem Kollaps stehen. 

    Ein erfahrener Jäger

    Das Opfer, ein Mann im Alter von 66, war ein erfahrener Jäger. Er war mit Waffen vertraut seit dem Alter von vierzehn Jahren. "Die Jagd war sein Leben ", sagte sein Sohn.  Er war Jagdaufseher seit 45 Jahren. 
    Der zweite Jäger, war sehr schockiert und wurde vor Ort durch die Feuerwehr betreut. Der Verstorbene wurde zum Gerichtsmedizinischen Institut von Lille zur Autopsie überführt.

    Eine Untersuchung ist eingeleitet worden, um die Umstände dieser Tragödie zu bestimmen.

    http://www.lavoixdunord.fr/region/bouchain-un-homme-trouve-la-mort-dans-un-accident-de-ia15b36963n2339075

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    Bouchain : un homme trouve la mort dans un accident de chasse ce samedi

    Ce samedi vers midi, un accident s'est produit près de la centrale EDF de Bouchain. Un chasseur a perdu la vie dans des circonstances qui restent à déterminer. Une partie de chasse avait été organisée dans la matinée. Deux hommes, dont la victime, se trouvaient près de l'étang rue Émile-Darthois pour ramasser des canards. La victime était un chasseur aguerri de 66 ans, garde-chasse depuis 45 ans.

    La partie de chasse avait débuté dans la matinée sur un terrain appartenant à EDF. Lorsque l'accident s'est produit, le groupe de chasseurs n'était plus sur les lieux. « Ils n'étaient plus que deux », raconte Georgette Lemal, première adjointe. « Ils devaient ramasser les canards. » Les deux hommes s'apprêtaient à monter dans une barque. « Le deuxième chasseur s'est retourné pour s'occuper de ses chiens. Il a entendu le tir puis a vu son ami se redresser avant de s'écrouler. C'est dramatique », poursuit l'élue.

    Un chasseur aguerri

    La victime, un homme de 66 ans, était un chasseur aguerri. « Il avait un fusil dans les mains depuis ses quatorze ans. La chasse, c'était sa vie », raconte son fils. Ancien élu à Mastaing, Denis Parent travaillait à la centrale EDF de Bouchain. Il était garde-chasse depuis quarante-cinq ans. « Il venait d'avoir un cinquième petit-enfant il y a quelques mois », poursuit son fils. Le deuxième chasseur, très choqué, a été pris en charge sur place par les sapeurs-pompiers. Le corps du défunt a été emmené à l'institut médico-légal de Lille pour une autopsie.

    La gendarmerie de Bouchain était également sur les lieux ainsi que la brigade de recherches de Valenciennes. Une enquête a été ouverte pour déterminer les circonstances de ce drame.

  • Jagdsaison auf Mallorca: Naturschützer kontra Jäger - Etliche Fincas werden jagdfrei

    Grundstücke mit mindestens zehn Hektar können zu jagdfreien Tierschutzgebieten werden

    Es geht wieder rund ... Patronen landen da auch schon mal auf Terrassen, vor den Füßen von Fincabesitzern.
    Es geht wieder rund ... Patronen landen da auch schon mal auf Terrassen, vor den Füßen von Fincabesitzern.

    Kurz nach der Eröffnung der Jagdsaison auf Mallorca hat der Umweltverband GOB Eigentümer von Fincas auf dem Land aufgefordert, ihr Grundstück als Tierschutzgebiet ausweisen zu lassen. "Es gibt häufig Probleme zwischen Jägern und Fincabesitzern", sagt GOB-Mitarbeiter Toni Muñoz, "besonders wenn Grundstücke in Jagdrevieren liegen und die Besitzer die Jagd auf ihrem Grund nicht genehmigt haben." Das komme vor bei Ortsvereinen, deren Mitglieder selber keine Reviere besäßen. Nicht alle Jäger bereiteten Probleme, betont Muñoz, aber einige missachteten die Jagdgesetze, wilderten und verstößen gegen Sicherheitsvorschriften.

    Eine Möglichkeit, sich zu schützen, sehe das balearische Jagdgesetz selbst vor, nämlich die Ausweisung zum Tierschutzgebiet ("refugio de fauna"). Darin sei jagen untersagt. "Das Grundstück muss mindestens zehn Hektar groß sein, um zum ,refugio de fauna' erklärt werden zu können. Daher schließen sich meist mehrere Nachbarn zusammen", sagt Muñoz. Die Entscheidung obliege dem Inselrat. Der GOB helfe bei der Beantragung und auch beim Verfassen des obligatorischen Jahresberichts an den Inselrat. Über 50 Tierschutzgebiete seien mit Unterstützung des GOB bislang ausgewiesen worden und jährlich kämen vier bis fünf weitere hinzu.

    Die Initiative des GOB irritiert Mallorcas Jäger und stößt auf Kritik im Inselrat. "Wozu brauchen wir immer mehr Tierschutzgebiete? Die Jäger sind es, die den Wald pflegen und zwar zwölf Monate lang, um vier Monate darin zu jagen", empört sich auch der Präsident des balearischen Jagdverbands, Jaime Bonfill. Konflikte zwischen Anwohnern und Jägern seien seltene Einzelfälle und kein Grund, die Jagd zu unterbinden: "Wer sorgt dann für das Gleichgewicht unter den Arten?"

    Der Leiter der Jagdabteilung im Inselrat, Joan Escalas, stimmt zu. Die Jagd trage zur Erhaltung des Waldes bei und werde vom Inselrat streng überwacht. Wer Probleme mit Jägern habe, solle sich an den Inselrat wenden: "Für Gemeindereviere gelten strikte Regeln und Verstöße werden streng geahndet." Wer nicht wolle, dass auf seinem Grundstück gejagt werde, solle die Ausweisung als Jagdreserve ("reserva de caza") beantragen. "Das geht unbürokratisch und ohne jegliche Auflagen", betont Escalas. Tierschutzgebiete dagegen seien mehr als jagdfreie Gebiete. Sie sollten biologischen, wissenschaftlichen oder Bildungszwecken dienen.

    "Der Wald braucht keine Jäger. Sie bringen dem Ökosystem kaum Nutzen", meint Toni Muñoz vom GOB. Aber es gebe 25.000 Jäger mit Lizenz auf Mallorca, das sei eine mächtige Lobby. Jagdreserven sehe man lieber, weil sie Teil vom Revier blieben. "Der Jagdverein ist weiterhin für das Waldstück zuständig. Die Jäger können ein- und ausgehen. Ein Tierschutzgebiet dagegen trennt das Grundstück vom Revier ab. Es entstehen Löcher in Mallorcas Jagdgründen."

    Seit zwei Jahren muss für Tierschutzgebiete eine jährliche Abgabe gezahlt werden, die achtmal höher ist als bei Jagdgebieten. Die Abgabe soll abschrecken, protestieren die Umweltschützer. "Wir wollen nur sicherstellen, dass die Tierschutzgebiete den vorhergesehenen Zwecken dienen. Wer die Vorgaben erfüllt, erhält einen Nachlass von 75 Prozent", entgegnet Joan Escalas vom Inselrat. Die "refugios de fauna" erfüllten die Vorgaben allein, weil sie nachweislich dem Artenschutz dienten, meint Muñoz.

    "Übertriebener Umweltschutz ist absurd. Tiere würden verhungern, wenn wir die Arten nicht im Gleichgewicht halten würden". "Aber Drosseln mit Kohl esst ihr gerne! Lasst uns in Frieden" und: "Wir lassen uns nicht kriminalisieren", wetterten Jäger auf der Facebook-Seite des GOB. Besitzer von Fincas in oder an Jagdgebieten dagegen bestätigen die Umweltschützer.

    "In der Jagdsaison kannst du kaum rausgehen, weil dir die Schusspatronen um die Ohren fliegen. Sie beachten die Mindestabstände nicht. Sogar auf meiner Terrasse landen Patronen", sagt eine deutsche Residentin im Südwesten. Früher seien es vier bis fünf Jäger gewesen, heute kämen um die 30, meint ihr mallorquinischer Nachbar. "Aber es sind keine Jäger mehr, sondern Schlächter. Sie kaufen Rebhühner, setzen sie aus und kommen nach drei Tagen, um sie zu erschießen. Die Tiere, die sie nicht treffen, verhungern, weil sie nicht an das Leben in der Natur gewöhnt sind." Er sei selbst Jäger, aber er würde sofort ein "refugio de fauna" beantragen, wenn die Nachbarn mitmachten. Nur hätten diese Angst vor der Reaktion der Jäger. Einmal seien vergiftete Knochen ausgelegt worden, an denen mehrere Hunde von Anwohnern starben.

    Die Fincabesitzer, die ihr Grundstück zum "refugio de fauna" erklären ließen, bereuen den Schritt offenbar nicht. Auch sie möchten zur Sicherheit nicht namentlich genannt werden. "Die Vielfalt an Tieren und Vögeln, die wir jetzt im Wald haben, ist fantastisch", berichtet eine Mallorquinerin aus der Inselmitte. Seit über zehn Jahren bestehe ihr Tierschutzgebiet, meint eine Dame aus dem Nordosten. Inzwischen könne sie auch vom Aussterben bedrohte Arten bei sich beobachten. Kaninchenplagen oder ähnliche Probleme habe sie dagegen nie gehabt.

    Es sei wunderbar, wieder in Frieden in der Natur zu leben, sagt eine deutsche Wahlmallorquinerin. Früher hätten überall in der Landschaft Patronenhülsen gelegen, an manchen Tagen sei in Herrgottsfrühe geschossen worden wie in einem Krieg, man habe die Tiere nicht mehr rauslassen können, Schafe und Brennholz seien geklaut worden: "Wenn jeder jagt, wie es sich gehört, bräuchten wir keine Tierschutzreservate."

    http://mallorcamagazin.com/aktuelles/nachrichten/2014/40366/jagdsaison-auf-mallorca-naturschutzer-kontra-jager.html

  • Buschleute verklagen Botswana wegen Jagdverbot

    Buschleute hungern, weil  Jagdtouristen in fernen Ländern jagen und Trophäen sammeln wollen ? 

    Auch wenn man als Jagdgegner die Jagd der Buschleute auch nicht unterstützen kann, ist so ein kolonialistischer Jagdtourismus wohl klar das größere Übel. Folgender Artikel vertritt dennoch nicht die Meinung des Anti-Jagdblogs, sondern soll nur zum Nachdenken anregen. 

    Buschleute jagen auf ihrem Land für ihren Lebensunterhalt, werden jedoch wie Wilderer verfolgt. #HuntersNotPoachers

    Buschleute jagen auf ihrem Land für ihren Lebensunterhalt, werden jedoch wie Wilderer verfolgt.

    Die letzten jagenden Buschleute Afrikas haben offiziell erklärt, die Regierung in Botswana verklagen zu wollen. Sie werfen ihr vor, sie durch Aushungern "unrechtmäßig und verfassungswidrig” von ihrem angestammten Land im Central Kalahari Game Reserve (CKGR) vertreiben zu wollen.

    Die Buschleute versorgen mit der Jagd ihre Familien, müssen deshalb jedoch jederzeit mit Einschüchterungen, Folter und Festnahmen rechnen. Zu Beginn des Jahres hatte die Regierung Botswanas ein landesweites Jagdverbot verhängt, ohne die Buschleute darüber zu informieren oder eine Entschädigung anzubieten.

    Es ist das vierte Mal, dass die Buschleute rechtliche Schritte gegen die Regierung einleiten, um ihr Recht, auf ihrem Land leben zu dürfen, durchzusetzen. In einem historischen Prozess hatte Botswanas Oberstes Gericht 2006 geurteilt, dass die Buschleute das Recht haben, auf ihrem Land im Central Kalahari Game Reserve zu leben und zu jagen.

    Trotz des Urteils wurde den Buschleuten im CKGR keine einzige Jagderlaubnis ausgestellt. Trophäenjäger, die bereit sind bis zu 8.000 Dollar zu zahlen, sind von dem Jagdverbot ausgenommen und können auf privaten Farmen Tiere wie Giraffen oder Zebras erlegen.

    Die Buschleute jagen seit vielen Generationen nachhaltig und stellen keine Bedrohung für das Überleben der Wildtiere im Central Kalahari Game Reserve (Botswana) dar.

    Die Buschleute jagen seit vielen Generationen nachhaltig und stellen keine Bedrohung für das Überleben der Wildtiere im Central Kalahari Game Reserve (Botswana) dar.

    Roy Sesana, Angehöriger der Buschleute, erklärte gegenüber der Botswana Sunday Times: "Präsident Ian Khama und sein Bruder Tshekedi [Minister für Umwelt, Wildtiere und Tourismus] haben sich entschlossen, das Jagen zu verbieten, ohne uns zu konsultieren. Es war ein kalkulierter Schachzug, um uns aus dem CKGR auszuhungern. Sie wissen, dass wir vom Jagen abhängen und haben entschieden, das Jagen im CKGR zu verbieten.”

    Präsident Ian Khama, der auch im Vorstand der Naturschutzorganisation Conservation International sitzt, hat erklärt, mit dem Verbot gegen abnehmenden Wildtierbestand vorgehen zu wollen.

    Doch indigene Völker wie die Buschleute sind die besten Wächter ihrer Umwelt und schützen diese besser als jeder andere. Auch die Methoden der Subsistenzjagd der Buschleute mit Speeren, Pfeil und Bogen stellen keine Bedrohung für das CKGR dar.

    Anfang des Jahres reiste Jumanda Gakelebone, Angehöriger der Buschleute, nach London, um die Hilfe von Prinz Charles gegen das Jagdverbot zu erbitten. Prinz Charles unterstützt gemeinsam mit Ian Khama eine neue Anti-Wilderei-Kampagne großer Naturschutzorganisationen. Doch viele große Umweltorganisationen unterscheiden nicht zwischen Wilderern und indigenen Völkern, die für ihren Lebensunterhalt jagen.

    Botswanas Regierung verfolgt und bedroht noch immer Angehörige der Buschleute und untersagte im letzten Jahr sogar ihrem langjährigen Anwalt Gordon Bennett die Einreise ins Land, um seine Klienten zu vertreten. Bennett hatte zuvor drei erfolgreiche Verfahren gegen die Regierung geführt.

    Stephen Corry, Direktor von Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker, erklärte heute: "Weltweit werden Indigene der ‘Wilderei' bezichtigt, weil sie ihre Nahrung jagen. Festnahmen, Schläge, Folter und sogar Tod können die Folge sein, während die bezahlte Jagd auf Wildtiere gefördert wird. Es wird Zeit anzuerkennen, dass indigene Völker die besten Naturschützer sind. Bis dies geschieht, wird Survival International die Misshandlung indigener Völker weiterhin bekämpfen. Und wir werden kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es gilt das Land und Leben indigener Völker vor der Umweltschutzindustrie, Tourismus und großen Konzernen zu schützen.”

    Hinweis an die Redaktion:

    - Die Anwälte der Buschleute (Morolong Legal Practice) haben den formalen Bescheid ihrer Klienten am 8. August 2014 beim Generalstaatsanwalt eingereicht.

    http://www.survivalinternational.de/nachrichten/10401

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    Gerade auch der WWF hat stets im kolonialistischen Stil den Jagdtourismus auf Kosten der Wildtiere und der einheimischen, menschlichen Einwohnern gefördert.  Siehe:

    WWF-Kolonialismus und Moneten: Der geheime "Club der 1001"

    Mitbegründet wurde der WWF einst maßgeblich von Mitgliedern der europäischen Adelshäuser. Huismann mutmaßt, dass der Verband nur entstand, weil der Großadel in Zeiten der Entkolonialisierung um seine Jagdgebiete fürchtete - ihr Motto sei noch das des Kolonialismus: "Natur ist Abwesenheit des Menschen - jedenfalls des Einheimischen", sagt Huismann zu sueddeutsche.de.

    http://tierrechte.blog.de/2011/07/01/wwf-geheime-club-11405763/

  • Umstrittene Fuchsjagd in Zuger Quartieren

    Füchse, die sich in Wohnquartiere schleichen, können eine Bedrohung darstellen. In Zug werden darum Füchse gefangen und getötet – was nicht allen gefällt.

    storybild

    Hier machte sich ein Fuchs an einem Garten-Kompost zu schaffen.

    Offene Abfallkübel und Komposthaufen in SiZugedlungen sind ein wahres Schlemmerparadies für Füchse – einigen Bewohnern der Quartiere Bellevue und Schönegg in der Nähe eines er Waldes wurden die ungebetenen Gäste zu viel. Ein störendes Tier wurde deshalb kürzlich von einem Wildhüter mit einer Lebendfalle gefangen und getötet. Eine Anwohnerin findet dies unverständlich, wie sie in einem Leserbrief in der «Neuen Zuger Zeitung» zu verstehen gab.

    «Ich wohne seit 45 Jahren hier und habe mich nie von einem Fuchs bedroht gefühlt», sagt sie auf Anfrage von 20 Minuten. Sie findet, dass es vor allem ein Problem sei, dass die Menschen halbvolle Pizzaschachteln in Abfallkübeln an der Bushaltestelle wegwerfen würden, die die Füchse anlockten. «Wir leben nun mal neben einem Wald, da ist es doch normal, dass sich die Waldbewohner hier ihr Fressen holen.» Als sie von der Falle erfuhr, hatte sie vor allem Mitleid mit dem Tier: «Ich sehe hier auch Rehe und Dachse, es ist doch nicht deren Schuld, wenn wir Menschen so achtlos alles wegwerfen.»

    Acht Füchse getötet

    Beim Amt für Wild und Wald bestätigt man, dass gefangene Tiere getötet werden. In einem Fall hätte es mehrfache Beschwerden einer Privatperson gegeben, weil Gartenschuhe verschleppt, Müllsäcke aufgerissen und die Nachtruhe gestört worden sei, wie Co-Amtsleiter Peter Ulmann mitteilte. «Die Wildhut versucht, das Problem durch Beratung und andere Massnahmen zu lösen, bevor eine Falle gestellt wird», so Ulmann. «Nur wenn Wildtiere im Verhalten auffällig würden – wenn sie zum Beispiel die natürliche Scheu gegenüber Menschen verlieren oder wenn sie regelmässig in Sandkästen koten – werden die Tiere gefangen.» Gefangene Tiere müssen getötet werden, weil ein Aussetzen an einem anderen Ort das Problem nur verlagern würde. 2013 wurden im Kanton Zug so acht Füchse durch die Wildhut mit Fallen gefangen und erlegt.

    Grundsätzlich seien Wildtiere im Quartier ein Indiz für eine hohe Lebensraumqualität, fügt Ulmann an. Es sei sehr wichtig, dass die Bevölkerung erkenne, dass Füchse nicht in die Siedlungen kommen würden, weil sie im Wald zu wenig Nahrung finden würden – sondern weil ihnen in Quartieren diese auf dem Serviertablett serviert würde. Er rät deshalb: «Man sollte die Tiere nie aktiv füttern und Essensreste und Kompost möglichst abdecken.»

    http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Umstrittene-Fuchsjagd-in-Zuger-Quartieren-14566526

  • Falsche Kontrolleure im Jagdrevier

    Zwei Jagdstörer leuchteten Waidmännern in Rittsteig mit Lampen ins Gesicht und wollten die Nachtsichtgeräte kontrollieren — ohne amtlichen Auftrag.

    Die Kontrolle von Maisfeldern und eine scharfe Bejagung von Wildschweinen ist angesichts der steigenden Schwarzwildbestände unerlässlich, um Schäden von landwirtschaftlichen Flächen abzuwenden.  Foto: Dachs

    Rittsteig. Eine seltsame Begegnung hatten vor wenigen Tagen zwei Jäger im Revier Rittsteig. In dem grenznahen Jagdgebiet waren Sauen in einem Maisfeld zu Schaden gegangen, weshalb die Jäger gegen 22.45 Uhr auf einem abgeernteten Getreidefeld „Horchwache“ hielten, um zu verhindern, dass Sauen in das angrenzende Maisfeld einwechseln. „Plötzlich leuchtete mir ein Mann mit einer Taschenlampe ist Gesicht“, erzählt Jo Zweier, der dort jagt.

    Zwei Männer standen vor den Jägern, wobei einer von ihnen Aufklärung verlangte, welche Nachtsichtgeräte die Waidmänner verwendeten. Seit Wochen fielen in diesem Bereich zur Nachtzeit immer wieder Schüsse, die den Verdacht nahe legten, dass hier mit nicht zugelassenen Nachtsichtgeräten gejagt werde, begründete der „Kontrolleur“, der einen oberbayerischen Dialekteinschlag hatte, seine Aufforderung. Sie seien „vom Ordnungsamt beauftragt“, solche Verstöße zur Anzeige zu bringen. Da Jo Zweier und sein Begleiter weder erlaubte Nachtsichtgeräte, noch verbotene Nachtzielgeräte mitführten, setzten die beiden Männer schließlich ihren Weg in Richtung „Schanz“ – einem Hügel oberhalb von Rittsteig – fort.

    Mit Funkgeräten ausgerüstet

    „Dort haben sie eine Weile mit starken Taschenlampen herumgeleuchtet“, berichtet Zweier, dann seien die Männer wieder in Richtung zur Straße zwischen Angelmühle und Geleitsbach verschwunden.

    „Ich war so verdattert, dass ich ganz vergessen habe, die Männer nach einem Ausweis zu fragen“, berichtet der Jäger, der seit einigen Jahren im Revier Rittsteig tätig ist. Aufgefallen sei lediglich, dass die Männer – einer von ihnen soll ungefähr 60 Jahre alt sein – mit Funkgeräten ausgerüstet waren und über starke Taschenlampen verfügten. Die Jäger bemerkten in der Dunkelheit die Annäherung der beiden „Kontrolleure“ nicht, die auf einem Weg zwischen zwei Maisfeldern, der kurz vorher eine scharfe Kurve macht, zu den Jägern kamen.  Jäger müssen Schäden abwenden

    Jo Zweier informierte Kreisjagdberater Rudi Freimuth über den Vorfall, auch darüber, dass die angeblichen Kontrolleure weder nach einem Jagdschein, noch nach einem Begehungsschein fragten. Rückfragen bei Landes- und Bundespolizei, beim Zoll und bei der Unteren Jagdbehörde des Landratsamtes Cham ergaben, dass nirgends ein entsprechender Auftrag zur Kontrolle von Jägern erteilt wurde.

    http://www.mittelbayerische.de/region/cham/cham/artikel/falsche-kontrolleure-im-jagdrevier/1112046/falsche-kontrolleure-im-jagdrevier.html

  • Sachsen-Anhalt: CDU-Umweltminister Aeikens will Kormorane zum Abschuss freigeben

    Naturschutz Sachsen-Anhalt 


    Symbolbild: Kormoran
      

    Sachsen-Anhalts Umweltministerium will die Jagd auf die unter Artenschutz stehenden Vögel erlauben, um die Fischereiwirtschaft im Land zu stärken. Nicht nur Naturschutzverbände kritisieren das Vorgehens von Minister Aeikens.

    Sachsen-Anhalt will den unter Naturschutz stehenden Kormoran zum Abschuss freigeben. Dies sieht der Entwurf einer Verordnung vor, die der Mitteldeutschen Zeitung vorliegt und die Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) Dienstag im Kabinett absegnen lassen will. Er begründet seinen Schritt mit dem Schutz der Fischereiwirtschaft. Demnach habe sich das Fangaufkommen der Berufsfischer von 2003 bis 2009 auf 72 Tonnen jährlich mehr als halbiert. Das Umweltministerium lehnte eine Stellungnahme auf Nachfrage ab.

    Laut des Entwurfs der Verordnung will Aeikens den Vogel dort zum Abschuss freigeben, wo dieser jagt: Im Abstand von bis zu 300 Meter an allen Gewässern. Jungvögel dürften dann von Mitte März bis Mitte August, erwachsene Tiere von Mitte August bis Mitte März geschossen werden. Schutzgebiete seien dabei tabu. Zudem soll verhindert werden, dass im Land neue Kormoran-Kolonien entstehen.

    1.200 Brutpaare in Sachsen-Anhalt

    Die Vögel waren in den 1980er Jahren in Mitteldeutschland nahezu ausgerottet. Erst durch einen umfangreichen Schutz und ein Jagdverbot erholten sich die Bestände zum Teil erheblich. In Sachsen-Anhalt gibt es derzeit 1 200 Brutpaare. Angler- und Fischereiverbände kritisieren seit Jahren die inzwischen wieder hohe Population und haben den Kormoran zu ihrem ärgsten Feind erklärt, weil er regelmäßig Teiche, kleine Flüsse und Fischernetze leer fräße.

    Auf der nächsten Seite: Gegenwind für Aeikens Vorstoß kommt nicht nur von Naturschutzverbänden.

    http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/aeikens-gibt-kormorane-zum-abschuss-frei,20641266,28213440.html

  • 6000 Schuss pro Minute - Jäger bringt Wildschweine mit Minigun zur Strecke


    Symbolbild Minigun

    Dieser Jäger ist auf der Pirsch. Er will sich heute einige Wildschweine mit nach Haus nehmen. Scheinbar hat er aber nicht wirklich viel Zeit und greift deshalb auf unkonventionelle Mittel zurück. Mit einer sogenannten Minigun ausgerüstet die 6000 Schuss pro Minute abfeuert hat kein vorbeilaufendes Wildschwein eine Chance. Im Endeffekt hat er wohl fünf Wildschweine geschossen. Ob sich das wirtschaftlich gelohnt hat bleibt offen.

    Zum Video:
    http://www.focus.de/panorama/videos/waldmanns-heil-mann-jagd-wildschweine-mit-minigun_id_4082068.html

  • Weikersheim: 74-jähriger Jäger erschießt Jagdhelfer im Maisfeld

    Der 44-Jährige sollte Wildschweine aus einem Maisfeld treiben, wurde dort aber von einem 74 Jahre alten Jäger erschossen.


    Symbolbild

    Weikersheim. (pol/mün) Ein 44 Jahre alter Mann wurde am Sonntag gegen 21 Uhr bei Weikersheim bei einer Wildschweinjagd erschossen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft war er in einem Maisfeld eingesetzt, um das Schwarzwild ins Freie zu treiben. Getroffen wurde er vom Schuss eines 74-jährigen Jägers. Warum der Jäger ins Maisfeld schoss, das sollen jetzt die Untersuchungen des Kriminalkommissariats Tauberbischofsheim ergeben.
    Da der 44-Jährige nicht sofort im Feld aufgefunden werden konnte, sollte ein Polizeihubschrauber in die Suche mit einbezogen werden. Der Mann, der wahrscheinlich sofort tot war, konnte jedoch noch vor dessen Eintreffen von anderen Personen gefunden werden. Eine Obduktion wurde anberaumt. Das Jagdgewehr, das als Tatwaffe in Betracht kommt, wurde beschlagnahmt.

    http://www.rnz.de/ticker_regional/00_20140825113800_110738892-Weikersheim-Jaeger-erschiesst-Jagdhelder.html

  • Vom Versagen der Jagd im Nationalpark Harz

    Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit.” (Theodor Heuss, Bundespräsident)

    Einleitung

    Der Nationalpark Harz wird in katastrophaler Weise von Rothirschen und Rehen verbissen. Das folgende Panoramafoto zeigt einen kurz und klein gebissenen Hang im Kleinen Sandtal, der 2008 kahlgeschlagen wurde. Die Fichte kehrt zurück. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann "Link in neuem Fenster öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum:

    Panorama Sandtal

     

    Das Problem ist seit Jahrzehnten allen Beteiligten bekannt. Schon 1983 schreibt Georg Meister:

    "Dann ging es hinauf in den Hochharz. Wir sahen riesige, total vergraste Kahlflächen … Nur in der Nähe von Gasthäusern, wo sich das Wild nicht so recht hintraute, standen am Straßenrand einige Weidenröschen, die zur Lieblingsnahrung des Schalenwilds gehören. In ‘Fichten-Stangenhölzern' … sahen wir, das die Fichten gegen Schälen der Hirsche mit grobem Sand bestrahlt worden waren. So wird künstlich eine raue Rinde erzeugt, die Hirsche ungern abschälen. Für uns war das der sichtbare Beweis für ein weiteres Waldgebiet, das völlig dem Primat der Jagd geopfert worden war.” (1)

    Auch Nationalparkleiter Andreas Pusch kennt den "extremen Verbissdruck” (Vortrag zur Wildbestandsregulierung, S. 25):

    Auf dem 250 ha großen Bruchberg "fehlt die natürliche Beimischung von Eberesche, Moorbirken und Weiden nahezu vollständig. Die Eberesche, die sich in einem kleinen Windwurfverhau natürlich eingestellt hatte, verschwand nach dem Zerfall der geworfenen Fichten durch Rotwildeinwirkung wieder vollständig” (siehe die beeindruckenden Fotos in der Powerpoint-Präsentation, S. 46-50). Auch das 2.500 ha große Gebiet der ehemaligen Zonengrenze wird von den Hirschen kurz und klein gebissen: "Nach großflächigen Störungen in den Fichtenmonokulturen entwickelte sich an vielen Stellen über ein Zwischenstadium mit Birke wieder ein Fichtenreinbestand. Die Buche und andere standörtlich angepaßte Laubbäume schafften nicht den Einzug in die nächste Waldgeneration” (siehe die Fotos in der Powerpoint-Präsentation, S. 52-56).

    Pusch beschreibt hier exakt den Alptraum des Nationalparkforstamts: Statt eines artenreichen Mischwaldes entwickelt sich wieder eine von Rothirschherden verbissene Fichtenmonokultur.

    Die Jagd, die die Rothirschbestände im Nationalpark "regulieren” bzw. "managen” soll, versagt völlig. Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

     

    1 Claus-Peter Lieckfeld, Tatort Wald – Georg Meister und sein Kampf für unsere Wälder, Frankfurt a. M. 2012

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    Nächste Seite: Was ist Wildverbiss?

  • Brutales Video zur Trophäenjagd in Südafrika

    Werbevideo zeigt qualvolle Tötung eines Elefanten durch chinesische Jagdtouristen

    Im Internet gibt es nur wenige Videos, die die Trophäenjagd in Südafrika realitätsgerecht zeigen. In der Regel sieht man nur Fotos, auf denen glückliche Menschen mit dem Jagdgewehr und einem toten Tier abgebildet sind. Der Redaktion von "SÜDAFRIKA – Land der Kontraste" ist nun ein Werbevideo zugespielt worden, welches für chinesische Jagdtouristen bestimmt ist. Vor zwei Monaten soll die Aufnahme entstanden sein. Diese beinhaltet die brutale Tötung eines Elefanten in Südafrika. Mit Sicherheit ist dies kein Einzelfall.

    Hunting South Africa

    © Die Trophäenjagd in Südafrika erlebt einen Boom. Nun sollen auch gezielt chinesische Jagdtouristen gewonnen werden, die am Kap ihrer Jagdlust nachgehen. Ein der Redaktion von "SÜDAFRIKA – Land der Kontraste" zugespieltes Werbevideo aus Fernost zeigt, wie brutal die Jagd tatsächlich ist.

    Immer wieder reisen US-Amerikaner und Europäer an, um ihrer Schießlust in Südafrika nachgehen zu können. Aber auch Chinesen und Araber aus dem Nahen Osten zählen zu den neuesten Gästen. Nach geltendem südafrikanischen Recht ist es den Trophäenjägern erlaubt, in offiziellen Jagdgebieten auf Tiere zu schießen, obgleich diese vom Artensterben bedroht sind. Nashörner, Löwen oder Elefanten zählen zu den beliebten Abschusszielen.

    Melissa Bachman und Kendall Jones, zwei prominente Jagdtouristinnen, die im südlichen Afrika ihrer Jagdlust nachgingen [die Redaktion berichtete über beide US-Amerikanerinnen exklusiv], schwärmten von der Auswahl der zu erlegenden Tiere. Weniger bekannt ist, dass einzelne Touristen auch mit dem Maschinengewehr ausgestattet sind, um die Tiere von der Luft aus und in Militäruniform zu jagen. Man spricht hier vom "Texas-Style".

    Nach Angaben der Sunday Times wurde in Südafrika ein Spitzmaulnashorn (black rhino) für einen stolzen Preis von 300.000 US-Dollar erschossen. Zusätzlich sind 63 Breitmaulnashörner (white rhino) für rund 84.100 US-Dollar pro Exemplar erlegt worden. Es fließt also viel Geld in der Jagdszene Südafrikas, wovon der Staat als Steuer- und Devisenempfänger stark profitiert. Der Umsatz der Jagdindustrie wird mit einer dreistelligen Millionensumme in US-Dollar beziffert. Genaue Zahlen liegen nicht vor.

    Demgegenüber steht die Entwicklung entgegen, dass bis zu 500 Nashörner aus dem Krüger-Nationalpark evakuiert werden sollen, da allein im vergangenen Jahr 606 dieser Tiere im Park durch Wilderer getötet worden sind. Einzelne Nashörner sollen nun an einen geheimen Ort, andere in verschiedene Safaris und ins Ausland gebracht werden. Verfechter der Trophäenjäger argumentieren, dass durch die kommerzielle Jagd die Wilderei bekämpft werden würde. Am Kap trifft diese Aussage nicht zu.

    Unterdessen hat das Bundesumweltministerium eine Anfrage der PrivatInitiative Tierschutz (PIT ), ob das Ministerium die Empfehlung zur Trophäenjagd durch das ihr nachgeordnete Bundesamt für Naturschutz (BfN) befürwortet, wie folgt beantwortet: "Aus artenschutzrechtlicher Sicht ist die Aussage des BfN daher nicht zu beanstanden". Im vorliegenden Schreiben stützt sich das Ministerium auf Studien und Aussagen von Wissenschaftlern, wonach bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssten, um der kommerziellen Jagd zuzstimmen. Dabei kann die Tötung eines vom Aussterben bedrohten Tieres auf Jagdsafaris niemals im Interesse der Öffentlichkeit sein.

    http://2010sdafrika.wordpress.com/2014/08/24/brutales-video-zur-trophaenjagd-in-sudafrika/

  • Gießen: Über 100 Schüsse am Morgen sorgen für Verwirrung


    Wieseneckkaue in Gießen


    UNGEWÖHNLICH Anwohner glauben an Jagd in Wieseckaue / Polizei und Stadt sprechen von der Lahn

    GIESSEN - (hks). Von „weit über 100 Schüssen“ ist die Rede. Die haben Anwohner im Bereich der Eichgärtenallee am gestrigen Morgen regelrecht aus dem Schlaf gerissen, wie sie gegenüber dem Anzeiger berichteten. „Wir sind gegen 6.15 Uhr wach geworden – und das ging dann bis etwa sieben“, so ein Ohrenzeuge. Eine groß angelegte Jagd mit zahlreichen Schützen also? Was zu vermuten wäre. Und das in der Wies-eckaue, wo die Anwohner das Treiben verortet haben?

    In der Vergangenheit hatte die Landesgartenschau GmbH Jäger auf Karnickel angesetzt, da befürchtet worden war, dass die Tiere für einen erheblichen Schaden auf den angepflanzten Flächen sorgen. Die Jagd geschah da ganz offiziell und war angekündigt. „Wir haben damit nichts zu tun. Wir haben niemanden beauftragt“, versicherte gestern Beatrix Bauer, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Gartenschau GmbH verantwortlich ist, auf Anfrage des Anzeigers.

    Bei Polizei und Stadtverwaltung war von Schüssen in der Wieseckaue auch nichts bekannt. Allerdings von einer Jagd an ganz anderer Stelle. Laut Polizeisprecher Willi Schwarz war gegen 6.40 Uhr ein Anruf aus der Lahnstraße eingegangen. Gemeldet wurden „dauernde Schüsse“, die wohl von der anderen Lahnseite kamen. Die Nachforschungen der Polizei ergaben, dass auf Kleintiere gejagt worden ist. Schwarz: „Das muss wohl im Bereich zwischen Lahn und Autobahn gewesen sein.“ Zum gleichen Ergebnis kommt auch die Stadt: Sprecherin Claudia Boje berichtete auf Anfrage, „dass einer unserer Jagdpächter heute frühmorgens im Bereich Lahn/Gießener Ring (hinter dem Gewerbegebiet West) ganz regulär gejagt hat (Kaninchen und Krähen). Aber das erklärt nicht, weshalb man das in der Eichgärtenallee hören sollte.“ Was in der Tat eine weite Strecke für den Schall wäre, zumal die ganze Stadt noch dazwischenliegt.

    „Mit Schrot“

    Die Anwohner aber sind sich nach wie vor sicher, dass die „wilde Schießerei“ am frühen Morgen aus der Wies-eckaue kam. Zumal: Einer, der die Schüsse auch gehört hat, ist selbst Jäger und kann nach seinen eigenen Worten schon einordnen, mit was geschossen wurde und von wo aus. Auch er glaubt, dass hier Schrot im Einsatz war und dass es sich aufgrund der Vielzahl der Schüsse eigentlich um mehrere Jäger gehandelt haben müsste.

    http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/schuesse-sorgen-fuer-verwirrung_14477131.htm

  • Was tun mit verletzten Wildtieren? - Polizei erschlägt Möwen auch mit Spaten

    Was tun, wenn man einen verletzten Igel, Fuchs oder Reiher findet? Wer kümmert sich um eine Möwe mit gebrochenem Flügel? Eine Bremerhavenerin verständigte beim Fund eines solchen Wildtiers die Polizei – und erlebte eine böse Überraschung.

    Binke Dürr von der Kleintierklinik Bremen hält eine verletzte Taube fest, die eingeschläfert werden soll.

    Eigentlich wollte Claudia Harkness bloß helfen. Im Nachhinein bezweifelt sie jedoch, ob sie die richtige Entscheidung traf. Es geschah an einem Juniabend direkt vor ihrer Haustür in Bremerhaven. Eine Möwe mit verletztem Flügel kauerte flugunfähig neben der Mülltonne. Was tun?, fragte sich die junge Frau, zumal im nahen Möwennest die Küken des verletzten Vogels piepten. Harkness verständigte die Polizei und bat die zwei Beamten um Hilfe. Doch die, erzählt die Bremerhavenerin, hätten sie nur ungläubig angesehen: Eine Möwe sollten sie retten?

    Was tun, wenn man verletzte Wildtiere findet? Wer kümmert sich um sie? Wie werden sie behandelt? Und wer kommt für die Kosten auf?

    Claudia Harkness hatte sich der Polizei anvertraut – und erlebte eine böse Überraschung. „Früher hätten wir die Möwe zu Doktor Boa gebracht“, soll der Polizist ihr gesagt haben. Doktor Boa, damit habe er die Schlange im Zoo am Meer gemeint, sagt Harkness. Doch seit der Vogelgrippe sei das nicht mehr möglich, habe der Beamte erklärt. Stattdessen, so bestätigt es die Ortspolizeibehörde, holte dessen Kollegin einen Spaten aus dem Einsatzwagen und erschlug damit die Möwe. „Die Polizistin fluchte, weil es nicht gleich klappte“, erinnert sich Harkness. Dann steckten die Beamten den Kadaver in einen Sack und schließlich in den Kofferraum.

    Ein völlig korrektes Verhalten, sagt Bremerhavens Polizeisprecher Wolfgang Harlos. „Die Beamtin hat anhand ihrer langjährigen Erfahrung festgestellt, dass das Tier nicht mehr zu retten war. Daher hat sie die Möwe von ihren Qualen befreit.“ Das entspreche der behördlichen Richtlinie: Polizisten müssten häufig vor Ort abwägen, ob das Tier noch zu retten sei – am besten in Abstimmung mit einem Tierarzt oder Jäger. „Das ist für niemanden eine leichte Entscheidung“, sagt Harlos. Wie ein Tier gegebenenfalls getötet wird, sei indes nicht geregelt. Das sei in Bremen nicht anders, so Polizeisprecher Nils Matthiesen. Der Vorteil hier: Mit der Kleintierklinik in Oberneuland gibt es einen 24-Stunden-Notdienst – der auch für Bremerhaven zuständig ist.

    Doch eine verletzte Möwe mit Blaulicht nach Bremen zu bringen, fände auch Binke Dürr absurd. Die Geschäftsführerin der Kleintierklinik ist zwar entsetzt über den Spatenhieb, zeigt für die Tötung aber Verständnis. Sie selbst sehe häufig keine andere Möglichkeit, als ein verletztes Wildtier von seinen Qualen zu befreien, sagt die Tierärztin. Erst am Freitag brachte ihr eine Bremerin eine Taube mit gebrochenem Flügel und infizierter Wunde. „Wir werden der Taube eine Narkose spritzen und ihr danach eine vertiefende Narkose verabreichen“, erklärt Dürr die Einschläferung.

    Mehr als 500 Wildtiere würden jedes Jahr bei der Kleintierklinik abgegeben, darunter Igel, Maulwürfe, Kaninchen, Krähen, Reiher, Schnepfen und Eichhörnchen. Etwa die Hälfte könne gerettet werden, sagt Binke Dürr. Weil Wildtiere keine Besitzer haben, blieben die Kosten an der Klinik hängen: entsprechend der Gebührenordnung insgesamt etwa 10 000 Euro im Jahr. Trotzdem behandele jeder Tierarzt verletzte Wildtiere, so Dürr – aus ethischen Gründen.

    Die meisten der behandelten Tiere landen danach im Heim. Dort gibt es zum Beispiel eine Greiftierstation. Bis zu ihrer Auswilderung würden die Schützlinge mitunter drei Wochen lang betreut, sagt die Sprecherin des Bremer Tierschutzvereins, Gaby Schwab. Um etwa 300 Wildtiere kümmere sich das Heim jedes Jahr.

    Für verletztes Wild wie etwa Rehe und Füchse sind wiederum die entsprechenden Jagdpächter zuständig. „Meistens werden diese Tiere mit einem Fangschuss getötet“, sagt Bremens Stadtjägermeister Harro Tempelmann. Oft kümmerten sich die Jäger um die Entsorgung der Kadaver. Doch damit könne bald Schluss sein, warnt Tempelmann und verweist auf die steigende Zahl der Waffenkontrollen. Dafür würden den Waffenbesitzern mittlerweile so viele Gebühren auferlegt, dass sie im Gegenzug erwägten, die Beseitigung der Wild-Kadaver den Behörden in Rechnung zu stellen.

    Claudia Harkness will beim nächsten Fund eines Wildtiers lieber nicht die Polizei anrufen. Für die Tötung der Möwe habe sie durchaus Verständnis, sagt sie. Nur die Art und Weise sei ihr nicht geheuer.

    http://www.weser-kurier.de/bremen/vermischtes2_artikel,-Was-tun-mit-verletzten-Wildtieren-_arid,926594.html

    Siehe dazu auch:

    Wildtiere: "Ärzte sind verpflichtet, Tieren zu helfen"
    http://anti-jagd.blog.de/2014/08/24/tun-verletzten-wildtieren-polizei-erschlaegt-moewen-spaten-19247509/

  • Jäger geben Katzen die Schuld am Vogelsterben und wollen sie deshalb weiter bejagen

    Oberhausen

    Oberhausener Jäger geben Katzen die Schuld am Vogelsterben

    Sind verwilderte Hauskatzen eine Gefahr für die städtischen Vogelpopulationen? Die Jäger sehen das so, Naturschützer halten die These für nicht haltbar.

    Oberhausen.   Laut einem Gutachten, das der Jagdverband anführt, haben sich die städtischen Populationen von Sperling und Star halbiert. Verwilderte Hauskatzen seien die Übeltäter, so die Jäger, die das Recht auf einen Abschuss der Vierbeiner behalten wollen. Der Nabu in Oberhausen hält das hingegen für Quatsch.

    Der Deutsche Jagdverband macht in diesen Tagen auf verwilderte Katzen aufmerksam, die zunehmend zum Problem für die heimische Tierwelt werden. Der Verband führt ein Gutachten der Wiener Universität für Biodiversitätsforschung an, laut dem sich in den vergangenen Jahren die städtischen Populationen von Star und Haussperling halbiert haben. Als Ursache dafür machen die Jäger die Katze als Übeltäter aus, da die Zahl der Stubentiger im gleichen Zeitraum stark angestiegen ist.

    Landwirtschaft zerstört Lebensraum

    Für Quatsch hält der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Oberhausen diese Schlussfolgerung. „Es gibt viele Gründe dafür, aber Katzen sind sicherlich nicht ausschlaggebend“, sagt der hiesige Vorsitzende Klaus Humpe. So sei es beispielsweise beim Star der Fall, dass ihm in Städten mittlerweile die Nistplätze fehlen. Wie Humpe erklärt, ist diese Vogelart ein „Höhenbrüter“. In Städten ließ er sich vorzugsweise unter den Dächern von Häusern nieder. Aber durch Wärmeisolierung und Vogelschutzvorrichtungen verschwinden diese Nistplätze.

    Ein Ausgleich dafür sind spezielle Starenkästen, in denen die Vögel ihren Nachwuchs aufziehen können – so wie am Haus Ripshorst in Osterfeld. „Und dort gibt es sogar eine Katze, die frei herumläuft“, betont Humpe. Sie fängt zwar ab und an einen Vogel, aber der Population dort schadet das Raubtier nicht, wie der Nabu-Vorsitzende sagt.

    Außerhalb des Stadtkerns sieht er ebenso wenig eine Gefahr für den Vogelbestand durch verwilderte Katzen. Dort sei es vielmehr die „intensive Landwirtschaft“, die den Lebensraum zerstöre. „Die Feldlerche und der Kiebitz machen uns hier große Sorgen in Oberhausen“, sagt Humpe.

    Haustiere weiter schießen

    Aus seiner Sicht geht es den Jägern nur um „die Lust am Schießen“. Verwilderte Hauskatzen zum Sündenbock zu machen, sei eine Strategie, damit sie das Recht nicht verlieren, auf wildernde Haustiere zu schießen . Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) will nach der Sommerpause nämlich einen Gesetzentwurf für eine Jagdrechtsnovelle vorlegen .

    Gisela Matten, Vorsitzende der Kreisjägerschaft Oberhausen, wehrt sich gegen solche Vorwürfe. „Wir schießen nicht einfach auf Haustiere, sondern bei Hunden sprechen wir erstmal mit dem Besitzer oder schalten das Ordnungsamt ein“, sagt sie. Auch schießen Oberhausener Jäger nie auf Katzen, die sich in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern befinden. Ihr ist auch kein Fall in der Stadt bekannt, wo ein Jäger ein Haustier geschossen hat. Allerdings hält sie es für unverzichtbar, dass Jäger verwilderte Katzen erlegen dürfen: „Wir beobachten vom Hochstand immer wieder, wie sie Singvögel wegschnappen.“

    http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/oberhausener-jaeger-geben-katzen-die-schuld-am-vogelsterben-id9728212.html#

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Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

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Jäger sind Mörder! A.H.A.B. (All Hunters are Bastards) )

Jäger

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Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Jäger sind Mörder
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
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禁止狩猎
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Yn erbyn Hela
קעגן הונטינג
Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
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Detlef Arndt

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