szmmctag

  • Sticky Willlkommen in den Anti-Jagd Blogs für Jagdgegner!

    Die Anti-Jagd Blogs umfassen neben dem Blog für Anti-Jagd-Jagdgegner-News noch einen Blog für Jagdgegner-Texte, einen Blog für Anti-Jagd-Zitate, Witze & Jagdgegner-Sprüche und einen Blog für Tierrechte . Bestimmte Themen können am besten in den Tags gefunden werden.
    Daneben gibt es auch noch die Anti-Jagd Gruppe bei Faebook

    Bis auf weiteres erscheinen Kommentare erst nach ihrer Freischaltung.

  • St Gallen: Keine Kriegsgeräte für die Jagd

    Berhardzell - Jäger und treiber auf Wildschweinjagd

    Wildschweinjagd: Der Einsatz von Nachtzielgeräten polarisiert die Jäger-Szene.

    Im Kanton Thurgau dürfen Jäger mit einer Spezialbewilligung für Nachtzielgeräte auf die Wildschweinjagd. Weil die Geräte keinen zusätzlichen Jagderfolg bringen, ist eine Bewilligung für den Kanton St. Gallen kein Thema.

    ST. GALLEN: Die Jäger-Szene streitet um ein Kriegsgerät. Mit dem Nachtzielgerät wollen die einen das rasante Anwachsen der Wildschweinpopulation stoppen. Die anderen hingegen sprechen von Kriegsmaterial, dessen Einsatz der Jagd-Ethik widerspreche.

    Wer ein Nachtzielgerät verwendet, braucht eine Bewilligung. Diese gibt es derzeit nur in den Kantonen Thurgau, Baselland und Genf. Im Kanton Zürich will der Kantonsrat den Einsatz ebenfalls erlauben. Durch einen Vorstoss von SVP-Kantonsrätin Marianne Steiner ist die Diskussion auch in St. Gallen angekommen. «Neue Methoden» bei der Jagd, so fordert sie, sollen Schäden durch Wildschweine verringern. Sie denkt dabei auch an Nachtzielgeräte. Für den Kanton St. Gallen kommt dies laut Dominik Thiel, Leiter des sanktgallischen Amtes für Jagd, jedoch nicht in Frage. Denn im «Ausland wurde festgestellt, dass der Jagderfolg mit dem Einsatz von Nachtzielgeräten nicht steigt», sagt er gegenüber der Ostschweiz am Sonntag.

    Kein Wildschwein-Kanton

    Wird das Wildschwein-Problem in St. Gallen grösser, ist denkbar, dass der Kanton den Einsatz künstlicher Lichtquellen bewilligt. Der Einsatz von Licht bei der Jagd ist jetzt schon möglich, allerdings nur auf Antrag. Ob es eine generelle Bewilligung gibt, werde im Laufe der anstehenden Teilrevision des Jagdgesetzes diskutiert, sagt Thiel.

    Weiter spricht für Dominik Thiel: «St. Gallen ist kein Wildschwein-Kanton.» Die Anzahl erlegter Tiere, die proportional zur Population sein dürfte, schwankte in den letzten Jahren zwischen 20 und 50 und liegt schweizweit am unteren Ende der Skala.

    http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Keine-Kriegsgeraete-fuer-die-Jagd;art120094,3408879

  • Groß Oesingen: Direkt neben Wohngebiet und Radweg wird gejagt und geschossen / Anwohner haben Angst

    Groß Oesingen: "Ich fühle mich nicht mehr sicher", sagt Friedhelm Mohring aus Groß Oesingen. Er ist Pächter einer Wiese, die von Jägern als Jagdgebiet genutzt wird. "Die Schüsse gehen immer in Richtung unseres Wohngebietes", schildert er.

    Der Radweg läuft entlang des Jagdgebietes. Rechts befindet sich der Ansitz des Jägers, der allerdings nicht den ganzen Radweg einsehen kann. Radfahrer könnten plötzlich aus dem Nichts auftauchen.

    Der Radweg läuft entlang des Jagdgebietes. Rechts befindet sich der Ansitz des Jägers, der allerdings nicht den ganzen Radweg einsehen kann. Radfahrer könnten plötzlich aus dem Nichts auftauchen.

    Ein Wohngebiet befindet sich direkt angrenzend an das Jagdgebiet in Groß Oesingen. Die Hausbesitzer fühlen sich nicht mehr sicher. Auch Schafe grasen nebenan. Fotos: Scholz

    Ein Wohngebiet befindet sich direkt angrenzend an das Jagdgebiet in Groß Oesingen. Die Hausbesitzer fühlen sich nicht mehr sicher. Auch Schafe grasen nebenan.

    Mohring und seine Ehefrau Anke sowie die Nachbarn Ingo und Helga Labenski fühlen sich deswegen unwohl, wenn sie raus in den Garten oder auch einfach nur spazieren gehen. "Ein Weg, den viele Spaziergänger benutzen, führt genau an dem Gebiet vorbei. Außerdem führt zusätzlich noch ein Radweg dort entlang", erklärt der Groß Oesinger, der bereits seit 1989 offiziell einen Pachtvertrag besitzt. Das sei gefährlich. Der Jäger, so Mohring, habe von seinem Ansitz aus keine Einsicht auf Teile des Radweges und ebenfalls nicht auf die Häuserreihen. "Gerade abends mag ich nicht mehr rausgehen", sagt Anke Mohring. Gerade jetzt, wo die Bockjagd beginne.

    Bedenklich sei auch, dass nicht zu erkennen sei, wann und ob gejagt werde. Seit 2004 werde dort stärker gejagt. Diesen Eindruck haben die Hausbewohner. "2008 war ich mit dem Hund spazieren und direkt vor mir wurde ein Fuchs erschossen. Der Schuss hätte vielleicht auch meinen Hund oder mich treffen können", spekuliert Anke Mohring. Trotz der empfundenen Bedrohung möchte das Ehepaar und auch die Nachbarn ihr Zuhause natürlich nicht aufgeben. Mit dieser Angst weiterleben wollen sie aber auch nicht.

    Friedhelm Mohring ist Pächter dieser Wiese. Im hintersten Teil steht der Ansitz der Jäger.

    Friedhelm Mohring ist Pächter dieser Wiese. Im hintersten Teil steht der Ansitz der Jäger.

    Ralf-Dieter Utta von der Jagdbehörde des Landkreises Gifhorn hat keine Bedenken. "Ich sehe da momentan keinen Bedarf und auch keine Möglichkeit. Eingreifen kann ich nur, wenn im Vorfeld etwas vorliegt", erklärt er auf IK-Anfrage. Jeder Naturnutzer – sei es der Jäger, Radfahrer oder Spaziergänger – müsse auf den anderen Rücksicht nehmen. "Das gilt natürlich besonders für den Jäger, der seine Wege und sein Wild immer im Auge haben muss", sagt Utta. Dafür gebe es aber den Jagdschein und die Ausbildung. Das Gebiet in einen befriedeten Bezirk umzuwandeln, so wie es die Groß Oesinger Paare gerne sehen würden, hält er momentan für nicht umsetzbar. Es gibt natürlich die Möglichkeit, solch einen Bezirk umzuwandeln, aber dafür müssen die Voraussetzungen passen. Hier denkt Utta zum Beispiel an ein durchgängig eingezäuntes oder ein eingeschlossenes Gebiet innerhalb einer Siedlung. Das sei in Groß Oesingen jedoch nicht gegeben. "Es gibt also Sonderfälle, die dann umgewandelt werden, nachdem eine Ortsbegehung stattgefunden hat", erklärt er. Einem Jäger könne man aber nicht einfach verbieten, in freier Landschaft die Jagd auszuüben, denn das sei zulässig. "Aber er muss eben die Sicherheitsbestimmungen beachten", gibt Utta zu bedenken.

    Dem stimmen auch Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs und Jürgen Dierks vom Hegering Groß Oesingen zu: "Schützen haben sicherzustellen, dass die Sicherheit anderer gewährleistet ist, denn jeder Schütze ist für einen Schuss selbst verantwortlich", erklären die beiden. Dann müsse man sich auf die Zuverlässigkeit des Jägers verlassen, denn es gebe keine Regelung, wie weit entfernt ein Jagdgebiet von Wohngebieten entfernt liegen muss.

    Wie weit eine Kugel fliege und wie laut der Schuss ertöne, hänge von vielen Faktoren ab. "Letzlich beruht das Ganze auf einem subjektiven Empfinden der Anwohner", meint Jürgen Dierks.

    Zu einem guten Miteinander könne beitragen, dass der Jäger mit den direkt betroffenen Anwohnern kurz Absprache hält, wann er im Gebiet ist. "Gerade im Mai ist die Rehbockjagd aufgegangen", informiert Kohrs. Dies könne man kommunizieren und dann können sich alle Beteiligten darauf einstellen. Kohrs bietet sich auch gerne als Vermittler an, falls es zwischen den Groß Oesinger Hausbesitzern und dem Jäger keine Einigung geben sollte.

    Letztlich, so sind sich Kohrs und Dierks einig, muss jeder Jäger das Risiko abschätzen. Das hat er bei der Prüfung für seinen Jagdschein gelernt. Jäger seien darauf sensibilisiert, Sorgfalt walten zu lassen, bekräftigt Dierks.

    http://www.az-online.de/lokales/landkreis-gifhorn/wesendorf/ich-fuehle-mich-nicht-mehr-sicher-2913008.html

  • Korschenbroich: Jäger erschießt Schäferhund im Wald


    Hundehalterin Betty Lübbers (47) trauert um Ildiko. Sie hat jetzt Strafanzeige erstattet. Ein Jäger hat ihren Therapiehund im Neersbroicher Wald erschossen. Er wehrt sich gegen Schuldvorwürfe und erhält Zustimmung vom Jagdpächter.

    Seit Tagen geistert die tragische Geschichte von einem toten Hund durch Neersbroich. Das Tier soll im angrenzenden Wald von einem Jäger willkürlich erschossen und verscharrt worden sein. Mittlerweile hat die Besitzerin Betty Lübbers (47) Strafanzeige gestellt. Sie trauert um ihre drei Jahre alte Schäferhündin Ildiko. Mit dem Tier hatte sie gerade eine einjährige Ausbildung zum Therapiehund abgeschlossen und wollte sich mit Ildiko eine berufliche Existenz aufbauen.

    Hans-Otto Bolten, der das Waldstück am Rande von Neersbroich gepachtet hat und damit Jagdausübungsberechtigter ist, wurde von dem Vorgang von seinem Jagdfreund Fred P. (Name geändert) zeitnah informiert. Für den Herrenshoffer hat sich der Jäger aus Giesenkirchen völlig korrekt verhalten: "Der Schäferhund hat zwei Rehe gejagt, davon war eines auch noch hochträchtig." Für Bolten musste Fred P. nach dem Abfeuern eines Warnschusses als Jagdausübungsberechtigter handeln: "Das ist seine Aufgabe."

    So sieht es auch Fred P., der seit fast 50 Jahren im Neersbroicher Wald im Einsatz ist. Der 77-Jährige, der den Vorfall zunächst bei der Polizei in Gladbach zur Selbstanzeige gebracht hat, erklärte gestern gegenüber unserer Zeitung: "Das ist kein Beweis für ein Schuldgefühl." Der Giesenkirchener spricht von einer juristischen und einer emotionalen Seite. "Juristisch ist es meine Pflicht, das Wild zu schützen, zu hegen und zu pflegen", verteidigt Fred P. sein Handeln im Wald. "Emotional bin ich auch betroffen", beteuert er. Seine Töchter hätten selbst fünf Hunde. Und so spricht Fred P. von einem "tragischen Fall": "Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich Tränen in den Augen hatte, als ich die Betroffenheit der Hundehalterin gesehen habe."

    Betty Lübbers ist immer noch betroffen. Tief traurig erzählt die schwerkranke Frau von Ildiko. "Wir haben das Tier vor gut drei Jahren als Welpen bekommen. Es hat uns so viel Freude bereitet." Für ihren 14 Jahre alten Sohn und für sie war der stattliche Schäferhund mehr als nur ein guter Freund. "Ildiko war für mich eine unglaubliche Kraftquelle, sie spendete mir Trost, wann immer ich ihn brauchte." Als Krebs-Patientin braucht die gelernte Krankenschwester davon besonders viel. Aber auch als Arbeitspartner wusste Betty Lübbers Ildikos Qualitäten als Therapiehund zu schätzen. Sie war schon mehrfach mit dem Hund in Kindergärten und Senioreneinrichtungen gewesen. "Ich hatte bereits mehrere Job-Angebote. Ich musste nur meinen Krankenhausaufenthalt abwarten." Bedrückt stellt Betty Lübbers weiter fest: "Jetzt ist auch noch meine berufliche Existenz zerstört." Was sie sich persönlich vorwirft: "Der Hund ging die ganze Zeit bei Fuß und dann habe ich einen Moment nicht aufgepasst."

    Als sie den Warnschuss von Fred P. hörte, war es eigentlich schon zu spät. Wenige Augenblicke später folgte der zweite Schuss. Das Tier kam jaulend mit einer blutigen Flanke auf sie zugelaufen. Ihr Sohn blieb bei Ildiko und sie rannte los, um ihr Auto zu holen. "Ich wollte so schnell wie möglich zum Tierarzt", sagt Betty Lübbers. Ihre Stimme wird ganz leise, kaum noch hörbar: "Als ich zurückkam, war mein Hund schon tot." Trost findet die 47-Jährige nicht nur bei Freunden: "Ich habe viel Zuspruch von Mitgliedern der Kreisjägerschaft Gladbach erhalten. Sie verstehen das alle nicht."

    An Aufklärung ist auch die Kreisjägerschaft interessiert. "Der Vorfall hat bei uns hohe Wellen geschlagen", sagt Vize-Vorsitzender Detlef Vischer. Er will den Vorfall aber nicht kommentieren, "dafür weiß ich zu wenig": "Wir sind dagegen, dass Hunde erschossen werden. Wir wollen ein friedliches Miteinander von Jägern und Spaziergängern."

    Gestern ist die Strafanzeige von der Polizei Mönchengladbach bei den zuständigen Kollegen in Kaarst eingegangen. Das bestätigte Kreispolizeisprecherin Diane Drawe auf Anfrage. Ob ein möglicher Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt, wird nun die Staatsanwaltschaft Düsseldorf entscheiden.

    http://www.ngz-online.de/korschenbroich/nachrichten/jaeger-erschiesst-schaeferhund-im-wald-1.3406454

  • Land will gegen Katzen vorgehen - 5000 Tiere sollen kastriert werden

    Rund 11 000 Katzen erlegen Jäger jedes Jahr in NRW. Die Tiere gelten als wildernd, wenn sie im Jagdbezirk ohne ihren Halter mindestens 200 Meter vom nächsten Haus angetroffen werden. Das Jagdgesetz regelt den Abschuss.

    Das Landesamt für Naturschutz hält ausdrücklich nichts von einer Bejagung der Katzen durch den Menschen. Sprecher Schütz bezweifelt, dass dies ein wirksames Mittel ist, um den Bestand zu regulieren – im Gegensatz zur Kastration.

     

    Land will gegen Katzen vorgehen - 5000 Tiere sollen kastriert werden
    200.000 Euro stellt das Land NRW für die Kastration von verwilderten Hauskatzen bereit.

    An Rhein und Ruhr. Um die Vermehrung verwilderter Hauskatzen einzudämmen, stellt das Land in diesem Jahr 200.000 Euro für deren Kastration bereit. Die Behörde hofft, dass etwa 5000 Tiere unfruchtbar gemacht werden. Sie setzen der Vogelwelt stark zu, jagen aber auch Siebenschläfer. Jäger töten 11.000 Katzen jährlich.

    Schutz für Amsel, Zaunkönig & Co.: Um die Vermehrung verwilderter Hauskatzen einzudämmen, stellt das Land in diesem Jahr 200.000 Euro für deren Kastration bereit. Tierschutzvereine können dieses Geld abrufen. „Gerade an den Rändern der großen Städte gibt es regelrechte Katzenpopulationen – und das zum Teil schon über viele Generationen hinweg“, sagt Peter Schütz vom Landesamt für Naturschutz (Lanuv). 40 Euro stehen als Zuschuss für die Kastration einer Katze bereit, 25 bei einem Kater. Die Behörde hofft, dass etwa 5000 Tiere unfruchtbar gemacht werden.

    Konkrete Zahlen oder auch nur Schätzungen, wie viele Katzen in NRW umherstreifen, gibt es bei der Behörde nicht. Fest steht: Die Samtpfoten setzen der Vogelwelt zu, selbst Nistkästen stellen kein Hindernis dar: „Die Katzen setzen sich aufs Dach, wissen, irgendwann kommt der Altvogel aus dem Loch und dann schnappen sie sich den“, sagt Bernd Jellinghaus, Vogelexperte beim Naturschutzbund Nabu. Aber nicht nur für die Vogelwelt sind die verwilderten Haustiere ein Problem. Katzen gehen auch auf die Jagd nach Kleinsäugern wie Haselmaus oder Siebenschläfer und Reptilien wie Zauneidechsen: „Und da sind dann auch geschützte Arten dabei“, so Lanuv-Sprecher Schütz. NRW hatte im Jahr 2011 erstmals ein Förderprogramm für die Katzenkastration aufgelegt. Nachdem 2012 das Geld fehlte, folgt nun die zweite Auflage. Die starke Vermehrung sorge dafür, so Lanuv-Sprecher Schütz, dass die stetig wachsende Zahl der Katzen nicht mehr gepflegt werden könne und die Tiere sich selbst ernähren müssten: Insofern gehe es bei dem Programm nicht nur um Artenschutz sondern auch um den Kampf gegen Verwahrlosung.

    Katzen nur mit Halsbandvor die Tür lassen

    Viele zumeist ehrenamtlich tätige Tierschutzvereine haben deshalb schon vor geraumer Zeit begonnen, streunende Katzen kastrieren zu lassen. Deren Arbeit will das Land mit dem Förderprogramm unterstützen. Die Katzen werden von den Tierschützern mit Futter angelockt oder in Fallen gefangen. Die Kastration erfolgt beim Tierarzt – ein Routineeingriff, allerdings unter Vollnarkose. Gefangen werden sollen nur Tiere, die erkennbar ohne Besitzer sind. Wichtiger Rat von Lanuv-Sprecher Schütz: „Katzenbesitzer sollten ihre Tiere mit Halsband rauslassen, mit Adresse dran.“

    In Duisburg zum Beispiel bemüht man sich bereits um die Kastratation streunender Katzen: „Wir haben eine Tierärztin im Haus, arbeiten aber auch mit einer Tierklinik zusammen“, sagt Vivien Schmidt vom Tierschutzzentrum. Derzeit werden dort rund zehn Katzen pro Woche abgegeben. Für 140 Katzen ist das Haus ausgelegt; im vergangenen Sommer hatte es das Duisburger Tierheim in der Spitze mit rund 350 Katzen zu tun. Streunende Katzen gibt es laut Vivien Schmidt überall im Stadtgebiet. Manche Bürger fütterten diese auch noch: „Aber das ist falsch verstandene Tierliebe“, sagt Schmidt.

    http://www.derwesten.de/region/land-will-gegen-katzen-vorgehen-5000-tiere-sollen-kastriert-werden-id7965523.html

  • Sabotage an Hochsitzen im Kreis Lüneburg

    Bislang war ALF ja eher dafür bekannt, dass er auf Katzen steht und von Melmac stammt. Doch im Landkreis Lüneburg sorgt der Name ALF jetzt für mächtig Ärger: Die Animal Liberation Front (ALF) hat nach eigenen Angaben "über 14 Hochsitze bei Lüneburg" zerstört. "Mit diesen Aktionen wird die Jagd sabotiert und JägerInnen gehindert, ihrem mörderischem Hobby nachzugehen", heißt es in einem Bekennerschreiben. Die Polizei ermittelt nun nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen - selbst der polizeiliche Staatsschutz sei schon eingeschaltet, so Polizeisprecher Kai Richter. "Das ist immer der Fall, wenn Taten einen mutmaßlich politischen Hintergrund haben", sagte er NDR.de.

    "Hochkriminelle Aktion"

    Ermittelt wird nun wegen Sachbeschädigung. Ob es allerdings wirklich Aktivisten von ALF waren, die die Hochsitze sabotiert haben, stehe noch gar nicht fest, sagte der Sprecher weiter. Der Kreisjägermeister der Region, Hans-Christoph Cohrs, bezeichnete die Aktion als "hochkriminell". "Dass noch niemandem etwas passiert ist, liegt daran, dass die Jäger die Hochsitze genau prüfen, bevor sie hochklettern", sagte Cohrs. Ob es sogar noch mehr sabotierte Hochsitze in der Region gibt, ist derzeit noch unklar.

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/alf101.html

  • Adelberg: Querschläger, zwei Jäger im Visier des Staatsanwalts


    Die Drückjagd bei Adelberg, bei der ein Auto von einer Kugel getroffen wurde, ist nun ein Fall für die Staatsanwaltschaft: Zwei Verfahren sind anhängig – unter anderem gegen Kreisjägermeister Kurt Mürdter.

    Es geschah im Revier von Kreisjägermeister Kurt Mürdter. Er hatte sich am 15. November kurzfristig mit neun anderen Jägern zur Drückjagd auf Wildschweine bei einem Maisfeld an der Straße von Adelberg nach Oberberken getroffen. Um 15.15 Uhr dann ein Schuss – doch der traf keine Wildsau, sondern den BMW einer vorbeifahrenden Frau. Das Projektil durchschlug eine Seitenscheibe, die Adelbergerin erlitt einen Schock.

    Nach umfangreichen Ermittlungen und einem Gutachten des Landeskriminalamts – das Projektil musste einem Gewehr zugeordnet werden – ist für die Göppinger Polizei nun klar: „Der Anfangsverdacht hat sich bestätigt.“ Dies sagt Sprecher Rudi Bauer. Ein 50-jähriger Jäger soll demnach den Schuss abgegeben haben. Ihm werfen die Ermittler laut Bauer gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor, die Akten liegen jetzt bei der Staatsanwaltschaft Ulm. Ebenso die Unterlagen zum Fall Mürdter: Ihm wird eine Unterlassung vorgeworfen – weil er die versammelten Jäger vor der Drückjagd nicht zusammengerufen und aufgeklärt habe. „Das hat er anscheinend nicht getan“, sagt Bauer. Als verantwortlicher Jagdleiter sei er dazu aber verpflichtet gewesen.

    Michael Bischofberger, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bestätigt, dass sich seine Behörde nun der Sache angenommen hat: „Die Verfahren sind bei uns anhängig.“ Zum weiteren Stand der Dinge kann er aber im Moment noch nichts sagen. Möglich sind nun neben einer Einstellung auch Strafbefehle oder Anklagen.

    Auch waren am 15. November von den Jägern weder die Straße gesperrt noch Warnschilder aufgestellt worden. Mürdter, der in Börtlingen wohnt, hatte seinerzeit gesagt: „Straßen werden nicht immer gesperrt, das ist ja ein Mordstheater.“ Zumal eine Landesstraße wie diese ohnehin nicht so einfach zu sperren sei.

    „Wenn man mit einem Gewehr jagen geht, ist das eine sehr gefährliche Geschichte“, unterstrich gestern der stellvertretende Kreisjägermeister Matthias Wittlinger, im Hauptberuf Bürgermeister von Uhingen. Er glaubt nicht an einen Schuss direkt aufs Auto: „Das war mit Sicherheit ein Querschläger, das ist einfach immer ein Risiko bei der Jagd.“ Von einem Querschläger gingen sowohl die Polizei wie auch Mürdter selbst bereits kurz nach dem Vorfall im November aus.

    Wittlinger betont, dass Jäger sehr gut geschult und auch immer wieder auf ihrer Zuverlässigkeit hin geprüft würden. „Trotzdem kann immer etwas passieren“, bedauert er. Deshalb seien die Ermittlungen nun auch „ein ganz normales Verfahren“. Vor dem Ergebnis ist ihm nicht bange: „Ich gehe stark davon aus, dass nichts dabei herauskommt.“

    Ansonsten könnten die Folgen für die beiden Jäger unangenehm sein. Sollte es einen Strafbefehl oder eine Verurteilung geben, könnten auch Jagd- und Waffenschein weg sein, wie Volkmar Spitz vom Landratsamt Göppingen erläutert. „Es gibt da bestimmte Grenzen, ab denen die Zuverlässigkeit geprüft wird.“ Ab einer Strafe von 60 Tagessätzen oder zwei geringfügigen Geldstrafen innerhalb von fünf Jahren würden Waffenrechtler gemeinsam mit der Jagdbehörde die betroffenen Jäger überprüfen. Und immer wieder auch durchgreifen: Eine einstellige Zahl an Jagd- und Waffenscheinen pro Jahr werden laut Spitz im Landkreis eingezogen.

    http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Querschlaeger-Zwei-Jaeger-im-Visier-des-Staatsanwalts;art1158499,2010636

  • Ostheim vor der Rhön: Greifvögel und Wildtiere vergiftet

    In Ostheim vor der Rhön sind zahlreiche Greifvögel und Wildtiere wie Füchse und Marder vergiftet worden. Eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder Haustiere besteht derzeit aber nicht, sagt das Landratsamt Rhön-Grabfeld.

    Fuchs | Bild: BR

    Wie das Landratsamt am Donnerstag (16.05.13) mitteilt, wurden zwischen dem 20.3. und dem 2.4. fünf Mäusebussarde, neun Rotmilane, ein Schwarzmilan, sechs Rotfüchse, zwei Steinmarder und eine Elster vergiftet. Seit dem 2.4. wurden keine Tiere mehr aufgefunden.

    Landratsamt gibt Entwarnung

    Eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder Haustiere bestehe derzeit nicht mehr, heißt es. Mittlerweile sind alle Tiere toxikologisch untersucht. Die Untersuchungsergebnisse der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigen eindeutig, dass die Tiere vergiftet wurden. Die Polizei versucht nun den Täter zu ermitteln.

    http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/wildtiere-vergiftet-rhoen-100.html

  • Rabenvögel stehen ganzjährig unter Schutz!

    Saatkrähe

    Schwerin (agrar-PR) - "Kolkrabe, Rabenkrähe, Nebelkrähe, Elster und Graureiher stehen entgegen einiger Berichte in den Medien, die aufgrund falscher den Äußerungen der Opposition entstanden sind, ganzjährig unter Schutz. Sie können nur im absoluten Ausnahmefall nach Antrag bei den unteren Naturschutzbehörden und den unteren Jagdbehörden, also den Landkreisen, bejagt werden. Es sind dafür nicht die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt zuständig", stellte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz im Nachklang zu der gestrigen Landtagssitzung zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Rabenvögel und Graureiher ganzjährig schützen – über Abwehrmaßnahmen aufklären" richtig. "Durch falsche Darstellung in der Öffentlichkeit darf es nicht dazu kommen, dass nun auf einmal diese Vögel im Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Aussagen erlegt werden. So hätte diese Aufregung in letzter Konsequenz nichts mehr mit Natur- und Artenschutz zu tun", mahnte der Minister.

    Die genannten Vogelarten können nach EG-Vogelschutzrichtlinie durch deutsches Recht zu jagdbaren Tieren, also Wild, erklärt werden. Bundesrechtlich ist das, bis auf den Kolkraben, bisher nicht geschehen. Jedoch können die Bundesländer nach § 2 Abs. 2 des Bundesjagdgesetzes weitere Tierarten bestimmen, die dem Jagdrecht unterliegen. Davon haben einige Bundesländer bereits Gebrauch gemacht. So gibt es für das Jagen von Elstern oder Nebelkrähen im Gegensatz zu Mecklenburg-Vorpommern in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz rechtlich geregelte Jagdzeiten. "In diesen grün regierten Bundesländern existieren andere Standards. Allein in Rheinland-Pfalz werden jährlich rund 16.000 Rabenkrähen und 11.000 Elstern erlegt", erklärte der Minister.

    Seit 2006 wird das Thema in M-V in umfangreichen Anhörungen unter anderem mit Landesjagdverband M-V, Arbeitskreis Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, Bauernverband, Landesverband der Berufsjäger MV, Ökologischem Jagdverband, NABU und BUND diskutiert. 2010/2011 wurde die Jagdzeit-Verordnung novelliert und überarbeitet, wieder unter Beteiligung aller Verbände, aber auch der unteren Jagdbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte sowie des LUNG.

    Der Minister: "Im Nachgang dieses Beteiligungsverfahrens wurde die nun veröffentlichte Verwaltungsvorschrift erarbeitet. Sie ist keine neue gesetzliche Regelung zur Bejagung von Rabenvögeln, sondern eine klare rechtliche Strukturierung bereits bestehender gesetzlicher Regelungen, um einen reibungslosen und vor allem rechtssicheren Ablauf bei der Beantragung der Bejagung von Rabenvögeln zu ermöglichen. Die Zuständigkeiten sind nun klar und der Artenschutz wird dadurch gestärkt."

    Durch den nun klar regulierten Rechtsrahmen können Ausnahmegenehmigungen für Elstern, Rabenvögel (außer Kolkrabe) und Graureihern nur im Einzelfall nach dem Bundesnaturschutzgesetz von der unteren Jagdbehörden in Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte erteilt werden. Gründe sind u. a. die Abwendung erheblicher land-, forst-, fischerei-, wasser- oder sonstiger wirtschaftlicher Schäden, der Schutz der natürlich vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt oder die Gesundheit des Menschen. Eine Ausnahme darf nur zugelassen werden, wenn zumutbare Alternativen nicht gegeben sind und sich der Erhaltungszustand der Populationen einer Art garantiert nicht verschlechtert.

    Kolkraben sind dem Bundesjagdgesetz und damit auch dem Landesjagdgesetz unterstellt. Nur auf Einzelantrag und dem Nachweis oben genannter Schäden kann die Bejagung im Ausnahmefall erlaubt werden. "Noch einmal: es bestand und besteht kein Abschussplan weder für Kolkraben noch für rabenartige Vögel, Elstern oder Graureiher", unterstrich Dr. Backhaus.

    Im vergangenen Jagdjahr wurden nach der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen 68 Kolkraben erlegt. Bei Graureihern und bei Rabenkrähen wurde jeweils einmal eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

    http://www.agrar-presseportal.de/Nachrichten/Rabenvoegel-stehen-ganzjaehrig-unter-Schutz_article14973.html

  • Roetgen/Feldatal: Hochsitze beschädigt und umgeworfen

    Aachen: Hochsitz schwer beschädigt

    Roetgen – Bislang unbekannte Vandalen beschädigten einen zwischen der Ravelroute und dem Eifelsteg stehenden Hochsitz in Roetgen (Stockläger). Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegt der Tatzeitraum zwischen dem 24.04.2013 und dem 29.04.2013. Der entstandene Schaden wird auf 1000 Euro geschätzt.

    http://www.02elf.net/rechtswesen/aachen-hochsitz-schwer-beschaedigtkripo-sucht-zeugen500-euro-belohnung-105546

    ---------------------------

    Hochsitz umgestoßen Feldatal/Windhausen

    Einen Hochsitz stießen unbekannte Täter zwischen Freitag, 14:00 Uhr und Samstag, 7:00 Uhr, am ehemaligen Schuttplatz in der Gemarkung Feldatal/Windhausen um. Vermutlich benutzten die Unbekannten als Tatmittel einen Traktor. Es entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro.

    http://www.nh24.de/index.php/polizei/66775-vb-hochsitz-umgestossen-sprayer-in-schule-und-einbruch-

  • Vom Sockel gestoßener Jäger am Volkskunstmuseum kehrt zurück

    Dresden. Der Jäger kehrt am Mittwoch ans Museum für Sächsische Volkskunst zurück. Die Kopie einer historischen Skulptur sei Ende Januar vom Sockel gestoßen und nun von der Zwingerbauhütte wieder zusammengesetzt und restauriert worden, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Montag mit.

    Das Werk von 1979 schuf der Dresdner Bildhauer Hans Thiele (1919-2013), der über Jahrzehnte auch für die Zwingerbauhütte tätig war. Es soll nun mit einem besonders sicheren System mit dem Sockel verbunden werden. Das Original der Figur aus der Zeit um 1620 steht in der Eingangshalle des Museums im Jägerhof. (dpa)

    http://www.sz-online.de/sachsen/vom-sockel-gestossener-jaeger-am-volkskunstmuseum-kehrt-zurueck-2572329.html

  • Jagdgegner halten sich bislang zurück

    Nach Gerichtsurteilen können Gegner der Jagd das Halali auf eigenen Grundstücken untersagen. Im Landkreis Schwandorf gibt es gerade mal einen Fall.

    Im Landkreis Schwandorf ist die Welt für die Jäger noch in Ordnung. Foto: dpa

    Im Landkreis Schwandorf ist die Welt für die Jäger noch in Ordnung.

    Landkreis. Im Bayerischen Jagdverband herrscht helle Aufregung. Seit einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts vom Februar dieses Jahres können Grundstückseigentümer "aus ethischen Gründen" ablehnen, dass auf ihrem Besitz gejagt wird. Rückenwind bekommt die Entscheidung auch durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der 2012 verfügte, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft für "ethische Jagdgegner eine unzumutbare Belastung" darstelle.

    Wird jetzt eine 160 Jahre lang gebräuchliche Praxis von Juristen ausgehebelt? Droht ein Fleckerlteppich in den Wäldern, der eine effektive Bejagung unmöglich macht? Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbands, sieht das gesamte deutsche Reviersystem in Gefahr, sollte sich aus einzelnen Klägern eine Bewegung der Jagdgegner entwickeln.

    Bei der Unteren Jagdbehörde am Landratsamt Schwandorf hält man den Ball dagegen eher flach. Bisher gab es laut Pressesprecher Franz Pfeffer genau einen Antrag, der auch noch zurückgestellt werden musste, weil die gesetzlichen Grundlagen noch fehlen. "Das Gesetz liegt noch beim Bundespräsidenten, und auch die konkrete Ausgestaltung fehlt bisher", so Pfeffer.

    Wer sich konkret gegen die Jagd auf seinem Privatbesitz ausgesprochen hat, verrät der Pressesprecher aus prinzipiellen Gründen nicht. Nach seinen Worten handelt es sich um eine "kleinere private Fläche".

    Eine regelrechte Massenbewegung ist laut Pfeffer nicht zu erwarten, und auch Kreisjagdberater Herbert Krauthann glaubt nicht, dass solche und ähnliche Klagen in der Praxis über Einzelfälle hinausgehen. In den Jagdgenossenschaften sei das Thema nicht virulent, auf die Jagd werde es "keine großen Auswirkungen" haben. Franz Pfeffer formuliert es so: "Geschützte Flächen, in denen die Jagd verboten ist, werden nicht über Nacht zum Rückzugsgebiet für das Wild. Die Wirklichkeit sieht anders aus."

    Für problematisch halten Fachleute und Behördenvertreter allerdings die Frage nach den "ethischen Gründen". Für Franz Pfeffer besteht die Gefahr, dass unter dem Deckmantel ethischer Gründe Privatstreitigkeiten ausgetragen werden. Die Ethik-Diskussion erinnert ihn an die Zeit, als man den Dienst mit der Waffe noch aus Gewissensgründen verweigern konnte. Schon damals tat man sich schwer mit der Überprüfung. "Was sind Gewissensgründe, und wie sollen sie beurteilt werden?", fragt der Pressesprecher.

    Vielleicht ist ja den Ausführungsbestimmungen für das neue Jagdgesetz Näheres zu entnehmen.

     

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10073&pk=911983

  • Jagdgegner halten sich bislang zurück

    Nach Gerichtsurteilen können Gegner der Jagd das Halali auf eigenen Grundstücken untersagen. Im Landkreis Schwandorf gibt es gerade mal einen Fall.

    Im Landkreis Schwandorf ist die Welt für die Jäger noch in Ordnung. Foto: dpa

    Im Landkreis Schwandorf ist die Welt für die Jäger noch in Ordnung.

    Landkreis. Im Bayerischen Jagdverband herrscht helle Aufregung. Seit einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts vom Februar dieses Jahres können Grundstückseigentümer "aus ethischen Gründen" ablehnen, dass auf ihrem Besitz gejagt wird. Rückenwind bekommt die Entscheidung auch durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der 2012 verfügte, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft für "ethische Jagdgegner eine unzumutbare Belastung" darstelle.

    Wird jetzt eine 160 Jahre lang gebräuchliche Praxis von Juristen ausgehebelt? Droht ein Fleckerlteppich in den Wäldern, der eine effektive Bejagung unmöglich macht? Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbands, sieht das gesamte deutsche Reviersystem in Gefahr, sollte sich aus einzelnen Klägern eine Bewegung der Jagdgegner entwickeln.

    Bei der Unteren Jagdbehörde am Landratsamt Schwandorf hält man den Ball dagegen eher flach. Bisher gab es laut Pressesprecher Franz Pfeffer genau einen Antrag, der auch noch zurückgestellt werden musste, weil die gesetzlichen Grundlagen noch fehlen. "Das Gesetz liegt noch beim Bundespräsidenten, und auch die konkrete Ausgestaltung fehlt bisher", so Pfeffer.

    Wer sich konkret gegen die Jagd auf seinem Privatbesitz ausgesprochen hat, verrät der Pressesprecher aus prinzipiellen Gründen nicht. Nach seinen Worten handelt es sich um eine "kleinere private Fläche".

    Eine regelrechte Massenbewegung ist laut Pfeffer nicht zu erwarten, und auch Kreisjagdberater Herbert Krauthann glaubt nicht, dass solche und ähnliche Klagen in der Praxis über Einzelfälle hinausgehen. In den Jagdgenossenschaften sei das Thema nicht virulent, auf die Jagd werde es "keine großen Auswirkungen" haben. Franz Pfeffer formuliert es so: "Geschützte Flächen, in denen die Jagd verboten ist, werden nicht über Nacht zum Rückzugsgebiet für das Wild. Die Wirklichkeit sieht anders aus."

    Für problematisch halten Fachleute und Behördenvertreter allerdings die Frage nach den "ethischen Gründen". Für Franz Pfeffer besteht die Gefahr, dass unter dem Deckmantel ethischer Gründe Privatstreitigkeiten ausgetragen werden. Die Ethik-Diskussion erinnert ihn an die Zeit, als man den Dienst mit der Waffe noch aus Gewissensgründen verweigern konnte. Schon damals tat man sich schwer mit der Überprüfung. "Was sind Gewissensgründe, und wie sollen sie beurteilt werden?", fragt der Pressesprecher.

    Vielleicht ist ja den Ausführungsbestimmungen für das neue Jagdgesetz Näheres zu entnehmen.

     

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10073&pk=911983

  • Erfurt: Jäger erschossen - Anklage wegen Totschlags

    Nach dem tödlichen Schuss auf einen Jäger in einem Waldstück nahe Gotha hat die Staatsanwaltschaft Erfurt am Dienstag Anklage gegen einen 58-Jährigen erhoben.
    Der Mann – ebenfalls Jäger – soll im vergangenen Oktober auf einem Feldweg bei Hörselgau den 69-Jährigen erschossen haben. Angehörige hatten das Opfer tot neben seinem Auto gefunden. Der Beschuldigte räumte in den Ermittlungen zwar ein, den Schuss abgegeben zu haben. Er berief sich dabei aber auf Notwehr. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor.

    http://www.focus.de/regional/thueringen/prozesse-jaeger-erschossen-anklage-wegen-totschlags_aid_989244.html

    Mehr zum Thema:
    http://anti-jagd.blog.de/tags/gotha/

  • Wieder Hochsitz gesprengt

    http://images04.oe24.at/hochsitz_405328a.jpg/consoleMadonnaNoStretch2/875.469


    In der Nacht auf Sonntag haben in Wohlsdorf im Bezirk Deutschlandsberg Unbekannte erneut einen Hochsitz geprengt. Erst am Freitag war in Michlgleitz - ebenfalls im Bezirk Deutschlandsberg - ein Hochstand in die Luft gejagt worden.

    In der Nacht auf Sonntag sprengten unbekannte Täter in Wohlsdorf einen Jagdhochstand - laut Polizei wurden dafür Feuerwerkskörper verwendet. Dabei wurde auch ein Glascontainer beschädigt.

    Zweiter Hochstand in zwei Tagen

    Erst am Freitag hatten Unbekannte in Michlgleinz einen Hochsitz in die Luft gejagt - mehr dazu in Unbekannte jagten Hochstand in die Luft. Ermittlungsleiter Harald Stranz erklärte, dass "mit höchster Wahrscheinlichkeit" ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht; von einer politisch motivierten Tat etwa radikaler Tierschützer sei aber nicht auszugehen.

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2584014/

  • Brandenburgs Jagdverband will Waschbären mit Fallen jagen

    Plage gefährdet andere Tiere



    POTSDAM -
    Waschbären haben sich in Brandenburg zur Plage entwickelt. „Die Bestände steigen extrem an“, so der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Brandenburg, Georg Baumann. Der Nesträuber bedrohe nicht nur Fasane und Enten. „Bei gefährdeten Arten wie der Sumpfschildkröte kann das den Ausschlag geben, dass Populationen ganz verschwinden“, warnt Baumann. In Brandenburg gibt es diese seltene Schildkrötenart noch.

    Die Jagdstatistik, die als Indiz für den Tierbestand gilt, spricht eine deutliche Sprache: So erlegten märkische Jäger in der Saison 2011/2012 insgesamt 14 495 Waschbären – 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Vermehrung des eingewanderten Räubers ist landesweit zu beklagen. Besonders extrem ist die Entwicklung aber in der Prignitz. Die Mitglieder des Jagdverbands Pritzwalk brachten 2012 760 Waschbären zur Strecke – zehnmal so viele Tiere wie 2006. „Dieses exponentielle Wachstum stellt uns vor Probleme“, sagt Vorsitzender Werner Sperling.

    Auch im Kreis Ostprignitz-Ruppin bereitet der nachtaktive Räuber den Jägern Kopfzerbrechen. „Der Waschbär ist eine richtige Plage geworden. 2012 haben wir über 400 Waschbären erlegt, vor zehn Jahren waren es 20“, sagt Hartmuth Badke, Vorsitzender der Hegegemeinschaft Rhinluch. Der Bestand an Rebhühnern, Fasanen und Enten sei geschrumpft. Jetzt sagen die Jäger dem Waschbären den Kampf an. Künftig soll das Revier, in dem die meisten Tiere erlegt werden, eine Prämie erhalten. Der Landesjagdverband begrüßt derartige Initiativen.

    Auch das Agrarministerium appelliert an die Jäger, die Vermehrung des Waschbären zu bekämpfen. „Wir können nicht per ordre de mufti sagen, wer wie viele Waschbären erlegen muss. Nur die Pächter vor Ort können handeln“, sagt Ulrich Hardt von der Obersten Jagdbehörde.

    Was getan werden muss, ist umstritten. „Wir werben dafür, Fallenjagd zu betreiben“, so Georg Baumann vom Landesjagdverband. Der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Teltow-Fläming, Ortwin Seier, warnt dagegen vor zu hohen Erwartungen. Die Fallenjagd sei sehr zeitaufwändig, weil täglich zwei Kontrollen nötig seien. Skepsis äußert auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Das ist nicht der richtige Weg. Der Waschbär fällt darauf nicht herein“, sagt Brandenburg-Geschäftsführer Axel Kruschat. Er appelliert an die Bevölkerung, Waschbären nicht zu füttern, wenn sie im eigenen Garten auftauchen.

    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12515155/62249/Brandenburgs-Jagdverband-will-Waschbaeren-mit-Fallen-jagen-Plage.html

  • Unbekannte jagten Hochstand in die Luft

     

    Ein ungewöhnlicher Kriminalfall beschäftigt seit Freitagnachmittag die Polizei im Bezirk Deutschlandsberg. In Michlgleinz sprengten Unbekannte einen Jagdhochstand. Dessen Besitzer hörte den Knall. Als er beim Tatort ankam, waren die Täter aber schon über alle Berge.

    Am Freitag gegen 17.00 Uhr war in Michlgleinz, einem Ortsteil der Gemeinde Unterbergla im Bezirk Deutschlandsberg, ein lauter Knall zu hören. Den Knall hörte auch ein 49-jähriger Angestellter und Jäger in unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses. Danach sah er eine Rauchwolke aufsteigen.

    Teile im Umkreis von bis zu 40 Metern

    Als der Mann nachsehen ging, musste er feststellen, dass sein Hochstand gesprengt worden war. Der Hochstand aus Holz und Metall wurde komplett zerstört. Die Holzteile lagen im Umkreis von 30 bis 40 Metern verstreut, nur die verbogenen Metallträger stehen noch, so die Polizei.

    Polizei ermittelt

    Von den Tätern - die Polizei geht einstweilen von mehreren Tätern aus - fehlt derzeit jede Spur. Die Ermittlungen haben begonnen. Die Polizei sammelt Teile mit Schmauchspuren ein, um herauszufinden, welches Sprengmittel verwendet wurde. Außerdem sollen die Einwohner von Michlgleinz befragt werden. Der Besitzer des Hochstands könne sich die Sprengung jedenfalls nicht erklären, so die Polizei.

    Bei der Sprengung des Hochstands ist ein Schaden von rund 2.000 Euro entstanden.

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2583811/

  • Jäger: „Spaß passt nicht zum Töten von Tieren“

    Jagdkritiker Seeben Arjes fordert Rückbesinnung auf alte Werte


    Seeben Arjes äußerte kritische Gedanken über die Jagd.


    Rodenkirchen
    Die Jagd hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr zum Negativen verändert. Denn sie dient nicht mehr der Sicherung der Nahrungsgrundlage, sondern dem Spaß, für den der Jäger auch noch viel Geld bezahlt. Das wiederum bringt die althergebrachte Ethik der Jagd ins Wanken.

    So lautet die Kernbotschaft von Seeben Arjes. Der 70-jährige ehemalige Bundesförster aus der Lüneburger Heide gilt heute als einer der schärfsten Kritiker der Jagd. Ausgerechnet ihn hatte der Vorstand der Kreisjägerschaft Wesermarsch zur Mitgliederversammlung in der Markthalle eingeladen – ein Zeichen für Offenheit und Diskussionsbereitschaft.

    Enden wollender Applaus

    Doch der Applaus der knapp 200 anwesenden Jäger nach dem Referat des bundesweit bekannten Autors war enden wollend.

    Der gebürtige Ostfriese Seeben Arjes ist seit seiner Jugend zur Jagd gegangen, übt diese Beschäftigung heute aber so gut wie nicht mehr aus. Jetzt nimmt er die Tiere mit Kamera und Teleobjektiv ins Visier und schreibt Bücher über die Natur und die Jagd. „Ich schreibe, weil ich wütend bin“, sagt er.

    Sein Vortrag stand unter dem Motto „Waidgerechtigkeit – Religion der Jäger. Wird sie noch gebraucht?“ Tatsächlich erzählte er eine kleine Kulturgeschichte der Jagd und rief dazu auf, die alten Werte stärker zu achten.

    Nachhaltig jagen

    Dass dieser Appell Gehör findet, mag Seeben Arjes aber selbst nicht so recht glauben. Denn unter Waidgerechtigkeit verstünden einige Jäger Naturschutz und andere Brauchtum. Für Seeben Arjes ist klar: Naturschutz und Nachhaltigkeit sind die Grundlagen der Waidgerechtigkeit. Denn am Anfang der Jagdgeschichte steht die Ernährung der in der Savanne lebenden Sippe durch die Jagd. Deshalb lag es im wohlverstandenen Eigeninteresse des Jägers, dass die Beute groß genug war, um die Sippe zu ernähren, aber nicht so groß, dass der Wildbestand in Gefahr geriet. Wer die Kunst der Jagd beherrschte, genoss hohes Ansehen.

    Einen ersten Knacks bekam die Jagd mit dem Beginn des Ackerbaus. Plötzlich waren wilde Tiere Schädlinge, die bekämpft werden mussten. Der nächste Knacks kam, als Jäger den Grundeigentümern Geld dafür bezahlen mussten, dass sie auf ihrem Land jagen dürfen. Inzwischen ging es auch nicht mehr um Nahrung, sondern um die Regulierung des Wildbestandes und den Spaß.

    Spaß und Kommerz passten aber nicht in einen Zusammenhang mit dem Töten von Tieren. Wenn Jäger hohe Summen für einen Jagdausflug ausgeben, haben sie wenig Interesse an einem waidgerechten Umgang mit dem Wild, sagte Arjes und sprach mehrfach von „Kill for cash“ – also Töten für Geld.

    Zwar tagten nach der Jagd immer noch Jagdgerichte. Aber anders als früher seien sie kein Instrument der Qualitätssicherung mehr, sondern sie sähen über manches Fehlverhalten hinweg. Dadurch verstärke sich die Tendenz zum nicht waidgerechten Jagen weiter.

    http://www.nwzonline.de/wesermarsch/wirtschaft/spass-passt-nicht-zum-toeten-von-tieren_a_5,1,1316626931.html

  • Jäger: "Spaß passt nicht zum Töten von Tieren"

    Jagdkritiker Seeben Arjes fordert Rückbesinnung auf alte Werte

     


    Seeben Arjes äußerte kritische Gedanken über die Jagd.


    Rodenkirchen
    Die Jagd hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr zum Negativen verändert. Denn sie dient nicht mehr der Sicherung der Nahrungsgrundlage, sondern dem Spaß, für den der Jäger auch noch viel Geld bezahlt. Das wiederum bringt die althergebrachte Ethik der Jagd ins Wanken.

    So lautet die Kernbotschaft von Seeben Arjes. Der 70-jährige ehemalige Bundesförster aus der Lüneburger Heide gilt heute als einer der schärfsten Kritiker der Jagd. Ausgerechnet ihn hatte der Vorstand der Kreisjägerschaft Wesermarsch zur Mitgliederversammlung in der Markthalle eingeladen – ein Zeichen für Offenheit und Diskussionsbereitschaft.

    Enden wollender Applaus

    Doch der Applaus der knapp 200 anwesenden Jäger nach dem Referat des bundesweit bekannten Autors war enden wollend.

    Der gebürtige Ostfriese Seeben Arjes ist seit seiner Jugend zur Jagd gegangen, übt diese Beschäftigung heute aber so gut wie nicht mehr aus. Jetzt nimmt er die Tiere mit Kamera und Teleobjektiv ins Visier und schreibt Bücher über die Natur und die Jagd. "Ich schreibe, weil ich wütend bin", sagt er.

    Sein Vortrag stand unter dem Motto "Waidgerechtigkeit – Religion der Jäger. Wird sie noch gebraucht?" Tatsächlich erzählte er eine kleine Kulturgeschichte der Jagd und rief dazu auf, die alten Werte stärker zu achten.

    Nachhaltig jagen

    Dass dieser Appell Gehör findet, mag Seeben Arjes aber selbst nicht so recht glauben. Denn unter Waidgerechtigkeit verstünden einige Jäger Naturschutz und andere Brauchtum. Für Seeben Arjes ist klar: Naturschutz und Nachhaltigkeit sind die Grundlagen der Waidgerechtigkeit. Denn am Anfang der Jagdgeschichte steht die Ernährung der in der Savanne lebenden Sippe durch die Jagd. Deshalb lag es im wohlverstandenen Eigeninteresse des Jägers, dass die Beute groß genug war, um die Sippe zu ernähren, aber nicht so groß, dass der Wildbestand in Gefahr geriet. Wer die Kunst der Jagd beherrschte, genoss hohes Ansehen.

    Einen ersten Knacks bekam die Jagd mit dem Beginn des Ackerbaus. Plötzlich waren wilde Tiere Schädlinge, die bekämpft werden mussten. Der nächste Knacks kam, als Jäger den Grundeigentümern Geld dafür bezahlen mussten, dass sie auf ihrem Land jagen dürfen. Inzwischen ging es auch nicht mehr um Nahrung, sondern um die Regulierung des Wildbestandes und den Spaß.

    Spaß und Kommerz passten aber nicht in einen Zusammenhang mit dem Töten von Tieren. Wenn Jäger hohe Summen für einen Jagdausflug ausgeben, haben sie wenig Interesse an einem waidgerechten Umgang mit dem Wild, sagte Arjes und sprach mehrfach von "Kill for cash" – also Töten für Geld.

    Zwar tagten nach der Jagd immer noch Jagdgerichte. Aber anders als früher seien sie kein Instrument der Qualitätssicherung mehr, sondern sie sähen über manches Fehlverhalten hinweg. Dadurch verstärke sich die Tendenz zum nicht waidgerechten Jagen weiter.

    http://www.nwzonline.de/wesermarsch/wirtschaft/spass-passt-nicht-zum-toeten-von-tieren_a_5,1,1316626931.html

  • Assamstadt: Jäger können ihre Hunde von Hundesteuer befreien lassen

    Einstimmiger Beschluss der Bürgervertreter zur Hundesteuer

    Assamstadt. Die Neufassung der Satzung über die Erhebung der Hundesteuer ist beschlossen. Nachdem der Assamstadter Gemeinderat das Thema in der Sitzung im April vertagt hatte, stand die Diskussion über die Hundesteuer am Montag erneut auf dem Programm. Dabei ging es nicht um die Erhöhung der Steuer, die für den ersten Hund 60 Euro beträgt. Neu ist die Steuerbefreiung für jeweils einen Hund der Jagdpächter auf der Gemarkung Assamstadt.

    Click here to find out more!Bürgermeister Joachim Döffiger unterstrich, dass es um die Gleichstellung von Jagdhunden geht. Denn Hunde, die die Prüfung für Rettungshunde bestanden haben und für den Schutz der Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen, sind bisher schon von der Hundesteuer befreit. Da auch Jäger wichtige Aufgaben erfüllen, will man künftig Hunde, die von Inhabern eines Jagdscheins zur Ausübung der Jagd oder des Jagd- und Forstschutzes auf Gemarkung Assamstadt eingesetzt werden, von der Steuer befreien. Pro Jagdscheininhaber könne jeweils der erste Hund befreit werden. Ergänzt wurde die Satzung auch bei Wachhunden im Außenbereich, etwa bei Aussiedlerhöfen. Auch für sie müssen künftig keine Steuern entrichtet werden. Der Gemeinderat stimmte diesen Änderungen einstimmig zu. Die Satzung tritt zum 1. Januar 2014 in Kraft.

    http://www.fnweb.de/region/main-tauber/boxberg-assamstadt-ahorn/jager-konnen-ihre-hunde-befreien-lassen-1.1024955

Über mich

AJB-EfJs Profil-Bild
AJB-EfJ
Pro

Anti-Jagd-Jagdgegner-News

Besucher gesamt: 546867 April 2013 --14484-
März 2013 --16395-
Feb 2013 --15002-
Jan 2013 --19371-
Greise-Jäger
Anti-jagd!

Rechte für Tiere-Endzeit für Jäger!

Werde Co-Autor
Nach oben
E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Rote Säge

Das Lied der roten Säge:

Ich singe, ich singe, ich singe dir mein Lied.
Ich singe, ich singe, und jeder Zahn singt mit.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich habe viele Zähne, die machen Sägespäne.
Ich singe, ich singe.

Berichte über zerstörte Hochsitze .

Jäger sind Mörder! A.H.A.B. (All Hunters are Bastards) )

Hochsitze verboten!

Jäger

Kalender
<< < Mai 2013 > >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31

Haltet die Umwelt sauber!

Karl-Heinz Deschner (ehemaliger Jäger und bekannter deutscher Kirchenkritiker)
Über die Jagd wurde und wird vermutlich noch mehr gelogen als über den Krieg, ...... und über nichts in meinem Leben schäme ich mich so wie über die Tiere, die ich massakrierte. Seit einem halben Jahrhundert vergeht kaum ein Tag, an dem mich das nicht heimsucht, quält.

Jäger sind Mörder!

Ø Nur mit der Waffe ein Revier von wildernden Hauskatzen rein zu halten, ist unmöglich. Trotzdem sind die morgens und abendlichen Ansitze oft erfolgreich. Der Ansitz wird so gewählt, daß wir die Katzen abpassen können, die auf den aus den Orten hinausführenden Feldwegen ins Revier gelangen wollen. Katzen lieben asphaltierte Straßen und glatte Feldwege, Pirschsteige und Feldraine, um besonders bei starkem Taufall "trockenen Fußes" nach Hause zu kommen. Beim Abschuß ist darauf zu achten, daß die landesrechtlichen Gesetze eingehalten werden, denn die Katze muß sich in einer bestimmten Entfernung von der nächsten Behausung aufhalten.
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!
Jäger sind Mörder
Teen Jag
Kundër Gjuetia
ضد الصيد
На Лов
Contra la Caça
禁止狩猎
禁止狩獵
Protiv Lov
Proti lovu
Mod Jagt
Tegen de jacht
Vastu Jahindus
Laban Pangangaso
Vastaan ​​Metsästys
Contre la Chasse
Contra a caza
Gegen die Jagd
Ενάντια Κυνήγι
נגד ציד
शिकार के खिलाफ
Ellene Vadászat
Against Skotveiði
Terhadap Berburu
Aghaidh Fiach
Contro la caccia
に対するハンティング
반대 사냥
Pret Medības
Prieš Medžioklė
Против ловство
Terhadap Berburu
Kontra Kaċċa
Mot Jakt
در مقابل شکار
W związku z polowania
Contra Caça
Împotriva vanatoare
Против Охоты
Против Лов
Proti lovu
Contra Caza
Dhidi ya uwindaji
Mot jakt
ต่อต้านการล่าสัตว์
Karşı Avcılık
Проти полювання
Chống săn
Yn erbyn Hela
קעגן הונטינג

A.H.A.B.

Ø Einen streunenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund, ein Wolf, denn er sucht im Revier weder ein Sofakissen noch einen Schlachterladen, er sucht Wild! Ø Eine Katze ist so schlimm wie fünf Hunde, ein Hund so schlimm wie fünf Füchse." In jedem Fall sind revierende Katzen ein Übel für Niederwild und Singvögel. Ø Der erfahrene Heger wird keinen Schuß auf die Raben- und Nebelkrähe unversucht lassen Ø Weil der größte Teil der wildernden Katzen aus den Dörfern kommt, ist es zweckgemäß, wenn um das Dorf herum ein Fallenring gelegt wird! Behnke, Hans Jäger, zur Jagd und Fang des Raubwildes
Blogverzeichnis und Webkatalog

Detlef Arndt

Detlef Arndt

Seitwert . Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogs
google-site-verification: googlef3ca9112ac3211ef.html
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de google-site-verification: googlef3ca9112ac3211ef.html googlef3ca9112ac3211ef.html
Titel Seiteninhalt

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.